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Mein erster Gedanke dabei

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  1. Mein erster Gedanke dabei

    Autor: JKirschbaum 02.11.19 - 11:56

    Da will eine Firma Technologie (hier: Mobilfunkmasten) verkaufen.
    Einfach mal in den Raum werfen, dass es von etwas zu wenig gibt, und dann gleich die Lösung anbieten.

  2. Re: Mein erster Gedanke dabei

    Autor: iu3h45iuh456 02.11.19 - 12:44

    JKirschbaum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da will eine Firma Technologie (hier: Mobilfunkmasten) verkaufen.
    > Einfach mal in den Raum werfen, dass es von etwas zu wenig gibt, und dann
    > gleich die Lösung anbieten.

    Klar wollen die nur was verkaufen. Aber diese Sache hier ist so logisch, also wo die Recht haben, haben sie einfach Recht.

  3. Re: Mein erster Gedanke dabei

    Autor: HeroFeat 02.11.19 - 12:45

    Na klar wollen die was verkaufen. Aber sie haben sicherlich nicht komplett unrecht.

  4. Re: Mein erster Gedanke dabei

    Autor: senf.dazu 02.11.19 - 12:46

    frag mich nur was die Mobilmasten helfen wenn in der Straße keine Glasfaser liegt ..

    Vermutlich: Telefon sagt: 5 Balken toller Mobilfunk. Browser sagt: 0.01 byte/s

  5. Re: Mein erster Gedanke dabei

    Autor: iu3h45iuh456 02.11.19 - 12:51

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > frag mich nur was die Mobilmasten helfen wenn in der Straße keine Glasfaser
    > liegt ..
    >
    > Vermutlich: Telefon sagt: 5 Balken toller Mobilfunk. Browser sagt: 0.01
    > byte/s

    Eine Mobilfunkbasisstation muss ja keine Kabelanbindung haben, jedenfalls nicht jede. Die andere Möglichkeit ist eine Art Richtfunkverbindung zur nächsten Station die eine Anbindung hat. Das macht es zumindest etwas leichter für den Aufbau des Netzes.

  6. Re: Mein erster Gedanke dabei

    Autor: wolliden 02.11.19 - 13:04

    iu3h45iuh456 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > senf.dazu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > frag mich nur was die Mobilmasten helfen wenn in der Straße keine
    > > Glasfaser liegt
    > Die andere Möglichkeit ist eine Art Richtfunkverbindung zur
    > nächsten Station die eine Anbindung hat. Das macht es zumindest etwas
    > leichter für den Aufbau des Netzes.

    Wird bestimmt super. Dreißig Jahre lang Provisorium und bei jedem Regenschauer bricht dein LTE Internet weg. Besonders wenn man es in der Pampa gerade mal wirklich braucht. Wohl wie beim Funkturm in Heide/Holstein für das örtliche Kabelnetz, nur echt mit den Fischen im Fernsehbild.

  7. Re: Mein erster Gedanke dabei

    Autor: gaciju 02.11.19 - 13:10

    iu3h45iuh456 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > senf.dazu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > frag mich nur was die Mobilmasten helfen wenn in der Straße keine
    > Glasfaser
    > > liegt ..
    > >
    > > Vermutlich: Telefon sagt: 5 Balken toller Mobilfunk. Browser sagt: 0.01
    > > byte/s
    >
    > Eine Mobilfunkbasisstation muss ja keine Kabelanbindung haben, jedenfalls
    > nicht jede. Die andere Möglichkeit ist eine Art Richtfunkverbindung zur
    > nächsten Station die eine Anbindung hat. Das macht es zumindest etwas
    > leichter für den Aufbau des Netzes.

    Ja und bringen tut's am Ende gar nichts.

  8. Re: Mein erster Gedanke dabei

    Autor: Snoozel 02.11.19 - 15:05

    Sie haben aber recht. In vielen kleinen Städten gibt es nicht mal eine handvoll LTE Stationen was oft dazu führt das Indoor Funkloch ist.
    Das liegt aber auch häufig nicht nur an den Providern - sondern den gelangweilten Aluhutträgern die gegen jedes Vorhaben sofort klagen weil Strahlung ja sooo böse ist.
    Da bekommt man schon Kopfschmerzen bevor die Sender eingeschaltet wurden. 🙄

    Von Vodafone gibt es hier in der Kleinstadt z.B. nur einen einzigen Mast. Resultat: max. 2MBit bei LTE.

  9. Re: Mein erster Gedanke dabei

    Autor: iu3h45iuh456 02.11.19 - 18:06

    Snoozel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das liegt aber auch häufig nicht nur an den Providern - sondern den
    > gelangweilten Aluhutträgern die gegen jedes Vorhaben sofort klagen weil
    > Strahlung ja sooo böse ist.

    In letzter Zeit konnte sich die Legende ausbreiten, dass die drei Mobilfunker in Deutschland ja eigentlich viel bessere Netze hätten, wenn nur die Behörden und die Bedenkenträger nicht wären. Muss man aber auch die "Schuld" realistisch einschätzen. Sicher gibt es diese Probleme beim Netzausbau. Dennoch hängt es zum Großteil an den Netzbetreibern selber, die schlicht nicht mehr investieren wollen, weil die Deutschen hohe Preise und mittelgute Abdeckung gewohnt sind und es für sie wirtschaftlich auch so gut läuft.

  10. Re: Mein erster Gedanke dabei

    Autor: LinuxMcBook 02.11.19 - 18:10

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > frag mich nur was die Mobilmasten helfen wenn in der Straße keine Glasfaser
    > liegt ..
    >
    > Vermutlich: Telefon sagt: 5 Balken toller Mobilfunk. Browser sagt: 0.01
    > byte/s


    Ich habe vor ein paar Tagen beobachtet, wie zu einer Telefonzelle! 200m Glasfaser neu unter dem Fußweg verlegt wurden. Kann sich jemand den Hintergrund vorstellen? Ich weiß, dass mit LTE und gerade 5G viele Small Cells, auch in Telefonzellen genutzt werden.

    Aber sind die so effektiv, dass sich dafür ein eigener Glasfaseranschluss lohnt?

  11. Re: Mein erster Gedanke dabei

    Autor: Snoozel 02.11.19 - 18:20

    Vermutlich macht es keinen Sinn Kupfer zu legen, und Glasfaser ist pro Meter billiger.
    Die Telefonzelle wird auch normal VoIP machen, aber eventuell ist ein WLAN HotSpot mit drin.

  12. Re: Mein erster Gedanke dabei

    Autor: senf.dazu 02.11.19 - 18:29

    iu3h45iuh456 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > senf.dazu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > frag mich nur was die Mobilmasten helfen wenn in der Straße keine
    > Glasfaser
    > > liegt ..
    > >
    > > Vermutlich: Telefon sagt: 5 Balken toller Mobilfunk. Browser sagt: 0.01
    > > byte/s
    >
    > Eine Mobilfunkbasisstation muss ja keine Kabelanbindung haben, jedenfalls
    > nicht jede. Die andere Möglichkeit ist eine Art Richtfunkverbindung zur
    > nächsten Station die eine Anbindung hat. Das macht es zumindest etwas
    > leichter für den Aufbau des Netzes.

    Meine 2 ct: Doch muß sie.
    Auch ne Richtfunkverbindung braucht Spektrum. Wieviel hättest du denn gern 1 GHz für ein paar GBit/s ? Sie erzeugt delay das bei 5G auch unerwünscht ist, die Richtfunkgeräte sind keine Consumerware und damit auch nicht billig. Und die Glasfaserverbindung kann normalerweise auch Bestandteil des FTTH Ortsnetzes sein oder werden. Richtfunk ist ne Technik von gestern.

  13. Re: Mein erster Gedanke dabei

    Autor: Golressy 03.11.19 - 09:57

    doch recht haben die leider.

    Ich lasse öfters Musik live streamen auf dem Weg übers Land. Immer wieder gibt es dabei leider Unterbrechnungen.

    Gleiches auch auf der Autobahn.

    Egal in welcher Region von D. man so herumfährt.

    Da muss endlich mal was gemacht werden. AUCH noch mit 4G ! - Die Technologie wird sich noch einige Jahre halten.

  14. Re: Mein erster Gedanke dabei

    Autor: bombinho 03.11.19 - 11:59

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meine 2 ct: Doch muß sie.
    > Auch ne Richtfunkverbindung braucht Spektrum. Wieviel hättest du denn gern
    > 1 GHz für ein paar GBit/s ? Sie erzeugt delay das bei 5G auch unerwünscht
    > ist, die Richtfunkgeräte sind keine Consumerware und damit auch nicht
    > billig. Und die Glasfaserverbindung kann normalerweise auch Bestandteil des
    > FTTH Ortsnetzes sein oder werden. Richtfunk ist ne Technik von gestern.

    Es kommt noch schlimmer, bei 5G liegt der Fokus auf zentraler Organisation, Antennen koennen semi-passiv via Glasfaser angeschlossen werden. Mit Richtfunk faellt diese Moeglichkeit quasi flach.

  15. Re: Mein erster Gedanke dabei

    Autor: bombinho 03.11.19 - 12:05

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe vor ein paar Tagen beobachtet, wie zu einer Telefonzelle! 200m
    > Glasfaser neu unter dem Fußweg verlegt wurden. Kann sich jemand den
    > Hintergrund vorstellen? Ich weiß, dass mit LTE und gerade 5G viele Small
    > Cells, auch in Telefonzellen genutzt werden.
    >
    > Aber sind die so effektiv, dass sich dafür ein eigener Glasfaseranschluss
    > lohnt?

    Bei 5G verwaschen die Grenzen zwischen Small Cell und Macro Cell teilweise. Die Glasfaser kann durchaus eine semipassive Antenne versorgen und damit Bestandteil einer Macro Cell sein.
    Da das Kabel diverse Fasern enthalten kann, ist das Kabel universell nutzbar. Mit Kupfer undenkbar. Weder Bandbreite noch Flexibiltaet waeren ansatzweise ausreichend.

  16. Re: Mein erster Gedanke dabei

    Autor: NaruHina 03.11.19 - 12:17

    fixed wirkelss, bzw. richtufnk wird schon heute vieleorts für mobilfunkmasten betrieben, die funken dank guter technik auch bei regen und gewitter.
    bei guten verhältnissen kommt man da leicht auf 1gbits netto! je verbdinung

  17. Re: Mein erster Gedanke dabei

    Autor: bombinho 03.11.19 - 12:17

    iu3h45iuh456 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In letzter Zeit konnte sich die Legende ausbreiten, dass die drei
    > Mobilfunker in Deutschland ja eigentlich viel bessere Netze hätten, wenn
    > nur die Behörden und die Bedenkenträger nicht wären. Muss man aber auch die
    > "Schuld" realistisch einschätzen. Sicher gibt es diese Probleme beim
    > Netzausbau. Dennoch hängt es zum Großteil an den Netzbetreibern selber, die
    > schlicht nicht mehr investieren wollen, weil die Deutschen hohe Preise und
    > mittelgute Abdeckung gewohnt sind und es für sie wirtschaftlich auch so gut
    > läuft.

    Korrekt. Je mehr Leute diesen Unfug glauben, desto weniger Leute sind bereit, sich (politisch) fuer einen funktionierenden Wettbewerb einzusetzen. Es ist sogar so schlecht, dass bereits Top-Politiker genervt von den Zustaenden waren/sind. (obwohl davon auszugehen ist, dass deren Habitate eher besser versorgt werden [muessen])

    Und nein, es gibt tatsaechlich keine deutschlandweite Verschwoerung, gegen jeden (neuen) Standort zu klagen. Langsam kommen wir an den Punkt, wo wir die Ausreden nun 1x zu oft gehoert haben und neue Ausreden sind rar gesaet. Ganz im Gegensatz zu Mobilfunkprovidern mit Milliardengewinnen und dysproportionalen Investitionen in die deutschen Netze.

    Hier kommen wir auch zu dem Punkt, der erklaert, warum ausgerechnet die Telekom beim Mobilfunknetzausbau deutlich vorne liegt. Abgesehen von Investitionen muessen Gewinne nicht zum Ausbau anderer Netze genutzt werden. Dank abgeschotteter Maerkte wird sich an der Situation vorlaeufig wenig aendern, wobei der 4. Provider ein Lichtblick und Hoffnungstraeger ist.
    (Die Abschottung hat dieses Konstrukt erst ermoeglicht und beguenstigt, annehmbar als Trade-Off.)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.11.19 12:24 durch bombinho.

  18. Re: Mein erster Gedanke dabei

    Autor: bombinho 03.11.19 - 12:22

    NaruHina schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bei guten verhältnissen kommt man da leicht auf 1gbits netto! je verbdinung

    Aus diversen Gruenden liegt der Fokus bei 5G eher auf Glasfaseranbindung, schon weil via OTA-Anbindung eine verteilte Antennenstruktur mit zentraler Kontrolle kaum realisierbar ist, schon weil die eben nicht nur bei guten verhältnissen funktionieren muss und verlaessliche Kontrolle erforfordert.

  19. Re: Mein erster Gedanke dabei

    Autor: NaruHina 03.11.19 - 13:18

    hats du für diese behauptung auch eine quelle?
    gbits undmehr sind üblich, solange es nicht extreme wetter gibt, aber dann hat man ganz andere probleme als immense datenraten, wir reden hier dann von extremen schneefall, hagel, oder massive gewitter.

    aber selbst dann brechen gut eingerichtete richtufnkverbindungen nicht ins bodenlos ein 400-600mbit/s sind über solche strecken dann immernoch problemfrei mögich.
    und dass mit herkömlicher hardware(die man als normaler unternehmer sogar noch kaufen kann), provider haben da noch ganz andere möglichkeiten.

    zumindest rein aus bandbreiten sicht spricht nix gegen richtfunk, wenn es sich um abgelgerene orsteile oder gebiete handelt, wo es sich aufgrund der geringen nutzerzahlen nicht lohnt eine richtige glasfaseranbindung zu realiesieren.

    in stark besiedelten gebieten mit vielen mini zellen sieht das wiederum anders aus.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 03.11.19 13:24 durch NaruHina.

  20. Re: Mein erster Gedanke dabei

    Autor: bombinho 03.11.19 - 13:46

    NaruHina schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hats du für diese behauptung auch eine quelle?

    ich werfe jetzt mal pauschal eine schnell gefundene Quelle in den Raum.
    https://www.cablinginstall.com/home/article/16468526/the-role-of-fiber-in-5g-networks

    Aber interessanter ist es, selbst nachzudenken. 5G soll semipassive Antennenelemente mit Glasfaseranbindung nutzen, aus diversen Gruenden, nicht zuletzt, um raeumliche Restriktionen in der Ausbreitung von Funkwellen zu umgehen. Also genau die Situationen, wo Richtfunk die letzte sinnvolle Moeglichkeit ist.

    Dabei kommen teils gar nicht unaehnliche Wirkweisen wie beim Vectoring zum Tragen, MIMO Antennen(elemente) ueber Funk anbinden zu wollen, ist mindestens hoechst ambitioniert.

    > gbits undmehr sind üblich, solange es nicht extreme wetter gibt, aber dann
    > hat man ganz andere probleme als immense datenraten, wir reden hier dann
    > von extremen schneefall, hagel, oder massive gewitter.

    Fuer eine einfache Anbindung Daten hin und davon weitgehend unabhaengige Daten zurueck ist eine Richtfunkanbindung ganz sicher bis zu einem gewissen Grad tragbar. Viele vorgesehene Situationen bei 5G sind erheblich komplexer.

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