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  5. › Abmahnabzocke: Maximal 100 Euro…

gutes Geschäftsmodell ja

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  1. gutes Geschäftsmodell ja

    Autor: spiderbit 14.02.12 - 15:11

    Mag sein das da nicht alle drauf anspringen aber wenn man mal hochrechnet wie viel Kohle die PRO JAHR fordern wirds einem extrem Schwindelig:

    700.000 Abmanhungen * 800 Euro im Schnitt = 560 Millionen EURO

    dem gegenüber stehen 2mio "potentiel entgangener Käufe" optimitstisch gerechnet * 20 Euro (1 Musik-cd reicht ja im extremfall schon 1 Titel) = 40 mio.

    Gut vielleicht zahlen nur 20% direkt aber selbst dann wärs immernoch ein guter Schnitt 112 Mio einnahmen.

    Ja die Contentmafia sollte für Raubkopieren werbung machen, scheint ein gutes geschäft zu sein.

    Klar wird da auch mal ne Software die im laden 2000 Euro kostet raub kopiert oder ein Office best-edition für 500,- Euro aber dieses kann man ja nicht mit zählen beim "entgangenen Gewinn" da sich keiner privat so ne Software kaufen würde würde er sie nicht kostenlos kopieren. Natürlich würde man dann entweder ne oem-billigst office edition nehmen oder gleich auf Libreoffice umsteigen. Daher finde ich die berechnung von den natürlich immernoch total überteuerten (schaut mal auf die Rekordumätze von den großen Labels die jedes Jahr wachsen trotz kostenlosen kopien) 20,- Euro für eine Musik-cd besser als berechnungswert zu legen. Wenn man natürlich damit rechnet das jede kostenlose kopie immer statt einem Kauf eines gleichwertigen 5mio Euro produktes bei einem Privatmann gewesen wäre dann kommt man natürlich auf zahlen die noch höher sind als diese monströsen Abmahn-einnahmen.

  2. Re: gutes Geschäftsmodell ja

    Autor: neocron 14.02.12 - 15:27

    spiderbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mag sein das da nicht alle drauf anspringen aber wenn man mal hochrechnet
    > wie viel Kohle die PRO JAHR fordern wirds einem extrem Schwindelig:
    >
    > 700.000 Abmanhungen * 800 Euro im Schnitt = 560 Millionen EURO
    >
    > dem gegenüber stehen 2mio "potentiel entgangener Käufe" optimitstisch
    > gerechnet * 20 Euro (1 Musik-cd reicht ja im extremfall schon 1 Titel) = 40
    > mio.
    >
    > Gut vielleicht zahlen nur 20% direkt aber selbst dann wärs immernoch ein
    > guter Schnitt 112 Mio einnahmen.
    >
    > Ja die Contentmafia sollte für Raubkopieren werbung machen, scheint ein
    > gutes geschäft zu sein.
    >
    > Klar wird da auch mal ne Software die im laden 2000 Euro kostet raub
    > kopiert oder ein Office best-edition für 500,- Euro aber dieses kann man ja
    > nicht mit zählen beim "entgangenen Gewinn" da sich keiner privat so ne
    > Software kaufen würde würde er sie nicht kostenlos kopieren.
    das ist keine entschuldigung ...
    sollte auch einer nen porsche klauen koennen und dann mit 100 euro davon kommen?
    da kann ich ja auch sagen "soviel hab ich gar nicht ... porsche ist ja nichts entgangen ... ich haetts ja sonst auch nicht gekauft ..."
    die 100 euro sind meines erachtens auch nur die abmahngebuehren ... ich finde sie sollten noch den wert des gestohlenen werkes als strafe bezahlen!
    eben weil es durch kopieren und die natur der sache so einfach ist!


    > Natürlich
    > würde man dann entweder ne oem-billigst office edition nehmen oder gleich
    > auf Libreoffice umsteigen. Daher finde ich die berechnung von den natürlich
    > immernoch total überteuerten (schaut mal auf die Rekordumätze von den
    > großen Labels die jedes Jahr wachsen trotz kostenlosen kopien) 20,- Euro
    > für eine Musik-cd besser als berechnungswert zu legen. Wenn man natürlich
    > damit rechnet das jede kostenlose kopie immer statt einem Kauf eines
    > gleichwertigen 5mio Euro produktes bei einem Privatmann gewesen wäre dann
    > kommt man natürlich auf zahlen die noch höher sind als diese monströsen
    > Abmahn-einnahmen.

  3. Re: gutes Geschäftsmodell ja

    Autor: newjack 14.02.12 - 16:03

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > da kann ich ja auch sagen "soviel hab ich gar nicht ... porsche ist ja
    > nichts entgangen ... ich haetts ja sonst auch nicht gekauft ..."

    Äpfel und Birnen.

    Porsche verliert definitiv beim Diebstahl etwas, und zwar ein Wagen, den sie nicht mehr verkaufen können.

    Beim Klau eines Liedes kann der "Hersteller" sehr wohl noch 1 Mio. Kopien von diesem Lied verkaufen.

    Zwischen materiellen und immateriellen Diebstahl gibt es einen sehr signifikanten Unterschied.

    Und nein, ich bin NICHT dafür, dass Urheberrechtsverletzungen ungestraft bleiben. Aber die Abmahnwellen sind trotzdem reine Abzocke. Die einzige Waffe dagegen ist absoluter Verzicht. Wenn die ach so armen Musikkünstler dann GARKEINE CDs und MP3 verkaufen, dann werden sie vielleicht wieder dazu übergehen, für ihr Geld zu arbeiten, z.B. durch das Veranstalten von Konzerten.

  4. Re: gutes Geschäftsmodell ja

    Autor: Foat 14.02.12 - 16:28

    Die letzte ofizielle Zahl zu Verlusten durch Raupkopieren war glaub 193 Millionen in Deutschland.
    Diese Zahl ist aber vollkommen übertrieben, denn nicht jeder Download wäre in Wirklichkeit auch ein ein Kauf, davon wird aber ausgegangen.
    Dem gegebüberstehen jetzt 560 Millionen Abmahngebühren. Macht einen Gewinn von 367 Mio ¤ durch Piraterie!!!! Und die wirklichen Autoren und Künstler sehen keinen Cent davon, ...



    Noch ein interesanntes Video, dass sich genau mit diesem Thema befasst:

    http://www.youtube.com/watch?v=LFx99ItxBmk

  5. Re: gutes Geschäftsmodell ja

    Autor: Opawan 14.02.12 - 16:51

    Ja und die Realität ist noch viel schlimmer als hier dargestellt.

    Ich hatte das "Glück" eine Abmahnung durch angebliche Nutzung von Bittorrent zu kassieren, was ausser durch WLAN hacken unmöglich gewesen wär weil ich damals seit Jahren kein torrent client installiert hatte.
    Der Name des Films war mir unbekannt, google gab erstmal 4 Seiten Rechtsanwälte und Rechtsforen in dem bezug aus.

    Die 800¤ Forderung dürften glaub gestimmt haben, hätte ich das schreiben jedoch so unterschrieben, hätte ich auch gleichzeitig zugestimmt die Anwaltskosten die sich angeblich auf 2400¤ belaufen hatten zu zahlen.

    Das sind unter umständen ne DVD für 15¤ die in als minderwertiger rip illegal erworben wurden (oder auch nicht), 3200¤


    nochmal zur übersicht

    DVD unter 15¤ <<--------------->> Abmahnung über 3000¤

  6. Re: gutes Geschäftsmodell ja

    Autor: neocron 14.02.12 - 16:51

    newjack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > neocron schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > da kann ich ja auch sagen "soviel hab ich gar nicht ... porsche ist ja
    > > nichts entgangen ... ich haetts ja sonst auch nicht gekauft ..."
    >
    > Äpfel und Birnen.
    >
    > Porsche verliert definitiv beim Diebstahl etwas, und zwar ein Wagen, den
    > sie nicht mehr verkaufen können.
    nein, da ich angeklagt werde, haben sie das auto doch wieder zurueck ...
    wenn ich es aufgeladen habe, und nicht bewegt, ist denen GAR nichts entgangen. Denn sie haben es wieder!

    >
    > Beim Klau eines Liedes kann der "Hersteller" sehr wohl noch 1 Mio. Kopien
    > von diesem Lied verkaufen.
    Porsche kann das wiederbekommene auto noch sehr wohl wieder verkaufen!

    >
    > Zwischen materiellen und immateriellen Diebstahl gibt es einen sehr
    > signifikanten Unterschied.
    wenn man es sich unnoetig schwer machen moechte, gibt es den, aendert aber nichts an der legitimitaet von beidem!
    >
    > Und nein, ich bin NICHT dafür, dass Urheberrechtsverletzungen ungestraft
    > bleiben. Aber die Abmahnwellen sind trotzdem reine Abzocke. Die einzige
    > Waffe dagegen ist absoluter Verzicht.
    der verzicht auf illegale inhalte ... das ist korrekt!

    > Wenn die ach so armen Musikkünstler
    > dann GARKEINE CDs und MP3 verkaufen, dann werden sie vielleicht wieder dazu
    > übergehen, für ihr Geld zu arbeiten, z.B. durch das Veranstalten von
    > Konzerten.
    Das ist korrekt, das IST aber nunmal das einzige recht welches man hat!
    Alles andere ist weder fair, noch legitim!

  7. Re: gutes Geschäftsmodell ja

    Autor: neocron 14.02.12 - 16:55

    Foat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die letzte ofizielle Zahl zu Verlusten durch Raupkopieren war glaub 193
    > Millionen in Deutschland.
    > Diese Zahl ist aber vollkommen übertrieben, denn nicht jeder Download wäre
    > in Wirklichkeit auch ein ein Kauf, davon wird aber ausgegangen.
    > Dem gegebüberstehen jetzt 560 Millionen Abmahngebühren. Macht einen Gewinn
    > von 367 Mio ¤ durch Piraterie!!!! Und die wirklichen Autoren und Künstler
    > sehen keinen Cent davon, ...
    alles, was du hier schreibst, ist, dass anwaelte teuer sind ...
    big news!
    >
    >
    > Noch ein interesanntes Video, dass sich genau mit diesem Thema befasst:
    >
    > www.youtube.com

  8. Re: gutes Geschäftsmodell ja

    Autor: neocron 14.02.12 - 16:56

    Opawan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja und die Realität ist noch viel schlimmer als hier dargestellt.
    >
    > Ich hatte das "Glück" eine Abmahnung durch angebliche Nutzung von
    > Bittorrent zu kassieren, was ausser durch WLAN hacken unmöglich gewesen wär
    > weil ich damals seit Jahren kein torrent client installiert hatte.
    > Der Name des Films war mir unbekannt, google gab erstmal 4 Seiten
    > Rechtsanwälte und Rechtsforen in dem bezug aus.
    >
    > Die 800¤ Forderung dürften glaub gestimmt haben, hätte ich das schreiben
    > jedoch so unterschrieben, hätte ich auch gleichzeitig zugestimmt die
    > Anwaltskosten die sich angeblich auf 2400¤ belaufen hatten zu zahlen.
    >
    > Das sind unter umständen ne DVD für 15¤ die in als minderwertiger rip
    > illegal erworben wurden (oder auch nicht), 3200¤
    >
    > nochmal zur übersicht
    >
    > DVD unter 15¤ <<--------------->> Abmahnung über 3000¤
    anwaelte sind teuer ... das sind aber keine neuigkeiten ...

  9. Re: gutes Geschäftsmodell ja

    Autor: newjack 15.02.12 - 10:04

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nein, da ich angeklagt werde, haben sie das auto doch wieder zurueck ...
    > wenn ich es aufgeladen habe, und nicht bewegt, ist denen GAR nichts
    > entgangen. Denn sie haben es wieder!

    Sehr viele "wenn". Und wenn diese nicht zutreffen, habe ich sehr einfach einen relativ grossen Schaden angerichtet. Wenn ich eine MP3 "klaue" habe ich genau NULL Schaden angerichtet, ich habe höchstens eine Leistung erhalten, ohne diese zu bezahlen. Diese Leistung ist eine Konserve, die keinerlei Aufwand vom Hersteller erfordert.

    > > Zwischen materiellen und immateriellen Diebstahl gibt es einen sehr
    > > signifikanten Unterschied.
    > wenn man es sich unnoetig schwer machen moechte, gibt es den, aendert aber
    > nichts an der legitimitaet von beidem!

    Man muss es sich so schwer machen. Denn es ist etwas völlig anderes.

    > der verzicht auf illegale inhalte ... das ist korrekt!

    Nein, Verzicht auf sämtliche Inhalte. Sonst merken die "Hersteller" nämlich nicht, wie das Urheberrecht pervertiert wurde. Als es entstanden ist, sollte es den armen Künstler davor bewahren, trotz seiner Kreativität betteln gehen zu müssen. Er musste trotzdem eine Leistung für sein Geld bringen, seine Werke aufführen, etc. Mittlerweile sehen diese Künstler es als selbstverständlich an, dass man, wenn man einmal im Leben eine gute Idee hatte, dazu noch etwas Glück, man praktisch mit Null weiterem Aufwand für Jahrzehnte nach dem eigenen Tod ausgesorgt hat. Man nimmt die Vorteile des Internet gerne mit, Null Produktionskosten bei einer MP3 bei gleichem Preis, wie bei gepresster CD. Aber mit den Nachteilen des Internet kann man natürlich nicht leben und muss Menschen in den Ruin treiben, die den Fehler gemacht haben, mein Werk zu "klauen".

    Du sprichst von Fairness, was ist fair daran, dass "normale" Leute jeden Tag bückeln gehen müssen, um sich den Lebensunterhalt, die Altersabsicherung, ein Erbe für die Kinder aufzubauen, und die "Künstler" mit einem Lucky Hit einen Anspruch auf Lebenszeit + Dekaden nach dem Tod auf Einnahmen aus diesem Hit erhalten? Sicherlich, es ist rechtlich einwandfrei, aber fair? Oder gar moralisch?

  10. Re: gutes Geschäftsmodell ja

    Autor: neocron 15.02.12 - 10:14

    newjack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > neocron schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > nein, da ich angeklagt werde, haben sie das auto doch wieder zurueck ...
    > > wenn ich es aufgeladen habe, und nicht bewegt, ist denen GAR nichts
    > > entgangen. Denn sie haben es wieder!
    >
    > Sehr viele "wenn". Und wenn diese nicht zutreffen, habe ich sehr einfach
    > einen relativ grossen Schaden angerichtet. Wenn ich eine MP3 "klaue" habe
    > ich genau NULL Schaden angerichtet, ich habe höchstens eine Leistung
    > erhalten, ohne diese zu bezahlen. Diese Leistung ist eine Konserve, die
    > keinerlei Aufwand vom Hersteller erfordert.

    es ist egal wieviele wenn ... solange ich einen annaehernd aehnlichen fall mit diebstahl konzipieren kann, der eben DOCH auch ohne schaden geahndet wird!

    > > > Zwischen materiellen und immateriellen Diebstahl gibt es einen sehr
    > > > signifikanten Unterschied.
    > > wenn man es sich unnoetig schwer machen moechte, gibt es den, aendert
    > aber
    > > nichts an der legitimitaet von beidem!
    >
    > Man muss es sich so schwer machen. Denn es ist etwas völlig anderes.
    wo genau ist es etwas anderes? es ist eine kriminelle handlung, bei der man die rechte anderer wissentlich einschraenkt!

    > > der verzicht auf illegale inhalte ... das ist korrekt!
    >
    > Nein, Verzicht auf sämtliche Inhalte. Sonst merken die "Hersteller" nämlich
    > nicht, wie das Urheberrecht pervertiert wurde.
    das ist die einzige legitime option, die man hat, richtig! und warum machts dann keiner?
    > Als es entstanden ist,
    > sollte es den armen Künstler davor bewahren, trotz seiner Kreativität
    > betteln gehen zu müssen. Er musste trotzdem eine Leistung für sein Geld
    > bringen, seine Werke aufführen, etc. Mittlerweile sehen diese Künstler es
    > als selbstverständlich an, dass man, wenn man einmal im Leben eine gute
    > Idee hatte, dazu noch etwas Glück, man praktisch mit Null weiterem Aufwand
    > für Jahrzehnte nach dem eigenen Tod ausgesorgt hat.
    und? dann muss halt das gesetz geaendert warden ... dafuer hast du eine stimme bei den wahlen!
    Nutzer sehen es als selbstverstaendlich an sich illegal und ohne weitere kosten zugang zu den leistungen anderer zu verschaffen!?
    Die kuenstler agieren NICHT illegal mit ihrer annahme .. die nutzer aber schon!
    Du schimpfst ueber die, die legal agieren? laecherlich!

    > Man nimmt die Vorteile
    > des Internet gerne mit, Null Produktionskosten bei einer MP3 bei gleichem
    > Preis, wie bei gepresster CD. Aber mit den Nachteilen des Internet kann man
    > natürlich nicht leben und muss Menschen in den Ruin treiben, die den Fehler
    > gemacht haben, mein Werk zu "klauen".
    Es ist voellig egal
    Es ist illegal, nicht legitim, und schon gar nicht richtig!

    > Du sprichst von Fairness, was ist fair daran, dass "normale" Leute jeden
    > Tag bückeln gehen müssen, um sich den Lebensunterhalt, die
    > Altersabsicherung, ein Erbe für die Kinder aufzubauen, und die "Künstler"
    > mit einem Lucky Hit einen Anspruch auf Lebenszeit + Dekaden nach dem Tod
    > auf Einnahmen aus diesem Hit erhalten? Sicherlich, es ist rechtlich
    > einwandfrei, aber fair? Oder gar moralisch?
    Es ist mir wurst ... was ist fair an lotto? was ist fair an begabung? was ist fair daran zum richtigen zeitpunkt am richtigen ort zu sein? Was ist fair daran einen sauerland abzuknapsen, was ist fair daran atomkraft abzuschalten, waehrend alle 140 weiteren reaktoren in Europa noch stehen?
    NICHTS ist fair ... lern damit zu leben!
    Auch unfaire aspekte rechtfertigen NICHT kriminalitaet!

  11. Re: gutes Geschäftsmodell ja

    Autor: CrayZee 15.02.12 - 10:44

    neocron schrieb:
    > ... ich
    > finde sie sollten noch den wert des gestohlenen werkes als strafe
    > bezahlen!


    Jippieh. Den Euro für die mp3 hab ich dann auch noch. Wenn ich erwischt werde.

  12. Re: gutes Geschäftsmodell ja

    Autor: neocron 15.02.12 - 11:15

    CrayZee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > neocron schrieb:
    > > ... ich
    > > finde sie sollten noch den wert des gestohlenen werkes als strafe
    > > bezahlen!
    >
    > Jippieh. Den Euro für die mp3 hab ich dann auch noch. Wenn ich erwischt
    > werde.
    falls es tatsaechlich nur ein mp3 ist ... und dann tut die abmahngebuehr um so mehr weh ...

  13. Re: gutes Geschäftsmodell ja

    Autor: spiderbit 15.02.12 - 16:55

    omg, die Aufzählungen zeigen das du ein eine rechte (nicht Rechtsradikale) **hust** bist, du fährst sicher ein dicken Karren und würdest wenn du dürftest damit Hippies überfahren oder z.B. S21 Gegner.

    Omg wie kann man so drauf sein.

    Ja sich die Gesetze als Lobby kaufen und dann raus reden, ach da gibts doch wahlen! Wenn alle Politiker immer das gegenteil davon tun was sie vor der Wahl versprochen haben dann ist doch demokratie nur noch ein Feigenblatt das nichts mehr aus sagt.

    Wenn Lobbyisten sich die Gesetze kaufen wie sie lustig sind, und es z.B. in Europa keine echte Demokratie gibt. Aber egal werd dich jetzt nicht von allem was normaldenkende so denken überzeugen. Du bist ein konservativer, der halt meint das er viel kohle hat das ihm das zusteht und alles was dem gefährlich werden könnte wird bekämpft. Und alle anderen sollen froh sein wenn sie ihre mikrigen Einkommen für irgend ein Spackenhit ausgeben sollen. Hauptsache dir gehts gut nach dir die Sintflut.

    Aber zu meinem Punkt zurück, ich habe nie davon geredet das jemand der eine extrem teure Software unerlaubt kopiert (du solltest mal den unterschied zwischen kopieren und verschieben im Windows-explorer anschauen, dann wüsstest du das es kein Diebstahl ist), das dann einfach machen können soll.

    Ich habe doch geschrieben wenn die Beweise gut sind und die Rechtslage das hergibt dürfen diese Firmen so jemanden dann gerne verklagen. Die Abmahnung ist eine Form die extrem niedrigschwellig ist, daher wird es wie von den Spammern eben mal wild teilweise auch an leute die nix gemacht haben verschickt. Warum wenn sich wer wehrt kann mans immernoch einstellen.

    Aber wenn man irgend nem Familienoberhaupt ne Abmanhung wegen Pornofilter schickt und er das unter den Tische kehren kann mit 800 Euro zahlt er vileleicht lieber obwohl er nix gemacht hat, als das das bekannt wird. Oder er traut sich nicht mit dem Sohn zu reden glaubt der hat das gezogen, Abmahnungen sollte man privatleute wenn überhaupt nur in einem sehr kleinen Rahmen können. Denn es ist zu niedrigschwellig, in diesem Fall ist das jetzt ja ein Geschäftsmodell keine Notwehr mehr, die müssten ja mitlerweile dafür werben das Raubkopien gemacht werden so gut wie die an den Abmahnungen momentan verdienen.

    Nochmal zum rechtlichen, es ist kein Diebstahl wie kommst du darauf, wenigstens redest nicht wie die Lobby immer von Raub, wo man jemand mit ner Waffe oder wenigstens der Faust bedrohen muss damit er eintritt, hier ist es noch klarer das es blödsinn ist, aber auch der Diebstahl ist nicht gegeben, es ist rechtlich eine Urheberrechtsverletzung, in keinem Gesetz (außer die Lobbisten waren schon erfolgreicher als ich mit gekriegt habe) wirst du den begriff "geistiges Eigentum" finden, das ist ein Marketingbegriff von der ContentMafia.

    Da du wahrscheinlich von denen profitierst (daher auch so ein gutverdiender Schnössel mit dickem Auto, da die Gewinnraten bei diesen Wucherpreisen astronomisch sind, kosten herstellung einer kopie nahe 0,- verkaufskosten jeh nachdem was es ist 10-2000 Euro) was schon wieder zeigt das es kein normales "produkt" ist. Selbst Sargverkäufer träumen von euren Margen.

  14. Re: gutes Geschäftsmodell ja

    Autor: spiderbit 15.02.12 - 17:12

    ja aber es wären dann ein paar Anwälte arbeitslos oder sehr sehr viele würden deutlich weniger verdienen. Wenn ich mal von der ungleichen verteilung aus gehe gibt wohl schon einige die sich darauf spezialisiert haben, sprich die wären arbeitslos wenn sie nicht irgend eine andere unmoralische Geld aus dem nichtsverklagtätigkeit erfinden würden.


    Also dann würden 3200 / 800 = 4 aus meinen 560 mio würden daher *4 = 2,24 Milliarden. wenn ich jetzt mal hohe gehälter von sagen wir 200.000 Euro pro Jahr sowas verdienen diese Nassauer sicher leicht als gehälter annehme. Wären ohne Raubkopien dann 11200 Anwälte und Contentmafia-Künstler-ausbäuter arbeitslos. Schon interessant. Wieviel leute arbeiten bei Opel hmm laut wikipedia: 25.900 Mitarbeiter (2009)

    hmm interessant und von den gehältern kriegt der Staat (wenn sie nicht das meiste irgendwie in der Schweiz verstecken) ca. 50% ab (Staatsquote). Naja nicht schlecht. Also nicht Rauchen für die Renten sondern Raubkopieren für den Staatsschuldenabbau.

    Die Contentmafia sollte ihre Preise noch weiter erhöhen wieso nicht 10000 Euro. Es gibt ja wohl auch keine Gesetzte die wie bei den meisten anderen Produkten dies bestrafen würden weil es wie heute auch schon auf kleinerem Niveau wucher ist, würde man ein Brötchen für 20,- Anbieten gäbs gleich ärger, bei in der herstellung billigeren cds mit bits drauf ist das völlig normal.


    Aber gut nehmen wir die 10000 euro, sie haben ja immer ein Monopol ein staatlich gesichertes (*hust waren Monopole nicht mal was schlechters gabs da nicht so ne alibi Behörde die sowas verhindern sollte) für eine CD das kauft dann natürlich keiner, aber es gibt dann noch mehr Raubkopien, da die Leute ja trotzdem konsumieren wollen auch wenn sie sich das Zeug nicht leisten können, dafür sorgt schon die aggressive allgegenwärtige Werbung, und 10000 euro preise würden ja noch mehr Werbung rechtfertigen, wieso dann nicht 99% des programms im tv werbung für sowas und 1% programm, ja dann verkaugt man die leute alle einfach auf 1mio Schadensersatz wenn sie solch eine CD verkauft haben und man schafft die 100 Milliardengrenze als einkommen schnell. Sollte bei denen mal vorsprechen die sind zu blöd ihre gekaufte Rechtslage richtig auszunutzen. Ach oder ists ein tanz auf dem Vulkan ein bisschen mehr und man wird irgendwann als Mafia erkannt und verboten.

  15. Re: gutes Geschäftsmodell ja

    Autor: neocron 15.02.12 - 20:52

    du hast weder verstanden worum es ging ... noch worauf ich hinaus wollte ... und um das zu unterstreichen, hast du mit 5+ absaetze mit paranoia hinterlassen!
    viel spass in deinem reich!

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