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  5. › ARD/ZDF: Rundfunkbeitrag dürfte…

Gebühren sind unproportional

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  1. Gebühren sind unproportional

    Autor: Niantic 14.04.16 - 21:03

    schaut man sich die Umsätze z.b. von ProSieben Sat1 Media an, haben die(bis auf q4, ich denke mal das liegt am weihnachtsgeschäft) einen quartalsumsatz um die 800 millionen euro. Davon betreiben sie 15 Free-TV Kanäle(Sat1, Pro7, Kabel1, Pro7Maxx, SIXX, plus die schweizer und österreicher pendants), und einen haufen paytv kanäle sowie HD, die natürlich in die umsätze mit einfliessen. gehen wir also mal davon aus, dass mit free-TV allein 400 Millionen pro quartal umgesetzt werden, und ich bin mir sicher dass das zu hoch angesetzt ist,das entspricht dann trotzdem ca 130 millionen euro im monat, also etwa 1.70 ¤ pro bundesbürger. Und jetzt kommt die GEZ und der (un)abhängige Staatspropagandaapparat(Siehe die bevormundung der inhalte in bremen), und will 17.50 für ein konkurrenzunfähiges drecksfernsehen, und mittlerweile kaum noch genutzten radiorundfunk. 17.50? Also etwa 10 mal so viel für einen bruchteil der leistung? Ich will jetzt das programm der p7s1 mediengruppe echt nicht als hochwertig bezeichnen, aber die haben eigenproduktionen die im finanziellen umfang dem von ARD, ZDF und co mit sicherheit ebenbürtig sind, und kaufen dazu für teures geld US-Serien und Filme ein. Gerade Serien ist ein Posten den der ÖR nicht hat. Daher bin ich der meinung, dass wir den Sozialismus der Öffentlich rechtlichen abschaffen. Streichen wir den ganzen dreck zusammen. Heutzutage schauen menschen kaum noch tv, und wir brauchen garantiert nicht 20 SWR-Satellitenkanäle mit identischem programm, die noch dazu den halben tag unterhalb der erfassungsgrenze für einschaltquoten besehen werden. Streichen wir es alles zusammen, maximal EIN regionales(Bundesland) drittes, ARD und ZDF, eventuell noch Phoenix+Arte, wobei auch das imho nicht sein muss, und dann setzen wir die rote schere an. Und sind sie nicht willig, dann sollte der deutsche endlich auf die strasse gehen und der verschwendung mit feuer ein ende machen!

  2. Re: Gebühren sind unproportional

    Autor: BilboB. 14.04.16 - 23:04

    naja .. ProSiebenSat.1 Media machte 2015 einen Umsatz von 3,26 Mrd.¤ -> Geschäftsbericht 2015

    Die Einnahmen der ÖR kann man überall nachlesen.

    Aber ich stimme zu, dass der ÖR ein aufgeblasener halbstaatlicher Apparat ist, der rigoros abgespeckt gehört.

    Ganz verzichten möchte auf ÖR wohl niemand. Ich schaue zwar sogut wie nie 1.-3. Prg., dafür öftermal die ÖR Infosender.
    Die Privaten hingegen machen ausschliesslich Sendungen, die hohe Quoten einbringen (sollen). Was dabei läuft und wie hoch die Quoten sind, ist ein Armutszeugnis der angeblich vernunftbegabten Gattung 'Homo Sapiens'.

    In allen Programmen, ob ÖR oder Privat, finde ich vllt. gradmal 2-3 Spielfilme im Monat, die des Anschauens würdig sind. Statt der Zwangsabgabe von ~20¤ könnte ich mir dafür auch 2-3 DVDs kaufen.

    Infos beziehe ich eigentlich sowieso lieber übers Internet, wobei ich deutlich das LESEN bevorzuge, statt mich von Clips und Streams einlullen zu lassen.

    Was ist eigentlich mit Leuten, die blind und taub sind? Müssen die auch die ÖR-Solidaritätsabgabe berappen?

    Was mich am meisten aufregt, sind diese heuchlerischen Begründungen für die Rechtmässigkeit der Abgaben. Wo bleibt der Grundsatz, dass man nur das bezahlt, was man auch nutzt?
    Mit der gleichen Begründung könnte man von vielen Bürgern 250.000¤ fordern:
    "Sie sind fähig, ein Kfz. zu führen und könnten ja irgendwann mal einen Rolls-Royce fahren wollen".

  3. Re: Gebühren sind unproportional

    Autor: Analysator 15.04.16 - 01:06

    Die Privaten MÜSSEN ja auch Quote holen.
    Den ÖR SOLLTE Quote egal sein, aber selbst UNTEREINANDER gerät man da ja oft in den Quotenkampf.
    Warum eigentlich? Wir zahlen doch für Grundversorgung und dafür, dass die eben nicht auf den Markt achten müssen...

  4. Re: Gebühren sind unproportional

    Autor: Workoft 15.04.16 - 03:25

    BilboB. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ist eigentlich mit Leuten, die blind und taub sind? Müssen die auch die
    > ÖR-Solidaritätsabgabe berappen?

    Wer nachweislich in seiner Sinneswahrnehmung eingeschränkt ist, zahlt eine Reduzierte Gebühr

  5. Re: Gebühren sind unproportional

    Autor: RvdtG 15.04.16 - 08:28

    BilboB. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit der gleichen Begründung könnte man von vielen Bürgern 250.000¤
    > fordern:
    > "Sie sind fähig, ein Kfz. zu führen und könnten ja irgendwann mal einen
    > Rolls-Royce fahren wollen".

    Kommst du aus der Kanalgebühr raus, weil du statt aufs WC hinter den Busch im Garten gehst?

  6. Re: Gebühren sind unproportional

    Autor: Subsessor 15.04.16 - 09:51

    BilboB. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit der gleichen Begründung könnte man von vielen Bürgern 250.000¤
    > fordern:
    > "Sie sind fähig, ein Kfz. zu führen und könnten ja irgendwann mal einen
    > Rolls-Royce fahren wollen".

    Kannst du dich vom Krankenkassenbeitrag befreien lassen, obwohl du nachweislich seit 5 Jahren nicht beim Arzt warst?

    Kannst du dich vom Soli befreien lassen, weil du ja nie nach Ostdeutschland bist?

  7. Re: Gebühren sind unproportional

    Autor: rossreiter 15.04.16 - 11:03

    Subsessor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kannst du dich vom Krankenkassenbeitrag befreien lassen, obwohl du
    > nachweislich seit 5 Jahren nicht beim Arzt warst?
    >
    > Kannst du dich vom Soli befreien lassen, weil du ja nie nach Ostdeutschland
    > bist?

    Es tut mir leid das sagen zu muessen, aber der vorherige Beitrag hat ein wirklich sehr niedriges Niveau.

    Krankenversicherung, Soli, Rentenversicherung, und Steuern generell sind dazu da die Grundversorgung zu sichern. Wenn fuer dich allerdings Musikantenstadl, Tatort und Rosamunde Pilcher zur Grundversorgung gehoert dann ist das ein Armutszeugnis.

    Einzig, unabhaengige Informationen gehoeren fuer mich zur Grundversorgung, aber dem kommen die Sender nur ungenuegend nach und dafuer wuerde auch ein einziger Sender reichen. Zudem eruebrigt sich deren Daseinsberechtigung zum Zwecke der Bereitstellung "unabhaengiger Informationen" zunehmend durch das Internet, was eine zuegige Recherche aus unterschiedlichsten Quellen im In- und Ausland zulaesst.

  8. Re: Gebühren sind unproportional

    Autor: theonlyone 15.04.16 - 13:38

    Subsessor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > BilboB. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mit der gleichen Begründung könnte man von vielen Bürgern 250.000¤
    > > fordern:
    > > "Sie sind fähig, ein Kfz. zu führen und könnten ja irgendwann mal einen
    > > Rolls-Royce fahren wollen".
    >
    > Kannst du dich vom Krankenkassenbeitrag befreien lassen, obwohl du
    > nachweislich seit 5 Jahren nicht beim Arzt warst?
    >
    > Kannst du dich vom Soli befreien lassen, weil du ja nie nach Ostdeutschland
    > bist?

    Krankenkasse ist mehr wie eine Versicherung. Wenn dir was passiert nimmst du die Kasse in Anspruch.

    Wenn du sie nicht brauchst bist du froh drum.


    Im Gegensatz dazu bringt mir der ÖR rein garnichts und ich bin nicht ansatzweiße froh darum zu zahlen ohne es zu brauchen. Ist also ein völlig falscher Vergleich.


    Der Soli für Ostdeutschland hingegen wäre auch so ein Thema das garnicht mehr gebraucht wird, aber es wird weiterhin durchgezogen, sinnlos, aber es bringt Kohle rein (den das Absurde ist ja, es gibt viel eher ein Süd/Nord Konflikt als einen West/Ost).
    Schaut man sich die Straßen und Ausbauten im Osten an sieht das auch nicht schlecht aus, vieles ist Neuer und Besser als im Westen, die Zahlung ist demnach ziemlich sinnfrei, aber man kann behaupten man ist "solidarisch" und das klingt ja schonmal gut ; mehr aber auch nicht.



    Das Problem beim ÖR ist schlichtweg das man sich so viele Gesetzes Barrieren geschaffen hat, das man den nicht ohne tiefgreifende Änderungen abschaffen kann.
    Die Gebühr ist so sehr verankert aber so grundlegender Quatsch, das man garnicht mehr in der Lage ist grundlegend zu hinterfragen ob man so etwas wie den ÖR überhaupt noch braucht.

    Den in einer Zeit in der man pro haushalt gerade so ein Radio und mit Glück einen Fernseher hatte, macht ein ÖR ja noch Sinn, gerade weil der private Sektor zu der Anfangszeit praktisch nicht vorhanden war und wenig Angebot hatte.
    Heute sieht das anders aus und man hat viel mehr Medien, der ÖR hat sich einfach selbst "überlebt" und ist heute nur noch ein Parasit zum Gebühreneintreiben, ohne Sinn und Daseinsberechtigung.

    Auf der anderen Seite ist der ÖR ein so großer Monstrum das so viele Leute beschäftigt und so viel Geld verschlingt, das es ähnlich wie große Banken schon einen gewissen Level erreicht hat bei dem die Konsequenz den ÖR komplett weg zu rationalisieren viele Arbeitslose bedeutet und viel Umstellung, was wieder mit Kosten verbunden ist (den auch das Zusammensparen und Zusammenlegen von Studios, Vorständen und Standorten kostet sehr viel Geld, weil da viel verplannt wird und wenn das dann doch wieder Rückgängig gemacht wird, hat man einfach draufgezahlt für erst recht nichts).


    Schon eine echte Katastrophe, da man so oder so keine wirklich tolle Lösung hat. Als Politiker macht man es sich da einfach, bevor man das Risiko von Veränderungen eingeht, macht man lieber GARNICHTS und damit richtet man in seiner Hoffnung auch möglichst keinen Schaden an, zumindest kann man nicht direkt verantwortlich gemacht werden.
    Aber Politik MUSS auch mal handeln , wird nur viel zu selten gemacht.

  9. Re: Gebühren sind unproportional

    Autor: Subsessor 15.04.16 - 15:04

    rossreiter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es tut mir leid das sagen zu muessen, aber der vorherige Beitrag hat ein
    > wirklich sehr niedriges Niveau.

    Es tut mir leid das sagen zu müssen, aber sowas gleich Eingangs zu erwähnen ist mindestens ebenso unpressionell. Also willkommen hier unten, nimm dir nen Stuhl auch wenns langsam voll wird.


    > Krankenversicherung, Soli, Rentenversicherung, und Steuern generell sind
    > dazu da die Grundversorgung zu sichern.

    Den Sinn und Zweck mal dahingestellt, bezahl ich es trotzdem auch wenn ich es nicht nutze. Das war der einzige Zweck meines Vergleichs, schade dass du mein niederes Niveau nicht verstehst.


    > Wenn fuer dich allerdings Musikantenstadl, Tatort und Rosamunde Pilcher zur
    >Grundversorgung gehoert dann ist das ein Armutszeugnis.

    Wenn du annimmst, dass bei dem großen Angebot der Öffentlich-Rechlichen tatsächlich nichts anderes zu finden ist als diese drei Sendungen, dann ist das ein Armutszeugnis.


    > Einzig, unabhaengige Informationen gehoeren fuer mich [...]

    "Land: Deutschland, Einwohnerzahl: 1" ??


    > Zudem eruebrigt sich deren Daseinsberechtigung zum
    > Zwecke der Bereitstellung "unabhaengiger Informationen" zunehmend durch das
    > Internet, was eine zuegige Recherche aus unterschiedlichsten Quellen im In-
    > und Ausland zulaesst.

    "Sieht man ja, wie "kritisch" das Volk heutzutage mit den Medien umgeht, wenn man immer und immer und immer wieder die selbe Scheiße überall liest. Alleine hier im Golem-Forum werden die selben "Argumente" wieder in den selben Topf geworden. Von versteckter Steuer, von Staatspropaganda, von Volksverarsche und von AfD-wählen ist die Rede.
    Tur mir nicht leid, aber Leute die wegen n paar Euro im Monat (ob das jetzt zu viel ist oder nicht, steht auf einem ganz anderen Blatt - es geht um die Verhältsnismäßigkeit) die AfD wählen und gleichzeitig alles kommentarlos schlucken, was RT, BILD oder Ken Jebsen ihnen so auftischen, kann man einfach nicht ernst nehmen. Für derlei Blödheit sollten die am besten gleich den doppelten Betrag bezahlen."

  10. Re: Gebühren sind unproportional

    Autor: Subsessor 15.04.16 - 15:13

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Krankenkasse ist mehr wie eine Versicherung. Wenn dir was passiert nimmst
    > du die Kasse in Anspruch.
    > Wenn du sie nicht brauchst bist du froh drum.

    Und? Was interessierts mich denn ob du froh drum bist - ich muss es dennoch bezahlen auch wenn ichs nicht nutze - ebenso wie bei den Öffentlich-Rechlichen. Das war doch, warüber sich BilboB. beschwerte, mehr nicht.


    > Im Gegensatz dazu bringt mir der ÖR rein garnichts

    Wenn du den Artz nicht nutzt, bringen dir Krankenkassen auch rein gar nichts.

    > und ich bin nicht ansatzweiße froh darum zu zahlen ohne es zu brauchen.

    Ein Vergleich ist also nur dann richtig, wenn DU dich freust?


    > Der Soli für Ostdeutschland hingegen wäre auch so ein Thema das garnicht
    > mehr gebraucht wird, aber es wird weiterhin durchgezogen, sinnlos, aber es
    > bringt Kohle rein (den das Absurde ist ja, es gibt viel eher ein Süd/Nord
    > Konflikt als einen West/Ost).
    > Schaut man sich die Straßen und Ausbauten im Osten an sieht das auch nicht
    > schlecht aus, vieles ist Neuer und Besser als im Westen, die Zahlung ist
    > demnach ziemlich sinnfrei, aber man kann behaupten man ist "solidarisch"
    > und das klingt ja schonmal gut ; mehr aber auch nicht.

    Schon gewusst? Ossis zahlen auch Soli....


    > Das Problem beim ÖR ist schlichtweg das man sich so viele Gesetzes
    > Barrieren geschaffen hat, das man den nicht ohne tiefgreifende Änderungen
    > abschaffen kann.

    Eigentlich gibts da nicht viele...


    > Die Gebühr ist so sehr verankert aber so grundlegender Quatsch, das man
    > garnicht mehr in der Lage ist grundlegend zu hinterfragen ob man so etwas
    > wie den ÖR überhaupt noch braucht.

    Die Frage scheinst du dir ja von vornherein schon nicht zu stellen, wenn du von vornherein erklärst, dass es "grundlegender Quatsch" sei.


    > Den in einer Zeit in der man pro haushalt gerade so ein Radio und mit Glück
    > einen Fernseher hatte, macht ein ÖR ja noch Sinn, gerade weil der private
    > Sektor zu der Anfangszeit praktisch nicht vorhanden war und wenig Angebot
    > hatte.
    > Heute sieht das anders aus und man hat viel mehr Medien, der ÖR hat sich
    > einfach selbst "überlebt" und ist heute nur noch ein Parasit zum
    > Gebühreneintreiben, ohne Sinn und Daseinsberechtigung.

    Na wenn das "Gebühreneintreiben" der einzige Zweck ist, wer macht dann die ganzen Sendungen, Nachrichten, Dokumentation, Live-Berichterstattungen und Filme? Wer unterhält die ganzen Korrespondenzstudios?

  11. Re: Gebühren sind unproportional

    Autor: rossreiter 15.04.16 - 15:38

    Subsessor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Den Sinn und Zweck mal dahingestellt, bezahl ich es trotzdem auch wenn ich
    > es nicht nutze. Das war der einzige Zweck meines Vergleichs, schade dass du
    > mein niederes Niveau nicht verstehst.
    Aepfel mit Birnen vergleichen, check

    > Wenn du annimmst, dass bei dem großen Angebot der Öffentlich-Rechlichen
    > tatsächlich nichts anderes zu finden ist als diese drei Sendungen, dann ist
    > das ein Armutszeugnis.
    Aussagen falsch extrapolieren, check

    > "Land: Deutschland, Einwohnerzahl: 1" ??
    Uebertreibung, check

    > "Sieht man ja, wie "kritisch" das Volk heutzutage mit den Medien umgeht,
    > wenn man immer und immer und immer wieder die selbe Scheiße überall liest.
    > Alleine hier im Golem-Forum werden die selben "Argumente" wieder in den
    > selben Topf geworden. Von versteckter Steuer, von Staatspropaganda, von
    > Volksverarsche und von AfD-wählen ist die Rede.
    > Tur mir nicht leid, aber Leute die wegen n paar Euro im Monat (ob das jetzt
    > zu viel ist oder nicht, steht auf einem ganz anderen Blatt - es geht um die
    > Verhältsnismäßigkeit) die AfD wählen und gleichzeitig alles kommentarlos
    > schlucken, was RT, BILD oder Ken Jebsen ihnen so auftischen, kann man
    > einfach nicht ernst nehmen. Für derlei Blödheit sollten die am besten
    > gleich den doppelten Betrag bezahlen."
    Der finale Rundumschlag, check

    Applaus, Applaus, alles dabei, aber mich kriegst du nicht kleiner Troll, bye bye ;)

  12. Re: Gebühren sind unproportional

    Autor: BilboB. 16.04.16 - 11:22

    Krankenversicherung uä. ist wirklich ein sehr schlechter Vergleich. Ich kann mir nicht aussuchen, ob ich mal krank werde oder einen Unfall habe.
    Der Vergleich mit Steuern und gesetzl. Abgaben wie Soli hinkt sowieso.

    Zum Beispiel "Kanalgebühren": dies sind echte Verbrauchsgebühren. Wer nicht ans Ab/wassernetz angeschlossen ist, bezahlt auch nichts.

    In diesem Sinne kann ich sehr wohl darüber entscheiden, ob ich bst. Medienangebote nutze oder nicht. Allein das Merkmal der theoretischen Möglichkeit des Empfangs rechtfertigt mMn. kein Anpruch auf Entgelt.

    Dann könnt ich auch fragen: Warum bekomm ich kein Kindergeld? Ich hab zwar (noch) keine Kinder, aber ich hab alle Voraussetzungen dafür. *g*

    Dann sollen sie doch wenigstens so ehrlich sein und eine "Mediensteuer" erheben. Auch Steuern können umverteilt werden und nichtstaatlichen Organisationen zufliessen.

    Aber nein: noch eine Steuer kommt beim Bürger nicht gut an. Und die GEZ (ehm) müsste aufgelöst werden. Macht sich auch nicht gut, da wären Arbeitsplätze verloren.

    Also pumpt man viel Geld in zig überflüssige Sender und in einen aufgeblähten Verwaltungsapparat. Aber irgendwo müssen die treuen Staatsdiener ja untergebracht werden.

    Die Begründungen der Gerichte in einschlägigen Urteilen lässt mich an der Unabhängigkeit der Justiz auch stark zweifeln.

  13. Re: Gebühren sind unproportional

    Autor: azeu 16.04.16 - 14:29

    > Die Begründungen der Gerichte in einschlägigen Urteilen lässt mich an der
    > Unabhängigkeit der Justiz auch stark zweifeln.

    Mir ist kein System bekannt, in welchem die Justiz 100%ig unabhängig vom Staat wäre.

    Ausserdem heisst es auch immer STAATSanwalt und nie VOLKSanwalt, warum wohl :)

    DU bist ...

  14. Re: Gebühren sind unproportional

    Autor: Subsessor 18.04.16 - 13:07

    BilboB. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In diesem Sinne kann ich sehr wohl darüber entscheiden, ob ich bst.
    > Medienangebote nutze oder nicht. Allein das Merkmal der theoretischen
    > Möglichkeit des Empfangs rechtfertigt mMn. kein Anpruch auf Entgelt.
    >
    > Dann könnt ich auch fragen: Warum bekomm ich kein Kindergeld? Ich hab zwar
    > (noch) keine Kinder, aber ich hab alle Voraussetzungen dafür. *g*

    Glückwunsch, das ist nämlich der Status Quo: Du zahlst auch wenn du keine Geräte hast.


    > Dann sollen sie doch wenigstens so ehrlich sein und eine "Mediensteuer"
    > erheben. Auch Steuern können umverteilt werden und nichtstaatlichen
    > Organisationen zufliessen.
    > Aber nein: noch eine Steuer kommt beim Bürger nicht gut an. Und die GEZ
    > (ehm) müsste aufgelöst werden. Macht sich auch nicht gut, da wären
    > Arbeitsplätze verloren.

    Das deutsche Steuerrecht sieht vor, dass Steuern NIE zweckgebunden erhoben werden dürfen. Es gibt de face et de jure keine Steuer, deren Einnahmen direkt auf einen Zweck ausgegeben werden.
    Noch dazu kommt, dass dann die Sender direkt vom finanziellen Wohlwollen der Regierung, des Innenministers und des Finanzministeriums abhängig wären, anstatt (zumindest finanziell gesehen) autonom agieren zu können.


    > Also pumpt man viel Geld in zig überflüssige Sender und in einen
    > aufgeblähten Verwaltungsapparat. Aber irgendwo müssen die treuen
    > Staatsdiener ja untergebracht werden.

    Rate mal, wer die Verwaltung noch teurer macht:
    egostische Deppen, die meinen alles besser zu wissen, sich Reichsbürger schimpfen und denken sie könnten mit kollektiven Störaktionen durchkommen. Bei millionenfachem Ausbleiben der Zahlung geht nämlich der Preis für alle anderen in die Höhe - tolles Solidaritätsgefühl.

  15. Re: Gebühren sind unproportional

    Autor: Subsessor 18.04.16 - 13:11

    rossreiter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Applaus, Applaus, alles dabei, aber mich kriegst du nicht kleiner Troll,

    Andere als Troll beschimpfen, aber selbst keine sachlichen Argumente bringen?

    „Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel.“
    Bertrand Russell

    Ein zweifler bist du offenbar nicht.

  16. Re: Gebühren sind unproportional

    Autor: RvdtG 18.04.16 - 13:13

    BilboB. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zum Beispiel "Kanalgebühren": dies sind echte Verbrauchsgebühren. Wer nicht
    > ans Ab/wassernetz angeschlossen ist, bezahlt auch nichts.

    Du kannst entscheiden, ob du einen Kanalanschluss haben willst? Bist du dir da wirklich sicher?

    Glaubst du vielleicht auch, dass du ihn zurückbauen lassen kannst, um die Gebühren nicht zahlen zu müssen?

  17. Re: Gebühren sind unproportional

    Autor: BilboB. 18.04.16 - 14:49

    Ja. Zumindest in der Gegend, in der ich wohne.

    Die Abwassergebühren sind üblicherweise an den Wasserverbrauch gekoppelt. Wer also eine eigene Wasserversorgung hat (Brunnen, Quelle), bezahlt weder Wasser- noch Abwassergebühren. Je nach örtl. Vorschrift ist ggf. ein Nachweis, Gutachten über Trinkwassereignung erforderlich. Ausserdem sind bei der zuständigen Baubehörde Nachweise zu erbringen, dass eine geeignete Abwasserklärung vorhanden ist.

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