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ist denn nun wirklicher schaden entstanden???
Autor: jemandhatwaszusagen 03.02.10 - 12:07
die betrüger die das verkauft haben müssen doch irgendwo gelistet worden sein beim verkauf.
wenn der käuft die sachen gekauft hat ohne zu wissen von wem würde ich denen den schaden in die schuhe schieben und von denen das geld zurückverlangen.
wer von anonym bei so hohen summen kauf der soll dafür auch selbst aufkommen! -
Re: ist denn nun wirklicher schaden entstanden???
Autor: Erhard 03.02.10 - 13:30
Die haben nicht von Anonym gekauft.
Die waren im offiziellen Verkaufsportal.
Die konten der Verkäufer sind übernommen worden.
Das eingenommene Geld haben die dann schnell weiter transferiert. -
Re: ist denn nun wirklicher schaden entstanden???
Autor: irgendwer0815 03.02.10 - 13:48
Und um Erhard noch zu ergänzen, denn die eigentilch Frage blieb unbeantwortet: Ich denk schon, dass ein Schaden entstanden ist. Im Artikel wurde ein mittelständisches Unternehmen erwähnt, das seine kompletten Emissionsrechte im Wert von 1,5 Mio. Euro verloren hat. Der Schaden ist aber noch größer: ohne Emissionsrechte kann der Laden dicht machen. Das scheint mir schon ein Schaden zu sein - beim Arbeitgeber, den Arbeitnehmern, den Kunden, den Lieferanten ... Gewonnen hat die Umwelt. Aber um welchen Preis!
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Re: ist denn nun wirklicher schaden entstanden???
Autor: HD user 03.02.10 - 13:52
>Gewonnen hat die Umwelt
wie das? die emissionsrechte wurden ja verkauft... jetzt verschmutzt halt ein anderes unternehmen die umwelt etwas mehr... -
Re: ist denn nun wirklicher schaden entstanden???
Autor: Paeniteo 03.02.10 - 15:48
irgendwer0815 schrieb:
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> Im Artikel
> wurde ein mittelständisches Unternehmen erwähnt, das seine kompletten
> Emissionsrechte im Wert von 1,5 Mio. Euro verloren hat. Der Schaden ist
> aber noch größer: ohne Emissionsrechte kann der Laden dicht machen.
Naja, nachdem der Vertrag zur Übertragung der Emissionsrechte das Unternehmen kaum binden wird, dürften sie ihre Rechte weiterhin haben (bzw. sie eben zurück bekommen).
Das Käufer-Unternehmen hingegen dürfte Probleme haben, den bereits bezahlten Betrag zurückzubekommen.
Also ist ein Schaden entstanden, und zwar genau in Höhe der transferierten Geldbeträge, die jetzt die Betrüger haben.
cu, Paeniteo -
Re: ist denn nun wirklicher schaden entstanden???
Autor: eigenen Benutzernamen 03.02.10 - 22:18
Wenn die Unternehmen die Rechte zurückbekommen, dann entsteht ihnen kein Schaden.
Sondern demjenigen, der diese Rechte "zurückgeben" muss.
Und in anderen Ländern ist sowas nicht unbedingt wie Hehlergut in Deutschland.
Auch bin ich der Meinung, das die Börse ein "legaler" Platz ist.
Gutgläubiger Kauf gilt in Deutschland wohl auch nicht. Aber eigentlich sollte diese Börse das so regeln, das sowas nicht passierren kann. Z.b. durch passende BankKonten-Kontrolle usw. Die Zahl der Teilnehmer ist ja begrenzt. Und E-Signaturen werden doch voll gehyped.
oder man sendet ein Fax mit Fax-Codewort oder FAX-TAN, wenn man sowas verkaufen will.
Und Spekulanten laufen über die Banken. Diese Rechte haben wohl Wertpapier-Kenn-Nummern (WKN) über die man sie irgendwie auch als Normalo kaufen kann.
Aber dann bezahlen es wieder alle Bürger über Transaktionskosten der Rechte-Börse. So wie Boni-Banker-Nothilfen, Island, Griechenland usw.
Sich über sowas wie Entschädigungen zu freuen ist daher unfähig kurz gedacht.
Und deswegen MUSS der Staat sowas VORHER verhindern.



