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300m?

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  1. 300m?

    Autor: User_x 01.07.15 - 11:51

    300 Meter SuperVectoring, und danach Glasfaser? Könnt man sich die 300 Meter auch sparen...

  2. Re: 300m?

    Autor: Poison Nuke 01.07.15 - 11:58

    Wenn du einen Switch hast, der einen 40GBE Uplink hat, gibst du dann automatisch jedem Client an dem Switch auch 40GBE statt GBE oder 10GBE (so wie aktuelle Switche ausgelegt sind)
    Normalerweise ist der Uplink immer deutlich performanter als die einzelnen Client-Anschlüsse. Und es macht sicherlich schon einen gewaltigen Unterschied, ob man einfach nu bis zum Straßenverteiler LwL legen muss, oder in jede einzelne Wohnung.

    Greetz

    Poison Nuke

  3. 300m

    Autor: Anonymer Nutzer 01.07.15 - 11:59

    300 Meter ist die Entfernung welche die maximale Datenrate bietet.

    Die Strecke kann auch länger sein als 300 Meter,
    dann wird es halt langsamer.

    Der Effekt ist eben der,
    dass man bei der Umstellung auf Super-Vectoring
    generell eine höhere Bandbreite erzielen kann als vorher.

    Wo vorher 50 MBit drin waren kann die Telekom dann 100 MBit anbieten - so in der Art.

  4. Re: 300m

    Autor: Apollo13 01.07.15 - 12:32

    Das Problem ist dann aber, dass, wenn die Leitung eine bestimmte Grenze überschreitet (dürften rund 1000m sein), dort keine Synchronisation mehr möglich ist, und diese Kunden dann auf ADSL herabgestuft werden. Dann haben sie effektiv also weniger als vorher!

    EDIT: Um es also klar zu sagen: Die Bandbreiten werden nicht grundsätzlich höher! Nur, wenn Du im entsprechenden Bereich um den Verteiler bist, kannst Du profitieren. Ansonsten verlierst Du unter Umständen sogar!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.07.15 12:33 durch Apollo13.

  5. Re: 300m?

    Autor: plutoniumsulfat 01.07.15 - 13:37

    Wenn man aber immer mehr Verteiler baut, die einfach näher an deiner Wohnung sind, kann man auch direkt Glasfaser legen.

  6. Re: 300m?

    Autor: Apollo13 01.07.15 - 13:41

    Ja, dann könnte man die Glasfaser gleich bis ins Haus verlegen, statt auf beiden Seiten Hardware zu installieren, die in einigen Jahren schon wieder weg kann...

  7. Re: 300m?

    Autor: showed11 01.07.15 - 17:13

    Na dann bezahl das erstmal, einen kompletten Straßenzug mit dutzenden Wohnhäusern mit LWL im Keller auszustatten. Ich glaube da ist ein Verteiler für die Straße etwas günstiger... Und 400Mbit werden so schnell auch nicht zu langsam. Alle schreien immer: Dann legt LWL, mit dem was die Telekom bist jetzt macht hätten sie das schon längst finanziert. Ganze Straßen aufreißen incl. der Hausanschlüsse und LWL verlegen ist nicht gerade mal mit 1-2 Millionen pro Stadt finanziert.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 01.07.15 17:14 durch showed11.

  8. Re: 300m?

    Autor: plutoniumsulfat 01.07.15 - 17:26

    Die Hausbesitzer würden sich doch bestimmt auch daran beteiligen, wenn damit auf lange Sicht eine Versorgung sichergestellt ist (Mietshäuserproblem mal nicht weiter erklärt hier). Zumindest bei denjenigen, die bis jetzt mehr oder weniger rumkriechen, kann ich mir gut vorstellen, dass einige dazu bereit wären, ein paar Euros dazuzutun.

  9. Re: 300m?

    Autor: dl01 01.07.15 - 17:34

    showed11 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na dann bezahl das erstmal, einen kompletten Straßenzug mit dutzenden
    > Wohnhäusern mit LWL im Keller auszustatten. Ich glaube da ist ein Verteiler
    > für die Straße etwas günstiger

    Warum die Faser nicht am Bordstein/ der Grundstückgrenze terminieren? Dort einen kleinen Schacht installieren und die Faser an den Kunden übergeben - was dahinter passiert, ist dann seine Sache. Menschen, die sich mit 16 MBit/s zufrieden geben, lassen einfach einen LWL-Kupfer Wandler einbauen und nutzen die alte Leitung weiter; Menschen die mehr haben wollen, lassen sich die Faser bis ins Haus legen.

    Dazu Micro-Trenching als Verlegetechnik und die Kosten können auf ein Maß gesenkt werden, welches schon mittelfristig mit den x Brückentechnologien mithalten kann.

  10. Re: 300m?

    Autor: tingelchen 01.07.15 - 18:18

    Das ist eine unsinnige Begründung. Die verwendete Technik sagt nichts über die zugeteilte Bandbreite aus. Sondern lediglich über das maximal mögliche.

    Mit anderen Worten. Wenn man seinen Switch mit 40GBE anbindet und jedem Kunden ebenfalls, heißt dies noch lange nicht das auch alle Kunden 40GBs bekommen. Hier werden keine einfachen Consumer Switches für 20¤ verbaut ;)

  11. Re: 300m?

    Autor: tingelchen 01.07.15 - 18:26

    Jetzt müssen neue Kabelverzweiger aufgestellt werden. Die ebenfalls angebunden werden müssen. Dafür müssen ebenfalls Straßen aufgerissen werden. 300m sind im Straßenbau ein Witz. 100m an Kabel sind bereits innerhalb eines Hauses schnell erreicht. Die Kabelstrecke ist keine Luftlinie.

    FTTB ist unumgänglich. Die Straßen müssen irgendwann so oder so aufgerissen werden. Der Witz ist ja. Es werden Millionen für neue Verteiler ausgegeben um sie näher am Kunden zu platzieren, nur um am Ende dann noch einmal die gleiche Menge hin zu blättern um LWL zu legen. Hier wird 2x Geld ausgegeben. Dann kann man es auch gleich richtig machen.

    Bei VDSL konnte ich es noch verstehen. Da kaum neue Verteiler aufgestellt werden mussten, sondern bestehende nur aufgerüstet werden mussten. Bei Vectoring bzw. G.Fast müssen tausende neue Verteiler installiert werden.

  12. Re: 300m

    Autor: tingelchen 01.07.15 - 18:28

    > Ansonsten verlierst Du unter Umständen sogar!
    >
    Den Fall hatten wir erst kürzlich hier auf Golem. Wo die Anwohner ihren VDSL Anschluss verlieren und nur noch ADSL bekommen. Da sie außerhalb der Reichweite sind.

  13. Re: 300m?

    Autor: Feuerfred 01.07.15 - 18:59

    showed11 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na dann bezahl das erstmal, einen kompletten Straßenzug mit dutzenden
    > Wohnhäusern mit LWL im Keller auszustatten. Ich glaube da ist ein Verteiler
    > für die Straße etwas günstiger...

    Das ist das gleiche Schubladendenken wie bei den Krankenkassen. Da zählt nämlich auch nur, was im Moment gerade billiger ist. Aber was machst du, wenn du den Kunden dann doch mal bessere Tarife, ein schnelleres Netz anbieten willst? Du baust schon wieder aus. Am Ende kostet das mehr, als denen die Technik gleich hinzustellen.

    Bei Krankenkassen wird oft auch so lange abgewartet, bis der Patient richtig krank ist. Und dann geht das auch richtig ins Geld (außer er kratzt vorher vielleicht ab). Solche Sachen sind reine Spielerei auf Zeit und auf dem Rücken der Kunden. Daher passen beide Dinge als Vergleich gut zusammen.

  14. Re: 300m

    Autor: Apollo13 02.07.15 - 19:52

    Ja, das habe ich auch gelesen, und genau deshalb diesen Satz dazu geschrieben. Ich war mir dieser Tatsache ehrlich gesagt vorher nicht wirklich bewusst...

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