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Man merk gebietsweise wie stark Vectoring durchgedrückt wird!

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  1. Man merk gebietsweise wie stark Vectoring durchgedrückt wird!

    Autor: JouMxyzptlk 01.08.17 - 19:09

    Einige Bereiche in den Ort wo wir wohnen drängen auf Vectoring. Vor allem das Industriegebiet drängt, und die T-Kom drängt auch. Es werden schon seit einem Jahr Stück für Stück Router gegen Vectoringfähige Geräte getauscht, und die T-Kom wartet nur noch darauf dass der letzte vorbereitet ist um dann umzuschalten.

    So was klappt in einem Industriegebiet besser, die Firmen sind bei "schnelleres Internet für nur 10 Euro mehr?" gleich mit "Machen, aber schon gestern!" dabei.

    Bei Wohngebieten gibt es immer ein paar die nicht wollen, oder sogar klagen weil es "aufgedrängt" wird.

    Die Alternative gleich Glasfaser zu nehmen lässt sich aber die T-Kom sehr teuer bezahlen, da machen die Betriebe nicht so einfach mit. Fünfstellige Beträge für den Ausbau sind einfach etwas heftig. Nur bei Neubauten nimmt man gleich ein paar extra Leerrohre mit für zukünftige Glasfaser in die Planung auf.

  2. Re: Man merk gebietsweise wie stark Vectoring durchgedrückt wird!

    Autor: DerDy 02.08.17 - 00:11

    JouMxyzptlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So was klappt in einem Industriegebiet besser, die Firmen sind bei
    > "schnelleres Internet für nur 10 Euro mehr?" gleich mit "Machen, aber schon
    > gestern!" dabei.
    Der Sprung von VDSL50 auf VDSL+Vectoring mit 100 MBit/s machen nur 5 Euro aus.

    > Es werden schon seit einem Jahr Stück für Stück Router gegen Vectoringfähige
    > Geräte getauscht, und die T-Kom wartet nur noch darauf dass der letzte
    > vorbereitet ist um dann umzuschalten.
    Das ist falsch. Rüstet der Provider auf Vectoring auf und schaltet die Technik an, so kann auch weiterhin ein DSL Router mit 16MBit/s synchronisieren. Bei Vectoring ist eine Abwärtskompatibilität gegeben.

    > Die Alternative gleich Glasfaser zu nehmen lässt sich aber die T-Kom sehr
    > teuer bezahlen, da machen die Betriebe nicht so einfach mit.
    Baut irgendein Provider auf Zuruf den Glasfaseranschluss deutlich billiger aus?
    Du hast es wie ein Vorwurf formuliert, sehe ich aber nicht so.

    > Fünfstellige Beträge für den Ausbau sind einfach etwas heftig.
    4-, 5-, 6-stellige Eurobeträge, soviel kann durchaus ein Glasfaseranschluss kosten. Wer solche Baumaßnahmen haben will, muss sie auch bezahlen.

  3. Re: Man merk gebietsweise wie stark Vectoring durchgedrückt wird!

    Autor: Ovaron 02.08.17 - 05:46

    DerDy schrieb:
    ------------------------------------------------------------------------------
    > > Es werden schon seit einem Jahr Stück für Stück
    > > Router gegen Vectoringfähige Geräte getauscht, und
    > > die T-Kom wartet nur noch darauf dass der letzte
    > > vorbereitet ist um dann umzuschalten.

    > Das ist falsch.

    Nur etwas unscharf formuliert.

    > Rüstet der Provider auf Vectoring auf und
    > schaltet die Technik an, so kann auch weiterhin ein DSL
    > Router mit 16MBit/s synchronisieren. Bei Vectoring ist
    > eine Abwärtskompatibilität gegeben.

    Vectoring ist abwärtskompatibel, Telekom schaltet für Vectoring aber auf all-IP um. Da gibt es dann einen ganzen Zoo von alten bis teilweise uralten Verträgen und Techniken die abgemanagt werden müssen. Eine Sysiphus-Arbeit, an deren Ende aber als Lohn eine deutlich vereinfachte (schnellere und vor allem billigere) Produktionskette steht.

  4. Re: Man merk gebietsweise wie stark Vectoring durchgedrückt wird!

    Autor: JouMxyzptlk 02.08.17 - 07:18

    DerDy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Sprung von VDSL50 auf VDSL+Vectoring mit 100 MBit/s machen nur 5 Euro
    > aus.

    Das ist nicht überall so.

    > Das ist falsch. Rüstet der Provider auf Vectoring auf und schaltet die
    > Technik an, so kann auch weiterhin ein DSL Router mit 16MBit/s
    > synchronisieren. Bei Vectoring ist eine Abwärtskompatibilität gegeben.

    Dass die Technik das kann bedeutet nichts wenn es laut Vertrag nicht passieren darf.
    Des weiteren gibt da draußen mehr VDSL Modems welche keinen Fallback auf ADSL beherrschen als du denkst. Und dieses Risiko geht die T-Kom nicht leichtfertig und ohne dicke Vorwarnungen und Fristen ein. Und die Betriebe gehen dieses Risiko auch nicht ein.

    > > Die Alternative gleich Glasfaser zu nehmen lässt sich aber die T-Kom
    > sehr
    > > teuer bezahlen, da machen die Betriebe nicht so einfach mit.
    > Baut irgendein Provider auf Zuruf den Glasfaseranschluss deutlich billiger
    > aus?

    Das ist nur deine Interpretation. Beim nächsten mal zähle ich alle Glasfaserprodiver auf und sagte dass ich diese nur für dich aufzähle.

    > Du hast es wie ein Vorwurf formuliert, sehe ich aber nicht so.

    Es ist ein Vorwurf, teilweise an die T-Kom, teilweise an die Förderung und die Regulierungsbehörde. Dieser Hut ist sooo alt, und dein Argument auch.

    > > Fünfstellige Beträge für den Ausbau sind einfach etwas heftig.
    > 4-, 5-, 6-stellige Eurobeträge, soviel kann durchaus ein Glasfaseranschluss
    > kosten. Wer solche Baumaßnahmen haben will, muss sie auch bezahlen.

    Du bist hier etwas kurzsichtig und denkst in zu kurzen Zeiträumen.
    Wenn eine Stadt, ein Landkreis, ein Bundesland oder die Bundesregierung Infrastrukturmaßnahmen nicht machen will bekommen sie auch keine Betriebe die ansiedeln wollen. Beim Straßenbau ist das noch offensichtlich, bei Internet sollte es genauso sein. Die Fördergelder kommen als Steuern der Betriebe und dort arbeitenden Menschen vielfach zurück.
    Bleibt es aus verkümmert die Region.

  5. Re: Man merk gebietsweise wie stark Vectoring durchgedrückt wird!

    Autor: SmilingStar 02.08.17 - 13:08

    JouMxyzptlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DerDy schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der Sprung von VDSL50 auf VDSL+Vectoring mit 100 MBit/s machen nur 5
    > Euro
    > > aus.
    >
    > Das ist nicht überall so.
    >
    > > Das ist falsch. Rüstet der Provider auf Vectoring auf und schaltet die
    > > Technik an, so kann auch weiterhin ein DSL Router mit 16MBit/s
    > > synchronisieren. Bei Vectoring ist eine Abwärtskompatibilität gegeben.
    >
    > Dass die Technik das kann bedeutet nichts wenn es laut Vertrag nicht
    > passieren darf.
    > Des weiteren gibt da draußen mehr VDSL Modems welche keinen Fallback auf
    > ADSL beherrschen als du denkst. Und dieses Risiko geht die T-Kom nicht
    > leichtfertig und ohne dicke Vorwarnungen und Fristen ein. Und die Betriebe
    > gehen dieses Risiko auch nicht ein.

    Auf was für Verträge mit xDSL beziehst du dich, die einen Technikwechsel ohne Änderung am Vertrag des Kunden ausdrücklich verbieten?
    Wie DerDy schrieb, können auch bei nachgerüsteten VDSL-Vectoring Karten weiterhin die alten Profile von ADSL genutzt werden und sich ein entsprechend altes DSL-Modem beim Kunden auch weiterhin auf dieser Basis verbinden.


    > > Baut irgendein Provider auf Zuruf den Glasfaseranschluss deutlich billiger
    > > aus?
    >
    > Das ist nur deine Interpretation. Beim nächsten mal zähle ich alle
    > Glasfaserprodiver auf und sagte dass ich diese nur für dich aufzähle.
    > [...]
    Wo war hier eine Interpretation? Du hast deine persönliche Meinung formuliert, dass die Ausbaukosten für FTTx aus deiner Sicht überteuert sind. Da du hier eine deutlich Beschränkung auf die Telekom machst, ist es nur recht und billig von dir entsprechende Alternativen genannt bekommen zu wollen.


    > > 4-, 5-, 6-stellige Eurobeträge, soviel kann durchaus ein
    > Glasfaseranschluss
    > > kosten. Wer solche Baumaßnahmen haben will, muss sie auch bezahlen.

    > Du bist hier etwas kurzsichtig und denkst in zu kurzen Zeiträumen.
    > Wenn eine Stadt, ein Landkreis, ein Bundesland oder die Bundesregierung
    > Infrastrukturmaßnahmen nicht machen will bekommen sie auch keine Betriebe
    > die ansiedeln wollen. Beim Straßenbau ist das noch offensichtlich, bei
    > Internet sollte es genauso sein. Die Fördergelder kommen als Steuern der
    > Betriebe und dort arbeitenden Menschen vielfach zurück.
    > Bleibt es aus verkümmert die Region.

    Selbstverständlich ist es heftig, wenn man 10.000 EUR für etwas zahlen muss, was aus der eigenen, subjektiven Sicht nur wie ein kurzes "Straße auf und Kabel rein" wirkt.
    Aber solche individuellen Mehrkosten entstehen nun mal, wenn die Ausbaukosten auf einen Kunden statt einen ganzen Straßenzug etc. verteilt werden müssen.
    Wem solche Belastungen nicht gefallen, der muss sich entweder mit anderen Interessenten zusammen tun und damit den Gesamtbetrag auf mehrere Schultern aufteilen oder entsprechende Eigenleistung erbringen. Ich wage allerdings zu bezweifeln, dass die Tiefbaufirma dann einen anderen Preis für die gleiche Bauleistung auf öffentlichen Grund aufruft.

    Deine Vorstellung, dass breitbandiges Internet als notwendige Infrastrukturmaßnahme gelten sollte, ist in meinen Augen völlig richtig. Gleichzeitig ist das aber mehr als Blauäugig von dir. Ob nun Landkreis, Bundesland oder gar die Bundesregierung, alle wollen sie sparen und ihre Haushalte schützen.
    Und, schau dir einmal BER oder Elbphilharmonie an. Was wird wohl raus kommen, wenn die öffentlichen Hand in Eigenregie Netze aufbauen will? Es fehlt das notwendige Know How, also wird es eingekauft/ausgeschrieben. Den Zuschlag erhält dann der Billigste und nicht das beste Gesamtangebot. Dem Folgen Ergänzungen, weil die vereinbarten Summen ganz überraschend doch nicht genügen..

  6. Re: Man merk gebietsweise wie stark Vectoring durchgedrückt wird!

    Autor: Faksimile 02.08.17 - 14:43

    Hast Du Dich generell schon einmal mit Ausschreibungsrecht, insbesondere im Bereich IT-Beschaffung beschäftigt? Da gibt es derartige Hindernisse, weil nicht bestimmte Produkte, sondern vielfach nur Leistungsparameter gefordert werden dürfen. Das gibt im nachhinein dann ggf. doch noch Erhöhungen in der Kalkulation.

  7. Re: Man merk gebietsweise wie stark Vectoring durchgedrückt wird!

    Autor: DerDy 02.08.17 - 23:44

    JouMxyzptlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DerDy schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der Sprung von VDSL50 auf VDSL+Vectoring mit 100 MBit/s machen nur 5
    > Euro
    > > aus.
    > Das ist nicht überall so.
    Du hast von Geschäftskunden gesprochen und da ist es so. Aber du kannst ja gerne mal aufzeigen, wo der Aufpreis keine 5 Euro beträgt.

    > > Das ist falsch. Rüstet der Provider auf Vectoring auf und schaltet die
    > > Technik an, so kann auch weiterhin ein DSL Router mit 16MBit/s
    > > synchronisieren. Bei Vectoring ist eine Abwärtskompatibilität gegeben.
    > Des weiteren gibt da draußen mehr VDSL Modems welche keinen Fallback auf
    > ADSL beherrschen
    Welche VDSL Router sollen das bitte schön sein? Die Telekom Speedports und die AVMs können das. Kannst du für irgendeine deiner Aussagen auch Belege vorzeigen oder nur Vermutungen von dir geben? Bleib mal bei den Fakten.


    > > > Die Alternative gleich Glasfaser zu nehmen lässt sich aber die T-Kom
    > > > sehr teuer bezahlen, da machen die Betriebe nicht so einfach mit.
    > > Baut irgendein Provider auf Zuruf den Glasfaseranschluss deutlich
    > > billiger aus?
    > Das ist nur deine Interpretation.
    Nein, mit deiner Formulierung hast du das behauptet. Von anderen Providern hast du nix geschrieben, darum frage ich nach. Kannst du denn hier auch belege liefern oder wieder nur Vermutungen?

    > Es ist ein Vorwurf, teilweise an die T-Kom, teilweise an die Förderung und
    > die Regulierungsbehörde. Dieser Hut ist sooo alt, und dein Argument auch.
    Ich habe echte Argumente und Fakten. Du hast eigentlich nix. Kein einziger Beleg nur Vermutungen. Weitere Diskussionen mit dir sind daher Zeitverschwendung.

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