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Irgendwann ist eben der VPN-Anbieter des Vertrauens billiger..

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  1. Irgendwann ist eben der VPN-Anbieter des Vertrauens billiger..

    Autor: Flexy 27.01.22 - 20:40

    .. da kriegt man mit so 60¤/Jahr bis 80¤/Jahr einen VPN-Service mit Servern in den USA, Europa, Asien usw. - und vor allem mit Servern, die (laut Aussage des Anbieters) keine logs anlegen und nur über RAM-Disks laufen und bei denen auch P2P nicht geblockt wird. So dass man da (wenn es das eigene Internet her gibt) auch illegalen Kram mit > 100 Mbit/s über P2P Netzwerke ziehen kann. Kommt das FBI und zieht den Stecker sind die Daten des Servers angeblich weg.
    Zahlbar per Bitcoin, anonymer Debitcard und so weiter. Wobei keinerlei Zahlungsdaten langfristig gespeichert werden... stört den Betreiber, der irgendwo in Panama oder auf den Bahamas oder sonst wo einen Briefkasten gemietet hat nicht weiter.

    Und irgendwann sind für viele die Kosten für den VPN eben günstiger als drei oder vier Abos am laufen zu haben, weil jeder Streaming-Service immer nur einen kleinen Part dessen hat, was die Menschen eben so interessiert. Und dann werden sie eben kriminell.. ist nicht anders als vor langer, langer Zeit als das Internet so nach und nach in die Privathäuser kam. Und als die Musikindustrie sich beharrlich gegen "universelle" Streaming-Dienste wie Spotify & Co. versperrt haben. Und Bands wie Metallica einen regelrechten Krieg gegen Napster geführt haben. Nur hat man damals eben per Modem einen 5MB großen Song als mp3 in rund 10 Minuten geladen per P2P, heute kriegst du in dieser Zeit mit einem 100 Mbit/s Anschluss einen 2,5h langen 4K 10bit Film mit 7.1 HD-Sound in relativ brauchbarer Qualität als 8GB Datei runter geladen.


    Ich persönlich hab da nebenbei noch eine andere Methode als zig Streaming-Dienste zu abonnieren - Amazon Prime hab ich eh (wegen der Versandkosten.. den Kram, den ich so brauche, krieg ich nämlich zu 90% nicht vor Ort.. und ich hab auch keine Lust bei 450 bis 500 verschiedenen kleinen Webshops meine Kreditkarte anzugeben.. ). Netflix hab ich gelegentlich auch noch als Abo. Und wenn es da nicht zu sehen ist, dann kann man sehr viel eben z.B. per Amazon ausleihen, das ist auch nicht teurer als früher die Videothek. Gute Filme (oder Serien) kauf ich mir sowieso auf BR für die Sammlung, die schau ich dann auch 3 oder 10 mal im Jahr. Nicht zuletzt, weil man per BR meist einen um Welten besseren (vor allem dynamischeren) Sound hat als mit dem komprimierten DD+ der Streaming-Services.
    Und wenn was doch zu teuer wird und/oder nicht zu sehen und zu leihen ist:
    Dann schau ich es eben nicht. Es gibt noch genügend Filme, die ich mir auch ein 10. mal anschauen kann. Und es gibt noch genügend verfügbare gute Filme und Serien, die ich noch nicht gesehen habe. Oder nur einmal. Ich muss nicht jeden Mist sehen, nur weil es da gerade einen heftigen Hype darum gibt in den Social Mediae (der nebenbei z.B. von Netlix per viral marketing erst entfacht und dann ganz gezielt massiv angeheizt wurde.. wie etwa bei Squidgame - grundlos gehypte 08/15 Durchschnittsserie mit einem bescheuerten und unlogischen, aber dafür leider relativ humorlosen Script in meinen Augen..)


    Aber ich persönlich hoffe dennoch, dass die Anbieter da so ein klein bisschen was lernen aus den gerade explodierenden P2P-Zahlen. Und dass sie eben wieder Material untereinander lizenzieren. Es ist ja nicht so, dass z.B. Disney nichts an den Inhalten bei Netflix verdient hätte, ie haben damit durchaus gute Gewinne gemacht. Aber leider sind sie schon wieder alle so beschissen gierig. Und wollen das allergrößte Stück vom Kuchen, wenn nicht am besten den ganzen Kuchen für sich selbst... und schneiden sich selbst ins Fleisch. Denn viele User würden wohl sicher lieber die 60¤ bis 80¤ pro Jahr mehr zahlen für einen "universellen Service" - statt sie einem ominösem Anonymen in "irgendwo auf der Welt" geben, der schon morgen früh plötzlich verschwunden sein kann- ohne dass man da einen VPN-Service bekommt. Und ohne, dass man irgendwie klagen könnte dagegen...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.01.22 20:41 durch Flexy.

  2. Re: Irgendwann ist eben der VPN-Anbieter des Vertrauens billiger..

    Autor: berritorre 27.01.22 - 21:37

    Prinzipiell bin ich ja sogar DAFÜR mehr als einen Streaminganbieter zu haben. Als es quasi nur Netflix gab, das brauchbar war, war das auch nicht gut.

    Aber das Problem ist, dass eben jeder Streaminganbieter unterschiedliche Inhalte liefert. Da ist es im Musik-Bereich besser. Da kannst du dir aus mehreren Anbietern aussuchen, was dir besser taugt. Klar, auch da hat nicht jeder alles, aber es ist wesentlich besser als bei Video-Streaming-Plattformen, wo du heute schon weisst, dass du Disney-Kram auf absehbare Zeit nur bei Disney+ kriegst, usw.

    Aber bei Spotify, Deezer und Co sieht es schon besser aus.

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