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  5. › Analog: Beim UKW-Radio droht…

So eine UKW Antenne ist keine komplizierte Technik

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  1. So eine UKW Antenne ist keine komplizierte Technik

    Autor: Anonymer Nutzer 18.03.18 - 23:37

    Da die Frequenz dem Sender gehört, könnten sie das ganze so richtig old school selbst betreiben?

  2. Re: So eine UKW Antenne ist keine komplizierte Technik

    Autor: LoopBack 19.03.18 - 01:08

    attitudinized schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da die Frequenz dem Sender gehört, könnten sie das ganze so richtig old
    > school selbst betreiben?

    Tun sie auch teilweise, aber die Standorte müssten halt erst aufgebaut werden...

  3. Re: So eine UKW Antenne ist keine komplizierte Technik

    Autor: Anonymer Nutzer 19.03.18 - 08:32

    Was ist schon "kompliziert".
    Fakt ist halt auch, dass die Technik "früher" langlebiger war.

    Ich war mal am Tag der offenen Tür auf einem reinen Fernmeldeturm, der UKW DAB Mobilfunk Behördenfunk usw abstrahlt. Der Techniker hat sich über technisches Interesse gefreut und gerne ausführlich erklärt.

    Im Kern ist die UKW Technik viele Jahrzehnte alt, ewig und drei Tage abbezahlt und zuverlässig wie ein Uhrwerk, verschleissfrei. Bei den neueren Komponenten, egal welcher Technik, muss er ständig entstören und austauschen.

    Falls das einigermaßen repräsentativ ist war der Deal bisher wohl so, dass die Betreiber der Sender ihre abgeschriebe Technik günstig anbieten und trotzdem noch gut davon leben können. Nun haben sich Investoren eingekauft, die Rendite sehen wollen, zuerst auch den Kaufpreis wieder reinholen wollen.

    Wenn du jetzt einen eigenen Sender neu aufbaust kannst du nicht auf die alte, abgeschriebene, Technik bauen, das heißt es wird noch wesentlich teurer, als wenn du diese Preiserhöhung einfach bezahlst (von der zuverlässigeren Alttechnik mal ganz abgesehen).

    30% Erhöhung von relativ wenig, konstant zu zahlender Gebühr ist eben weniger, als hohe Einmalausgaben zzgl ebenso laufender Kosten. Das wissen die Betreiber der Technik natürlich, es dürfte für insider nicht schwer sein genau auszurechnen bis zu welchem Punkt man die Preise erhöhen kann und trotzdem noch unter den langfristigen Kosten von Neuaufbau von Sendern damit bleibt. In diesem Rahmen können die Radios eine Preiserhöhung betriebswirtschaftlich eigentlich gar nicht ablehnen, sofern sie den Betrieb nicht einstellen wollen.

    Und wozu irgendjemand mehr als UKW braucht um bei den lauten Störgeräuschen im Kfz oder aus dem Küchenradio die besten Hits der 80er, 90er und von heute zu hören konnte mir auch noch niemand erklären. Rundfunk ist sowieso langfristig tot, mit DAB wird nur vorher nochmal schön unser Gebührengeld für die Nische derer, die so audiophil sind einen Unterschied zu hören aber so altmodisch nicht gleich auf Spotify Tidal Apple Music usw umzusteigen sondern beim altgewohnten Rundfunk zu bleiben, aus dem Fenster geworfen. Wenns nach mir privat ginge wäre sämtlicher Rundfunk sofort abzuschalten, die Frequenzen gratis an die Mobilfunker zu verteilen, verbunden mit der Auflage darüber spottbillige Datenflatrates anzubieten und 100% Netzabdeckung aufzubauen. Der Streit UKW Vs DAB ist für mich kurios.

  4. Re: So eine UKW Antenne ist keine komplizierte Technik

    Autor: most 19.03.18 - 08:44

    Hackfleisch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Rundfunk ist sowieso
    > langfristig tot, mit DAB wird nur vorher nochmal schön unser Gebührengeld
    > für die Nische derer, die so audiophil sind einen Unterschied zu hören aber
    > so altmodisch nicht gleich auf Spotify Tidal Apple Music usw umzusteigen
    > sondern beim altgewohnten Rundfunk zu bleiben, aus dem Fenster geworfen.

    Sehe ich auch so. Verkehrsinformationen gehen direkt ins Navi, dafür braucht man keine moderierten Radiosender mit dem besten der 80,90 und viel Werbung.

    Sendungen mit höherem Anspruch auf Deutschlandfunk&Co. sind vorproduziert. Die kann man sich als Podcast runterladen. Es gibt keinen Vorteil, diese live auszustrahlen.

    > Wenns nach mir privat ginge wäre sämtlicher Rundfunk sofort abzuschalten,
    > die Frequenzen gratis an die Mobilfunker zu verteilen, verbunden mit der
    > Auflage darüber spottbillige Datenflatrates anzubieten und 100%
    > Netzabdeckung aufzubauen. Der Streit UKW Vs DAB ist für mich kurios.

    Sehe ich mittelfristig ebenso. Die Redaktionen der Kultursender dürfen ja bestehen bleiben, sie liefern ihren Content dann eben in den entsprechenden Kanal. Sei es Spotify, Amazon oder die ÖR Podcast App.

    Man könnte sogar die Dudelfunk Moderatoren bündeln. Die produzieren dann ihre Einspieler, Shows und Sprüche und die werden dann dynamisch in den selbst ausgewählten Musikstream von Spotify&Co. gemischt, so wie bisher.

    Wenn das nicht geschieht, dann stirbt Radio irgendwann zusammen mit den altgedienten Hörern aus.

  5. Re: So eine UKW Antenne ist keine komplizierte Technik

    Autor: My1 19.03.18 - 09:02

    Und woher bekommt ein Navi ohne Internet und so diese infos?

    Asperger inside(tm)

  6. Re: So eine UKW Antenne ist keine komplizierte Technik

    Autor: Anonymer Nutzer 19.03.18 - 09:04

    My1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und woher bekommt ein Navi ohne Internet und so diese infos?


    "Wenns nach mir privat ginge wäre sämtlicher Rundfunk sofort abzuschalten, die Frequenzen gratis an die Mobilfunker zu verteilen, verbunden mit der Auflage darüber spottbillige Datenflatrates anzubieten und 100% Netzabdeckung aufzubauen. Der Streit UKW Vs DAB ist für mich kurios."

  7. Re: So eine UKW Antenne ist keine komplizierte Technik

    Autor: most 19.03.18 - 09:13

    My1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und woher bekommt ein Navi ohne Internet und so diese infos?

    Navis ohne Internet werden verschwinden, der Ausbau der Mobilfunkinfrastruktur wird doch immer weiter gehen.
    Vielleicht gibt es sogar eine Möglichkeit, solche geringen Nutzdaten so ähnlich wie beim Amazon Whispernet zu übertragen, so dass man keinen aktiven Mobilfunktarif benötigt.

    Man braucht auf jeden Fall keine extra UKW Sendeinfrastruktur um ein paar Kilobyte an Verkehrsinformationen zu senden.

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