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Artikel mit Schwäche

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  1. Artikel mit Schwäche

    Autor: Sniffles 24.03.17 - 21:54

    Wenn man darüber schon einen zweiseitigen Artikel schreibt, hätte man auch knapp erwähnen können, unter welcher Lizenz OpenSSL derzeit steht. Wikipedia gelingt dies z.B. mit zwei Sätzen:
    "OpenSSL steht unter der Lizenz von SSLeay und seiner eigenen Lizenz, die zusammengefasst gelten. Beide sind der ursprünglichen BSD-Lizenz ähnlich. Die wesentliche Einschränkung ist demzufolge, dass Werbung für Fremdprodukte, die OpenSSL enthalten, OpenSSL und die beiden Urheber von SSLeay erwähnen muss."

    Ich denke, mit diesem Hintergrundwissen versteht man die Motivation hinter dem Lizenzwechsel (kein eigenes Süppchen, Kompatibilität zu anderen Lizenzen). Insbesondere kann man meiner Meinung nach die Bedeutung der im Golem-Artikel erwähnten Zustimmung der Autoren von SSLeay so erst richtig einordnen:
    "Dafür spricht, dass die Ankündigung sowohl von der Linux Foundation als auch von Oracle und Intel unterstützt wird. Ebenso sollte davon auszugehen sein, dass die Autoren des OpenSSL-Vorgängerprojekts SSLeay, die 1998 zu RSA wechselten, dem Lizenzwechsel bereits zugestimmt haben."



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.03.17 21:54 durch Sniffles.

  2. Re: Artikel mit Schwäche

    Autor: TheWesleyCrushers 27.03.17 - 09:38

    Ja, die Schwäche sehe ich auch. Es wird zum Beispiel auch nicht erwähnt, dass die Apache-Lizenz eine freizügige Lizenz ist, die den sogenannten BSD-Lizenzen sehr ähnlich ist und zusätzlich nur noch einen Schutz vor Patentansprüchen hat.

    Was ich auch nicht verstehe, ist, warum die Inkompatibilität zur GPLv2 so herausgehoben wird. Ich habe von de Raadt keinen Kommentar dazu gesehen, er hat sich nur darüber beklagt, dass Schweigen als Zustimmung gewertet wird. Außerdem kann man Kompatibilität zu beliebigen Lizenzen leicht herstellen. Statt "Dieses Projekt steht unter Apache 2.0" schreibt man "Dieses Projekt steht unter Apache 2.0, darf aber unter GPLv2 (+) relizensiert werden.". Wenn man Kompatibilität zu sehr vielen Lizenzen so herstellen möchte, ist das natürlich unpraktisch, aber wenn es wirklich nur um die GPLv2 geht, ist das kein Problem. Aber ich weiß auch nicht so genau, was de Raadt mit der GPLv2 am Hut haben soll.

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