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  5. › Analog: Beim UKW-Radio droht…

Preiserhöhung von 25 bis 30 Prozent

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  1. Preiserhöhung von 25 bis 30 Prozent

    Autor: tschaefer 18.03.18 - 11:51

    Wenn das kein Grund ist, das analoge Rauschen endlich auszuschalten.
    Schneidet die alten Zöpfe endlich ab!

    Für popelige 3 Milliarden Euro einmalig könnte man jedem Einwohner ein DAB oder Streaming-Radio schenken.

    Das entspricht gerade mal einem halben Jahr Rundfunkbeitrag.
    Wenn sich die Privaten dabei mit engagieren, entsprechend weniger.

  2. Re: Preiserhöhung von 25 bis 30 Prozent

    Autor: Mingfu 18.03.18 - 13:01

    Ein einziges Radio nützt dem Einzelnen eher weniger. Zumal aus Sendersicht der Empfang vor allem im Auto sichergestellt sein muss - und dort sind DAB+-Radios ziemlich teuer, weil die Autohersteller mit solcher Zusatzausstattung richtig Geld verdienen. Und ein 0815-Radio einbauen ist auch nicht mehr so einfach, weil man nicht mehr einfach nur einen DIN-Schacht hat, sondern das Radio nahtlos integriert ist und meist auch noch mit jeder Menge anderen Funktionen (Navi, Rückfahrkamera, ...) gekoppelt.

  3. Re: Preiserhöhung von 25 bis 30 Prozent

    Autor: Keridalspidialose 18.03.18 - 13:33

    Digital ist Scheiße.

    Wozu sollte man bestehende bewährte Technologie ersetzen?

    Neue Geräte überleben mit viel Glück Gewährleistungszeit.

    Radio wird in der Werkstatt gehört und im Schrebergarten. Da braucht kein Schwein fehlerfreien Digitalklang.

    Ausserdem ändert sich dann alle naslang der Standard wiebei DVB-T und die Wertstoffhöfe sind voll mit Elektromist der unbrauchbar ist.

    DAB bietet aber anders als DVB-T keinerlei wesentlichen Vorteil.

    Ein analog Radio kann man im Technikunterricht einen 10 Jährigen löten lassen. Funktioniert.

    Das kann auch 'ne Oma mit 90 Jahren bedienen.

    Bei DAB hat man dann sicher wieder Sendersuchlauf, Favotitenlisten und lauter Unsinn, umgesetzt von Leuten die sich einen brauchbare Benutzerführung nicht mal vorstellen können.

    Und da sollen nun alle neue radios kaufen, nur um radio zu hören?
    RADIO! Also wirklich. DAB ist mit Kanonen auf Spatzen schießen. Der durchschnittliche Radiohörer braucht es nicht. Analog ist für diese Zwecke mehr als ausreichend.

    Enthusiasten können ja dennoch ihre Spartensender via DAB empfangen.

    ___________________________________________________________



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.03.18 13:35 durch Keridalspidialose.

  4. Re: Preiserhöhung von 25 bis 30 Prozent

    Autor: ArcherV 18.03.18 - 13:46

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Digital ist Scheiße.
    >
    > Wozu sollte man bestehende bewährte Technologie ersetzen?
    >
    > Neue Geräte überleben mit viel Glück Gewährleistungszeit.
    >
    > Radio wird in der Werkstatt gehört und im Schrebergarten. Da braucht kein
    > Schwein fehlerfreien Digitalklang.
    >
    > Ausserdem ändert sich dann alle naslang der Standard wiebei DVB-T und die
    > Wertstoffhöfe sind voll mit Elektromist der unbrauchbar ist.
    >
    > DAB bietet aber anders als DVB-T keinerlei wesentlichen Vorteil.
    >
    > Ein analog Radio kann man im Technikunterricht einen 10 Jährigen löten
    > lassen. Funktioniert.
    >
    > Das kann auch 'ne Oma mit 90 Jahren bedienen.
    >
    > Bei DAB hat man dann sicher wieder Sendersuchlauf, Favotitenlisten und
    > lauter Unsinn, umgesetzt von Leuten die sich einen brauchbare
    > Benutzerführung nicht mal vorstellen können.
    >
    > Und da sollen nun alle neue radios kaufen, nur um radio zu hören?
    > RADIO! Also wirklich. DAB ist mit Kanonen auf Spatzen schießen. Der
    > durchschnittliche Radiohörer braucht es nicht. Analog ist für diese Zwecke
    > mehr als ausreichend.
    >
    > Enthusiasten können ja dennoch ihre Spartensender via DAB empfangen.

    Bitte was ?
    Ein Großteil aller Nutzer ist auf Internet Radios umgestiegen..

  5. Re: Preiserhöhung von 25 bis 30 Prozent

    Autor: korona 18.03.18 - 13:52

    Das bezweifel ich stark. Alleine schon von den 61 Millionen Autos wird der Großteil kein DAB können geschweige denn Internet radio

  6. Re: Preiserhöhung von 25 bis 30 Prozent

    Autor: theFiend 18.03.18 - 13:54

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und da sollen nun alle neue radios kaufen, nur um radio zu hören?
    > RADIO! Also wirklich. DAB ist mit Kanonen auf Spatzen schießen. Der
    > durchschnittliche Radiohörer braucht es nicht. Analog ist für diese Zwecke
    > mehr als ausreichend.

    Seh ich auch so. Da hätten sie eher das Radio übers Netz forcieren sollen, und die bestehende UKW Technik aufrecht erhalten.
    Daheim hör ich Radio übers internet, und das wäre auch für Oma Schmitz mit entsprechenden Geräten so zu gestalten das die Bedienung kein Problem ist. Unterwegs reicht UKW wirklich aus. Baustellenradio, Autoradio... wo wird das großflächig sonst noch genutzt?

  7. Re: Preiserhöhung von 25 bis 30 Prozent

    Autor: Anonymer Nutzer 18.03.18 - 14:02

    tschaefer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn das kein Grund ist, das analoge Rauschen endlich auszuschalten.
    > Schneidet die alten Zöpfe endlich ab!
    >
    > Für popelige 3 Milliarden Euro einmalig könnte man jedem Einwohner ein DAB
    > oder Streaming-Radio schenken.
    >
    > Das entspricht gerade mal einem halben Jahr Rundfunkbeitrag.
    > Wenn sich die Privaten dabei mit engagieren, entsprechend weniger.


    Genau, die öffentlich rechtlichen werden das als Motivation sehen, 20% Erhöhung bei der GEZ Zwangsgebühr zu fordern, und die Privaten werden dann verschlüsselt senden wie bei DVB-T2 und eventuell noch 3 statt 2 Werbeblöcke je Stunde senden um die "höheren Kosten" zu subventionieren.

    Letztlich dient das Staat & Konzernen nur dazu, dem Bürger noch tiefer in die Tasche zu greifen, als eh schon.
    In 20 Jahren darfst du nur noch kostenlos atmen, wenn du priviligiert bist.

  8. Re: Preiserhöhung von 25 bis 30 Prozent

    Autor: ArcherV 18.03.18 - 14:07

    korona schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das bezweifel ich stark. Alleine schon von den 61 Millionen Autos wird der
    > Großteil kein DAB können geschweige denn Internet radio


    Wen interessieren PKWs ?
    Die wenigstens tun sich diese Dauerwerbesendungrn an.

  9. Re: Preiserhöhung von 25 bis 30 Prozent

    Autor: tonictrinker 18.03.18 - 14:47

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Keridalspidialose schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Bitte was ?
    > Ein Großteil aller Nutzer ist auf Internet Radios umgestiegen..

    Bitte wie? Schon frech hier einfach so einen Unsinn zu behaupten.
    Wohl kaum. Alle Radios können UKW. Einige DAB und noch weniger haben eine Internetanbindung.

  10. Re: Preiserhöhung von 25 bis 30 Prozent

    Autor: blubberer 18.03.18 - 14:52

    Zumal im Notfall UKW funktionieren wird, ein Internetradio oder DAB schon weniger. Warum wird wohl in Krisen und Notfallgebieten UKW aufgebaut? Weil es günstig ist und mit einfachsten Mitteln funktioniert.

  11. Re: Preiserhöhung von 25 bis 30 Prozent

    Autor: ArcherV 18.03.18 - 14:53

    blubberer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zumal im Notfall UKW funktionieren wird, ein Internetradio oder DAB schon
    > weniger. Warum wird wohl in Krisen und Notfallgebieten UKW aufgebaut? Weil
    > es günstig ist und mit einfachsten Mitteln funktioniert.


    im notfall im notfall... so ein unsinniges geblubber. Hat man damals bei ISDN auch gesagt, hat heute keine sau mehr.

  12. Re: Preiserhöhung von 25 bis 30 Prozent

    Autor: Theoretiker 18.03.18 - 15:01

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein analog Radio kann man im Technikunterricht einen 10 Jährigen löten
    > lassen. Funktioniert.

    Das will ich aber sehen, wie jemand mal eben ein UKW Radio baut. Das ist Frequenzmoduliert, das geht nicht mal eben. Eins für Amplitudenmoduliertes Signal, also ein AM-Radio zu bauen ist in der Tat nicht so schwer. Aber ein FM-Radio …

  13. Re: Preiserhöhung von 25 bis 30 Prozent

    Autor: mawa 18.03.18 - 15:19

    Und das ist auch heute ein Problem.
    Beim guten alten POTS und ISDN wurde die Grundversorgung der direkten Endgeräte von der Post/Telekom durchgeführt. Es gab neben dem Komunikationssignal auch noch 60-90V für den Betrieb dazu. Ergo konnte man auch bei einem Stromausfall telefonieren, weil die Post/Telekom den Strom hierfür in Bleiakkus in den Vermittlungsstellen vorhält. Heute ist das mit VOIP anders. Ist der Strom weg, ist auch der Router aus und das Telefon funktioniert nicht mehr. Mit Sicherheit fallen auch alle DSLAM-Verteiler aus, da diese wohl auch nicht mehr über eine eigene Notstromversorgung verfügen.

    Das ist ein Problem für:

    Notrufsysteme wie sie z.B. in Aufzügen verwendet werden. Dann steckt man bei Stromausfall in einem Aufzug fest und kann keine Hilfe holen.

    Personennotruf, wie er von Pflegebedürftigen und älteren Mitbürgern verwendet wird. Kein Strom, keine Komunikation, also auch keine Hilfe im Notfall.

    Und nein, G2, G3 oder G4 sind kein Ersatz für einen Festnetzanschluss.

  14. Re: Preiserhöhung von 25 bis 30 Prozent

    Autor: sn0 18.03.18 - 15:21

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DAB bietet aber anders als DVB-T keinerlei wesentlichen Vorteil.
    Oh doch: Eine wesentlich größere Programmvielfalt (variiert je nach Region leider noch stark).

    So ist Bayern mit derzeit ca. 60 DAB+ Programmen Spitzenreiter was die Programmvielfalt angeht, das alles Landesesweit auf UKW oder Mobilfunkinternet abzubilden ist technisch nicht Störungfrei möglich. (Auch mit 5G nicht.)
    Diese Vielfalt sorgt auch für mehr Wettbewerb unter den Programmveranstaltern. In NRW hat der UKW-Hörer die Auswahl zwischen den Programmen vom WDR/Deutschlandradio und einem EINZIGEN privaten Lokalprogramm (RadioNRW). Ganz ganz toll oder? Kaum zu fassen im Jahre 2018 im bevölkerungsreichsten Bundesland.

    Ich höre (hier in NRW) genau wegen des grottigen UKW-Einheitsbrei schon seit 3 Jahren DAB+. Seit kurzem kommen auch die niederländischen DAB-Programme um einiges besser über die Grenze, das erhöht den DAB+ Mehrwert für mich nochmal um einiges.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.03.18 15:23 durch sn0.

  15. Re: Preiserhöhung von 25 bis 30 Prozent

    Autor: motzerator 18.03.18 - 15:28

    ArcherV schrieb:
    -----------------------------
    > im notfall im notfall... so ein unsinniges geblubber. Hat man
    > damals bei ISDN auch gesagt, hat heute keine sau mehr.

    Im Notfall kann man UKW Radios noch benutzen, weil es auch
    möglich ist, sich einen UKW Sender aus einfachen Bauteilen zu
    basteln.

    So etwas ist in einer Zombie Apokalypse oder schlimmerem
    durchaus nützlich. Ein Digitalradio hingegen wird man wohl
    kaum noch nutzen können.

    Three Dog von Galaxy News Radio wäre ziemlich enttäuscht,
    wenn die Leute da draußen im Ödland ihn nicht hören könnten.

    Ich halte die Technik für sinnvoll als technologischen Fallback
    in Krisensituationen. Auch die Radios kann man selber bauen.

    Wenn Fernsehen und Internet ausfallen würden, würde ich als
    erstes versuchen, mir einem UKW Empfänger zu nehmen und
    da nach Durchsagen zu suchen.

    DAB habe ich nicht im Haus und DAB kommt mir auch nicht ins
    Haus und so geht das wohl den meisten. Außerdem gibt es dann
    alle 10 Jahre mal ein neues System und man hat wieder Berge an
    Elektroschrott oder verzichtet eben dann wie ich ganz auf Radio.

    Mein UKW Radiowecker funktioniert auch mit DAB, irgend einen
    rauschenden Lärm werde ich schon eingestellt bekommen. :)

  16. Re: Preiserhöhung von 25 bis 30 Prozent

    Autor: megaseppl 18.03.18 - 15:30

    Hier ein paar Zahlen:
    http://www.radiozentrale.de/studien-und-daten/themen-module/radiohoerer-im-fokus/

  17. Re: Preiserhöhung von 25 bis 30 Prozent

    Autor: motzerator 18.03.18 - 15:31

    tschaefer schrieb:
    -------------------------------
    > Wenn das kein Grund ist, das analoge Rauschen endlich
    > auszuschalten. Schneidet die alten Zöpfe endlich ab!

    Das wird aber nicht funktionieren, weil die Leute das nicht
    haben wollen. Das geschenkte DAB Radio wandert sofort
    nach EBAY, weil das eh kein Mensch braucht.

    In den Autos läuft dann eben irgendein MP3 Player mit
    mini UKW Sender, leider halt ohne Verkehrsnachrichten.

    Radiowecker wecken mit Lärm, irgendwas rauscht immer.

    Alles andere wäre ein Verstoß gegen das "Anti Änderungs
    Gesetz".

  18. Re: Preiserhöhung von 25 bis 30 Prozent

    Autor: ArcherV 18.03.18 - 15:36

    megaseppl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier ein paar Zahlen:
    > www.radiozentrale.de


    und wie wurden die Zahlen ermittelt?

  19. Re: Preiserhöhung von 25 bis 30 Prozent

    Autor: ArcherV 18.03.18 - 15:37

    mawa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und das ist auch heute ein Problem.
    > Beim guten alten POTS und ISDN wurde die Grundversorgung der direkten
    > Endgeräte von der Post/Telekom durchgeführt. Es gab neben dem
    > Komunikationssignal auch noch 60-90V für den Betrieb dazu. Ergo konnte man
    > auch bei einem Stromausfall telefonieren, weil die Post/Telekom den Strom
    > hierfür in Bleiakkus in den Vermittlungsstellen vorhält. Heute ist das mit
    > VOIP anders. Ist der Strom weg, ist auch der Router aus und das Telefon
    > funktioniert nicht mehr. Mit Sicherheit fallen auch alle DSLAM-Verteiler
    > aus, da diese wohl auch nicht mehr über eine eigene Notstromversorgung
    > verfügen.
    >
    > Das ist ein Problem für:
    >
    > Notrufsysteme wie sie z.B. in Aufzügen verwendet werden. Dann steckt man
    > bei Stromausfall in einem Aufzug fest und kann keine Hilfe holen.
    >
    > Personennotruf, wie er von Pflegebedürftigen und älteren Mitbürgern
    > verwendet wird. Kein Strom, keine Komunikation, also auch keine Hilfe im
    > Notfall.
    >
    > Und nein, G2, G3 oder G4 sind kein Ersatz für einen Festnetzanschluss.

    Das ist ja auch umbestritten. Ich rede logischerweise vom Privateinsatz.

  20. Re: Preiserhöhung von 25 bis 30 Prozent

    Autor: ArcherV 18.03.18 - 15:39

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Notfall kann man UKW Radios noch benutzen, weil es auch
    > möglich ist, sich einen UKW Sender aus einfachen Bauteilen zu
    > basteln.

    Der Durchschnittsbürger kann das nicht.

    > So etwas ist in einer Zombie Apokalypse oder schlimmerem
    > durchaus nützlich. Ein Digitalradio hingegen wird man wohl
    > kaum noch nutzen können.


    Du argumentierst jetzt nicht mit einer Zombie Apocalypse? :D
    In dem Fall hätte ich lieber einen Fluchtrucksack und so ein paar grundlegende Sachen wie Nahrung, Gaskocher, ein paar Solarzellen, etc.pp.

    Aber wie gesagt, es gibt auch viele Menschen die gar kein Radio hören.

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