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Warum nur für Arbeitnehmer?

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  1. Warum nur für Arbeitnehmer?

    Autor: Keridalspidialose 30.11.20 - 11:15

    Was ist mit Freiberuflern und Einzelunternehmern?

    Hier hatte man die Chance diese übergangene Gruppe sehr einfach auch mit in's Boot nehmen zu können, aber nein, natürlich nicht.

    ___________________________________________________________



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.11.20 11:16 durch Keridalspidialose.

  2. Re: Warum nur für Arbeitnehmer?

    Autor: Moriath 30.11.20 - 11:21

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ist mit Freiberuflern und Einzelunternehmern?
    >
    > Hier hatte man die Chance diese übergangene Gruppe sehr einfach auch mit
    > in's Boot nehmen zu können, aber nein, natürlich nicht.

    Diese Gruppe kann alle möglichen Dinge steuerlich geltend machen, wovon der Arbeitnehmer nur von träumen kann. Es geht aber nicht um das ausspielen der beiden Gruppen: Freiberuflicher und Arbeitnehmer können stellen ihre Aufwendungen und Arbeitsmittel am Ende des Tages den Kunden in Rechnung. Von daher gibt es hier keinen dringenden Bedarf.

  3. Re: Warum nur für Arbeitnehmer?

    Autor: scrumdideldu 30.11.20 - 12:06

    Moriath schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diese Gruppe kann alle möglichen Dinge steuerlich geltend machen, wovon der
    > Arbeitnehmer nur von träumen kann.
    Konkrete Beispiele?

    > Freiberuflicher und Arbeitnehmer können stellen ihre
    > Aufwendungen und Arbeitsmittel am Ende des Tages den Kunden in Rechnung.
    > Von daher gibt es hier keinen dringenden Bedarf.

    Die meinst also bei Freiberuflern ist das mit der Rechnung an den Kunden bezahlt und bei Arbeitnehmern nicht oder wie verstehe ich das? Arbeitnehmer stellen dies doch durch ihr Gehalt quasi auch "in Rechnung".

  4. Re: Warum nur für Arbeitnehmer?

    Autor: Oktavian 30.11.20 - 12:24

    > > Diese Gruppe kann alle möglichen Dinge steuerlich geltend machen, wovon
    > der
    > > Arbeitnehmer nur von träumen kann.
    > Konkrete Beispiele?

    Essen mit "Geschäftspartnern". Fahrtkosten zum Supermarkt, weil man auch nen Bleistift mitgebracht hat. Briefmarken, die pauschal unter Porto verbucht werden, zu 2/3 aber privat geklebt werden. Der Telefon- und Internetanschluss zuhause, der natürlich auch privat vorhanden wäre, so aber zu 80% über die Firma läuft als Betriebsausgabe.

    Soll ich wirklich nochmal in die Buchhaltung meiner Frau gucken? Als Freiberufler kann man echt kreativ sein.

  5. Re: Warum nur für Arbeitnehmer?

    Autor: Oktavian 30.11.20 - 12:52

    > Was ist mit Freiberuflern und Einzelunternehmern?

    Die geben die Mehrkosten einfach als Betriebsausgaben an. Ja, die müssen dafür Belege sammeln, müssen sie aber eh.

    > Hier hatte man die Chance diese übergangene Gruppe sehr einfach auch mit
    > in's Boot nehmen zu können, aber nein, natürlich nicht.

    So simpel ist das gar nicht. Bei Betriebsausgaben sind Pauschalen einfach nicht vorgesehen.

    Beispielsweise hast Du als Freiberufler jetzt höhere Stromkosten und Heizkosten. Da Du aber wahrscheinlich ein Arbeitszimmer hast, setzt du die als Mehrausgaben für dieses Arbeitszimmer eh an. Und wir wollen ja nicht, dass da Dinge plötzlich doppelt kompensiert werden.

  6. Re: Warum nur für Arbeitnehmer?

    Autor: Faksimile 30.11.20 - 14:18

    Nur, dass das Gehalt vorher ausgehandelt war und z.B. die Mehrkosten für Corona bedingtes HO nicht verhandelt wurden.

  7. Re: Warum nur für Arbeitnehmer?

    Autor: chefin 30.11.20 - 15:54

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ist mit Freiberuflern und Einzelunternehmern?
    >
    > Hier hatte man die Chance diese übergangene Gruppe sehr einfach auch mit
    > in's Boot nehmen zu können, aber nein, natürlich nicht.

    Äh...einfach die Mehrkosten in der Buchhaltung eintragen. Blöd nur, das zuhause zuwenig Kosten anfallen. Zumindest kaum was das aufgrund von Homeoffice Mehrkosten verursacht. Und das Licht, Computerstrom, etc müsste man mühsam einzeln nachweisen. Dazu sind die meisten dann zu faul, wegen 20 Euro Stromkosten die Liste der täglichen Arbeitszeit zu führen.

    Natürlich wäre es dann schön, könnte man einfach eine Pauschale angeben.

    Hier kann ich dann nur den einfachen Ratschlag geben: werdet einfach Angestellte mit Lohn und Co und gut ist. Oder freut euch das ihr mehr Steuern wie Arbeitnehmer zahlen müsst, weil ihr mehr Geld verdient als die anderen.

  8. Re: Warum nur für Arbeitnehmer?

    Autor: karazon 30.11.20 - 18:30

    Unternehmer sein wollen, aber wegen des unternehmerischen Risikos zu jammern, ist schon etwas speziell. Wie wäre es mit nachverhandeln?

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