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US-Amerikanischer Hersteller

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  1. US-Amerikanischer Hersteller

    Autor: AntonAusTirol 06.03.14 - 13:57

    Spitzenidee, sicherheitsrelevante Systeme aus einem Feindstaat zu beziehen.

  2. Re: US-Amerikanischer Hersteller

    Autor: Himmerlarschundzwirn 06.03.14 - 14:01

    Offiziell sind die USA kein Feindstaat, sondern unser großer Bruder. Ob man das jetzt positiv oder negativ wertet, bleibt freilich jedem selbst überlassen. Aber Angie & Co. lieben die Amis.

  3. Re: US-Amerikanischer Hersteller

    Autor: hw75 06.03.14 - 14:05

    Offiziell ist Obama auch Friedensnobelpreisträger. Und weiter?

  4. Re: US-Amerikanischer Hersteller

    Autor: Himmerlarschundzwirn 06.03.14 - 15:03

    Wie gesagt, die Auslegung ist immer subjektiv. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass die USA offiziell kein Feindstaat sind. Deshalb erwägen Behörden den Einsatz sicherheitskritischer Systeme aus diesem Land, aus Nordkorea aber nicht.

  5. Re: US-Amerikanischer Hersteller

    Autor: RechtsVerdreher 06.03.14 - 15:03

    AntonAusTirol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Spitzenidee, sicherheitsrelevante Systeme aus einem Feindstaat zu beziehen.


    Gäbe es den von dir sogenannten 'Feindstaat' nicht, würdest du jetzt zitternd mit einer russischen Flagge in der Hand stehen und unserem neuen Anführer salutieren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.03.14 15:04 durch RechtsVerdreher.

  6. Re: US-Amerikanischer Hersteller

    Autor: Himmerlarschundzwirn 06.03.14 - 15:05

    Wie kommst du denn auf die Idee. Hätte-wäre-wenn-Thesen sind immer gewagt. Natürlich kannst du das behaupten, aber die Beweisführung dürfte schwierig werden. Im Moment salutiert die Mehrheit der Bevölkerung ja der Bundeskanzlerin im Vierjahresrhythmus.

  7. Re: US-Amerikanischer Hersteller

    Autor: RechtsVerdreher 06.03.14 - 15:19

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie kommst du denn auf die Idee. Hätte-wäre-wenn-Thesen sind immer gewagt.
    > Natürlich kannst du das behaupten, aber die Beweisführung dürfte schwierig
    > werden. Im Moment salutiert die Mehrheit der Bevölkerung ja der
    > Bundeskanzlerin im Vierjahresrhythmus.


    Es ist genauso gewagt, wie wenn man die Amis unseren Feindstaat nennt.

  8. Re: US-Amerikanischer Hersteller

    Autor: Eheran 06.03.14 - 15:47

    Nein, ist es nicht.
    Nach ihren eigenen Gesetzen(!) haben sie uns damit im Prinzip "den Krieg erklärt" durch die Spionage.

  9. Re: US-Amerikanischer Hersteller

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 06.03.14 - 16:13

    RechtsVerdreher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist genauso gewagt, wie wenn man die Amis unseren
    > Feindstaat nennt.

    Da Freund und Feind kein geschützten Begriffe sind, ist daran überhaupt nichts Gewagtes. Allerdings kann man auch ganz einfach nach gesundem Menschenverstand gehen, und der sagt einem, dass Freunde einen nicht ausspionieren. Damit sind die USA zwar nicht automatisch Feinde, aber eben auch definitiv keine Freunde, da sie sich nicht wie welche verhalten. Das Bild des großen Bruders stimmt da schon eher, denn größere Geschwister gehören zwar zur Familie und man muss mit ihnen auskommen, aber sie können eben manchmal auch richtige Armleuchter sein.

    Auch was die "bösen Russen" angeht, verdankst du denen historisch gesehen deutlich mehr als den USA. Deren Truppen wären nämlich gar nicht erst über den Atlantik gekommen (oder spätestens an der Westküste zusammengeschossen worden), wenn die Wehrmacht nicht an der Ostfront ordentlich zu tun gehabt hätte. Und während Russland sich verteidigt, also sein ganz natürliches Recht auf Selbstverteidigung und Schutz seiner Souveränität ausgeübt hat, traten die USA erst in den 2. Weltkrieg ein, nachdem die Japaner ihnen keine Wahl mehr ließen. Ohne Pearl Harbor hätten die nämlich seelenruhig weiter abgewartet, wie sich die Sache entwickelt und später bestimmt auch eine gemeinsame Basis mit "Groß-Germanien" (sic!) gefunden.
    Andererseits wäre Deutschland ohne die USA zwar komplett unter russische Besatzung geraten, aber welche möglichen Auswirkung das auf die weitere Geschichte gehabt hätte ... Nun ja, darüber kann man ganze Abhandlungen und Romane schreiben. Vielleicht bestünde der Eiserne Vorhang jetzt noch etwas weiter westlich, vielleicht hätte es ihn auch nie gegeben. Wer weiß das schon.

    Und da hier sogar schon Nordkorea ins Gespräch kam: Auch Nordkorea ist kein Feind der Bundesrepublik Deutschland, allenfalls stehen wir in einem leicht unterkühlten, aber grundsätzlich neutralen Verhältnis zu Nordkorea. Es wäre interessant zu wissen, ob die auch in großem Maßstab unsere Regierung und Bevölkerung ausspionieren. China macht das garantiert, aber da China z.B. fleißig deutsche Autos kauft, ist das nicht so schlimm. Auch die Menschenrechtslage in China stört uns nicht so sehr wie die in Nordkorea, denn nur diese bösen Nordkoreaner weigern sich beharrlich, ihre Arbeitskraft billig zur Mehrung unseres Wohlstand bereitzustellen. ;-)

  10. Re: US-Amerikanischer Hersteller

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 06.03.14 - 16:17

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nach ihren eigenen Gesetzen(!) haben sie uns damit im
    > Prinzip "den Krieg erklärt" durch die Spionage.

    In den USA gibt es eine ganze Reihe schräger Sichtweisen und Definitionen, aber auch dort wird Spionage an sich noch nicht als Kriegserklärung verstanden. Wäre ja auch etwas unpraktisch, da sich dann die meisten Staaten der Welt dann ständig im Krieg befinden würden. ;-)

  11. Re: US-Amerikanischer Hersteller

    Autor: AnonymerHH 06.03.14 - 16:26

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eheran schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nach ihren eigenen Gesetzen(!) haben sie uns damit im
    > > Prinzip "den Krieg erklärt" durch die Spionage.
    >
    > In den USA gibt es eine ganze Reihe schräger Sichtweisen und Definitionen,
    > aber auch dort wird Spionage an sich noch nicht als Kriegserklärung
    > verstanden. Wäre ja auch etwas unpraktisch, da sich dann die meisten
    > Staaten der Welt dann ständig im Krieg befinden würden. ;-)


    computerspionage ist für die amis einer kriegserklärung gleichbedeutend (zumindest wenn es gegen sie geht, selber benehm die sich ja wie die axt im walde) und hacker dürfen erschossen werden...

  12. Re: US-Amerikanischer Hersteller

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 06.03.14 - 16:34

    AnonymerHH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > computerspionage ist für die amis einer kriegserklärung

    Von anderen Nationen ausgehende Computersabotage wird von den USA als feindlicher Akt (nicht aber als Kriegserklärung) betrachtet.

  13. Re: US-Amerikanischer Hersteller

    Autor: ArchLInux 06.03.14 - 16:39

    Nicht zu vergessen, dass Deutschland nach wie vor ein besetztes Land ist (und nach Obama wird das auch so bleiben). Weiterhin gibt es immer noch keinen Friedensvertrag und eine vom Volk gewählte Verfassung haben wir immer noch nicht.

    Macht euch mal den Spaß und versucht einen Nachweis darüber zu erhalten, dass ihr "deutsch" seid.

    MfG

  14. Re: US-Amerikanischer Hersteller

    Autor: RechtsVerdreher 06.03.14 - 16:46

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RechtsVerdreher schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es ist genauso gewagt, wie wenn man die Amis unseren
    > > Feindstaat nennt.
    >
    > Da Freund und Feind kein geschützten Begriffe sind, ist daran überhaupt
    > nichts Gewagtes. Allerdings kann man auch ganz einfach nach gesundem
    > Menschenverstand gehen, und der sagt einem, dass Freunde einen nicht
    > ausspionieren. Damit sind die USA zwar nicht automatisch Feinde, aber eben
    > auch definitiv keine Freunde, da sie sich nicht wie welche verhalten. Das
    > Bild des großen Bruders stimmt da schon eher, denn größere Geschwister
    > gehören zwar zur Familie und man muss mit ihnen auskommen, aber sie können
    > eben manchmal auch richtige Armleuchter sein.
    >
    > Auch was die "bösen Russen" angeht, verdankst du denen historisch gesehen
    > deutlich mehr als den USA. Deren Truppen wären nämlich gar nicht erst über
    > den Atlantik gekommen (oder spätestens an der Westküste zusammengeschossen
    > worden), wenn die Wehrmacht nicht an der Ostfront ordentlich zu tun gehabt
    > hätte. Und während Russland sich verteidigt, also sein ganz natürliches
    > Recht auf Selbstverteidigung und Schutz seiner Souveränität ausgeübt hat,
    > traten die USA erst in den 2. Weltkrieg ein, nachdem die Japaner ihnen
    > keine Wahl mehr ließen. Ohne Pearl Harbor hätten die nämlich seelenruhig
    > weiter abgewartet, wie sich die Sache entwickelt und später bestimmt auch
    > eine gemeinsame Basis mit "Groß-Germanien" (sic!) gefunden.
    > Andererseits wäre Deutschland ohne die USA zwar komplett unter russische
    > Besatzung geraten, aber welche möglichen Auswirkung das auf die weitere
    > Geschichte gehabt hätte ... Nun ja, darüber kann man ganze Abhandlungen und
    > Romane schreiben. Vielleicht bestünde der Eiserne Vorhang jetzt noch etwas
    > weiter westlich, vielleicht hätte es ihn auch nie gegeben. Wer weiß das
    > schon.
    >
    > Und da hier sogar schon Nordkorea ins Gespräch kam: Auch Nordkorea ist kein
    > Feind der Bundesrepublik Deutschland, allenfalls stehen wir in einem leicht
    > unterkühlten, aber grundsätzlich neutralen Verhältnis zu Nordkorea. Es wäre
    > interessant zu wissen, ob die auch in großem Maßstab unsere Regierung und
    > Bevölkerung ausspionieren. China macht das garantiert, aber da China z.B.
    > fleißig deutsche Autos kauft, ist das nicht so schlimm. Auch die
    > Menschenrechtslage in China stört uns nicht so sehr wie die in Nordkorea,
    > denn nur diese bösen Nordkoreaner weigern sich beharrlich, ihre
    > Arbeitskraft billig zur Mehrung unseres Wohlstand bereitzustellen. ;-)

    Jaja, deine Ansichtsweise kenn ich schon.

    Ja nee, hast Recht! wenn die Sovjetunion Europa nach dem 2 WK übernommen hätte, wären wir mit Blumen, Pralinen und Geschenken von denen überschüttet worden. :) Tut mir Leid, aber daran merkt man auf welcher Seite der Oder du anscheinend aufgewachsen bist.

    Und um ehrlich zu sein, egal wann die Aliierten in den Krieg gegen Deutschland eingetreten sind, sie mussten viele Soldatenleben opfern um Europa zu befreien. Klar haben die Sovjets von der anderen Seite nachgeholfen, aber ihren 'Tribut' haben sie beim Abzug ihrer Truppen eingefordert. Raub, Vergewaltigungen, etc. Während die Amis euch mit Care-Paketen beworfen haben. Und jetzt maulen die armen Deutschen, dass die bösen Amis sie überwachen. Dann schmeißt doch euer Smartphone weg. Egal wo ich beim Pendeln von und zur Arbeit hinsehe, alle tippen auf ihren Handys rum. Die Leute juckts nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.03.14 16:53 durch RechtsVerdreher.

  15. Re: US-Amerikanischer Hersteller

    Autor: Eheran 06.03.14 - 17:19

    Schmier hier nicht so rum mit diesem Unsinn.

  16. Re: US-Amerikanischer Hersteller

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 06.03.14 - 17:44

    RechtsVerdreher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jaja, deine Ansichtsweise kenn ich schon.

    Das ist gut, dann kennst du wenigstens die richtige. :-)
    Spaß beiseite: Irgendwelche sachlichen Gegenargumente? Nein? Gut, dann ist das ja geklärt.

    > Ja nee, hast Recht! wenn die Sovjetunion Europa nach
    > dem 2 WK übernommen hätte, wären wir mit Blumen,
    > Pralinen und Geschenken von denen überschüttet
    > worden. :)

    Wer hat denn das behauptet? Ich wundere mich nur über Deine rückwirkend hellseherischen Fähigkeiten, mit deren Hilfe du genau sagen kannst, wo der sowjetische Vormarsch zum Stehen gekommen wäre, wie die UDSSR sich in den ehemaligen von Deutschland besetzten Gebieten verhalten hätte und überhaupt, wie sich zig interagierende Faktoren, die nicht eingetreten sind, im Nachhinein ausgewirkt hätten. Das verlautbarte Ziel des russischen Vormarsches, nachdem sie die bei ihnen einmarschierten deutschen Truppen geschlagen hatten, war Berlin und bis genau dahin sind sie gekommen. Was ohne die USA danach passiert wäre lässt viel Raum für Spekulation, aber wenn man schon spekuliert, kann man auch ein paar Fakten mit einfließen lassen:

    Die UDSSR hatte gar nicht die Truppenstärke, um Europa zu besetzen, selbst wenn wir mal annehmen, dass sie das gewollt hätten. Die waren bereits mit mit ihrem Teil der heutigen Bundesrepublik vollkommen ausgelastet und hatten obendrein noch den Druck, ihre überlebenden jungen Männer von der Front wieder in die Heimat zu bringen, weil sie dort für den Wiederaufbau benötigt wurden. Die hatten nämlich für ihren Vormarsch alles mobilisiert, was laufen und ein Gewehr abfeuern konnte und in Russland sind nur Frauen, Kinder, Senioren und komplett Kriegsuntüchtige zurückgelassen. Mit denen ist es bereits verdammt schwer, auch nur eine vernünftige Ernte zu sichern, geschweige denn eine Volkswirtschaft wieder in Gang zu bringen - auch dann, wenn man tüchtig Reparationen einsackt.

    > Tut mir Leid, aber daran merkt man auf welcher Seite
    > der Oder du anscheinend aufgewachsen bist.

    Vermutlich irrst du dich, aber selbst wenn du recht hättest wüsste ich nicht, inwiefern das eine Aussage über meine politische Gesinnung zulässt. Ich geb' dir mal 'nen Tipp: Unsere Bundeskanzlerin würde sicherlich nicht so reden wie ich und stammt von östlich der Oder. Wie passt das jetzt in dein Schema?

    > Und um ehrlich zu sein, egal wann die Aliierten in den Krieg gegen
    > Deutschland eingetreten sind, sie mussten viele Soldatenleben
    > opfern um Europa zu befreien.

    Kriege haben es so an sich, dass dabei Menschen sterben, darunter natürlich auch Soldaten. Der Knackpunkt ist, dass US-Soldaten ("Allierte" verrät schon, dass dazu auch andere Nationen gehörten, aber wir reden ja hier von den USA ...) nicht gestorben sind um Europa zu befreien, sondern um den stärksten Verbündeten Japans auszuschalten, welches die USA nicht nur geographisch bedrohen konnte, sondern vor allem den Seehandel behinderte, an dem die USA ein vitales Interesse hatte. Sprich, die USA sind in beiden Weltkriegen so lange neutral geblieben, bis ihre wirtschaftliche Interessen gefährdet waren.

    Einmarsch Polen; USA neutral.
    Ein- und Durchmarsch Niederlande: USA neutral.
    Einmarsch Frankreich und weiter: USA neutral.
    Einmarch (Bündnisbruch) in die Sowjetunion: USA neutral.
    Berichte über den Genozid an europäischen Juden: USA neutral.
    Jahre später, nachdem das Problem vor der Haustür steht und in der Handelsbilanz sichtbar ist: USA befreit Europa.

    Du musst zugeben, die USA haben schon merkwürdige Kriterien, wann und wo jemand befreit und/oder beschützt werden muss. Das schmälert natürlich in keinster Weise die Leistungen der Menschen, die ihr Leben für das Ende des Nazi-Regimes gelassen haben. Aber egal von welcher Seite der Oder man kommt, darf man ruhig so gerecht sein einzuräumen, dass die geopferten Leben sowjetischer Soldaten nicht weniger wert waren als die us-amerikanischer Soldaten.

    > Klar haben die Sovjets von der anderen Seite nachgeholfen,

    Unsinn, von "Nachhelfen" kann gar keine Rede sein.

    Wie schon gesagt, ohne die erfolgreiche Verteidigung Russlands und den anschließenden Vormarsch auf Berlin hätte die Wehrmacht mehr als genug freie Ressourcen gehabt, um mindestens die Westküste Europa so zu vernageln, dass da kein G.I. lebend an den Strand gekommen wäre. Vermutlich hätten sie sogar genug Ressourcen gehabt, um England doch noch niederzuringen und damit die Seehoheit zurückzugewinnen, mit dem Ergebnis, dass die US-Truppen nicht einmal Land gesehen hätten. Soviel ist ziemlich sicher.

    Dass Nazi-Deutschland dann langfristig an der schieren Größe der zu besetzenden Gebiete gescheitert wäre, steht auf einem anderen Blatt. Alternative Weltordnungen können manchmal an sehr kleinen Begebenheiten hängen.

    > aber ihren 'Tribut' haben sie beim Abzug ihrer Truppen
    > eingefordert. Raub, Vergewaltigungen, etc. Während die
    > Amis euch mit Care-Paketen beworfen haben.

    Mit Care-Paketen wurde meines Wissens hauptsächlich West-Berlin beworfen, aber wenn es dir hauptsächlich um die geringere Disziplin der russischen Truppen gehen sollte: Wie wärst du drauf, wenn zuvor deutsche Truppen in deinem Land gemordet, vergewaltigt und gebrandschatzt hätten? Wenn du komplett frei von Rachsucht bist, herzlichen Glückwunsch, ich wäre da bei mir nicht so sicher und kann es auch schlecht einschätzen, denn ich habe es nicht miterlebt.

    > Und jetzt maulen die armen Deutschen, dass die bösen
    > Amis sie überwachen. Dann schmeißt doch euer
    > Smartphone weg. Egal wo ich beim Pendeln von und zur
    > Arbeit hinsehe, alle tippen aug ihren Handys rum.

    Ich selbst besitze gar kein Smartphone, aber ich mache es auch nicht daran fest, dass Überwachung von Freunden (oder Partnern) nicht die feine englische us-amerikanische Art ist. Auch dann nicht, wenn sie einer Hälfte Deutschlands befreit und ihr später Zucker in den Arsch geblasen haben, damit sie die Speerspitze gegen die bösen Kommunisten bildet.

  17. Re: US-Amerikanischer Hersteller

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 06.03.14 - 18:04

    ArchLInux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht zu vergessen, dass Deutschland nach wie vor ein
    > besetztes Land ist (und nach Obama wird das auch so bleiben).
    > Weiterhin gibt es immer noch keinen Friedensvertrag

    Du weißt aber schon, das sich bestimmte Dinge durch Handlungen und Gewohnheit konstituieren, insbesondere nach mehr als einem Dreivierteljahrhundert? Wenn ich meine Truppen abziehe und mich friedlich verhalte, ist das eine nicht schriftliche Übereinkunft. Die hat den vollen Wert, denn auch eine schriftliche Übereinkunft hätte keinen Wert, wenn sie sich in der Praxis nicht widerspiegelt.

    > und eine vom Volk gewählte Verfassung haben wir immer
    > noch nicht.

    Stimmt, aber brauchen wir so etwas? Wir haben ein Grundgesetz, das als Leitfaden genügt und das Fehlen einer Verfassung ist sehr gut geeignet, um nach individuellen moralischen Prinzipien zu leben. Oder meinetwegen nach den zehn Geboten. Oder dem Codex Hammurabi.

    > Macht euch mal den Spaß und versucht einen
    > Nachweis darüber zu erhalten, dass ihr "deutsch" seid.

    Zwei Wege:

    1.) Du erkennst den jetzigen deutschen Staat als solchen an, damit sind von ihm ausgestellte Dokumente rechtskräftig. Mit hier ausgestellter Geburtsurkunde, mit Personalausweis oder Reisepass bis du als "deutsch" akkreditiert.

    2.) Du erkennst den deutschen Staat nicht an, dann gilt der letzte rechtsgültige deutsche Staat, der nicht formal aufgelöst wurde. Dann bist du Bürger des Deutschen Reiches, sofern deine Vorfahren vor 1945 auf dem Boden des Deutschen Reiches geboren oder eingebürgert wurden, denn es gilt minimal das ius sanguinis und deine Abstammung von Deutschen macht dich ebenfalls deutsch.

    Und keine Sorge, weder für Variante 1 noch für Variante 2 brauchst du einen Ariernachweis oder ein Parteibuch und es wird auch niemand deine Schädelumfang messen. Sorgen muss man sich vermutlich ohnehin eher über das machen, was in deinem Kopf vorgeht ... :-P

  18. Re: US-Amerikanischer Hersteller

    Autor: RechtsVerdreher 06.03.14 - 18:35

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RechtsVerdreher schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Jaja, deine Ansichtsweise kenn ich schon.
    >
    > Das ist gut, dann kennst du wenigstens die richtige. :-)
    > Spaß beiseite: Irgendwelche sachlichen Gegenargumente? Nein? Gut, dann ist
    > das ja geklärt.
    >
    > > Ja nee, hast Recht! wenn die Sovjetunion Europa nach
    > > dem 2 WK übernommen hätte, wären wir mit Blumen,
    > > Pralinen und Geschenken von denen überschüttet
    > > worden. :)
    >
    > Wer hat denn das behauptet? Ich wundere mich nur über Deine rückwirkend
    > hellseherischen Fähigkeiten, mit deren Hilfe du genau sagen kannst, wo der
    > sowjetische Vormarsch zum Stehen gekommen wäre, wie die UDSSR sich in den
    > ehemaligen von Deutschland besetzten Gebieten verhalten hätte und
    > überhaupt, wie sich zig interagierende Faktoren, die nicht eingetreten
    > sind, im Nachhinein ausgewirkt hätten. Das verlautbarte Ziel des russischen
    > Vormarsches, nachdem sie die bei ihnen einmarschierten deutschen Truppen
    > geschlagen hatten, war Berlin und bis genau dahin sind sie gekommen. Was
    > ohne die USA danach passiert wäre lässt viel Raum für Spekulation, aber
    > wenn man schon spekuliert, kann man auch ein paar Fakten mit einfließen
    > lassen:
    >
    > Die UDSSR hatte gar nicht die Truppenstärke, um Europa zu besetzen, selbst
    > wenn wir mal annehmen, dass sie das gewollt hätten. Die waren bereits mit
    > mit ihrem Teil der heutigen Bundesrepublik vollkommen ausgelastet und
    > hatten obendrein noch den Druck, ihre überlebenden jungen Männer von der
    > Front wieder in die Heimat zu bringen, weil sie dort für den Wiederaufbau
    > benötigt wurden. Die hatten nämlich für ihren Vormarsch alles mobilisiert,
    > was laufen und ein Gewehr abfeuern konnte und in Russland sind nur Frauen,
    > Kinder, Senioren und komplett Kriegsuntüchtige zurückgelassen. Mit denen
    > ist es bereits verdammt schwer, auch nur eine vernünftige Ernte zu sichern,
    > geschweige denn eine Volkswirtschaft wieder in Gang zu bringen - auch dann,
    > wenn man tüchtig Reparationen einsackt.
    >
    > > Tut mir Leid, aber daran merkt man auf welcher Seite
    > > der Oder du anscheinend aufgewachsen bist.
    >
    > Vermutlich irrst du dich, aber selbst wenn du recht hättest wüsste ich
    > nicht, inwiefern das eine Aussage über meine politische Gesinnung zulässt.
    > Ich geb' dir mal 'nen Tipp: Unsere Bundeskanzlerin würde sicherlich nicht
    > so reden wie ich und stammt von östlich der Oder. Wie passt das jetzt in
    > dein Schema?
    >
    > > Und um ehrlich zu sein, egal wann die Aliierten in den Krieg gegen
    > > Deutschland eingetreten sind, sie mussten viele Soldatenleben
    > > opfern um Europa zu befreien.
    >
    > Kriege haben es so an sich, dass dabei Menschen sterben, darunter natürlich
    > auch Soldaten. Der Knackpunkt ist, dass US-Soldaten ("Allierte" verrät
    > schon, dass dazu auch andere Nationen gehörten, aber wir reden ja hier von
    > den USA ...) nicht gestorben sind um Europa zu befreien, sondern um den
    > stärksten Verbündeten Japans auszuschalten, welches die USA nicht nur
    > geographisch bedrohen konnte, sondern vor allem den Seehandel behinderte,
    > an dem die USA ein vitales Interesse hatte. Sprich, die USA sind in beiden
    > Weltkriegen so lange neutral geblieben, bis ihre wirtschaftliche Interessen
    > gefährdet waren.
    >
    > Einmarsch Polen; USA neutral.
    > Ein- und Durchmarsch Niederlande: USA neutral.
    > Einmarsch Frankreich und weiter: USA neutral.
    > Einmarch (Bündnisbruch) in die Sowjetunion: USA neutral.
    > Berichte über den Genozid an europäischen Juden: USA neutral.
    > Jahre später, nachdem das Problem vor der Haustür steht und in der
    > Handelsbilanz sichtbar ist: USA befreit Europa.
    >
    > Du musst zugeben, die USA haben schon merkwürdige Kriterien, wann und wo
    > jemand befreit und/oder beschützt werden muss. Das schmälert natürlich in
    > keinster Weise die Leistungen der Menschen, die ihr Leben für das Ende des
    > Nazi-Regimes gelassen haben. Aber egal von welcher Seite der Oder man
    > kommt, darf man ruhig so gerecht sein einzuräumen, dass die geopferten
    > Leben sowjetischer Soldaten nicht weniger wert waren als die
    > us-amerikanischer Soldaten.
    >
    > > Klar haben die Sovjets von der anderen Seite nachgeholfen,
    >
    > Unsinn, von "Nachhelfen" kann gar keine Rede sein.
    >
    > Wie schon gesagt, ohne die erfolgreiche Verteidigung Russlands und den
    > anschließenden Vormarsch auf Berlin hätte die Wehrmacht mehr als genug
    > freie Ressourcen gehabt, um mindestens die Westküste Europa so zu
    > vernageln, dass da kein G.I. lebend an den Strand gekommen wäre. Vermutlich
    > hätten sie sogar genug Ressourcen gehabt, um England doch noch
    > niederzuringen und damit die Seehoheit zurückzugewinnen, mit dem Ergebnis,
    > dass die US-Truppen nicht einmal Land gesehen hätten. Soviel ist ziemlich
    > sicher.
    >
    > Dass Nazi-Deutschland dann langfristig an der schieren Größe der zu
    > besetzenden Gebiete gescheitert wäre, steht auf einem anderen Blatt.
    > Alternative Weltordnungen können manchmal an sehr kleinen Begebenheiten
    > hängen.
    >
    > > aber ihren 'Tribut' haben sie beim Abzug ihrer Truppen
    > > eingefordert. Raub, Vergewaltigungen, etc. Während die
    > > Amis euch mit Care-Paketen beworfen haben.
    >
    > Mit Care-Paketen wurde meines Wissens hauptsächlich West-Berlin beworfen,
    > aber wenn es dir hauptsächlich um die geringere Disziplin der russischen
    > Truppen gehen sollte: Wie wärst du drauf, wenn zuvor deutsche Truppen in
    > deinem Land gemordet, vergewaltigt und gebrandschatzt hätten? Wenn du
    > komplett frei von Rachsucht bist, herzlichen Glückwunsch, ich wäre da bei
    > mir nicht so sicher und kann es auch schlecht einschätzen, denn ich habe es
    > nicht miterlebt.
    >
    > > Und jetzt maulen die armen Deutschen, dass die bösen
    > > Amis sie überwachen. Dann schmeißt doch euer
    > > Smartphone weg. Egal wo ich beim Pendeln von und zur
    > > Arbeit hinsehe, alle tippen aug ihren Handys rum.
    >
    > Ich selbst besitze gar kein Smartphone, aber ich mache es auch nicht daran
    > fest, dass Überwachung von Freunden (oder Partnern) nicht die feine
    > englische us-amerikanische Art ist. Auch dann nicht, wenn sie einer Hälfte
    > Deutschlands befreit und ihr später Zucker in den Arsch geblasen haben,
    > damit sie die Speerspitze gegen die bösen Kommunisten bildet.

    Naja, um meine Aussage auf den Punkt zu bringen. Die Amis haben euch zu sehr 'verhätschelt' und jetzt werden sie in schwierigen Zeiten mit Untreue und Anschuldigungen belohnt. Leider. Während Putin nur drohend mit dem Finger zu zeigen braucht und schon laufen ukrainische Kriegsschiffe mit russischer Flagge in die Häfen auf der Krimm ein. Die Sovjets wussten halt, wie man sich Respekt verschaft. Und das hällt bis heute an.:D

  19. Re: US-Amerikanischer Hersteller

    Autor: Eheran 06.03.14 - 23:42

    Herr von Erdbeerfeld, du bist dem Troll leider voll in die Falle getappt.
    Wenn man vom "betrollten" Gebiet keine Ahnung hat, dann sollte man auch nicht ins Trollgehege.
    Seine und deine Aussagen sind voller Unsinn.

    Nochmal kurz und knapp zum mitschreiben:
    1. Deutschland ist keine Besatzungszone
    2. Gibt es den Friedensvertag selbstverständlich
    3. Ist das GG unsere Verfassung, es ist nur ein anderes Wort dafür
    4. Ist die BRD aus dem 3. Reich hervorgegangen, das schlichtweg damit nicht mehr existiert. Wie eine Raupe, aus deren Kokon ein Schmetterling schlüpft.

  20. Re: US-Amerikanischer Hersteller

    Autor: RechtsVerdreher 07.03.14 - 00:26

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Herr von Erdbeerfeld, du bist dem Troll leider voll in die Falle getappt.
    > Wenn man vom "betrollten" Gebiet keine Ahnung hat, dann sollte man auch
    > nicht ins Trollgehege.
    > Seine und deine Aussagen sind voller Unsinn.
    >
    > Nochmal kurz und knapp zum mitschreiben:
    > 1. Deutschland ist keine Besatzungszone
    > 2. Gibt es den Friedensvertag selbstverständlich
    > 3. Ist das GG unsere Verfassung, es ist nur ein anderes Wort dafür
    > 4. Ist die BRD aus dem 3. Reich hervorgegangen, das schlichtweg damit nicht
    > mehr existiert. Wie eine Raupe, aus deren Kokon ein Schmetterling schlüpft.

    Ja, richtig so. Seift euch gegenseitig den Hintern ein. :D

    Und zum letzten Punkt. Wenn ich mir so die Leute hierzulande so angucke, ist demnach aus der Raupe ein ziemlich fieser Schmetterling geschlüpft.

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Technologie: Warum Roboter in Japan so beliebt sind
Technologie
Warum Roboter in Japan so beliebt sind

Japaner produzieren nicht nur mehr Roboter als jede andere Nation, sie gehen auch selbstverständlicher mit ihnen um. Das liegt an der besonderen Geschichte und Religion des Inselstaats - und an Astro Boy.
Von Miroslav Stimac

  1. Kreativität Roboterdame Ai-Da soll zeichnen und malen
  2. Automatisierung Roboterhotel entlässt Roboter
  3. Cimon Die ISS bekommt einen sensiblen Kommunikationsroboter

Passwort-Richtlinien: Schlechte Passwörter vermeiden
Passwort-Richtlinien
Schlechte Passwörter vermeiden

Groß- und Kleinbuchstaben, mindestens ein Sonderzeichen, aber nicht irgendeins? Viele Passwort-Richtlinien führen dazu, dass Nutzer genervt oder verwirrt sind, aber nicht unbedingt zu sichereren Passwörtern. Wir geben Tipps, wie Entwickler es besser machen können.
Von Hanno Böck

  1. Acutherm Mit Wärmebildkamera und Mikrofon das Passwort erraten
  2. Datenschutz Facebook speicherte Millionen Passwörter im Klartext
  3. Fido-Sticks im Test Endlich schlechte Passwörter

Fitbit Versa Lite im Test: Eher smartes als sportliches Wearable
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Eher smartes als sportliches Wearable

Sieht fast aus wie eine Apple Watch, ist aber viel günstiger: Golem.de hat die Versa Lite von Fitbit ausprobiert. Neben den Sport- und Fitnessfunktionen haben uns besonders der Appstore und das Angebot an spaßigen und ernsthaften Anwendungen interessiert.
Von Peter Steinlechner

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  1. Faltbares Smartphone: Samsung sagt Start des Galaxy Fold ab
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    Samsung sagt Start des Galaxy Fold ab

    Samsung steht vor einem Foldgate: Der südkoreanische Hersteller hat den Marktstart des faltbaren Smartphones Galaxy Fold vorerst abgesagt. Nachdem die Testgeräte einiger Journalisten auch ohne ihr Zutun kaputt gegangen sind, soll das Gerät noch einmal gründlich untersucht werden.

  2. Joe Armstrong: Der Erlang-Erfinder ist gestorben
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    Der Informatiker Joe Armstrong gilt als Erfinder der Programmiersprache Erlang und war Experte für verteilte und fehlertolerante Systeme. Armstrong erlag nun den Folgen einer Lungenerkrankung.

  3. Tchap: Forscher gelingt Anmeldung im Regierungschat Frankreichs
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    Kurz nach dem Start ist es einem Sicherheitsforscher gelungen, sich unberechtigt bei der Whatsapp-Alternative der französischen Regierung anzumelden. Der Forscher fand weitere vermeintliche Fehler, die laut den Entwicklern der Matrix-Software aber keine sind.


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