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Was ist an der Idee so neu?

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  1. Was ist an der Idee so neu?

    Autor: Fohat 31.07.11 - 12:49

    Mich hat es schon immer gewundert, dass niemand einfach mal so ein eigenes, für bestimmte Gruppen/Interessen gedachtes, Internet aufbaut.

    Damals zur Modemzeit, war dies Gang und Gäbe. Man wusste wo man sich ins "Internet" einklinken musste um sich in einer bestimmten Gruppe zu befinden, die nur untereinander kommunizierte.

    Wäre heute genauso möglich. Und niemand könnte mithorchen/schauen außer die Beteiligten.

    Genauso mit G+. Realname-Zwang? Gefällt euch nicht?
    Macht eine eigenes "soziales" Netzwerk. Dauerte bei mir keine 5 Minuten, aber nur zum Testen.

    Nicht gegen das System wettern, sondern es ändern (uuuhhhh, zu viel Aufwand für euch?) oder das System nutzen um sich darin angenehm und bequem so zu tummeln wie man es will. Das 2. gefällt mir persönlich besser, sonst würde ich nicht mehr in Deutschland leben (oder hätte die Macht übernommen ;-) ).

  2. Re: Was ist an der Idee so neu?

    Autor: FoxCore 31.07.11 - 14:18

    Das Prinzip der Webseiten bietet alles was du brauchst. Du kannst dir deine eigene kleine Welt aufbauen wie du sie möchtest. Niemand funkt dir dazwischen und es gibt keine Zwänge. Es bringt dir nichts, wenn du von Grund auf eine neue Technologie entwickelst. Stell dir vor, du würdest extra für dein kleines Internet ein besseres Übertragungsmedium einführen. Du müsstest alle Hausanschlüsse aufrüsten. Ich denke dieser Aufwand lohnt sich nicht. Besser baust du auf ausgereiftem und existierendem auf.

    Was du hier ansprichst sind Communities und Foren. Dort kannst du dich gelassen über ein spezialisiertes Thema unterhalten, ohne dass du deinen realen Namen angeben musst. Auch geschlossene Communities sind möglich.

    Dieses Konzept funktioniert aber nur mit einer gewissen Benutzeranzahl. Optimal für einzelne Themengebiete. Will man aber den "Mainstream" ansprechen, ist ein Forum einfach zu unübersichtlich. Stell dir die Masse an Threads und Beiträgen vor, diese würden ein Forum überfluten - niemand will sich freiwillig durch diese Massen kämpfen.

    Soziale Netzwerke bieten deshalb eine Platform, über die man nur mit einem Teil der Benutzer im Kontakt ist. Um diese Menschenmasse zumindest etwas im Griff zu haben, sind Klarnamen gar keine so schlechte Idee. Schliesslich zieht man seinen eigenen Namen durch den Dreck, wenn man sich daneben verhält.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.07.11 14:21 durch FoxCore.

  3. Re: Was ist an der Idee so neu?

    Autor: BobDschingis 31.07.11 - 15:02

    Gibts doch schon: Projekt I2P -> http://www.i2p2.de/
    Würde mich freuen dich als neuen "Router" begrüßen zu dürfen und bald eine anonyme Webseite von dir besuchen zu dürfen.
    Hier gibts auch mehr Infos darüber .... http://forum.i2p2.de/

    Ich kann nicht verstehen, wieso nicht versucht wird an was betreits existierendes mitzuwirken, anstatt wieder ein neues unfertiges Süppchen alleine kochen zu wollen.

    so das wars von mir ....probiert doch mal I2P aus ... es lohnt sich.

    Gruß

  4. Re: Was ist an der Idee so neu?

    Autor: dreamtide11 01.08.11 - 15:30

    BobDschingis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich kann nicht verstehen, wieso nicht versucht wird an was betreits
    > existierendes mitzuwirken, anstatt wieder ein neues unfertiges Süppchen
    > alleine kochen zu wollen.
    >
    > so das wars von mir ....probiert doch mal I2P aus ... es lohnt sich.


    +1

    Ich gebe zu, das es schon Jahre her ist, das ich mich mit i2p beschäftigte. Aber es hat damals schon einwandfrei funktioniert. Das ist nicht aushebelbar und ich habe den gleichen Gedanken, warum dieses Nez nicht aufgegriffen wird, um sein eigenes System zu schaffen. Die ganze Betreibersoftware bräuchte man dann nichtmal mehr gross neu zu erschaffen, sondern könnte sogar bestehende Packages leicht modifizieren und benutzen. Das allerbeste, es ist Knotenlos, also es lässt sich nicht abschalten.

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