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Irgendwie....

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  1. Irgendwie....

    Autor: 412.- 14.04.11 - 11:18

    ...keine gute Reaktion.

  2. Re: Irgendwie....

    Autor: Dinh 14.04.11 - 11:31

    412.- schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...keine gute Reaktion.
    Naja, was will man machen? Blackberry ist sicher nicht die einzige Firma, die ihre Krypto-Systeme für Staaten/Geheimdienste öffnen muss.

    Dann das ganze so darzustellen, dass es ein Sicherheitsrisiko von Blackberry sei, finde ich tatsächlich unfair, bzw. einfach falsch.

    Man kann einer Firma nicht vorwerfen, wozu sie vom Staat gezwungen wird, IMHO...
    (<= das bezieht sich auf "normales" Wirtschafen)

  3. Re: Irgendwie....

    Autor: highrider 14.04.11 - 11:38

    Dinh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Man kann einer Firma nicht vorwerfen, wozu sie vom Staat gezwungen wird,
    > IMHO...
    > (<= das bezieht sich auf "normales" Wirtschafen)

    Andererseits muss RIM in Indien nicht verkaufen. Wenn sie es doch tun und dazu Kompromisse eingehen, sollten sie das wenigstens erklären können.

  4. Re: Irgendwie....

    Autor: Dinh 14.04.11 - 11:44

    > Andererseits muss RIM in Indien nicht verkaufen. Wenn sie es doch tun und
    > dazu Kompromisse eingehen, sollten sie das wenigstens erklären können.

    Da stimme ich dir zu. Zwei IMO sinnvolle Reaktionen wären:

    1. öffentlich mitteilen, dass ab sofort nicht mehr in Indien/xy verkauft wird, da man sein Krypto-System der Regierung nicht öffnen will.

    2. öffentlich mitteilen, dass ab sofort die Indische/XY Regierung Einsicht hat ins Kryptosystem, mit verweis auf staatlichen Zwang

  5. Re: Irgendwie....

    Autor: neutroenchen 14.04.11 - 13:21

    Die beiden Reaktionen sind brav.

    Die beste Reaktion wäre aber vielleicht sogar: Den Indern vorspielen, sie hätten Zugriff, in Wirklichkeit aber keinen Zugriff geben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.04.11 13:22 durch neutroenchen.

  6. Re: Irgendwie....

    Autor: Tyler Durden 14.04.11 - 13:34

    Dinh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 412.- schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ...keine gute Reaktion.
    > Naja, was will man machen? Blackberry ist sicher nicht die einzige Firma,
    > die ihre Krypto-Systeme für Staaten/Geheimdienste öffnen muss.

    Bei Blackberry ist genau bekannt, welche Staaten welche Begehrlichkeiten haben
    Wenn Du noch weitere Beispiele kennst: Erwähn sie
    Aber die Vermutung ist kein Argument

    > Dann das ganze so darzustellen, dass es ein Sicherheitsrisiko von
    > Blackberry sei, finde ich tatsächlich unfair, bzw. einfach falsch.

    Wenn Blackberry seine Dienste für Geheimdienste öffnet:
    Was soll das sein, wenn nicht ein Sicherheitsrisiko für die Kunden, die davon ausgehen, dass ihre Daten verschlüsselt und sicher sind?

    > Man kann einer Firma nicht vorwerfen, wozu sie vom Staat gezwungen wird,
    > IMHO...

    Soll man jetzt die Folgen staatlicher Überwachung totschweigen?
    Natürlich kann man so ein Thema erwähnen und natürlich könnte Blackberry darauf souveräner reagieren als das Interview zu beenden.

    Was meint man denn, damit erreicht zu haben?

    TD

  7. Re: Irgendwie....

    Autor: Dinh 14.04.11 - 13:56

    Tyler Durden schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dinh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 412.- schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > ...keine gute Reaktion.
    > > Naja, was will man machen? Blackberry ist sicher nicht die einzige
    > Firma,
    > > die ihre Krypto-Systeme für Staaten/Geheimdienste öffnen muss.
    >
    > Bei Blackberry ist genau bekannt, welche Staaten welche Begehrlichkeiten
    > haben
    > Wenn Du noch weitere Beispiele kennst: Erwähn sie
    > Aber die Vermutung ist kein Argument
    Ist noch nicht durch, gab daher noch keine Sanktionen (Backdoors), aber bitte:
    http://news.cnet.com/8301-31921_3-20017671-281.html
    Hat mich damals sehr enttäuscht ^^

    > > Dann das ganze so darzustellen, dass es ein Sicherheitsrisiko von
    > > Blackberry sei, finde ich tatsächlich unfair, bzw. einfach falsch.
    >
    > Wenn Blackberry seine Dienste für Geheimdienste öffnet:
    > Was soll das sein, wenn nicht ein Sicherheitsrisiko für die Kunden, die
    > davon ausgehen, dass ihre Daten verschlüsselt und sicher sind?
    >
    > > Man kann einer Firma nicht vorwerfen, wozu sie vom Staat gezwungen wird,
    > > IMHO...
    >
    > Soll man jetzt die Folgen staatlicher Überwachung totschweigen?
    > Natürlich kann man so ein Thema erwähnen und natürlich könnte Blackberry
    > darauf souveräner reagieren als das Interview zu beenden.
    Natürlich soll man das nicht totschweigen. Aber die jetzt als einzige Firma als ach-so-böse Geheimdienst-Verräter darzustellen, entspricht nicht der ganzen Wahrheit, IMO.

  8. Re: Irgendwie....

    Autor: Der Kaiser! 15.04.11 - 01:06

    > Blackberry ist sicher nicht die einzige Firma, die ihre Krypto-Systeme für Staaten/Geheimdienste öffnen muss.

    > Dann das ganze so darzustellen, dass es ein Sicherheitsrisiko von Blackberry sei, finde ich tatsächlich unfair, bzw. einfach falsch.
    Es IST ein Sicherheitsrisiko! Blackberry oder nicht.

    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  9. FULLACK! (kwT.)

    Autor: Der Kaiser! 15.04.11 - 01:09

    > Die beste Reaktion wäre aber vielleicht sogar: Den Indern vorspielen, sie hätten Zugriff, in Wirklichkeit aber keinen Zugriff geben.

    ___

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    Wie im grossen, so im kleinen.

  10. FULLACK! (kwT.)

    Autor: Der Kaiser! 15.04.11 - 01:14

    > Soll man jetzt die Folgen staatlicher Überwachung totschweigen?

    > Blackberry [hätte] darauf souveräner reagieren [können,] als das Interview zu beenden.

    ___

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