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Konnte ich in meiner Heimatgemeinde schon beobachten

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  1. Konnte ich in meiner Heimatgemeinde schon beobachten

    Autor: RipClaw 01.08.17 - 17:26

    Aktuell läuft ein geförderter Ausbau und zusätzlich wird noch ein eigenwirtschaftlicher Ausbau vorgenommen.

    Eines von den neuen Multifunktionsgehäusen steht direkt neben der Vermittlungsstelle. Daher wird hier offensichtlich auch gleich der Nahbereich ausgebaut.

  2. Re: Konnte ich in meiner Heimatgemeinde schon beobachten

    Autor: johnripper 01.08.17 - 21:38

    Wozu ist das nötig? Wieso setzt man die Technik nicht direkt in die VST?

  3. Re: Konnte ich in meiner Heimatgemeinde schon beobachten

    Autor: sneaker 01.08.17 - 21:41

    Gute Frage. Vielleicht ist es eine kleine Vermittlung, die man vermieten/verpachten/verkaufen möchte und dazu die Technik auslagert.

  4. Re: Konnte ich in meiner Heimatgemeinde schon beobachten

    Autor: johnripper 01.08.17 - 21:44

    Guter Punkt.
    Aber wenn dann eher eine Große, also wo man viel verkaufen kann..sonst lohnt es sich ja nicht?

  5. Re: Konnte ich in meiner Heimatgemeinde schon beobachten

    Autor: sneaker 01.08.17 - 21:45

    In den großen ist bleibt vermutlich zu viel Technik bestehen (z.B. BNGs und Kollokationen von Wettbewerbern), als daß man die komplett auflösen könnte.

  6. Re: Konnte ich in meiner Heimatgemeinde schon beobachten

    Autor: RipClaw 01.08.17 - 21:46

    johnripper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wozu ist das nötig? Wieso setzt man die Technik nicht direkt in die VST?

    Soweit ich weiß ist das ein Teil von dem Umbau auf IP Technik.

    Sie wollen größtenteils die Technik aus der Vermittlungszentrale raus haben und in Outdoor MSANs packen. Die Wartung soll dadurch einfacher und kostengünstiger werden.

    Außerdem rückt so der MSAN näher an die Haushalte im Nahbereich heran.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.08.17 21:57 durch RipClaw.

  7. Re: Konnte ich in meiner Heimatgemeinde schon beobachten

    Autor: RipClaw 01.08.17 - 21:54

    sneaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gute Frage. Vielleicht ist es eine kleine Vermittlung, die man
    > vermieten/verpachten/verkaufen möchte und dazu die Technik auslagert.

    Es ist nicht die Riesen Vermittlungsstelle. Die Gemeinde hat etwa 2000 Haushalte.

    Was vielleicht noch erwähnt werden sollte ist das sich auf dem gleichen Grundstück, direkt neben der Vermittlungsstelle, ein Mobilfunkmast befindet. Hat die Telekom nicht 2016 ihre Mobilfunkmasten verkauft ?

  8. Re: Konnte ich in meiner Heimatgemeinde schon beobachten

    Autor: johnripper 01.08.17 - 22:12

    Wo da hat der große Vorteil liegt verstehe ich halt nicht.

    Zumal in dem Netzblog über den Umbau einer VST auch mal berichtet wurde aber auch dass die reduziert werden:
    https://youtu.be/D2NIwJP8NEk
    https://youtu.be/9G4CVutjSno
    https://youtu.be/2Bq2Ft-pfu0

  9. Re: Konnte ich in meiner Heimatgemeinde schon beobachten

    Autor: spezi 01.08.17 - 23:03

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hat die Telekom nicht 2016 ihre Mobilfunkmasten verkauft ?

    Das letzte, was ich dazu gelesen habe, ist, dass sie bis Ende des Jahres 49% an der Deutschen Funkturm verkaufen will.

    http://www.wiwo.de/unternehmen/it/kreise-telekom-will-funktuerme-bis-ende-des-jahres-verkaufen/19880432.html

  10. Re: Konnte ich in meiner Heimatgemeinde schon beobachten

    Autor: DerDy 02.08.17 - 00:15

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aktuell läuft ein geförderter Ausbau und zusätzlich wird noch ein
    > eigenwirtschaftlicher Ausbau vorgenommen.
    Im selben Ort bei euch gibt es einen geförderten und eigenwirtschaftlichen Ausbau?

    > Sie wollen größtenteils die Technik aus der Vermittlungszentrale raus haben und
    > in Outdoor MSANs packen. Die Wartung soll dadurch einfacher und
    > kostengünstiger werden.
    Warum sollte die Wartung dadurch einfacher und günstiger werden? Zudem bietet ein Gebäude mehr Schutz als ein Kasten am Straßenrand.

    > Außerdem rückt so der MSAN näher an die Haushalte im Nahbereich heran.
    Die paar Meter machen die Kuh auch nicht fett.

  11. Re: Konnte ich in meiner Heimatgemeinde schon beobachten

    Autor: RipClaw 02.08.17 - 05:28

    DerDy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RipClaw schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aktuell läuft ein geförderter Ausbau und zusätzlich wird noch ein
    > > eigenwirtschaftlicher Ausbau vorgenommen.
    > Im selben Ort bei euch gibt es einen geförderten und eigenwirtschaftlichen
    > Ausbau?

    In einigen Gemeindeteilen gibt es einen geförderten Ausbau. Das sind die Teile in denen aktuell max. 6 Mbit/s zur Verfügung stehen.

    Der eigenwirtschaftliche Ausbau findet in den Gemeindeteilen statt die nicht zum Ausbaugebiet des geförderten Ausbau gehören und dichter besiedelt sind. Lohnt sich also eher das da eigenwirtschaftlich ausgebaut wird.

    Das die Telekom einen geförderten Ausbau und einen eigenwirtschaftlichen Ausbau kombiniert ist, soweit mir bekannt, durchaus üblich.

    > > Sie wollen größtenteils die Technik aus der Vermittlungszentrale raus
    > haben und
    > > in Outdoor MSANs packen. Die Wartung soll dadurch einfacher und
    > > kostengünstiger werden.
    > Warum sollte die Wartung dadurch einfacher und günstiger werden? Zudem
    > bietet ein Gebäude mehr Schutz als ein Kasten am Straßenrand.

    Hab ich nur mal gehört. Vielleicht weil man dann nicht eine riesige komplexe Zentrale hat sondern mehrere kleinere Untereinheiten die einzeln betrachtet sehr übersichtlich sind.

    > > Außerdem rückt so der MSAN näher an die Haushalte im Nahbereich heran.
    > Die paar Meter machen die Kuh auch nicht fett.

    Es wird ja im Nahbereich nicht nur dieser eine Kasten aufgestellt. Da dürfte sich für einige Haushalte die Geschwindigkeit nicht nur durch das Vectoring erhöhen.

    Warum der Ausbau vom Nahbereich so gemacht wird und nicht anders müsste dir wohl ein Telekom Techniker erklären.

  12. Re: Konnte ich in meiner Heimatgemeinde schon beobachten

    Autor: Ovaron 02.08.17 - 05:35

    RipClaw schrieb:
    ------------------------------------------------------------------------------
    > Der eigenwirtschaftliche Ausbau findet in den Gemeindeteilen statt die
    > nicht zum Ausbaugebiet des geförderten Ausbau gehören und dichter besiedelt
    > sind. Lohnt sich also eher das da eigenwirtschaftlich ausgebaut wird.

    Dadurch sind die Kosten für den geförderten Ausbau aber höher als wenn man wirtschaftliche und unwirtschaftliche Teile gemeinsam betrachtet hätte. Die Gemeinde hat m.E. schlecht verhandelt.

  13. Re: Konnte ich in meiner Heimatgemeinde schon beobachten

    Autor: RipClaw 02.08.17 - 05:51

    Ovaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RipClaw schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > ---
    > > Der eigenwirtschaftliche Ausbau findet in den Gemeindeteilen statt die
    > > nicht zum Ausbaugebiet des geförderten Ausbau gehören und dichter
    > besiedelt
    > > sind. Lohnt sich also eher das da eigenwirtschaftlich ausgebaut wird.
    >
    > Dadurch sind die Kosten für den geförderten Ausbau aber höher als wenn man
    > wirtschaftliche und unwirtschaftliche Teile gemeinsam betrachtet hätte. Die
    > Gemeinde hat m.E. schlecht verhandelt.

    Ich weiß gar nicht ob das überhaupt möglich gewesen wäre da zu verhandeln. Das Ausbaugebiet wurde für die Ausschreibung festgelegt und die Telekom hat dann die Ausschreibung gewonnen. Wenn man jetzt das Ausbaugebiet nachträglich geändert hätte, dann hätte man wohl die Ausschreibung neu machen müssen.

    Und wie gesagt, das scheint nicht unüblich zu sein. ich hab mal kurz bei Google gesucht und einige andere Fälle gefunden in denen das identisch abgelaufen ist z.B.:

    [www.wertheim.de]

  14. Re: Konnte ich in meiner Heimatgemeinde schon beobachten

    Autor: Pixeltechniker 02.08.17 - 07:14

    Bist Du sicher das Vectoring dann auch freigeschaltet wird? Normalerweise ist dies bei gefördertem VDSL-Ausbau nicht der Fall. Siehe https://www.google.de/amp/s/www.golem.de/news/nicht-mal-vectoring-telekom-darf-in-foerdergebiet-nicht-ueber-50-mbit-s-bieten-1610-123665.amp.html

    Wir gehören bei leider auch dazu.

  15. Re: Konnte ich in meiner Heimatgemeinde schon beobachten

    Autor: JouMxyzptlk 02.08.17 - 07:25

    johnripper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wozu ist das nötig? Wieso setzt man die Technik nicht direkt in die VST?

    Wieso fragst du das den Threaderöffner?
    Das ist wie wenn RipClaw beobachtet "da startet ein Flugzeug" und du frägst "wozu startet da ein Flugzeug, wieso geht es nicht via Bahn?", und auch noch ernsthaft von RipClaw eine Antwort darauf erwartest.

  16. Re: Konnte ich in meiner Heimatgemeinde schon beobachten

    Autor: RipClaw 02.08.17 - 07:25

    Pixeltechniker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bist Du sicher das Vectoring dann auch freigeschaltet wird? Normalerweise
    > ist dies bei gefördertem VDSL-Ausbau nicht der Fall. Siehe www.google.de
    >
    > Wir gehören bei leider auch dazu.

    Die Kabelverzweiger die im Zuge des geförderten Ausbau erschlossen werden kriegen sicher erst mal kein Vectoring.

    Allerdings findet gleichzeitig ein eigenwirtschaftlicher Ausbau in anderen Teilen der Gemeinde statt und da gibt es keine Einschränkungen in Bezug auf Vectoring.
    Der Kabelvzerzweiger neben der Vermittlungsstelle gehört zu dem eigenwirtschaftlichen Ausbau.

    Im Endeffekt werden also einige Orte in der Gemeinde Vectoring haben und einige Orte kein Vectoring.

    Die Gemeinde ist nicht ein kompakter Ort, wie eine Stadt mit Stadtteilen, sondern die Gemeinde besteht etwa aus einem Dutzend unterschiedlich großer Dörfer zwischen denen teilweise mehrere Kilometer Feld, Wald und Wiesen liegen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.08.17 07:30 durch RipClaw.

  17. Re: Konnte ich in meiner Heimatgemeinde schon beobachten

    Autor: spezi 02.08.17 - 08:03

    Ovaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Dadurch sind die Kosten für den geförderten Ausbau aber höher als wenn man
    > wirtschaftliche und unwirtschaftliche Teile gemeinsam betrachtet hätte. Die
    > Gemeinde hat m.E. schlecht verhandelt.

    Das sind einfach die gesetzlichen Vorgaben. Fördergelder dürfen nur dort eingesetzt werden, wo

    (a) eine Unterversorgung herrscht (derzeit im Allgemeinen weniger als 30 Mbit/s im Download)

    und

    (b) ein Marktversagen vorliegt, d.h. kein Anbieter (verbindliche) Ausbaupläne für die nächsten 36 Monate ankündigt.

    Für letzteres gibt es die Markterkundung vor der Ausschreibung. Unterversorgte Gebiete, für die ein Anbieter in der Markterkundung einen Ausbau angekündigt, können nicht mehr ausgeschrieben werden.

    Nahbereiche dürften deswegen generell nicht mehr förderfähig sein, da sich ja die Anbieter (Telekom und Mitbewerber) dazu verpflichtet haben, *alle* auf eigene Kosten auszubauen. Der Teil, der jetzt schon mehr als 30 Mbit/s bekommt, war es bisher sowieso nicht.

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