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Ebenfalls betroffen - Provider war allerdings sehr schnell im Rückbuchen
Autor: winsharp93 09.05.17 - 16:41
War letztes Jahr auch von einer solchen Abofalle / Drittanbieterabrechnung betroffen. Passierte, als ich im Ausland (Italien) die Spiegel-Online App nutze - beim Laden eines Artikels öffnete sich ein Popup-Fenster und nahezu zeitgleich erreichte mich eine SMS, dass man mir mein kostenpflichtiges Abo bestätigte.
Gleich bei Vodafone angerufen (Prepaid-Kunde) und noch während meiner Schilderung meinte der Mitarbeiter, dass das häufiger passiere und absolut kein Problem sei. Hat mir dann auch gleich die Drittanbietersperre eingerichtet (was ich nach dem Anbieterwechsel zugegebenermaßen vergessen hatte...). Knapp zwei Wochen später war das Geld wieder da.
Aber klar - wenn man da einen sturren Provider erwischt, hat man erstmal schlechte Karten.
Das Team von Spiegel-Online interessierte es übrigens überhaupt nicht, dass (wohl durch Werbeanzeigen im Ausland) über die App solche Abos verteilt wurden. Auf meinen Hinweis dahingehend erhielt ich nicht mal eine Antwort...
2 mal bearbeitet, zuletzt am 09.05.17 16:42 durch winsharp93. -
Re: Ebenfalls betroffen - Provider war allerdings sehr schnell im Rückbuchen
Autor: Auaaa 09.05.17 - 17:27
Ja Vodafone war da auch bei mir erstaunlich kulant. Die bieten eine zweistufige Drittanbietersperre und ich hatte scheinbar nur die Abos verboten, nicht aber Einmalzahlungen. Die telekom ist da fortschrittlicher. Da kann man Anbieter wie die Stores whitelisten.
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Re: Ebenfalls betroffen - Provider war allerdings sehr schnell im Rückbuchen
Autor: d0p3fish 10.05.17 - 10:24
Bei mir hat Vodafone gesagt das sie da nichts machen können.
Ich musste zahlen.
Seit diesem Betrug ist Vodafone für mich erledigt.
Und auch für einige meiner Mitmenschen.
Denn diesen habe ich deutlich günstigere Tarife vermittelt. -
Re: Ebenfalls betroffen - Provider war allerdings sehr schnell im Rückbuchen
Autor: chefin 10.05.17 - 10:39
naja...es kommt auf die Art des Vertrages an.
Wenn man in einer App deutlich drauf hingewiesen wird, es also keine Werbebanner der App sind, sondern ein InApp Kauf, dann ist es nicht so einfach rückbuchbar. Den hier lässt sich nachweisen das man einen gültigen Vertrag geschlossen hat. Widerruf ist da meist eingeschränkt, weil man InApp Käufe sofort verwendet.
Also wenn schon solche Behauptungen, dann genau dazu sagen, was man da gekauft hat. Es gibt da schon unterschiede und Zahlungsdienstleister sind nicht dazu da, im unverstand getätigte Fehlkäufe bequem rückabzuwickeln. So eine Art Vollkasko für Einkäufe. -
Re: Ebenfalls betroffen - Provider war allerdings sehr schnell im Rückbuchen
Autor: cbruegg 15.05.17 - 09:21
War bei Vodafone und von einer unerlaubten WAP-Abbuchung betroffen. Erst mehrere Briefe mit ausführlichen Verweisen auf Gerichtsurteile brachte Vodafone dazu, die Erstattung zu veranlassen. (Bin trotzdem noch Kunde, weil der restliche Service stimmt.)



