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  5. › Anhörung im Bundestag…

einfach ohne ...

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  1. einfach ohne ...

    Autor: Moe479 04.03.15 - 18:28

    expliziten allow nicht mehr listen, so einfach geht das,

    google macht das bitte für alle deutschsprachigen inhalte,

    leistungschutzrecht am arsch!

  2. Re: einfach ohne ...

    Autor: SelfEsteem 04.03.15 - 19:35

    ... doppelpost



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.03.15 19:48 durch SelfEsteem.

  3. Re: einfach ohne ...

    Autor: SelfEsteem 04.03.15 - 19:36

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > expliziten allow nicht mehr listen, so einfach geht das,
    >
    > google macht das bitte für alle deutschsprachigen inhalte,
    >
    > leistungschutzrecht am arsch!

    Fuer den Aggregator: Das ist bereits so und nicht nur in Deutschland. Das Ding zieht nicht automatisch alles rein

    Fuer die Suchmaschine: Naja, eine nicht vorhandene Robots.txt ist genau das, eine explizite Erlaubnis. Wer damit ein Problem hat, kann diese doch setzen. Und ja, es gibt durchaus einige Seiten, die das tun. Google sagt dem Suchenden dann, dass auf der Seite evtl. etwas fuer ihn sein koennte, es aber aufgrund der Robots.txt fuer Google nicht zugaenglich ist (so oder so aehnlich). Hatte ich haeufiger beim Suchen nach irgendwas gesehen.

  4. Re: einfach ohne ...

    Autor: tingelchen 04.03.15 - 20:07

    Google ist raus. Sie haben eine Gratis all you can eat Lizenz der VG Media erhalten. Damit haben sie bereits einen der großen Verwerter im Sack. Bleiben noch die übrigen. Die werden ebenfalls einknicken.

    Das LSR war schon am Sack bevor es überhaupt ratifiziert wurde.

  5. Re: einfach ohne ...

    Autor: Moe479 04.03.15 - 21:20

    ist stillschweigen(eine fehlende robots.txt) wirklich ein einverständnis?

    oder ist das nur der status qou der leider nicht vom hisigem gesetz abgedekt ist?

    die google suche ist ansich wie nen telefonbuch, über stichworte(namen, und ort und dienst oder einem teil des inhaltes) kommt man zur domain bzw ip und deren angeboten.

    ein unterlassungsanspruch ist ohne gegebenes einverständnis, so denke ich, schon gegeben, oder?

    folglich müsste es doch daraus auch möglich sein eine gesetzmäßigkeit abzuleiten, oder?

    oder ist es gewollt, dass der dessen daten ohne sein einverständnis genutzt werden sich auf eigene kosten darum kümmern muss wo und wie diese nicht gelistet werden?

    klar ist der aufwand minimal, aber wozu muss man überhaupt nen finger krumm machen um etwas zu bekommen worauf man sowieso anspruch hat, sollte das nicht der einfachkeit halber die norm darstellen?

    allgemein ist es doch rechtlich unproblematischer eine leistung explizit zu vereinbaren, oder nicht?

    und ja das sind grundsätzliche fragen.

  6. Re: einfach ohne ...

    Autor: SelfEsteem 04.03.15 - 21:50

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ist stillschweigen(eine fehlende robots.txt) wirklich ein einverständnis?
    Eine Regel gilt eben immer fuer ein abgeschlossenes System. Der Staat Deutschland ist z.B. ein solches und dort gilt die Aussage nicht.
    Das Internet ist aber im Grunde auch ein solches abgeschlossenes System und dort ... ja, dort ist das so.

    Es ist halt schwer, nationale Gesetzgebungen auf ein internationales Medium anzuwenden.

    > oder ist das nur der status qou der leider nicht vom hisigem gesetz
    > abgedekt ist?
    Ja

    > ein unterlassungsanspruch ist ohne gegebenes einverständnis, so denke ich,
    > schon gegeben, oder?
    Nein, nicht dort.
    In einem Interview mit irgendeinem Typen, der bei einem Suchmaschinenbetreier gearbeitet hat (ich weiss aber nicht mehr, ob das einer von Yahoo, Altavista, Google, MSN, oder sonst was war - jedoch eine der alten), wurde erzaehlt, dass es den Gedanken damals gab und man hat ernsthaft diskutiert, ob der Suchroboter aktiv eingeladen, oder aktiv ausgeladen werden sollte.
    Seinerzeit hatte man Probleme damit gefunden zu werden. Sprich Leute, die nicht gefunden werden wollten, waren in der deutlichen Unterzahl (wie auch heute). Als solches hat man sich fuer das aktive Ausschliessen in Form der robots.txt entschieden.

    Hier haben sich alle Suchmaschinenbetreiber angeschlossen und das ist zur Regel geworden. Das ist eine Regel, die man als Webseitenbetreiber genauso kennt wie man als Autofahrer die Vorfahrtsregeln kennt.

    > folglich müsste es doch daraus auch möglich sein eine gesetzmäßigkeit
    > abzuleiten, oder?
    Muessen wir denn alles bis zum Erbrechen regulieren? Was, wenn unser nationales Gesetz vom Vorgehen des Auslands abweicht? Denkst du, alle Auslaender haben bock, eine "invite_robots.txt" anzulegen, nur weil ein paar Deutsche das gern so haetten? Oder sollte das Internet speziell fuer uns anders funktionieren?
    Wenn wir zu letzterem Schluss kommen, dann frage ich mich, worueber man ueberhaupt noch diskutiert - dann lasst uns doch nach Nordkoreanischem Vorbild ein komplett nationales Netz machen und uns vom Internet verabschieden.
    Waere aber auch bloed, oder?

    > oder ist es gewollt, dass der dessen daten ohne sein einverständnis genutzt
    > werden sich auf eigene kosten darum kümmern muss wo und wie diese nicht
    > gelistet werden?
    Ja, es ist bzw. es war in der Entstehungsphase so gewollt, da diese Leute in der absoluten Unterzahl sind.
    Die robots.txt war ja bereits die angenehmere Alternative fuer solche Leute.

    > klar ist der aufwand minimal, aber wozu muss man überhaupt nen finger krumm
    > machen um etwas zu bekommen worauf man sowieso anspruch hat, sollte das
    > nicht der einfachkeit halber die norm darstellen?
    Wie so oft entscheidet die Mehrheit und die Mehrheit moechte gefunden werden, ohne ueberhaupt einen Finger krumm zu machen. Denn wieso sollte die Mehrheit dies tun, nur um etwas zu bekommen, was die Suchmaschinenbetreiber ihnen sowieso schenken wollen?

    > allgemein ist es doch rechtlich unproblematischer eine leistung explizit zu
    > vereinbaren, oder nicht?
    Nationales Recht ist in internationalen Medien immernoch schwierig.
    Es ist ja nicht so, dass es einem niemand sagt und die robots.txt-Geschichte ein Geheimnis ist. Jeder weiss es, so sind die Regeln - wenn auch nicht gesetzlich verankert.

    Es ist auch nicht gesetzlich verankert, dass man keine Rollstuhlfahrer angaffen soll - trotzdem macht man es nicht, weil die Regel existiert - obgleich sie kein Gesetz ist.

    > und ja das sind grundsätzliche fragen.
    Sind sie und sie sind okay, nur wurden sie vor ueber 20 Jahren bereits diskutiert.
    Klar kann man sich fragen, ob man sie nicht erneut diskutieren sollte, aber das gilt dann eben fuer _alle_ und nicht nur fuer ein paar Deutsche. Da frage ich mich schon, ob das fuer eine derartige Banalitaet, die niemanden mehr als 2 Minuten seines Lebens kostet, wirklich notwendig ist.

    Man stelle sich mal vor, die Chinesen wuerden eine derartige Regelung einfuehren - Sitelisting nur, wenn Erlaubnis vorliegt - und diese soll dann global gelten. Wir wuerden mit dem Finger auf die zeigen und sie auslachen.

  7. Re: einfach ohne ...

    Autor: User_x 04.03.15 - 22:37

    wer im internet nicht gefunden werden will hat dort auch nichts zu suchen...

    und wer keine robots will, soll halt ne .htaccess nehmen...

    das LSR entspricht sonst, dass man 1000 euro auf die straße stellt, aber jemanden vor den kadi zerrt, wenn er die mitnimmt...

  8. Re: einfach ohne ...

    Autor: SelfEsteem 04.03.15 - 22:57

    User_x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das LSR entspricht sonst, dass man 1000 euro auf die straße stellt, aber
    > jemanden vor den kadi zerrt, wenn er die mitnimmt...

    Wuerde sagen, wenn er auf das Geld schaut - nehmen muss er es noch nicht einmal ;)

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