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  5. › 3D-Drucker: Betrugsvorwurf…

Mit Replicator 2 war Schluss

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  1. Mit Replicator 2 war Schluss

    Autor: Nemorem 13.07.15 - 08:54

    Ich habe sowohl den Cupcake als auch den Replicator 2 und kann nur sagen, die Kläger haben wohl noch nie einen Makerbot gesehen. Die sind alle zum rumbasteln - es dauert mindestens 2 Monate und braucht mehrere Hardware-Upgrades bis man halbwegs durchgängig gute Resultate erzielt. Ohne Umbau am schwachen Extruder ist die Verstopfung vorprogrammiert und ein grades Druckbett weiß man auch zu schätzen, sobald man das Originalbauteil ersetzt hat. Nicht falsch verstehen - es sind tolle 3D Drucker, aber etwas Interesse und handwerkliches Geschick sind unabdingbar, bei jedem 3D Drucker in dieser Preisklasse.

    Insofern hat Stratasys natürlich auch keine Ahnung gehabt, was sie da kaufen und was sie dmait machen wollen. Ein Makerbot, bei dem man die Garantie verliert, wenn man selbst dran rumschraubt? Bei der Extruder Qualität? Echter Geistesblitz der Kategorie: die Wand sogar noch selber bauen, bevor man dagegen fährt.

  2. Re: Mit Replicator 2 war Schluss

    Autor: körner 13.07.15 - 09:32

    Nemorem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe sowohl den Cupcake als auch den Replicator 2 und kann nur sagen,
    > die Kläger haben wohl noch nie einen Makerbot gesehen. Die sind alle zum
    > rumbasteln - es dauert mindestens 2 Monate und braucht mehrere
    > Hardware-Upgrades bis man halbwegs durchgängig gute Resultate erzielt. Ohne
    > Umbau am schwachen Extruder ist die Verstopfung vorprogrammiert und ein
    > grades Druckbett weiß man auch zu schätzen, sobald man das Originalbauteil
    > ersetzt hat. Nicht falsch verstehen - es sind tolle 3D Drucker, aber etwas
    > Interesse und handwerkliches Geschick sind unabdingbar, bei jedem 3D
    > Drucker in dieser Preisklasse.
    >
    > Insofern hat Stratasys natürlich auch keine Ahnung gehabt, was sie da
    > kaufen und was sie dmait machen wollen. Ein Makerbot, bei dem man die
    > Garantie verliert, wenn man selbst dran rumschraubt? Bei der Extruder
    > Qualität? Echter Geistesblitz der Kategorie: die Wand sogar noch selber
    > bauen, bevor man dagegen fährt.

    Sorry muss dich enttäuschen: Mitte 2015 ist definitiv die Zeit vorbei, in der man bei 3D-Druckern der 2000¤-Preisklasse noch groß rumbasteln muss. Klar, kleine Optimierungen, aber im Großen und Ganzen läufts nach "Power on" bei den meisten Drucker dieser Art sehr gut schon out-of-the-box. Das war z. B. 2012 noch anders. Aber die Zeit hat sich weiterbewegt.

  3. Re: Mit Replicator 2 war Schluss

    Autor: Nemorem 13.07.15 - 09:52

    körner schrieb:
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    > Nemorem schrieb:
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    > > Ich habe sowohl den Cupcake als auch den Replicator 2 und kann nur
    > sagen,
    > > die Kläger haben wohl noch nie einen Makerbot gesehen. Die sind alle zum
    > > rumbasteln - es dauert mindestens 2 Monate und braucht mehrere
    > > Hardware-Upgrades bis man halbwegs durchgängig gute Resultate erzielt.
    > Ohne
    > > Umbau am schwachen Extruder ist die Verstopfung vorprogrammiert und ein
    > > grades Druckbett weiß man auch zu schätzen, sobald man das
    > Originalbauteil
    > > ersetzt hat. Nicht falsch verstehen - es sind tolle 3D Drucker, aber
    > etwas
    > > Interesse und handwerkliches Geschick sind unabdingbar, bei jedem 3D
    > > Drucker in dieser Preisklasse.
    > >
    > > Insofern hat Stratasys natürlich auch keine Ahnung gehabt, was sie da
    > > kaufen und was sie dmait machen wollen. Ein Makerbot, bei dem man die
    > > Garantie verliert, wenn man selbst dran rumschraubt? Bei der Extruder
    > > Qualität? Echter Geistesblitz der Kategorie: die Wand sogar noch selber
    > > bauen, bevor man dagegen fährt.
    >
    > Sorry muss dich enttäuschen: Mitte 2015 ist definitiv die Zeit vorbei, in
    > der man bei 3D-Druckern der 2000¤-Preisklasse noch groß rumbasteln muss.
    > Klar, kleine Optimierungen, aber im Großen und Ganzen läufts nach "Power
    > on" bei den meisten Drucker dieser Art sehr gut schon out-of-the-box. Das
    > war z. B. 2012 noch anders. Aber die Zeit hat sich weiterbewegt.

    Gut kommt vielleicht auf die Ansprüche an, aber alle 3D Drucker nach dem Extruder Schema funktionieren in dieser Preisklasse ähnlich und sie haben auch alle ein großes gemeinsames Problem: Schwankende Qualität beim Druckmaterial - ohne Fummeln an Hard- und Software druckt kein Drucker zähflüssige 1,68 und zartschmelzende 1,86 gleichermassen. Von daher lasse ich mir nichts von einem "Wunderdrucker" erzählen.

    Klar auch der Rep 2 funktioniert "Out of the Box" aber mit Optimierungen kann er 2 mal so schnell bei gleichzeitig halb so viel Ausstoß und feineren Details arbeiten. Ohne Optimierungen verstopft er zudem zunehmend aufgrund seiner verschleißanfälligen Extruder-Schraube, wobei diese meines Wissens bei späteren Modellen schon umgebaut wurde. Eine gerade und beheizbare Druckfläche ist zudem ein Segen für ABS und Nylon Druck, zugegeben optional, wobei er doch zumindest für den ABS Einsatz verkauft wurde und das ohne Heiz-Platte ist sinnfrei.

  4. Re: Mit Replicator 2 war Schluss

    Autor: derdiedas 13.07.15 - 10:04

    Also ich habe einen Ultimaker 2, und an dem musste ich genau NULL rumbasteln. Der hat von der ersten Sekunde bis heute super Ergebnisse abgeliefert.

    Einzig by Nylon, musste ich mich mal die Werte feiner abstimmen, ansonsten funktioniert der Drucker einfach. Ein Replicator 5 kostet aber wesentlich mehr, und funktioniert schlichtweg nicht ordentlich:
    http://nicklievendag.com/makerbot-replicator-5th-generation-review/

    FormLabs Form 1 und Ultimaker 2 sind für mich aktuell die besten Produkte auf dem Markt. MakerBot - ich wüsste keinen Grund die noch zukaufen.

    Gruß ddd

  5. Re: Mit Replicator 2 war Schluss

    Autor: gadthrawn 13.07.15 - 10:56

    Nemorem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > aber etwas
    > Interesse und handwerkliches Geschick sind unabdingbar, bei jedem 3D
    > Drucker in dieser Preisklasse.

    hm.. m3d < 400¤ - Das Geschick beschränkt sich auf Einfädeln des Filaments, Anpassung an das Druckbett macht man über eine Taste und Software.

    Kompliziert + selber schrauben muss eigentlich nicht sein.

  6. Re: Mit Replicator 2 war Schluss

    Autor: Nemorem 13.07.15 - 11:20

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich habe einen Ultimaker 2, und an dem musste ich genau NULL
    > rumbasteln. Der hat von der ersten Sekunde bis heute super Ergebnisse
    > abgeliefert.

    Wirklich müssen musst du erst, wenn Teile ausleiern. Mehr rausholen könntest du aber jederzeit - je nach Anspruch. Der Ultimaker 2 ist ein guter Drucker der fast alles mitbringt, was man sich wünschen könnte inkl. Heizbett. Ich gebe nur eines zu bedenken:

    Mit wenigen tweaks liefert der Einser zum halben Preis qualitativ bessere Ergebnisse und hat zudem die robustere Hardware.

    Ja man muss nicht basteln. Aber es wird immer Verbesserungsmöglichkeiten geben und man kann daran rumbasteln, jedenfalls solange Soft- und Hardware frei veränderbar sind. Und genau davon hat sich Makerbot abgewandt und darum haben sich auch viele von Makerbot abgewandt. denn das ist eine Sackgasse.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.07.15 11:21 durch Nemorem.

  7. Re: Mit Replicator 2 war Schluss

    Autor: derdiedas 13.07.15 - 16:59

    Na ja der UM1 kommt für 1200 Euro als Bausatz, wenn ich Zeit, die Investitionen usw. tätige komme ich auch Problemlos auf 1700 Euro - Da kann ich gleich den UM2 Kaufen.

    Wobei ich Lust hätte den UM2 zu clonen, da ich eine CNC Fräse habe und die Seitenwände aus Alu Dibond und Transparenten PVC prädestiniert wären zum Nachfräsen ;-)

    Gruß ddd

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