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  5. › 5 Euro am Tag: Homeoffice…

Man spart im Homeoffice viel mehr

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  1. Man spart im Homeoffice viel mehr

    Autor: gamer998 30.11.20 - 07:56

    Ein Auto

    1-2h jeden Tag

    Arbeiten ohne dumme, erzwungene Pausen

  2. Re: Man spart im Homeoffice viel mehr

    Autor: Elchfighter 30.11.20 - 08:04

    Weil jetzt auch alle ihre Autos verkauft haben...

  3. Re: Man spart im Homeoffice viel mehr

    Autor: Moriath 30.11.20 - 08:09

    - Niemand der bislang auf ein Auto angewiesen war kann darauf jetzt verzichten, denn ein allgemeines Recht und unbegrenztes Homeoffice gibt es nicht.

    - Ob man 1-2h am Tag spart, hängt davon ab, wie weit man von der Arbeit entfernt wohnt.

    - Die gesetzlichen Pausenzeiten gelten auch im Homeoffice. Das ist auch gut so und wird demnächst noch mal mit einer vorgeschriebenen Zeiterfassung unterstrichen.

    Dafür hat im Homeoffice aber jeder deutlich mehr Kosten. Allein den PC und Monitore 8-10h am Tag zu betreiben kostet dem Arbeitnehmer einen 3-stelligen Netto Betrag im Jahr. Dazu der Verschleiß von Möbeln, erhöhte Heizungskosten im Winter, ggf. Wegfall von subventionierten Kantinenessen, Bahnticket und einiges mehr.

    Das man daher im HO deutlich mehr spart, ist Unsinn. Gerade ohne Planungssicherheit.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 30.11.20 08:11 durch Moriath.

  4. Re: Man spart im Homeoffice viel mehr

    Autor: charyou 30.11.20 - 08:09

    Kommt auf die Arbeit an. Bekomme das Jahrsticket eh bezahlt. Auto steht bei Freunden auch nur noch ungenutzt rum, trotz Fixkosten, jedoch ohne Absetzmöglichkeiten.
    Ja, die Pendelstrecke spart man sich, dafür fallen auch die kleinen erzwungenen Pausen zwischendurch weg und die Firmenkultur entwickelt sich hin zu deutlich stressigerem. Auch dieses Call Gehüpfe nervt tierisch und es sind ständig gerade zu call Marathons. Mehr gearbeitet wird gefühlt auch.

    Die Tage im Büro sind immer die entspanntesten. Zeit für eine kurze Kaffeepause oder auch einfach nur mal persönliche bzw fachliche Gespräche. Letzteres findet in Home Office nicht mehr statt. Da verfliegt der Tag und man hat auf der Heimfahrt auch noch Zeit zum runterfahren

  5. Re: Man spart im Homeoffice viel mehr

    Autor: Maddix 30.11.20 - 08:22

    charyou schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kommt auf die Arbeit an. Bekomme das Jahrsticket eh bezahlt. Auto steht bei
    > Freunden auch nur noch ungenutzt rum, trotz Fixkosten, jedoch ohne
    > Absetzmöglichkeiten.
    > Ja, die Pendelstrecke spart man sich, dafür fallen auch die kleinen
    > erzwungenen Pausen zwischendurch weg und die Firmenkultur entwickelt sich
    > hin zu deutlich stressigerem. Auch dieses Call Gehüpfe nervt tierisch und
    > es sind ständig gerade zu call Marathons. Mehr gearbeitet wird gefühlt
    > auch.
    >
    > Die Tage im Büro sind immer die entspanntesten. Zeit für eine kurze
    > Kaffeepause oder auch einfach nur mal persönliche bzw fachliche Gespräche.
    > Letzteres findet in Home Office nicht mehr statt. Da verfliegt der Tag und
    > man hat auf der Heimfahrt auch noch Zeit zum runterfahren

    Daran ist jetzt wer schuld? Eine Firma, die keine ordentliche digitale Kultur besitzt oder dieses böse Home Office?

    Bei mir ist es im Büro andersrum: alle nerven, ich verpasse ständig Calls (weil auch dort mein Kalender zu 99% aus Calls besteht) und ich bin nicht so produktiv wie im HO.

  6. Re: Man spart im Homeoffice viel mehr

    Autor: ZeoZax 30.11.20 - 08:28

    Ich arbeite jetzt seit fast 5 Jahren im Homeoffice mit regelmäßigen Aufhalten im Firmensitz.
    Ich hatte mir um die zusätzliche Belastung zu Hause keine Gedanken gemacht. Etwas mehr Strom, etwas mehr Heizkosten. Aber dafür keine Fahrtkosten und über 1 Stunde mehr Freizeit.
    Schade war wirklich nur, dass man diese kleine Kosten für das AZ nicht anrechnen konnte.
    Obwohl ich das AZ alleine nutze, kann ich nur die Hälfte absetzen, weil meiner Frau das Haus zu 50% gehört, diese nutzt das AZ aber nicht. Dann kratzt man kaum am Pauschbetrag. Völliger Schwachsinn. Daher begrüße ich diesen Pauschalbetrag.

    Das sofortige "Zu Hause sein" ist Segen und Fluch gleichermaßen. Das Runterfahren, der Spaziergang zum Auto, das fehlt wirklich. Der Stress beim Verlassen der Stadt dann wiederum nicht.
    Die Kaffeepausen und die Fachsimpeleien fehlen, auch die kleine Späßchen, die man sich so zwischendurch zuwirft. Wofür man jetzt erstmal anrufen muss.

  7. Re: Man spart im Homeoffice viel mehr

    Autor: charyou 30.11.20 - 08:29

    Damit wollte ich nur ausdrücken, man kann es nicht pauschalisieren. Meine Kosten sind zu Hause auf alle Fälle deutlich höher und wir haben uns deswegen jetzt auch eine größere Wohnung geholt. Fahrtweg bleibt dann als einziges echtes Argument über uns das ist relativ (hatte im alten Job 15 min mit dem Rad)

    Der Rest mag stimmen. Vorher waren aber auch alle kurz vor Terminende zumindest in Aufbruchstimmung, man könnte sonst ja den nächsten verpassen. Das hat es etwas entzerrt. 😉 Zum Abarbeiten bin ich im HO auch produktiver, aber das kommt am Ende nicht unbedingt mir zugute. Kreative Arbeiten und Diskussionen im Team klappen im Ho einfach nicht sauber

  8. Re: Man spart im Homeoffice viel mehr

    Autor: Mett 30.11.20 - 08:29

    Muss man trotzdem in die Kosten kalkulieren?

  9. Re: Man spart im Homeoffice viel mehr

    Autor: Mett 30.11.20 - 08:33

    Man kann sich auch zuhause solche Spaziergangsrituale schaffen. Klar, sie ergeben sich nicht automatisch und man muss sich ggf. wieder zwingen, weil man die Zeit sonst wieder mit anderen Dingen füllt.

  10. Re: Man spart im Homeoffice viel mehr

    Autor: ayngush 30.11.20 - 08:41

    Stromnachzahlung für den Abrechnungszeitraum 09/2019 bis 09/2020: 284 EUR.
    Weitestgehend im HomeOffice seit Mitte März diesen Jahres.
    Heizung wird dann ebenfalls eine dicke Nachzahlung im nächsten Jahr ergeben.
    Ausgaben für Getränke (stellt die Firma sonst) sind auch stark gestiegen.

    Fahrkosten sind zwar etwas geringer aber da ich einen sehr kurzen Arbeitsweg habe, fällt das im Verhältnis nicht so stark ins Gewicht. Anstatt einmal im Monat zu tanken, tanke ich jetzt alle zwei Monate. Spare also knapp 60 EUR alle zwei Monate ein oder halt 360 EUR pro Jahr bzw. 30 EUR pro Monat. Wie man es auch rechnen möchte. Blöd dabei ist halt, dass wir eine Tankkarte als Geldwerten Vorteil i.H.v. 44 EUR pro Monat erhalten, das Geld, welches ich "spare" kann ich also nicht für etwas anderes ausgeben. Aber das ist dann halt mein persönliches Problem.

    Unterm Strich spare ich im HomeOffice nicht.

  11. Re: Man spart im Homeoffice viel mehr

    Autor: budweiser 30.11.20 - 08:46

    Ich bin schon seit 2 Jahren vorwiegend im Homeoffice. Geld spart man da definitiv nicht, aber der Zeitgewinn bzw allgemein die Lebensqualität ist enorm gestiegen. Das ist mir mehr wert als alles andere.

  12. Re: Man spart im Homeoffice viel mehr

    Autor: captain_spaulding 30.11.20 - 08:50

    Ich denke mal dass der Fahrweg für die meisten das teuerste ist. Selbst wenn dein Ticket "gratis" ist, so ist es in den Lohn einkalkuliert und die Fahrzeit wird dir wahrscheinlich nicht bezahlt. Ticket 5¤, Fahrzeit 20¤. Selbst ich spare im Home Office deutlich obwohl ich mit dem Fahrrad 15min zur Arbeit fahre. Stromkosten belaufen sich wahrscheinlich auf 0,3¤ pro Arbeitstag.

  13. Re: Man spart im Homeoffice viel mehr

    Autor: ManuPhennic 30.11.20 - 08:51

    Bis März musste ich in Stuttgart täglich zunächst 20 Minuten zur S-Bahn laufen, um dann zu beten, das es keine Signalstörung gibt. Im Anschluss dann noch eine U-Bahn nehmen. Insg. meist 90 Minuten (einfach). Da war nichts von wegen „runterkommen nach der Arbeit). Heute laufe ich 2 Meter vom Bett zum Schreibtisch und kann durchstarten. Es ist ein ganz neues Lebensgefühl um 17 Uhr aufzuhören und daheim zu sein, statt noch 90 Minuten durch die Gegend zu fahren. Wie lange ein Werktag sein kann, ist verblüffend



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.11.20 08:52 durch ManuPhennic.

  14. Re: Man spart im Homeoffice viel mehr

    Autor: captain_spaulding 30.11.20 - 08:51

    Zeitgewinn kann man in Geld umrechnen. Und Zeit ist das teuerste, dagegen sind Strom/Heizkosten vernachlässigbar.

  15. Re: Man spart im Homeoffice viel mehr

    Autor: Fuchsbaer 30.11.20 - 08:55

    Ich bin seit Jahren im Homeoffice und setze das Arbeitszimmer (samt Strom Gas und Wasser) voll ab.
    Meine Frau fuhr bisher 7 Minuten zur Arbeit.
    Nun ist sie mindestens 1 Tag die Woche im Homeoffice weil sie ein Doppelbüro mit einer Teilzeitkraft hat.

    Sie braucht:
    Pc
    Monitor
    Maus
    Tastatur
    Tisch
    Stuhl
    LAN Switch weil die Verbindung kabelgebunden sein muss

    Nichts davon stellt der Arbeitgeber in vernünftiger Form bereit.

    Sie verbraucht:
    Wasser
    Strom
    Gas (Sie hat ein anderes wärmeempfinden als ich, die Temperatur ist nun an sie angepasst. Wenn ich längere Zeit nicht im homeoffice bin wird die Temperatur normalerweise tagsüber für gewöhnlich leicht nach unten korrigiert.)

    Vernachlässigen wir die Anschaffungen und schauen nur auf die Verbrauchskosten fallen im Monat 15 Euro für Sprit weg. Dafür kommen die Verbrauchskosten drauf.

    Produktivitäts- und zeitgewinn sind subjektiv, also auch zu vernachlässigen.

    Eine seriöse Rechnung geht also vom Minderbedarf an Mobilitätskosten und Mehrbedarf an Verbrauchskosten aus.

  16. Re: Man spart im Homeoffice viel mehr

    Autor: notuf 30.11.20 - 08:57

    Für einige ist Zeit gefühlt unendlich vorhanden und Geld zählt mehr. Erstaunt mich immer wieder.

  17. Re: Man spart im Homeoffice viel mehr

    Autor: Psy2063 30.11.20 - 08:58

    verursacht ein KFZ etwa keine mehr, bloß weil man es weniger fährt?

  18. Re: Man spart im Homeoffice viel mehr

    Autor: Anonymouse 30.11.20 - 08:59

    ManuPhennic schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bis März musste ich in Stuttgart täglich zunächst 20 Minuten zur S-Bahn
    > laufen, um dann zu beten, das es keine Signalstörung gibt. Im Anschluss
    > dann noch eine U-Bahn nehmen. Insg. meist 90 Minuten (einfach). Da war
    > nichts von wegen „runterkommen nach der Arbeit). Heute laufe ich 2
    > Meter vom Bett zum Schreibtisch und kann durchstarten. Es ist ein ganz
    > neues Lebensgefühl um 17 Uhr aufzuhören und daheim zu sein, statt noch 90
    > Minuten durch die Gegend zu fahren. Wie lange ein Werktag sein kann, ist
    > verblüffend

    Ich habe nur 15 Minuten Arbeitsweg - also Hin- und Rückweg. Die nehme ich gerne in Kauf. Ich persönlich bin auch nicht so der Freund vom HO, weil mir hier die Abgrenzung zwischen Arbeit und Freizeit fehlt - einfach dieses "nach Hause kommen"-Gefühl. Dazu verleitet HO eben auch, einfach länger zu arbeiten. Im Büro klappe ich das Notebook zu und dann ist einfach Feierabend. Im HO mach ich dann aber das und das mal noch eben schnell. Da fehlt mir dann einfach die nötige Disziplin.

    Aber das sind eben alles perönliche Preferenzen. Ich kann auch durchaus verstehen, wenn jemand mit HO besser klar kommt oder es eine deutliche Erleichterung ist, wenn der lange Arbeitswg wegfällt. Ich nutze das ja auch hin und wieder gerne, wenn man mal einen Tag hat, an dem man nicht so gut drauf ist, man aber nicht gleich zum Arzt möchte. Oder irgendwelche Handwerker zwischen 8-16 Uhr kommen. In meiner Firma ist das zum Glück kein Problem.

  19. Re: Man spart im Homeoffice viel mehr

    Autor: Anonymouse 30.11.20 - 09:00

    Psy2063 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > verursacht ein KFZ etwa keine mehr, bloß weil man es weniger fährt?

    Für das KFZ gibt es bereits die Kilometerpauschale um die Kosten geltend zu machen.

  20. Re: Man spart im Homeoffice viel mehr

    Autor: NuTSkuL 30.11.20 - 09:08

    Mal ne ernst gemeinte Frage an euch: kalkuliert ihr wirklich mit absetzenbaren Kosten? Das sind doch Größenordnungen, die im Vergleich zum monatlichen Gehalt vergleichsweise gering ausfallen werden, oder?
    Zum Thema Auto: Wenn man auf Arbeit fahren muss macht man mit Sicherheit einiges, aber kein Plus durch die km pauschale.

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