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2025 - 300 Meter neben Verteiler 10 Gbit, 2 Km vom Verteiler immer noch DSL 2000

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  1. 2025 - 300 Meter neben Verteiler 10 Gbit, 2 Km vom Verteiler immer noch DSL 2000

    Autor: genab.de 01.07.15 - 12:35

    2025 -

    300 Meter neben Verteiler 10 Gbit,
    2 Km vom Verteiler immer noch DSL 2000

    Wir brauchen die Geschwindigkeit für die langen TAL, damit in der breiten bevölerkung ankommt

  2. Re: 2025 - 300 Meter neben Verteiler 10 Gbit, 2 Km vom Verteiler immer noch DSL 2000

    Autor: Transistoreffekt 01.07.15 - 12:44

    genab.de schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir brauchen die Geschwindigkeit für die langen TAL, damit in der breiten
    > bevölerkung ankommt
    Das geht aber physikalisch nicht.

    Die Doppelkupferader ist am Ende, also heißt jede Erhöhung der Bandbreite automatisch auch eine Reduzierung der Leitungslänge.

  3. Re: 2025 - 300 Meter neben Verteiler 10 Gbit, 2 Km vom Verteiler immer noch DSL 2000

    Autor: plutoniumsulfat 01.07.15 - 13:30

    Oder Verlegung von Glasfaser.

  4. Re: 2025 - 300 Meter neben Verteiler 10 Gbit, 2 Km vom Verteiler immer noch DSL 2000

    Autor: Schattenwerk 01.07.15 - 13:31

    So entstehen halt neue Ballungszentren ;)

  5. Re: 2025 - 300 Meter neben Verteiler 10 Gbit, 2 Km vom Verteiler immer noch DSL 2000

    Autor: genab.de 01.07.15 - 14:03

    Dann müssen die halt die Vermittlungsstellen so groß Bauen, das man darin Wohnen kann...

    10 Gbit bei 1 CM Leitungslänge, das geht bestimmt, und wird so auch dann von der Telekom angeboten.

  6. Re: 2025 - 300 Meter neben Verteiler 10 Gbit, 2 Km vom Verteiler immer noch DSL 2000

    Autor: GarleDeChaulle 01.07.15 - 14:57

    Dazu fällt mir immer dieser Kommentar aus dem Heise Forum ein :D

    'Der deutsche Strippenzieher Troy_McClure hat in Labortests bis zu 500
    GBit/s mit einer selbstentwickelten Tensoring-Variante über eine 300
    Mikrometer lange Kupferleitung übertragen. Die als SuperTensor
    bezeichnete Technik erreicht über 1000 Mikrometer immer noch rund 50
    GBit/s. XDSL1-Tensoring, wie es MyStrippy gerade einführt, schafft
    diese Datenrate typischerweise nur bis zu 500 Mikrometer Distanz.

    Bundesdatenautobahnminister Dr. jur. Franz-Wilhelm von Gestern
    forderte die Bundesregierung bei der Eröffnungsrede der
    BITKOM-Jahrestagung auf, die nötigen Mittel bereitzustellen, bis 2030
    bundesweit Zeltlager um alle DSLAMs zu errichten. Nur so könne der
    flächendeckende Breitbandausbau in Deutschland zuverlässig garantiert
    werden. Von Gesterns Sprecher ergänzte in einem anschließenden
    Interview: "Die Fläche muss zukünftig näher zusammenrücken. Anders
    ist der Breitbandausbau technisch nicht zu machen"'

  7. Re: 2025 - 300 Meter neben Verteiler 10 Gbit, 2 Km vom Verteiler immer noch DSL 2000

    Autor: Alkhor 01.07.15 - 14:59

    Es reicht doch, wenn 80% der Bevölkerung mit einer angemessenen Geschwindigkeit über ein altes Kupferkabel angebunden sind.
    Was soll ein so forschrittliches Land wie die BRD noch Geld in neue Technik investieren? Das wären doch nur unnötige Kosten.
    Und wen kümmern die anderen 20% der Bevölkerung, sollen sie doch auch in die Ballungszentren ziehen, wo man über vorhendene Kabel eine schnellere Anbindung hat.
    Das sich dann auch mehrere die Bandbreite teilen müssen, fällt doch kaum ins Gewicht.

    Wir entwickeln uns weiterhin zu dem fortschirttlichem Industriestaat der wer sein möchten!?

  8. Re: 2025 - 300 Meter neben Verteiler 10 Gbit, 2 Km vom Verteiler immer noch DSL 2000

    Autor: bssh 01.07.15 - 15:08

    genab.de schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 2025 -
    >
    > 300 Meter neben Verteiler 10 Gbit,
    > 2 Km vom Verteiler immer noch DSL 2000
    >
    > Wir brauchen die Geschwindigkeit für die langen TAL, damit in der breiten
    > bevölerkung ankommt

    Genau das habe ich mir auch gedacht, als ich den Artikel las. Da wird dann davon geschwafelt, dass (Super)Vectoring ein Schritt vorwärts sei für die Breitbandversorgung. Wie das, wenn damit doch nur diejenigen noch schnelleres Netz bekommen, die jetzt schon schnelles haben? Die anderen, so wie ich, die gerade mal DSL 2000 - 6000 erreichen, die haben nichts davon. In 2km Entfernung haben sie hier VDSL 50 mit Glasfaser, aber es fehlen weitere Verteilerknoten wenn man schon nicht Glasfaser bis ins Haus verlegen will.

  9. Re: Beim FTTC-Ausbau sinds aber weniger als 2km...

    Autor: postb1 02.07.15 - 09:16

    ...denn in Orten die direkt über Kupfer am Hvt angebunden sind, kann man VDSL oder gar Vectoring doch sowieso nicht nutzen - außer der Hvt-Standort befindet sich zufällig direkt vor Ort.
    Die Rede hier ist vom Outdoor-Ausbau, und da sind die Kupferstrecken sehr deutlich kürzer als deine 2km...
    Ich verfolge gerade in der Region einige (vom Bundesland geförderte) Ausbauvorhaben. In der Regionalpresse finden sich auch technische Details der eingegangenen Angebote; Vor allem die Telekom-Angebote sehen innerhalb der Orte ein deutlich dichteres Netz von ODSLAM (bzw in aktuellen Fällen eher OMSAN) vor, als dies bei früheren Ausbauprojekten der Fall war. Die meisten Teilnehmer werden so im Bereich von gerade mal 150 Meter erschlossen. Im Vergleich zu FTTH spielen die paar Meter Kupfer dann doch kaum eine Rolle mehr.
    Und in Dörfern wo nicht ausgebaut wird, bleibt eben alles beim Alten, wobei hier bei uns gut 4km vom Hvt entfernt immer noch 5/1,9 an Annex J möglich sind. In solchen Orten sollte man sich (oder besser die gewählten Herrschaften in den Rathäusern) fragen, warum nicht ausgebaut wird - die meisten Bundesländer bieten dafür ausgedehnte Förderprogramme an.

  10. Re: Beim FTTC-Ausbau sinds aber weniger als 2km...

    Autor: dl01 02.07.15 - 10:13

    postb1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In solchen Orten sollte man sich (oder besser die gewählten
    > Herrschaften in den Rathäusern) fragen, warum nicht ausgebaut wird - die
    > meisten Bundesländer bieten dafür ausgedehnte Förderprogramme an.

    Einmal ganz unschuldig in die Runde gefragt: Woher nimmst du den Anspruch, dass die öffentliche Hand die Netze eines privatwirtschaftlichen Unternehmens finanzieren soll?

    Inzwischen hat sich dieses Anspruchsdenken bei der Telekom durchgesetzt, so dass "nicht attraktive" Gegenden nur noch gegen Förderung ausgebaut werden. Da wäre die Methode der Peitsche (Regularien) wohl sehr viel angebrachter, als die des Zuckerbrots (Förderung).

  11. Re: Beim FTTC-Ausbau sinds aber weniger als 2km...

    Autor: postb1 02.07.15 - 10:47

    dl01 schrieb:

    > Einmal ganz unschuldig in die Runde gefragt: Woher nimmst du den Anspruch,
    > dass die öffentliche Hand die Netze eines privatwirtschaftlichen
    > Unternehmens finanzieren soll?
    >
    > Inzwischen hat sich dieses Anspruchsdenken bei der Telekom durchgesetzt, so
    > dass "nicht attraktive" Gegenden nur noch gegen Förderung ausgebaut werden.
    > Da wäre die Methode der Peitsche (Regularien) wohl sehr viel angebrachter,
    > als die des Zuckerbrots (Förderung).

    Weil nach Willen der Politik (und demnach auch der Bürger die diese Politik immer wieder wählen) die Telekom ein privatwirtschaftliches Unternehmen zu sein hat. Und einem solchen kannst du nichts vorschreiben. Die bauen konsequenterweise eigenwirtschaftlich also nur dort aus, wo es sich rechtet.
    Machen übrigens wohl alle anderen genauso, hat ja niemand was zu verschenken.
    In ländlichen Gegenden kann also nur dann ausgebaut werden, wenn öffentliche Gelder dafür bereitgestellt werden. Und das hat übrigens nichts mit der Telekom zu tun - jedes geeignete Unternehmen kann sich an der öffentlichen Ausschreibung beteiligen.
    In meiner Region (kaum ein Ort beteiligt sich hier nicht am Förderprogramm des Bundeslandes) geht als Gewinner meist die Telekom hervor, deren Angebot ist zwar preislich deutlich höher als das der Konkurrenz, der Ausbaustandard ist aber ebenfalls merklich höher.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.07.15 10:49 durch postb1.

  12. Re: Beim FTTC-Ausbau sinds aber weniger als 2km...

    Autor: Transistoreffekt 02.07.15 - 10:50

    postb1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In ländlichen Gegenden kann also nur dann ausgebaut werden, wenn
    > öffentliche Gelder dafür bereitgestellt werden. Und das hat übrigens nichts
    > mit der Telekom zu tun - jedes geeignete Unternehmen kann sich an der
    > öffentlichen Ausschreibung beteiligen.
    Warum behauptest du sowas, wenn du vor fünf Minuten selbst die Deutsche Glasfaser kommentiert hast, die genau das tut?

    Da muss ich dich doch schon echt fragen: Warum lügst du gezielt? Von "Nichtwissen" kann ja keine Rede sein, du weißt genau, dass selbst ein FTTH Ausbau OHNE öffentliche Gelder möglich ist.

  13. Re: Beim FTTC-Ausbau sinds aber weniger als 2km...

    Autor: postb1 02.07.15 - 11:10

    Transistoreffekt schrieb:

    > Warum behauptest du sowas, wenn du vor fünf Minuten selbst die Deutsche
    > Glasfaser kommentiert hast, die genau das tut?
    >
    > Da muss ich dich doch schon echt fragen: Warum lügst du gezielt? Von
    > "Nichtwissen" kann ja keine Rede sein, du weißt genau, dass selbst ein FTTH
    > Ausbau OHNE öffentliche Gelder möglich ist.

    Donnerwetter, da fühlt sich jemand aber ziemlich auf die Füße getreten...war doch gar nicht beabsichtigt von mir.
    Nochmal zur Verdeutlichung:
    Natürlich KANN man FTTH auch in ländlichen Gegenden ausbauen, REIN TECHNISCH steht dem NICHTS im Wege, siehe deutsche Glasfaser.
    Die Frage dabei muß jedoch erlaubt sein, wie das alles von der DG FINANZIERT werden kann - vor dem Hintergrund der sehr niedrigen Tarife für die Kunden?
    Welches Geschäftsmodell steht dahinter, wenn die DG offenbar dauerhaft draufzahlt?

  14. Re: Beim FTTC-Ausbau sinds aber weniger als 2km...

    Autor: dl01 02.07.15 - 11:12

    postb1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil nach Willen der Politik (und demnach auch der Bürger die diese Politik
    > immer wieder wählen) die Telekom ein privatwirtschaftliches Unternehmen zu
    > sein hat. Und einem solchen kannst du nichts vorschreiben. Die bauen
    > konsequenterweise eigenwirtschaftlich also nur dort aus, wo es sich
    > rechtet.
    > Machen übrigens wohl alle anderen genauso, hat ja niemand was zu
    > verschenken.
    > In ländlichen Gegenden kann also nur dann ausgebaut werden, wenn
    > öffentliche Gelder dafür bereitgestellt werden. Und das hat übrigens nichts
    > mit der Telekom zu tun - jedes geeignete Unternehmen kann sich an der
    > öffentlichen Ausschreibung beteiligen.
    > In meiner Region (kaum ein Ort beteiligt sich hier nicht am Förderprogramm
    > des Bundeslandes) geht als Gewinner meist die Telekom hervor, deren Angebot
    > ist zwar preislich deutlich höher als das der Konkurrenz, der
    > Ausbaustandard ist aber ebenfalls merklich höher.

    Ja, die Privatisierung des öffentlichen Kommunikationsnetzes war ein großer Fehler.
    Ein ebenso großer Fehler ist es m.M.n. aber auch, dass sich die Telekom von jeglichem Versorgungsgedanken lossagt und einzig auf Basis von Kosten und Nutzen agiert. So eine Denkweise ist einfach nicht mit Infrastruktur vereinbar, die nun einmal seit jeher und in jeglichen Bereichen eher mit Verlusten, als Gewinnen verknüpft ist.

    Dieses Verhalten dann auch noch mit Zuschüssen (bei deren Höhe man sich fragen muss, ob die öffentliche Hand den Ausbau nicht komplett bezahlt) zu belohnen, führt das Ganze irgendwie ad absurdum. Deshalb sind Regularien der Art "Ausbau von SV in Städten erst dann, wenn xx% der Haushalte mit 50 MBit/s über Land erschlossen sind" vielleicht doch eine bessere Idee.

    Der Einwand, dass auch andere Betreiber ausbauen könnten, ist natürlich berechtigt. Leider hat die Telekom auch hier eine Strategie entwickelt, wie sie ihre Mitbewerber -- insbesondere die FTTH-Betreiber -- bei solchen Vorhaben möglichst nachhaltig in den Ruin treibt. Organisierter Stillstand also.

  15. Re: Beim FTTC-Ausbau sinds aber weniger als 2km...

    Autor: Transistoreffekt 02.07.15 - 11:13

    postb1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Donnerwetter, da fühlt sich jemand aber ziemlich auf die Füße
    > getreten...war doch gar nicht beabsichtigt von mir.
    Nicht? Warum lügst du dann, dass ein FTTH-Ausbau nur mit öffentlichen Geldern möglich ist?

    > Nochmal zur Verdeutlichung:
    > Natürlich KANN man FTTH auch in ländlichen Gegenden ausbauen, REIN
    > TECHNISCH steht dem NICHTS im Wege, siehe deutsche Glasfaser.
    > Die Frage dabei muß jedoch erlaubt sein, wie das alles von der DG
    > FINANZIERT werden kann - vor dem Hintergrund der sehr niedrigen Tarife für
    > die Kunden?
    > Welches Geschäftsmodell steht dahinter, wenn die DG offenbar dauerhaft
    > draufzahlt?
    Wer sagt, dass die Deutsche Glasfaser drauf zahlt?

    Das Konzept ist sicherlich keine Amortisierung innerhalb von einem Jahr, wie es die Telekom mit ihrem Vectoring-Gedöns gerne hätte, sondern eher langfristig. Das ist aber normal für Infrastruktur und so auch völlig in Ordnung.

    Natürlich lohnt es sich für die Deutsche Glasfaser, einen Beweis für deine Behauptung kann ich nirgendwo sehen, kommt der noch?

  16. Re: Beim FTTC-Ausbau sinds aber weniger als 2km...

    Autor: postb1 02.07.15 - 11:25

    Transistoreffekt schrieb:
    > Das Konzept ist sicherlich keine Amortisierung innerhalb von einem Jahr,
    > wie es die Telekom mit ihrem Vectoring-Gedöns gerne hätte, sondern eher
    > langfristig. Das ist aber normal für Infrastruktur und so auch völlig in
    > Ordnung.
    >
    > Natürlich lohnt es sich für die Deutsche Glasfaser, einen Beweis für deine
    > Behauptung kann ich nirgendwo sehen, kommt der noch?

    Ich bitte dich:
    Rechne mal nach. Wie hoch wird bei einem Anschluß, für den der Kunde günstige 35¤ pro Monat hinblättert, wohl die Gewinnspanne für den Anbieter sein?
    Und dieser Anbieter finanziert den Ausbau komplett aus einenen Tasche.
    Das KANN sich nicht rechnen, denn bis sich der Ausbau armotisiert hat, muß der Anbieter längst wieder investieren/sanieren...
    Klingt für mich fast wie eines dieser Schneeballsysteme.
    Wie soll sowas seriös finanziert werden?
    Da würden mich wirklich mal konkrete Zahlen interessieren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.07.15 11:26 durch postb1.

  17. Re: Beim FTTC-Ausbau sinds aber weniger als 2km...

    Autor: Transistoreffekt 02.07.15 - 11:33

    postb1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bitte dich:
    > Rechne mal nach. Wie hoch wird bei einem Anschluß, für den der Kunde
    > günstige 35¤ pro Monat hinblättert, wohl die Gewinnspanne für den Anbieter
    > sein?
    Ja, dann rechne doch bitte mal vor.

    Ich sehe keine konkreten Zahlen von dir, außer ein in den Raum geworfenes 35¤.

    Vielleicht buchen fast alle Kunden 200/200 für 45?

    > Und dieser Anbieter finanziert den Ausbau komplett aus einenen Tasche.
    > Das KANN sich nicht rechnen, denn bis sich der Ausbau armotisiert hat, muß
    > der Anbieter längst wieder investieren/sanieren...
    Was soll der Anbieter denn investieren müssen?

    Mit der Glasfaser ist er auch in 10, 20 und 30 Jahren noch schneller als alles, was die Telekom anbieten kann.

    > Klingt für mich fast wie eines dieser Schneeballsysteme.
    > Wie soll sowas seriös finanziert werden?
    > Da würden mich wirklich mal konkrete Zahlen interessieren.
    Tipp: Wie wäre es damit ERST konkrete Zahlen zu haben BEVOR man irgendwelche Behauptungen ala "rechnet sich nicht" aufstellt.

    Die Holländer wissen schon, was sie da tun, schließlich haben sie ihr Land bereits verkabelt. Jetzt machen sie in Deutschland weiter, weil unsere Anbieter zu blöd sind.

  18. Re: Beim FTTC-Ausbau sinds aber weniger als 2km...

    Autor: postb1 02.07.15 - 12:57

    Du fragst was der Anbieter investieren soll?
    Da fällt mir einiges ein:
    Reparaturen durch Kabelbrüche, abgesoffene Erdmuffen - alles sowieso schon teuer, beim LWL erst recht. Erneuerung der örtlichen Technik (welche auch für Glasfaser notwendig ist), die bei der allgemeinen heutigen technischen Halbwertszeit schon nach wenigen Jahren wieder "steinzeitlich" sein wird...
    Dazu noch (Quelle: http://www.petersaurach.de/pdf/Storyline_Deutsche_Glasfaser1.pdf) umstrittene Verlegeverfahren wie die "Trenching"-Technik, bei der das Kabel gerade mal 25-30cm tief verscharrt wird-Defekte und hohe Kosten sind vorprogrammiert, auch wenn das Verlegeferhahren zunächst erst mal billiger als der klassische Tiefbau ist.

    Bei den Kosten kann man nur schätzen.
    Ein Ort mit 2000 angeschlossenen (und auch teilnehmenden also auch zahlenden) Haushalten wirft im Monat gerade mal 90.000¤ Gesamteinnahmen vor Steuer ab. Wenn alle den 45¤-Tarif haben.
    Wieviel davon wird wohl bei der DG hängenbleiben? Schau dir mal das verlinkte Geschäftsmodell an, da verdienen ja an den (zugegebenermaßen für den Endkunden sehr attraktiven) Tarifen auch noch einige mit...
    Und wieviel wird wohl für Reparaturen/Sanierungen/allgemeine Investitionen davon übrigbleiben? Wenn davon ein Drittel bleibt, wirds sehr viel sein. Bei tiefgestapelten ¤1.500 pro Anschluß im Schnitt bist du schon mal bei 3mio.¤ was die einmaligen Herstellungskosten betrifft.
    Wie erwähnt, genaues weiß man nicht, aber ich kann mir vorstellen, daß da künftig kräftig an der Tarifschraube (nach oben natürlich) gedreht wird...
    Mal ehrlich, da darf jahrelang nix mehr passieren, sonst rechnet sich das nie, die irgendwann mal vielleicht fließenden sehr überschaubaren Gewinne müssen dann doch gleich wieder ins Netz investiert werden.
    Ich wünsche denen nur das Beste, aber Zweifel am Geschäftsmodell bleiben nach meiner Meinung schon angebracht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.07.15 12:58 durch postb1.

  19. Re: Beim FTTC-Ausbau sinds aber weniger als 2km...

    Autor: plutoniumsulfat 02.07.15 - 13:22

    Die technische Halbwertszeit bezieht sich doch nicht auf solche Technik, die funktioniert immerhin oft länger. Wenn man sie lange erst mal nicht austauschen muss erst recht.

    Und selbst die ganzen DSL-Anschlüsse (die zwar nicht getrencht sind, aber auch nicht wahnsinnig tief verlegt sind) saufen nicht ständig ab.

  20. Re: Beim FTTC-Ausbau sinds aber weniger als 2km...

    Autor: dl01 02.07.15 - 13:22

    > Erneuerung der örtlichen Technik (welche auch für Glasfaser notwendig ist), die bei der allgemeinen heutigen technischen Halbwertszeit schon nach wenigen Jahren wieder "steinzeitlich" sein wird...
    Ja, wie denn nun?
    Reichen uns 50 MBit/s über Kupfer auf Jahre aus (siehe dein anderer Beitrag) oder sind einige GBit/s, die Glasfaser heute schon kann, in einigen Jahren obsolet? :-)

    > Dazu noch (Quelle: http://www.petersaurach.de/pdf/Storyline_Deutsche_Glasfaser1.pdf) umstrittene Verlegeverfahren wie die "Trenching"-Technik, bei der das Kabel gerade mal 25-30cm tief verscharrt wird-Defekte und hohe Kosten sind vorprogrammiert, auch wenn das Verlegeferhahren zunächst erst mal billiger als der klassische Tiefbau ist.

    Dass Micro-Trenching nicht der Weisheit letzter Schluss ist, mag stimmen. Aber Stillstand und über hohe Kosten jammern macht es auch nicht besser, oder?

    Gehen wir doch einmal vom gegenteiligen Fall aus: Die Faser wird heute per Micro-Trenching eingezogen und verbleibt dort einige Jahre, bis (erwartungsgemäß) Probleme auftreten. Die Chancen stehen doch gut, dass irgendwann ohnehin Arbeiten an der Straße fällig werden, wobei die Faser gleich solide, in Leerrohr verpackt, auf eine gesunde Tiefe verlegt werden kann.

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