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Es ist keine Steuer!

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  1. Es ist keine Steuer!

    Autor: ip_toux 20.09.16 - 01:17

    Da man hier immer mal wieder liest dass es sich hierbei um eine Steuer handle, Nein!

    Steuern werden immer im Prozentsatz angegeben und haben einen Ausgangswert als Berechnungsgrundlage.

    Da die GEZ nun aber für alle gleich groß (Wert) ist und keinen Ausgangswert zugrunde liegt, kann man hier getrost von einem Beitrag reden.

  2. Re: Es ist keine Steuer!

    Autor: chromosch 20.09.16 - 02:24

    Hinzu kommt, dass Steuern niemals Zweckgebunden sein dürfen.

  3. Re: Es ist keine Steuer!

    Autor: DaObst 20.09.16 - 12:35

    Nicht zu vergessen:
    Zwei können per Vertrag keinen Dritten zu etwas verpflichten.
    Ohne In-Anspruchnahme einer Dienstleistung ist man nicht verpflichtet diese zu vergüten.
    Ergo: Die GEZ ist nicht rechtens und eine Erzwingung dieser wäre ein schwerer Tatbestand von Erpressung/Nötigung/Diebstahl. Wird Zeit für eine Sammelklage die sich zum EuGH hocharbeitet.
    Bin gespannt wie lange es dauert bis diese represive Maßnahme auch bei mir in Österreich umgesetzt wird. Ich würde es mir nicht gefallen lassen, hatte ja auch schon meinen Spaß mit der GIS, und diese ist eine "freiwillige" Vergütung von nicht In-Anspruch genommenen Dienstleistungen... :D

  4. Re: Es ist keine Steuer!

    Autor: b.mey 20.09.16 - 12:51

    Die Öffentlich Rechtlichen erbringen eine für jeden einfach zugängliche Dienstleistung. Aber selbst ohne direkte Inanspruchnahme durch Hören/Sehen/Lesen nimmt man die Dienstleistung der (zumindest größtenteils von privaten Invenstoren unabhängigen) Bildung und Information der Bevölkerung indirekt in Anspruch. Schon wenn man von von Freunden und Verwandten hört was gestern in den Nachrichten erwähnt wurde und einen evtl. selbst betrifft...

    Es ist kein staatliches Pay TV. Der Hintergrund ist ein anderer. Die Grundlage der Rundfunkgebühr und des öffentlich rechtlichen Rundfunks halte ich für absolut legitim und richtig. Selbst die Verteilung der Kosten auf jeden Haushalt in Deutschland finde ich nachvollziehbar.

    Worüber man streiten sollte ist der Inhalt des Programms und vor allem die Höhe des Beitrags. Sich aber nicht an der öffentlich rechtlichen Rundfunk Finanzierung zu beteiligen nur weil man sich nicht dafür interessiert was um einen herum passiert, halte ich für keinen legitimen Grund.

    Man kann hier nicht einfach von einer privaten Dienstleistung sprechen, für die man auch nichts zu zahlen hat, wenn man sie nicht in Anspruch nimmt. Es ist die Finanzierung einer öffentlich rechtlichen (also von der Gesellschaft als ganzes gemeinsam getragene) Informations und Bildungsinstitution zu deren Mitfinanzierung jeder Bürger der hier leben möchte verpflichtet ist, zum Gemeinwohl.

    Wie gesagt über die Ausgestaltung dieser Institution und die Höhe der Kosten, welche sie maximal kosten dürfte lässt sich sowas von streiten. Aber ob man eine solche Institution überhaupt haben sollte, oder jedem freiwillig überlassen wird ob er sie nutzen will, das halte ich nicht für diskussionswürdig.

    Es ist zwar keine Steuer, weil auch die Institution nicht direkt staatlich ist, aber es ist dennoch ein Gesetzt, dass jeden Deutschen dazu verpflicht sich per Beitrag daran zu beteiligen.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 20.09.16 12:56 durch b.mey.

  5. Es ist kein Vertrag.

    Autor: Berner Rösti 20.09.16 - 12:51

    DaObst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht zu vergessen:
    > Zwei können per Vertrag keinen Dritten zu etwas verpflichten.
    > Ohne In-Anspruchnahme einer Dienstleistung ist man nicht verpflichtet diese
    > zu vergüten.
    > Ergo: Die GEZ ist nicht rechtens und eine Erzwingung dieser wäre ein
    > schwerer Tatbestand von Erpressung/Nötigung/Diebstahl. Wird Zeit für eine
    > Sammelklage die sich zum EuGH hocharbeitet.

    Tja, schön zusammengereimt, aber leider daneben.

    Es ist einer der vielen Irrtümer um den deutschen Rundfunkbeitrag, dass es sich hier um einen "Vertrag" handeln würde. Das ist falsch. Es gibt einen Staatsvertrag zwischen den 16 Bundesländern, die eine einheitliche Regelung, u.a. den Rundfunkbeitrag betreffend, vorsieht. Dieser Staatsvertrag hat nichts mit einem zivilrechtlichen Vertrag zu tun, sondern stellt nur ein Abkommen zwischen mehreren Parteien dar, von denen mindestens einer ein Staatsorgan ist. In Deutschland ist das hier notwendig, da Rundfunk eine Sache der Länder ist. Deshalb haben die sich mit einem Staatsvertrag untereinander auf ein einheitliches Abkommen geeinigt.

    Die darin getroffenen Regelungen sind von den jeweiligen Bundesländern ratifiziert worden und haben somit den Status eines Landesgesetzes.

    Die Beitragspflicht besteht daher nicht auf Basis eines "Vertrags", sondern aufgrund eines Landesgesetzes desjenigen Bundeslandes, in dem du wohnst.

    Soweit verstanden?

    PS. Die "GEZ" gibt es nicht mehr. Des weiteren war "GEZ" der Name des Organs, das die damalige Rundfunkgebühr eingezogen hat.

  6. Re: Es ist keine Steuer!

    Autor: ichbinsmalwieder 20.09.16 - 12:54

    ip_toux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Steuern werden immer im Prozentsatz angegeben und haben einen Ausgangswert
    > als Berechnungsgrundlage.

    So ein hanebüchener Unsinn.
    Das gilt zwar für viele Steuern, aber längst nicht für alle und ist somit wohl kaum tauglich als Definition einer Steuer.

    Energie- und Branntweinsteuer gehen z.B. nach Litern bzw. kWh und sind daher Preisunabhängig.
    Kfz-Steuer geht auch nicht nach Prozent, sondern nach Hubraum und Motorart.
    Hundesteuer gilt "pro Stück" und nicht nach Kaufpreis.

    > Da die GEZ nun aber für alle gleich groß (Wert) ist und keinen Ausgangswert
    > zugrunde liegt, kann man hier getrost von einem Beitrag reden.

    Noch mehr Unsinn.
    Es ist keine Steuer, weil nur der Staat Steuern erheben kann. (Ausnahme "Kirchensteuer", das ist ein Thema für sich)
    Der ÖR ist aber in Deutschland per Grundgesetz aus gutem Grund getrennt und unabhängig vom Staatsapparat und darf daher nicht aus Steuern finanziert werden.

    Wikipedia: "...seine zur Erfüllung dieser Aufgaben notwendige staatsfern zu erfolgende Finanzierung..."

  7. Re: Es ist keine Steuer!

    Autor: ichbinsmalwieder 20.09.16 - 13:01

    DaObst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht zu vergessen:
    > Zwei können per Vertrag keinen Dritten zu etwas verpflichten.
    > Ohne In-Anspruchnahme einer Dienstleistung ist man nicht verpflichtet diese
    > zu vergüten.
    > Ergo: Die GEZ ist nicht rechtens und eine Erzwingung dieser wäre ein
    > schwerer Tatbestand von Erpressung/Nötigung/Diebstahl. Wird Zeit für eine
    > Sammelklage die sich zum EuGH hocharbeitet.

    Viel Erfolg!
    Ich würde dir aber raten, dich vorher wenigstens ein kleines Bisschen mit der Rechts- und Faktenlage diesbezüglich zu befassen, bevor man dir die Klage um die Ohren haut.
    Am besten liest du auch die diversen Urteile des BVerfG bzgl. der Rechtmäßigkeit der GEZ.

    > Bin gespannt wie lange es dauert bis diese represive Maßnahme auch bei mir
    > in Österreich umgesetzt wird. Ich würde es mir nicht gefallen lassen, hatte
    > ja auch schon meinen Spaß mit der GIS, und diese ist eine "freiwillige"
    > Vergütung von nicht In-Anspruch genommenen Dienstleistungen... :D

    Du würdest dir die Erzwingungshaft nicht gefallen lassen?
    Wie habe ich mir das vorzustellen?
    Wütend mit dem Fuß auf den Boden stampfen? Oder Waffengewalt? Ich denke in allen Fällen wirst du den kürzeren ziehen.

  8. Re: Es ist keine Steuer!

    Autor: DY 20.09.16 - 15:20

    DaObst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht zu vergessen:
    > Zwei können per Vertrag keinen Dritten zu etwas verpflichten.
    > Ohne In-Anspruchnahme einer Dienstleistung ist man nicht verpflichtet diese
    > zu vergüten.
    > Ergo: Die GEZ ist nicht rechtens und eine Erzwingung dieser wäre ein
    > schwerer Tatbestand von Erpressung/Nötigung/Diebstahl. Wird Zeit für eine
    > Sammelklage die sich zum EuGH hocharbeitet.
    > Bin gespannt wie lange es dauert bis diese represive Maßnahme auch bei mir
    > in Österreich umgesetzt wird. Ich würde es mir nicht gefallen lassen, hatte
    > ja auch schon meinen Spaß mit der GIS, und diese ist eine "freiwillige"
    > Vergütung von nicht In-Anspruch genommenen Dienstleistungen... :D

    Daran erkennt man die Abhängigkeiten im Justizsystem. Dieses ist einfach Teil des Gesamtsystems. Des Weiteren sind Staatsanwälte weisungsgebunden, da sie zur Exekutive gehören. Also kann die politische Führung die Staatsanwälte lenken. Das mal zur Erinnerung warum da in letzter Zeit solche krude Verfahren ablaufen.
    Es knischt im Gebälk.

  9. Re: Es ist keine Steuer!

    Autor: Berner Rösti 20.09.16 - 16:03

    DY schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Daran erkennt man die Abhängigkeiten im Justizsystem. Dieses ist einfach
    > Teil des Gesamtsystems. Des Weiteren sind Staatsanwälte weisungsgebunden,
    > da sie zur Exekutive gehören. Also kann die politische Führung die
    > Staatsanwälte lenken. Das mal zur Erinnerung warum da in letzter Zeit
    > solche krude Verfahren ablaufen.

    Ein Staatsanwalt ist auch "nur" ein Anwalt. Dein Anwalt ist genauso weisungsgebunden.

    Am Ende entscheidet jedoch das Gericht.

  10. Re: Es ist keine Steuer!

    Autor: Koto 20.09.16 - 18:02

    Das es keine Steuer ist müsste doch dem dümmsten einleuchten.

    Steuern sind nicht Zweckgebunden. Selbst der Radikalste und Renitente Verweigerter kann doch nicht bestreiten das die Gebühren Zweckgebunden sind.

    Also niemals eine Steuer sein kann.

    Und zum Vertrag.
    Die werden eben nicht per Vertrag fällig sondern per Gesetz.

  11. Re: Es ist keine Steuer!

    Autor: a user 20.09.16 - 18:06

    b.mey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Öffentlich Rechtlichen erbringen eine für jeden einfach zugängliche
    > Dienstleistung. Aber selbst ohne direkte Inanspruchnahme durch
    > Hören/Sehen/Lesen nimmt man die Dienstleistung der (zumindest größtenteils
    > von privaten Invenstoren unabhängigen) Bildung und Information der
    > Bevölkerung indirekt in Anspruch. Schon wenn man von von Freunden und
    > Verwandten hört was gestern in den Nachrichten erwähnt wurde und einen
    > evtl. selbst betrifft...

    Das ist ja mal der größte Quatsch, den ich je in diesem Zusammenhang gelesen habe.
    Bin ja mal gespannt auf die Klage von Sky, weil mir ein Kumpel gestern vom Film erzählt hat, den er zuvor auf Sky geschaut hatte.

    Wieso machen die Leute mit abnehmenden Wissen zunehmen mehr die Klappe auf?

  12. Re: Es ist keine Steuer!

    Autor: theonlyone 20.09.16 - 20:08

    Koto schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das es keine Steuer ist müsste doch dem dümmsten einleuchten.
    >
    > Steuern sind nicht Zweckgebunden. Selbst der Radikalste und Renitente
    > Verweigerter kann doch nicht bestreiten das die Gebühren Zweckgebunden
    > sind.
    >
    > Also niemals eine Steuer sein kann.
    >
    > Und zum Vertrag.
    > Die werden eben nicht per Vertrag fällig sondern per Gesetz.

    Da machst du es dir sehr einfach.

    Den allein die begrifflichkeit "zweckgebunden" ist dem 0815 Bürger ganz sicher NICHT klar das es sich dabei nicht um eine Steuer handelt.

    Die aller meisten kümmern sich auch bei weitem nicht genug darum was sie wirklich jeden Monat abdrücken. Das Geld geht einfach vom Konto ab und das wird "automatisch" bezahlt.

    Aus dem Leben aus dem Sinn.

    Zeigt nur wie schlecht der ÖR seinen Job macht und das eine Bildung in "Recht" und "Steuern" tatsächlich ein Schulfach sein sollten (den in dem Bereich lässt man seine Schüler wunderbar blöd, damit die bloß nicht merken wie sie verarscht werden).

    ----

    Noch witziger wird die Begriffsproblematik dadurch das es durchaus Steuern gibt die für ganz bestimmte Dinge fällig werden, also mehr eine Umkehr der Zweck Grundlage hin zur Ursachen Grundlage.

    Am Ende kümmert es niemanden wie man Geld eintreibt, ob es sich Steuer schimpft oder Gebühr, für den Zahlenden macht das in erster Linie gar keinen Unterschied, den man "muss" es zahlen, so oder so.

    Eine % Zahlung wie das bei Steuern gemacht wird ist grundsätzlich sozialer und schlägt die Kosten auf die entsprechende zahlkräftigen um , das ist gerecht (und die 20¤ fallen einigen gar nicht auf, für andere ist das schon so viel Geld wie sie in einer Woche für ihre gesamten Lebensmittel ausgeben und fällt damit nennenswert ins Gewicht).


    Allein die Tatsache das man einen entsprechenden Overhead betreibt die Kosten einzutreiben und das auch mit Strafen tun muss zeigt das eine Zwangs-Gebühr einfach nicht funktioniert ; den wenn das angebot zufriedenstellend wäre und auch nachgefragt werden würde, dann könnte sich das ganze auf freiwilliger basis selbst finanzieren (und das könnte es alle mal, wenn man anfängt ökonomisch zu handeln und nicht sein Geld rauswirft zu allen Seiten).

    ----

    Demnach, das Steuern != Gebühren sind, ist für den 0815 Menschen komplett belanglos.

    Vorauszusetzen das dies zu Allgemeinbildung gehört ist ohnehin nicht der Fall.

    ----

  13. Re: Es ist keine Steuer!

    Autor: ip_toux 20.09.16 - 23:50

    ichbinsmalwieder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ip_toux schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Steuern werden immer im Prozentsatz angegeben und haben einen
    > Ausgangswert
    > > als Berechnungsgrundlage.
    >
    > So ein hanebüchener Unsinn.
    > Das gilt zwar für viele Steuern, aber längst nicht für alle und ist somit
    > wohl kaum tauglich als Definition einer Steuer.
    >
    > Energie- und Branntweinsteuer gehen z.B. nach Litern bzw. kWh und sind
    > daher Preisunabhängig.
    > Kfz-Steuer geht auch nicht nach Prozent, sondern nach Hubraum und
    > Motorart.
    > Hundesteuer gilt "pro Stück" und nicht nach Kaufpreis.
    >

    Hast Du ansatzweise verstanden was ich geschrieben habe? Anscheinend nicht, sonst hättest Du gemerkt das ich sagte "Ausgangswert als Berechnungsgrundlage", heißt nicht Preis xy in ¤

    Als Grundlage könnte man auch 10 Bananen nehmen, 1 davon wird besteuert was 10% sind. Merkst worauf ich hinaus will?

  14. Re: Es ist keine Steuer!

    Autor: Berner Rösti 21.09.16 - 08:58

    a user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > b.mey schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Öffentlich Rechtlichen erbringen eine für jeden einfach zugängliche
    > > Dienstleistung. Aber selbst ohne direkte Inanspruchnahme durch
    > > Hören/Sehen/Lesen nimmt man die Dienstleistung der (zumindest
    > größtenteils
    > > von privaten Invenstoren unabhängigen) Bildung und Information der
    > > Bevölkerung indirekt in Anspruch. Schon wenn man von von Freunden und
    > > Verwandten hört was gestern in den Nachrichten erwähnt wurde und einen
    > > evtl. selbst betrifft...
    >
    > Das ist ja mal der größte Quatsch, den ich je in diesem Zusammenhang
    > gelesen habe.
    > Bin ja mal gespannt auf die Klage von Sky, weil mir ein Kumpel gestern vom
    > Film erzählt hat, den er zuvor auf Sky geschaut hatte.
    >
    > Wieso machen die Leute mit abnehmenden Wissen zunehmen mehr die Klappe auf?

    Sag es uns.

  15. Re: Es ist keine Steuer!

    Autor: Niaxa 21.09.16 - 09:17

    Na sicher doch. Ich zahle ab Morgen Sky, weil mir jemand mit Abo erzählt wie die Fußball Ergebnisse waren. Da man aber nicht 100% eingrenzen kann, woher diese Info wirklich stammt, zahle ich am besten noch nen Beitrag an Bild und alle anderen Zeitungen und Sender, die Fußball Ergebnisse Posten.

    Wenn ich ins Kino gehe, bedeutet das dann zukünftig Eintritt für 40 Filme zu zahlen. Schließlich geht der schlaue Fuchs nach dem Film zu den anderen Leuten und lässt sich schnell alles erzählen, was er nicht gesehen hat.

    Wenn ich in Zukunft mal am Brot meiner Frau abbeisen will muss ich wohl aufpassen, das der Bäcker mich nicht verklagt.

    Wie kommt man auf so einen Quark?

    Und wenn die Sache doch so zum Wohle der Allgemeinheit ist, warum darf diese dann über nichts abstimmen? Kein Programminhalt wählen? Warum darf nicht darüber abgestimmt werden, ob die Allgemeinheit das ganze überhaupt will? Warum kann man sich nicht dagegen wehren, das zig Sender mit 5 mal so viel Personal wie Zuschauer oder Zuhörer und zig Wasserköpfen an der Spitze, einfach so mein Geld verbrennen? Warum werden im Bildungsfernsehen, Jahre lang Gelder für Fußballlizenzen verbraten? Oder für mittlerweile Blockbuster von vor 5 Jahren etc. Für das gibt es verdammt noch mal andere Sender, die ich bereits teuer bezahle. Warum kommen auf GEZ bezahlten Sendern nicht rund um die Uhr Nachrichten, Dokus, Weiterbildungen etc.? Warum darf dort überhaupt ohne Zustimmung des Volkes oder derer Vertreter, was entschieden Werden?

    Da passiert nichts für das Allgemeinwohl. Vetterleswirtschaft und Profitgeilheit... das ist es was da vorherrscht. Das schlimme ist, bei allen Privaten werden Sendungen oder ganze Sender einfach abgesetzt. Bei den ÖR nicht. Entweder es ist denen egal, weil ja trotzdem weiter gezahlt wird, oder es wird ein neuer Sender veröffentlicht (natürlich ohne den alten zu schließen, die Wasserköpfe wollen schließlich weiter Geld abzapfen), in der Hoffnung das dieser besser läuft.

    Abo Abzocke, mit Staatlich gestützter Gewalt!

  16. Re: Es ist keine Steuer!

    Autor: Berner Rösti 21.09.16 - 09:30

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie kommt man auf so einen Quark?

    Es war von ihm vielleicht das falsche Beispiel, aber es stimmt schon. Du profitierst indirekt davon, dass es Sendungen wie die Tagesschau gibt, die von einem nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung auch tatsächlich gesehen wird.

    Denn somit hat ein privater Sender kaum eine Chance, die öffentliche Meinung durch einseitige oder manipulative Berichterstattung nennenswert zu beeinflussen.

    Und das zieht sich durch alle Bereiche hindurch, selbst im Unterhaltungsbereich.

    Ein vielleicht etwas schräger Vergleich: Es gibt eine Verordnung, nach der in gastronomischen Betrieben mindestens ein nicht-alkoholisches Getränk angeboten werden muss, das zudem billiger als alle alkoholischen sein muss. Damit soll verhindert werden, dass man "gezwungen" wird, ein alkoholisches Getränk nehmen zu müssen.
    So ähnlich ist es eben auch mit dem ÖR-Rundfunk. Niemand soll gezwungen sein, sich über die Privaten informieren oder unterhalten lassen zu müssen.

  17. Re: Es ist keine Steuer!

    Autor: Niaxa 21.09.16 - 09:49

    Die ÖR sind aber nichts anderes als die Privaten. Auch hier wird nicht vorher geprüft, wie einseitig eine Berichterstattung sein darf. Bestes Beispiel ist die Berichterstattung über Flüchtling. Was hier schon verschwiegen wurde und schöngeredet ist unter aller Sau. Das haben die privaten genauso gemacht.

    Und sorry aber dein Argument, auf die Realität bezogen sagt nur... Hier herrscht wenigstens Konkurrenzkampf darum, wer die ehrlichere und bessere Berichterstattung abliefert. Die gleiche Konkurrenz herrscht auch unter den Privaten Sendeanstalten. Es würde sich rein gar nichts ändern, wenn die ÖR nicht mehr wären.

    Letzteres verlangt aber auch keiner. Sie sollen ein Bezahlmodell einführen was zu ihrem Sendestil passt. Und das ist nun mal ein Abo. Denn hier wird nichts, aber auch rein gar nichts anders gemacht als bei den Privaten. Nur mit den für den Nutzer schlimmst möglichen Vorteil , sich für nichts rechtfertigen zu müssen und dennoch immer Kohle zu bekommen.

    Nicht mal die z.B. CDU hat diesen Vorteil, Konkurrenzlos agieren zu dürfen und dennoch immer weiter bedingungslos ihr Programm durch zu ziehen.

  18. Re: Es ist kein Vertrag.

    Autor: Niaxa 21.09.16 - 09:57

    Ja du Schlaumeier. Die neue GEZ heist halt jetzt "Beitragsservice". Super geil. Was komplett neues eben. Grund Saniert und Renoviert.... äää Moment... oh sind doch nur neue Vorhänge dran.

  19. Re: Es ist keine Steuer!

    Autor: a user 21.09.16 - 12:08

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Niaxa schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wie kommt man auf so einen Quark?
    >
    > Es war von ihm vielleicht das falsche Beispiel, aber es stimmt schon. Du
    > profitierst indirekt davon, dass es Sendungen wie die Tagesschau gibt, die
    > von einem nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung auch tatsächlich gesehen
    > wird.
    >
    > Denn somit hat ein privater Sender kaum eine Chance, die öffentliche
    > Meinung durch einseitige oder manipulative Berichterstattung nennenswert zu
    > beeinflussen.

    Entschuldige mal, aber es sind die STAATLICHEN Sender, die schon immer und in jedem Land die "manipulative Berichterstattung" machen. Wie kommt man in Deutschland und NUR in Deutschland eigentlich auf den Schwachsinn staatliches Fernsehn als so etwas wie unabhängig zu sehen?

  20. Re: Es ist keine Steuer!

    Autor: Berner Rösti 21.09.16 - 13:27

    a user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Berner Rösti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Niaxa schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Wie kommt man auf so einen Quark?
    > >
    > > Es war von ihm vielleicht das falsche Beispiel, aber es stimmt schon. Du
    > > profitierst indirekt davon, dass es Sendungen wie die Tagesschau gibt,
    > die
    > > von einem nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung auch tatsächlich
    > gesehen
    > > wird.
    > >
    > > Denn somit hat ein privater Sender kaum eine Chance, die öffentliche
    > > Meinung durch einseitige oder manipulative Berichterstattung nennenswert
    > zu
    > > beeinflussen.
    >
    > Entschuldige mal, aber es sind die STAATLICHEN Sender, die schon immer und
    > in jedem Land die "manipulative Berichterstattung" machen. Wie kommt man in
    > Deutschland und NUR in Deutschland eigentlich auf den Schwachsinn
    > staatliches Fernsehn als so etwas wie unabhängig zu sehen?

    Weil es kein "staatliches" Fernsehen ist.

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