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"Diese Seite ist in der EU nicht verfügbar. Das tut uns leid,"

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  1. "Diese Seite ist in der EU nicht verfügbar. Das tut uns leid,"

    Autor: ThiefMaster 17.09.17 - 13:01

    Genau dazu wirds mit dieser Schnapsidee kommen...

  2. Re: "Diese Seite ist in der EU nicht verfügbar. Das tut uns leid,"

    Autor: Laptel 17.09.17 - 13:15

    Glaube ich nicht. Man wird nur entsprechend der Besteuerung, die Last umverteilen. Es wird einfach mit Aufschlag nach unten durchgereicht, wie es üblich ist. Also eine indirekte Steuererhöhung für Nutzer der Services oder Käufer von Produkten.

    Vielleicht kommt es auch anders. Wir kennen doch die Schnapsnasen der EU. Wasserdicht wurde bisher nie etwas umgesetzt, was vorher groß angekündigt wurde. Wird sich schon ein Schlupfloch finden.

  3. Re: "Diese Seite ist in der EU nicht verfügbar. Das tut uns leid,"

    Autor: ThiefMaster 17.09.17 - 13:19

    Bei den großen Firmen geb ich dir Recht. Aber was ist mit kleinen Startups? Eine Regelung bzgl Besteuerung am Kundenstandort statt am Firmensitz dürfte die Bürokratie deutlich erhöhen.

  4. Re: "Diese Seite ist in der EU nicht verfügbar. Das tut uns leid,"

    Autor: 486dx4-160 17.09.17 - 15:42

    ThiefMaster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei den großen Firmen geb ich dir Recht. Aber was ist mit kleinen Startups?
    > Eine Regelung bzgl Besteuerung am Kundenstandort statt am Firmensitz dürfte
    > die Bürokratie deutlich erhöhen.

    Ich denke da gibt's bald Startups, die das als Dienstleister gern erledigen.
    Was eine Firma an Steuern spart, müssen wir Bürger draufzahlen. Und gleichzeitig machen wir noch unsere Arbeitsplätze kaputt.

  5. Re: "Diese Seite ist in der EU nicht verfügbar. Das tut uns leid,"

    Autor: subjord 17.09.17 - 16:08

    ThiefMaster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei den großen Firmen geb ich dir Recht. Aber was ist mit kleinen Startups?
    > Eine Regelung bzgl Besteuerung am Kundenstandort statt am Firmensitz dürfte
    > die Bürokratie deutlich erhöhen.

    Ich denke nicht, dass es zu viel Aufwand für ein Startup ist in der EU steuern abzuführen, wenn sie ihr Produkt im europäischen Markt anbieten wollen. Es wird ja ein großes Gesetz geben, was den kompletten Europäischen Markt regelt.
    Wahrscheinlich wird es dabei immer noch details geben die man beachten kann um steuern zu sparen, aber dann braucht ein Startup eben einen Steuerberater, der auch mit dem europäischen System klar kommt.

  6. Re: "Diese Seite ist in der EU nicht verfügbar. Das tut uns leid,"

    Autor: Yash 17.09.17 - 16:25

    Die US-Unternehmen sollen einfach so viel Steuern abführen wie innereuropäische Unternehmen. Das ist nur fair, denn die Steueroasen wie Irland, erschaffen einen Wettbewerbsnachteil für die hier ansässigen Unternehmen.

  7. Re: "Diese Seite ist in der EU nicht verfügbar. Das tut uns leid,"

    Autor: FreierLukas 17.09.17 - 16:39

    Unsinn. Steuern sind der Feind jedes Startups. Je kleiner desto größer der Aufwnad relativ zum Gesamtaufwand. Ist man ein Ein-Mann Unternehmen und verdient in den ersten paar Jahren nur sehr wenig Geld weil man wachsen möchte dann kann so ein Steuer-Wirr-Warr schon über Sieg und Niederlage entscheiden. Mal ganz davon abgesehen dass man auch davon abgeschreckt werden kann. Eine simple Steuererklärung kann heutzutage zur Qual werden wenn man Paypal-Spenden, Crowdfunding, Bitcoins usw. als Zahlungsmittel akzeptiert.

  8. Re: "Diese Seite ist in der EU nicht verfügbar. Das tut uns leid,"

    Autor: Trockenobst 17.09.17 - 16:56

    FreierLukas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nur sehr wenig Geld weil man wachsen
    > möchte dann kann so ein Steuer-Wirr-Warr schon über Sieg und Niederlage
    > entscheiden.

    In Deutschland entscheidet die mangelnde Kapitaldichte und die ständigen Mee-Too Produkte die nicht skalierbar sind, über den Untergang von Firmen. Wenn jemand genug Geld hat um 20% seines Produkts fertigzustellen, scheitert er nicht einem Formular.

    Deswegen wäre die richtige Weg in EU, wenn man Verkäufe von in EU ansässigen Firmenbeteiligungen und Aktienpakete innerhalb einem Quartals weiterinvestieren könnte, und damit die Steuerlast auf die Gewinne halbiert. Das würde zu einer Explosion von Investments führen. Jeder wäre ständig auf der Suche nach dem nächsten großen Ding und dort sein Geld reinstecken, weil es billiger wäre so sein Geld zu vermehren als die Steuernachteile zu schlucken.

    Das ständige Gejammer das simple Regularien Startups abwürgen, ist genauso dumm wie der angebliche Fachkräftemangel. Das Problem in DE ist die niedrige Kapitaldecke von Firmen mit zu vielen MeeTo Produkten, die können daher auch keine großen Marktpreise für die Löhne zahlen. Die Mitarbeiter kommen dann aus der zweiten und dritten Reihe und haben nur weitere Idee für MeeToo Produkte.

    Ich kenne Leute die sind bei Ausgründungen von US und Chinafirmen, deren Gehälter sind mit denen von den Mittelständlern auch nicht vergleichbar. Deswegen schlucken diese Firmen auch ständig die kleinen Buden.

    Früher oder später wird man diese Probleme nur noch durch eine hohe Mwst ablösen können. Dort wo die Leistung erbracht wird, wird auch Steuer bezahlt. Alles andere kann man immer irgendwie tricksen. Da sind sie 10 Jahre hinterher.

  9. Re: "Diese Seite ist in der EU nicht verfügbar. Das tut uns leid,"

    Autor: FreierLukas 17.09.17 - 17:31

    Was aber wenn das Produkt außer Zeit nichts kostet? Sprich ein immaterielles Produkt im Netz. Man ist auch nicht auf Investoren aus sondern will einfach nur seinen Lebensunterhalt bestreiten. Nicht jedes Startup wird gegründet um möglichst wie Geld zu verdienen. Es soll auch welche geben die sehen einen Mangel und wollen den einfach nur beheben weil es sonst niemand tut.

    Nehmen wir mal einen Blogger als Beispiel der aus 100 verschiedenen Ländern dieser Welt per Crowdfunding bezahlt wird. Die Summe vieler Kleinbeträge reicht zum Leben. Gott sei Dank kann er vieles über Bitcoin zusammenfassen weil das was hinter der letztentlichen Überweisung auf die Bank steckt, keinen interessiert und auch nicht nachweisbar ist. Trotzdem bleibt die Ungewissheit weil man dafür ja keine richtige Rechnung vorweisen kann.

    Dieses ganze Steuerchaos führt in meinen Augen zu nichts und der einzig sinnvolle Weg in einer globalisierten Welt Steuern einzunehmen ist über die Umsatzsteuer. Ist das Einkommen von der Steuer befreit wird es sowohl für die Unternehmen als auch für den Staat einfacher. Wenn ich etwas verbrauche muss ich Steuern zahlen und wenn ich etwas erschaffe dann eben nicht.

    Wenn Steuern zu komplex werden geht der Kleinunternehmer den Weg des geringsten Widerstandes und wählt die Kryptowährung für alles. Es dauert nicht mehr lange und Plattformen wie amazon werden die Zahlung per bitcoin zulassen. Das wäre sowohl für den Staat als auch die Banken ein Gau und darüber wird meines Wissens nach überhaupt nicht öffentlich diskutiert.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 17.09.17 17:35 durch FreierLukas.

  10. Re: "Diese Seite ist in der EU nicht verfügbar. Das tut uns leid,"

    Autor: FreierLukas 17.09.17 - 17:56

    Was ich noch dazu sagen wollte:

    Wenn die traditionellen Unternehmen da nicht mitziehen dann werden Firmen wie Google Versicherungspakete anbieten die man per Bitcoin bezahlen kann. Sobald Wohnung, Versicherungen und Essen auf dem Tisch per Bitcoin bezahlbar werden, wozu braucht man dann noch ein normales Bankkonto? Was macht der Staat dann ganz ohne Steuern? Bekommen nur die Leute Hilfe von der Polizei die eine Polizeiversicherung abgeschlossen haben? Das ist eine mögliche Zukunft die ich sehe. Diese Probleme werden vielleicht in den nächsten 2-4 Jahren nur eine Nische sein aber aber wenn man eines aus der Digitalisierung lernen sollte ist dass es schneller geht als man denkt.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 17.09.17 18:01 durch FreierLukas.

  11. Re: "Diese Seite ist in der EU nicht verfügbar. Das tut uns leid,"

    Autor: hl_1001 17.09.17 - 18:28

    FreierLukas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ich noch dazu sagen wollte:
    >
    > Wenn die traditionellen Unternehmen da nicht mitziehen dann werden Firmen
    > wie Google Versicherungspakete anbieten die man per Bitcoin bezahlen kann.
    > Sobald Wohnung, Versicherungen und Essen auf dem Tisch per Bitcoin
    > bezahlbar werden, wozu braucht man dann noch ein normales Bankkonto? Was
    > macht der Staat dann ganz ohne Steuern? Bekommen nur die Leute Hilfe von
    > der Polizei die eine Polizeiversicherung abgeschlossen haben? Das ist eine
    > mögliche Zukunft die ich sehe. Diese Probleme werden vielleicht in den
    > nächsten 2-4 Jahren nur eine Nische sein aber aber wenn man eines aus der
    > Digitalisierung lernen sollte ist dass es schneller geht als man denkt.

    Ich weiß, das werden die wenigsten gerne hören, aber Im Grunde müssen die verschwenderischen Staaten langsam anfangen richtig zu wirtschaften, anstatt einfach neue Schulden aufzunehmen oder Geld zu drucken. Ich bin froh, wenn sich das endlich ändert. Die Zeiten scheint langsam gekommen.

    Es gibt Länder / Stadtstaaten, dort existiert so etwas wie eine Lohnsteuer nicht. Und es gibt genug Länder, da ist die MwSt. gestaffelt, angefangen bei 0%! Und die wenigstens Länder kennen so sinnfreie Doppelbesteuerung wie die MÖSt. - ganz im Gegenteil, dort wird Sprit sogar subventioniert. Und ich rede hier nicht von "reichen" Volkswirtschaften.

  12. Re: "Diese Seite ist in der EU nicht verfügbar. Das tut uns leid,"

    Autor: slead 17.09.17 - 18:55

    Ich glaube kaum dass was passiert, sicher werden irgendwelche neuen Ideen oder auch Gesetzte etc verabschiedet werden, aber die werden so gemacht sein das es da Schlupflöcher geben wird.
    Solche Milliarden Unternehmen sind doch keine Kinder Micky Maus Chicken Shit Läden...die finden Wege!
    Ein Hoch auf Lobbyismus :-(

  13. Re: "Diese Seite ist in der EU nicht verfügbar. Das tut uns leid,"

    Autor: SchreibenderLeser 17.09.17 - 19:13

    Die Sache ist relativ simpel, wenn man sie von der "richtigen" Seite aus betrachtet.

    Wenn gleiche Besteuerung, dann heißt das, dass die strukturschwache Region, die dringend auf ausländische Investition angewiesen ist, aber dafür weniger Straßen, Infastruktur usw. aufweist, den selben Betrag verlangen muss wie die Metropolregion.
    Klar werden dann Firmen eher in den "Gürtel" zwischen Rheinland und Paris und zwischen den Niederlanden bis ca. Rom ziehen. Regionen wie Osteuropa, der Süden Italiens, die Provinzen in Frankreich usw. werden es schwerer haben, Firmen bei sich anzusiedeln oder junge Unternehmer anzulocken.

    Früher hätte man dann kalkuliert: Besser 50% als auch 100% weniger einnahmen und hätte die Steuern angepasst...Doch jetzt kann man nur direkt Subventionen ausschütten.

  14. Re: "Diese Seite ist in der EU nicht verfügbar. Das tut uns leid,"

    Autor: Anonymer Nutzer 17.09.17 - 19:23

    FreierLukas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ich noch dazu sagen wollte:
    >
    > Wenn die traditionellen Unternehmen da nicht mitziehen dann werden Firmen
    > wie Google Versicherungspakete anbieten die man per Bitcoin bezahlen kann.
    > Sobald Wohnung, Versicherungen und Essen auf dem Tisch per Bitcoin
    > bezahlbar werden, wozu braucht man dann noch ein normales Bankkonto? Was
    > macht der Staat dann ganz ohne Steuern? Bekommen nur die Leute Hilfe von
    > der Polizei die eine Polizeiversicherung abgeschlossen haben? Das ist eine
    > mögliche Zukunft die ich sehe. Diese Probleme werden vielleicht in den
    > nächsten 2-4 Jahren nur eine Nische sein aber aber wenn man eines aus der
    > Digitalisierung lernen sollte ist dass es schneller geht als man denkt.

    Um mit Bitcoins o. ä. zahlen zu können, musst Du erstmal Bitcoins haben. Du bekommst dein Geld aber weiterhin in Landeswährung, z. B. EUR, USD, etc. pp. Und auch da fallen schon genügend Steuern und Abgaben an. Die fallen übrigens auch dann an, wenn Du Bitcoins gezahlt bekommst.

    Wer glaubt der Staat lässt sich so einfach seine Steuereinnahmen wegnehmen, glaubt auch noch an den Osterhasen.

    Jedes Unternehmen/jede Person muss sich an die lokalen Gesetze halten. Dabei ist es völlig egal, in welcher Währung Geschäfte abgewickelt werden.

    Du wirst Deine Lebensmittel vielleicht mal mit Bitcoins zahlen können, aber da wird genauso eine Mehrwertsteuer enthalten sein. Selbst wenn die Waren direkt aus nicht-EU - Staaten kommen, dann fällt eine Einfuhrumsatzsteuer an.

    So lange Bitcoins & Co. in physische Dinge umgewandelt werden, wird jeder Staat an seine Einnahmen kommen. Wer darauf verzichten kann, möge gerne seine Bitcoins essen.

  15. Re: "Diese Seite ist in der EU nicht verfügbar. Das tut uns leid,"

    Autor: plutoniumsulfat 17.09.17 - 19:46

    hl_1001 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich weiß, das werden die wenigsten gerne hören, aber Im Grunde müssen die
    > verschwenderischen Staaten langsam anfangen richtig zu wirtschaften,
    > anstatt einfach neue Schulden aufzunehmen oder Geld zu drucken.

    Ja mei, wer macht denn sowas?

  16. Re: "Diese Seite ist in der EU nicht verfügbar. Das tut uns leid,"

    Autor: AllDayPiano 17.09.17 - 19:59

    ThiefMaster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau dazu wirds mit dieser Schnapsidee kommen...

    1) ist es keine Schnapsidee und
    2) ist die Annahme, dass sich ein Unternehmen einen hunderte Millionen schweren Kundenstamm entgehen lässt, einfach töricht.

  17. Re: "Diese Seite ist in der EU nicht verfügbar. Das tut uns leid,"

    Autor: FreierLukas 17.09.17 - 22:37

    ich verstehe deinen Gedankengang nicht so ganz. Wieso sollte man eine Landeswährung brauchen um Bitcoins zu besitzen? Bitcoins brauchen keine andere Währung, das ist der Sinn der Sache. Es ist eine dezentrale Währung bei der mein Geld auf meinen Computer lagert und nicht in der Bank. Man kann Bitcoins nicht erzeugen wie Euros und sie entstehen durch Rechenarbeit an der Blockchain in der alle Transaktionen gepeichert werden. Jedes neue Glied der Kette setzt sich dabei aus dem vorheringen + neuer information zusammen so dass Manipulationen extrem schwierig sind. Manipuliert jemand einen Block (überweist sich selber Geld) dann merkt es das dezentrale System (viele Knoten besitzen Kopien der Blockchain) und der neue Block eines Knoten wird nicht anerkannt. Dazu kommt dass einem Bitcoin Konto keine Person zugeordnet ist, sondern eben nur ein Konto auf einem Computer. Der Standort ist unbekannt weil die Blockchain keine IP-Adressen oder dergleichen speichert. In der Blockchain finden sich nur verschlüsselte Konten und Anzahl an Bitcons die überwiesen werden. Das besondere hier ist: Bei Bitcoin kann jede Transaktion ihre eigene Kontonummer bekommen. Ein Konto hat keinen festen Überweisungsschlüssel und so ist es unmöglich zu sagen wer wie viele Bitcoins hat, selbst wenn an die Blockchain genaustens studiert.

    Sende ich also Bits verschlüsselt an ein Geschäft ist es nicht nachvollziehbar wer wieviel wohin verschickt. Das bedeutet der Staat hat keine Möglichkeit Transaktionen nachzuverfolgen und auch keine Möglichkeit irgendwo Steuerprüfungen anzusetzen. Es gibt kein Konto und keine Buchungen die stattfinden.

    Der einzige Grund wieso man noch normales Geld braucht ist weil man eben nicht alles lebensnotwendige mit Bitcoins bezahlen kann. Sobald das der Fall ist kann man Branken praktisch abschaffen.

    Wenn die Post Pakete die mit Bitcoin bezahlt wurden nicht annimmt werden sich andere Unternehmen finden die es tun. Der Staat kann ja nicht verbieten dass die Leute quasi kostenlos arbeiten. Genau das wäre nämlich der Fall. Da kein Geld fließt arbeiten alle kostenlos und alle Waren sind auch kostenlos zu haben. Zumindest von der staatlichen Seite aus. Der Bürger tauscht Waren und Leistungen gegen seine eigene verschlüsselte Währung deren Transaktionen man keinen Personen zuordnen kann. Die nächsten 10 jahre werden von vielerlei Hinsicht aus spannend und Staat muss sich selbst neu erfinden. Anders geht es nicht. Es muss auf lange Sicht eine Möglichkeit erarbeitet werden in der der Staat ohne Steuern auskommt. Wenn die Welt mit Bitcon zahlt dann muss das auch der Staat. Fraglich ist wie genau der Staat Einnahmen erzielen wird wenn er es nicht mehr einfach nur einfordern kann.

    Dank der Fortschritte in der Technik wird sich das aber eventuell von selbst lösen. Die ganze Verwaltung im Staat kann man damit vermutlich schneller abbauen als der Verlust an Steuereinahmen es erzwingen würde.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 17.09.17 22:48 durch FreierLukas.

  18. Re: "Diese Seite ist in der EU nicht verfügbar. Das tut uns leid,"

    Autor: Luke321 17.09.17 - 23:22

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1) ist es keine Schnapsidee und
    > 2) ist die Annahme, dass sich ein Unternehmen einen hunderte Millionen
    > schweren Kundenstamm entgehen lässt, einfach töricht.

    Und 3) wird es schneller Ersatz geben als die Steuern eingetrieben sind. Braucht keiner meinen Facebook, Snapchat, Google und Konsorten hätten irgendein nennenswertes Know How. Die waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort, nicht mehr und nicht weniger und wären problemlos zu ersetzen, siehe China.

  19. Re: "Diese Seite ist in der EU nicht verfügbar. Das tut uns leid,"

    Autor: Galde 18.09.17 - 02:21

    > Darin wird gefordert, dass erstmals die in Europa erzielten Umsätze Grundlage der Besteuerung sein sollten

    Da ist doch das Schlupfloch.
    Weil Google meine in EU gesammelte Daten in der USA speichert und innnerhallb USA (oder sonstwo hin) verkauft wird in der EU auch kein Umsatz erzielt -> brauchen also keine Steuer zahlen -.-

  20. Re: "Diese Seite ist in der EU nicht verfügbar. Das tut uns leid,"

    Autor: Bannsänger 18.09.17 - 06:29

    FreierLukas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ich noch dazu sagen wollte:
    >
    > Wenn die traditionellen Unternehmen da nicht mitziehen dann werden Firmen
    > wie Google Versicherungspakete anbieten die man per Bitcoin bezahlen kann.
    > Sobald Wohnung, Versicherungen und Essen auf dem Tisch per Bitcoin
    > bezahlbar werden, wozu braucht man dann noch ein normales Bankkonto? Was
    > macht der Staat dann ganz ohne Steuern? Bekommen nur die Leute Hilfe von
    > der Polizei die eine Polizeiversicherung abgeschlossen haben? Das ist eine
    > mögliche Zukunft die ich sehe. Diese Probleme werden vielleicht in den
    > nächsten 2-4 Jahren nur eine Nische sein aber aber wenn man eines aus der
    > Digitalisierung lernen sollte ist dass es schneller geht als man denkt.

    Was hat ein Bankkonto mit Steuern zu tun?

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