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Warum sollte er sich für die Gesetze von 18xx entschuldigen?
Autor: marco_f 23.07.13 - 20:26
Die Menschen wollten damals ja dass das strafbar ist(ich rede jetzt von 1900, in den 50/60 siehts anders aus). Moral wandelt sich nun mal mit der Gesellschaft.
Ich glaube das wird etwas mit dem Vatikan durcheinander gebracht. Gallileis Rehabilitation war wichtig, weil Kirchliche entscheidungen endlos gültig und universal seien möchten.
Die britischen Gesetze sind immer nur aktuell(bzw. durch Common law sogar dehnbar - seltsames Konstrukt). Und aktuell ist das Gesetz wie von den Menschen gewünscht: es ist erlaubt. Nur dafür muss der Premier stehen. Er kann sich doch nicht für die damalige Regierung entschuldigen, die das tat was allgemein für richtig erachtet wurde... -
Re: Warum sollte er sich für die Gesetze von 18xx entschuldigen?
Autor: Lemo 24.07.13 - 10:14
Das ist keine Frage der Politik, das ist eine Frage der Menschlichkeit. Wo wäre das Problem für ihn einfach aus geistiger Intelligenz heraus zu sagen "ja das machen wir"
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Re: Warum sollte er sich für die Gesetze von 18xx entschuldigen?
Autor: marco_f 24.07.13 - 11:54
Das finde ich ehrlich gesagt nicht. Beispiel: Wir haben die Wahl Fleisch zu essen oder auch nicht. Ich finde das okay. in 200 Jahren werden unsere Nachkommen uns dafür wohlmöglich dafür verachten. D.h. es wird in Zukunft nicht vertretbar seien. Dennoch wird es aber in der Zunkunft vertretbar gewesen seien. Denn wir sind eine ganz andere Gesellschaft, eine in der es akzeptiert ist. So ähnlich sehe ich das auch mit den Homosexuellenrechten. Wenns nach mir geht sollen die sogar ganz gleichgestellt werden(Ehe, Steuer etc.). Damals ging es aber nicht nach uns, sondern nach den Menschen die die Welt bevölkerten, und die haben das halt anders gesehen.
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Re: Warum sollte er sich für die Gesetze von 18xx entschuldigen?
Autor: teenriot 24.07.13 - 15:56
Nicht er soll sich entschuldigen, sondern der Staat und den repräsentiert er nun mal.
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Re: Warum sollte er sich für die Gesetze von 18xx entschuldigen?
Autor: theonlyone 24.07.13 - 19:25
Als Deutsche sagen wir ja auch nicht die Verbrechen des letzten jahrhundert sind legitim, weil das ja vom Staat ausging.
Nein, wir sprechen uns klar dagegen aus, genau das erwartet man eben von einer Regierung, für große Persönlichkeiten ist es eben auch Frage der "Ehrung" und ein Zeichen von Respekt das solche urteile, mit großer "negativ" Wirkung getilgt werden.
Wäre Turing ein Kinderschänder würde sich keiner dafür einsetzen, aber eben weil Homosexualität heute keine "Straftat" ist, sind solche Aktionen gute Zeichen für die Richtung die man einschlägt.



