Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Anhörung im Bundestag…

"Die einen erstellen die Inhalte teuer,

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. "Die einen erstellen die Inhalte teuer,

    Autor: azeu 04.03.15 - 17:30

    während die anderen kostenlos davon profitieren."

    Diese Aussage ist einfach dreist gelogen, weil die meisten Inhalte eh nur von Reuters/dpa & Co. kopiert/gekauft werden. Und die eigenen Inhalte sind meist lokaler Natur, also auch keine großen Kosten. Ich will aber nicht ausschliessen, dass es tatsächlich teure, qualitative Presse-Erzeugnisse gibt, aber das meiste Zeug ist eben nicht teuer produziert.

    Und, warum sagt er überhaupt "teuer"? Warum sprich er nicht gleich von Qualität?

    Und, dass Google kostenlos davon profitiert ist auch dreist gelogen. Serverfarmen und Rechenzentren betreiben ist nicht kostenlos. Ganz zu schweigen von den Arbeitsplätzen die benötigt werden um die ganze Infrastruktur zu betreiben.

    DU bist ...

  2. Re: "Die einen erstellen die Inhalte teuer,

    Autor: SelfEsteem 04.03.15 - 17:40

    Sehe ich aehnlich.

    Man stelle sich das mal vor ... das Ausformulieren einer fremden (mal eingekauft, mal nicht eingekauft) Meldung wird als hohe und teure geistige Leistung bezeichnet. Nun ... herzlichen Glueckwunsch, damit sind unsere Journalisten also auf dem geistigen Niveau von Zweitklaesslern angekommen.

    Den Suchmaschinen ist es recht wurscht. Die profitieren davon, dass jemand ueber sie sucht - nicht davon, dass das Suchergebnis zu speziell diesen Verlagen fuehrt.
    Ein anderes, ebenso gutes Ergebnis praesentieren tuts also genauso und weckt lediglich die Sympathie der Suchenden fuer andere Seiten.

    Mich wuerde es langfristig nicht mal wundern, wenn Suchmaschinen live uebersetzen und automatisch uebersetzte Versionen von englischen Nachrichtenseiten praesentieren, wenn das so weitergeht.

    Unsere Verlage nehmen sich mal wieder viel zu wichtig.

    Was mich murkt ist: Aktuell werfen die kleinen Suchmaschinenbetreiber die Verlagsseiten aus dem Index. Die grossen Betreiber haben damit natuerlich eine moralisch nicht ganz saubere Vormachtstellung. Ich faends so schoen, wenn diese die Verlagsseiten ebenfalls rauswerfen wuerden und als Begruendung die Angst vor der Monopolkommission angeben.

    Dann waeren Verlagsseiten bestens geschuetzt. Niemand wuerde sich mehr an ihnen bereichern - und keiner wuesste nach einer Weile, dass sie ueberhaupt existieren.

  3. Re: "Die einen erstellen die Inhalte teuer,

    Autor: violator 04.03.15 - 17:41

    Und das ganze kann man auch andersrum sehen. Google stellt einen Dienst zur Verfügung und die Verlage profitieren kostenlos davon.

    Statt auszulisten könnte Google ja einfach auch Geld dafür verlangen, wär doch fair. Google soll zahlen, also sollen die Verlage andersrum auch zahlen, wenn sie Googles Dienste nutzen wollen.

  4. Re: "Die einen erstellen die Inhalte teuer,

    Autor: ChevalAlazan 04.03.15 - 17:50

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und das ganze kann man auch andersrum sehen. Google stellt einen Dienst zur
    > Verfügung und die Verlage profitieren kostenlos davon.

    Das wissen die Verlage auch, deshalb haben sie ja auch aufgegeben Geld von Google zu verlangen. Wiel sie es nicht leisten können auf diese Dienstleistung zu verzichten.

    > Statt auszulisten könnte Google ja einfach auch Geld dafür verlangen, wär
    > doch fair. Google soll zahlen, also sollen die Verlage andersrum auch
    > zahlen, wenn sie Googles Dienste nutzen wollen.

    Der Axel Springer Verlag hat es geschafft, Street View in Deutschland zu verhindern. Und die gesamte CDU/CSU-Riege wartet doch nur auf so etwas um Google komplett aus Deutschland zu verbannen und zu verbieten.

  5. Re: "Die einen erstellen die Inhalte teuer,

    Autor: DLichti 04.03.15 - 18:28

    > Der Axel Springer Verlag hat es geschafft, Street View in Deutschland zu
    > verhindern. Und die gesamte CDU/CSU-Riege wartet doch nur auf so etwas um
    > Google komplett aus Deutschland zu verbannen und zu verbieten.
    Das werden sie aber ganz schnell bereuen wenn sie am nächsten Tag "das Internet einschalten" und da nur so eine komische Fehlermeldung kommt.

  6. Re: "Die einen erstellen die Inhalte teuer,

    Autor: Hanmac 04.03.15 - 18:46

    die so genannten Qualitäts verlag welche inhalte ach so teuer erstellen sind sich auch nicht zu fein das urheberrecht anderer zu verletzen, und dabei geben sie sich auch noch selber als urheber aus!

    https://ennolenze.de/meine-unlizenzierten-fotos-in-den-medien/1768/

  7. Re: "Die einen erstellen die Inhalte teuer,

    Autor: tingelchen 04.03.15 - 20:16

    Dann einfach den Verlag verklagen. Denn dies ist schon seit langem rechtswidrig :)

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Bonn, München, Rostock
  2. Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Neckarsulm
  3. Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Berlin
  4. Schwäbisch Hall Kreditservice GmbH, Schwäbisch Hall

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-55%) 44,99€
  2. 0,49€
  3. (-71%) 19,99€
  4. 69,99€ (Release am 21. Februar 2020, mit Vorbesteller-Preisgarantie)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Alexa: Das allgegenwärtige Ohr Amazons
Alexa
Das allgegenwärtige Ohr Amazons

Die kürzlich angekündigten Echo-Produkte bringen Amazons Sprachassistentin Alexa auf die Straße und damit Datenschutzprobleme in die U-Bahn oder in bisher Alexa-freie Wohnzimmer. Mehrere Landesdatenschutzbeauftragte haben Golem.de erklärt, ob und wie die Geräte eingesetzt werden dürfen.
Von Moritz Tremmel

  1. Digitaler Assistent Amazon bringt neue Funktionen für Alexa
  2. Echo Frames und Echo Loop Amazon zeigt eine Brille und einen Ring mit Alexa
  3. Alexa Answers Nutzer smarter Lautsprecher sollen Alexa Wissen beibringen

Banken: Die Finanzbranche braucht eine neue Strategie für ihre IT
Banken
Die Finanzbranche braucht eine neue Strategie für ihre IT

Ob Deutsche Bank, Commerzbank oder DKB: Immer wieder wackeln Server und Anwendungen bei großen Finanzinstituten. Viele Kernbanksysteme sind zu alt für aktuelle Anforderungen. Die Branche sucht nach Auswegen.
Eine Analyse von Manuel Heckel

  1. Bafin Kunden beklagen mehr Störungen beim Online-Banking
  2. PSD2 Giropay soll bald nahezu allen Kunden zur Verfügung stehen
  3. Klarna Der Schrecken der traditionellen Banken

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

  1. Quellcode: Datenschützer stellt Bedingungen für 5G-Netze von Huawei
    Quellcode
    Datenschützer stellt Bedingungen für 5G-Netze von Huawei

    Der Datenschützer Johannes Caspar will den 5G-Quellcode von Huawei einsehen lassen, was der Ausrüster bereits zugesichert hat. Europäische Lösungen seien kaum vorhanden. Und US-Lösungen von Cisco könnten auch "Bedenken auslösen".

  2. Raumfahrt: US-Raumfahrtunternehmen Stratolaunch hat neuen Eigentümer
    Raumfahrt
    US-Raumfahrtunternehmen Stratolaunch hat neuen Eigentümer

    Das Riesenflugzeug Stratolaunch Carrier wechselt den Besitzer: Ein bisher unbekannter Käufer hat das von Paul Allen gegründete US-Raumfahrtunternehmen Stratolaunch übernommen. Der möchte offensichtlich die Geschäfte weiterführen.

  3. Blade 15 Advanced: Razer baut optomechanische Switches in Gaming-Notebook
    Blade 15 Advanced
    Razer baut optomechanische Switches in Gaming-Notebook

    Als einer der wenigen Hersteller verwendet Razer eine Tastatur mit optomechanischen Switches in einem Notebook: Das Blade 15 Advanced wird optional damit ausgeliefert, wobei die Tasten - typisch für ein Gaming-Modell - schon nach 1 mm auslösen. Vorteil der Switches könnte ihre Haltbarkeit sein.


  1. 15:45

  2. 15:35

  3. 15:00

  4. 14:13

  5. 13:57

  6. 12:27

  7. 12:00

  8. 11:57