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Keiner wird gehindert, in FTTH zu investieren.

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  1. Keiner wird gehindert, in FTTH zu investieren.

    Autor: postb1 30.09.15 - 10:46

    Die Telekom, auf der hier mal wieder viele fast schon reflexartig rumhacken, ist doch im Moment nur deshalb groß im Geschäft, weil sie die Verfügungsgewalt der letzten Meile hat. Zumindest jener kupferbasierten letzten Meile bis in die Keller, die für die heutige DSL-Technik taugt.
    Für FTTH muß doch sowieso eine "neue" letzte Meile geschaffen werden und hier stellt sich die Frage, warum hier alle nach der Telekom rufen?
    Wer hindert eigentlich die Mitbewerber daran, ein eigenes Glasfasernetz bis in die Häuser aufzubauen? Niemand.
    Warum machts dann keiner?

  2. Re: Keiner wird gehindert, in FTTH zu investieren.

    Autor: ansi4713 30.09.15 - 11:30

    postb1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Telekom, auf der hier mal wieder viele fast schon reflexartig
    > rumhacken, ist doch im Moment nur deshalb groß im Geschäft, weil sie die
    > Verfügungsgewalt der letzten Meile hat. Zumindest jener kupferbasierten
    > letzten Meile bis in die Keller, die für die heutige DSL-Technik taugt.

    Na ja, ob die dafür taugt sei mal dahingestellt, es funktioniert halt irgendwie,
    mal besser und mal schlechter. :o)
    Ansonsten hätte man nicht so eklatante unterschiede bei den Geschwindigkeiten.

    > Für FTTH muß doch sowieso eine "neue" letzte Meile geschaffen werden und
    > hier stellt sich die Frage, warum hier alle nach der Telekom rufen?
    > Wer hindert eigentlich die Mitbewerber daran, ein eigenes Glasfasernetz bis
    > in die Häuser aufzubauen? Niemand.
    > Warum machts dann keiner?

    Doch, es gibt durchaus Firmen die Glasfaser ausbauen, so ist das nicht. Lediglich die bekannten "großen" haben da wenig interresse dran.

    Bit denne...
    ansi4713

  3. Re: Keiner wird gehindert, in FTTH zu investieren.

    Autor: Aslo 30.09.15 - 14:15

    Mal angenommen, ich würde als Hausbesitzer etwas Geld in die Hand nehmen und sagen: "Hier, baut mal Glasfaser zum Verteiler"

    Würde das gehen?

  4. Re: Keiner wird gehindert, in FTTH zu investieren.

    Autor: Jasmin26 30.09.15 - 14:44

    nein, da es nicht im öffentlichen Interesse wäre ! sowas erfordert zudem einen Bauantrag,

  5. Re: Keiner wird gehindert, in FTTH zu investieren.

    Autor: Paule 30.09.15 - 15:20

    Tja, das Kabel zu verlegen dürfte teuer sein, unabhängig von Genehmigungsverfahren usw. . Pro km ca. 20-50 Tsd Euro je nach örtlichen Verhältnissen.

    Außerdem bleibt die Frage "zu welchem Verteiler"?

    Dem Kasten an der Strassenecke?
    Bringt nix, denn der wird eher keine Glasfaserversorgung haben, oder aber keine für Privatkunden-Billig-FTTH sondern nur für teure Business-Standleitungen.

    Dem Hauptverteiler, also der Vermittlungsstelle?
    Naja, dann fehlt nur noch irgendein Provider, der Dir dort ganz exklusiv ein eigenes Angebot für die Aufschaltung plus Internettarif macht. Günstige Massenmarktpreise kann man da nicht erwarten, wenn dort über FTTH bisher kein Massenmarkt angebunden wird. Dann gibt es dort nur Ports für teure Business Anschlüsse.

    Tipp:
    Wenn Geld keine Rolle spielt, dann gleich Angebote für Business Standleitungen inklusive Glasfaseranbindung einholen.

  6. Re: Keiner wird gehindert, in FTTH zu investieren.

    Autor: DrWatson 30.09.15 - 15:30

    postb1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer hindert eigentlich die Mitbewerber daran, ein eigenes Glasfasernetz bis
    > in die Häuser aufzubauen? Niemand.

    Die Bundesnetzagentur.

    > Warum machts dann keiner?

    Wenn du ein Glasfaserkabel verlegen würdest, müsstest du das Kabel auch der Kunkurrenz zur Verfügung stellen. Das macht das ganze natürlich weniger attraktiv.

    Außerdem: Für einen Haushalt allein lohnt das nicht, d.h. du musstest in einer Straße gleich eine Menge Einwohner finden, die bereit sind einen Vertrag abzuschließen.

  7. Re: Keiner wird gehindert, in FTTH zu investieren.

    Autor: Kleba 30.09.15 - 16:21

    postb1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...]
    > Warum machts dann keiner?

    Das es keiner macht, ist ja nicht wahr. Keiner von den Großen, das ist richtig. Ich (und der Rest bei uns der Straße) haben FTTH (von wilhelm-tel) bzw. zumindest der Anschluss liegt bereit, ich weiß nicht wie viele das nutzen.

    und es gibt ja noch einige mehr Provider die FTTH verlegen: Deutsche Glasfaser, willy-tel, M-Net, Netcologne (soweit ich weiß), wilhelm-tel und einige weitere regionale Stadtwerke.

    Zur Info:
    Mein Anschluss kostet 24,99 oder 29,99 (je nach Telefon-Flatrate-Optionen und ob mehrere Nummern gewünscht sind) für 100/20 Mbit/s. Die versprochene Geschwindigkeit kommt i.d.R. zu etwa 96% an (schwankt meist so zwischen 94 - 99 Mbit/s down und 17 und 21 Up) und der Ping liegt bei 2 - 7ms.

    LG
    Kleba

  8. Re: Keiner wird gehindert, in FTTH zu investieren.

    Autor: Kleba 30.09.15 - 16:26

    DrWatson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Wer hindert eigentlich die Mitbewerber daran, ein eigenes Glasfasernetz
    > bis
    > > in die Häuser aufzubauen? Niemand.
    >
    > Die Bundesnetzagentur.

    Inwiefern hindert die Bundesnetzagentur denn regionale Anbieter (wie bspw. M-Net, netcologne, willy-/wilhelm-tel, ...) am Ausbau? Ernsthafte Frage, da hab ich noch nichts von mit bekommen.

    > > Warum machts dann keiner?
    >
    > Wenn du ein Glasfaserkabel verlegen würdest, müsstest du das Kabel auch der
    > Kunkurrenz zur Verfügung stellen. Das macht das ganze natürlich weniger
    > attraktiv.

    Auch das wäre mir neu. Gibt es hier tatsächlich Vorgaben? Ich weiß, dass das für die Telekom gilt, weil es als ehem. Staatsunternehmen besonders reguliert wird/wurde. Aber das gilt doch nicht generell für alle Anbieter, oder?

  9. Re: Keiner wird gehindert, in FTTH zu investieren.

    Autor: Ovaron 30.09.15 - 16:42

    wilhelm.tel?

    "Laut Pressestelle keine allgemeinen Pläne für eine Drosselung der Internetgeschwindigkeit, aber laut AGB behält man sich vor, die Bandbreite für einzelne Internetdienste (z.B. Filesharing) einzuschränken." (werdrosselt.de)

    Ich nehm dann mal die ungedrosselten 100/40 sobald verfügbar.

  10. Re: Keiner wird gehindert, in FTTH zu investieren.

    Autor: baujahr72 03.10.15 - 09:33

    postb1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Telekom, auf der hier mal wieder viele fast schon reflexartig
    > rumhacken, ist doch im Moment nur deshalb groß im Geschäft, weil sie die
    > Verfügungsgewalt der letzten Meile hat. Zumindest jener kupferbasierten
    > letzten Meile bis in die Keller, die für die heutige DSL-Technik taugt.

    Natürlich hält die Telekom an ihrem alten verbuddelten Kupfer fest, an dem Millionen Haushalte in Deutschland hängen.

    Diese Schönrechnung der Bandbreiten sind mit der Vectoring Technologie ausserdem gar nicht realisierbar da mit dem Vectoring die maximale Leitungslänge wieder geringer wird, maximal im Nahbereich der aktiven Kabelverteiler bis 200m .

    Und von den vermieteten Kupferleitungen mit denen die Telekom bei dem Mitbewerbern ja auch noch kräftig abkassiert wollen wir mal gar nicht sprechen auch nicht von der Re-Monopolisierung bei den VDSL Anschlüssen die die Deutsche Telekom anstrebt. Somit könnten Mitbewerber nur noch Bitstreamdienste am KVZ einkaufen.

    Klar das der Magentariese uns da erzählt das der FTTH-Ausbau erstmnal nicht notwendig ist, in 10 Jahren hat sich deren Investition für den VDSL Ausbau auch wieder amortisiert bis dahin bleiben wir mal schön weiter die Schmalband-Republik statt auf zukunftsweisende Technik zu setzen.

    > Für FTTH muß doch sowieso eine "neue" letzte Meile geschaffen werden und
    > hier stellt sich die Frage, warum hier alle nach der Telekom rufen?

    Keiner ruft nach der Telekom, die Telekom bremst mit ihren blöden Aussagen einfach den staatlich geförderten FTTH Ausbau aus, Lobbyarbeit halt nech *wink

    > Wer hindert eigentlich die Mitbewerber daran, ein eigenes Glasfasernetz bis
    > in die Häuser aufzubauen? Niemand.
    > Warum machts dann keiner?

    Da keine Fördergelder mehr fliessen dank der Teledoof

  11. Re: Keiner wird gehindert, in FTTH zu investieren.

    Autor: Ovaron 04.10.15 - 07:22

    baujahr72 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich hält die Telekom an ihrem alten verbuddelten Kupfer fest, an dem
    > Millionen Haushalte in Deutschland hängen.

    Richtig.

    > Diese Schönrechnung der Bandbreiten sind mit der Vectoring Technologie
    > ausserdem gar nicht realisierbar

    ? Du solltest die korkenzieher-Sätze vielleicht mal begradigen bevor Du sie postest. Sonst kommt Unsinn bei raus. Natürlich läßt sich jede Technologie schönrechnen.

    > da mit dem Vectoring die maximale Leitungslänge wieder geringer wird

    Das ist schlicht falsch. Vectoring erhöht die Reichweite. Allerdings so wenig dass das kaum erwähnenswert ist.

    Auch SuperVectoring wird afaik die Reichweite (bezogen auf gleiche Bitrate, aber auch insgesamt) wieder etwas erhöhen.

    >maximal im Nahbereich der aktiven Kabelverteiler bis 200m .

    Das verwechselst Du jetzt vermutlich mit G.Fast. Dessen Einsatz als Zuführung zum Haus ist in Großbritanien und der Schweiz geplant. Im Netz der der Telekom sind die Voraussetzungen dafür nicht besonders günstig, daher wird alternativ FTTB und G.Fast ab Keller als nächster Schritt nach 2020 in Erwägung gezogen.

    > Und von den vermieteten Kupferleitungen mit denen die Telekom bei dem
    > Mitbewerbern ja auch noch kräftig abkassiert wollen

    Och Menno, nun sei doch bitte so nett und spoilere solche Brüller. Nun muss ich *schon wieder* den Kaffee vom Bildschirm wischen.

    > sprechen auch nicht von der Re-Monopolisierung bei den VDSL Anschlüssen

    Ah ja. Bitstream ist ja böse. Aber was glaubst Du denn, wie würden denn die Mitbewerber bei FTTB/FTTH zugreifen? Wie doof ist das denn? Sollte man nicht konsequenterweise fordern das bundesweit das verlegen von Glasfaseranschlüssen ins Haus verboten wird?

    > Klar das der Magentariese uns da erzählt das der FTTH-Ausbau erstmnal nicht
    > notwendig ist

    Das ist das schöne am freien Wettbewerb - wo tatsächlicher Bedarf besteht wird er früher oder später gedeckt. Sobald genügend Bürger einer Stadt der Meinung sind das es ihnen das Geld wert ist wird sich ein Unternehmer finden der sie mit FTTH versorgt.
    Bisher war scheinbar die Mehrzahl der Bürger nicht dieser Meinung. Das müssen Du und ich nicht gut finden, es läßt sich aber nunmal nicht leugnen.

    > in 10 Jahren hat sich deren Investition für den VDSL Ausbau
    > auch wieder amortisiert bis dahin bleiben wir mal schön weiter die
    > Schmalband-Republik statt auf zukunftsweisende Technik zu setzen.

    Eine Schmalband-Republik mit 100/40 Mbit - hört sich für mich gut an.

    > > Für FTTH muß doch sowieso eine "neue" letzte Meile geschaffen werden und
    > > hier stellt sich die Frage, warum hier alle nach der Telekom rufen?

    > Keiner ruft nach der Telekom, die Telekom bremst mit ihren blöden Aussagen
    > einfach den staatlich geförderten FTTH Ausbau aus

    <lol>

    > > Wer hindert eigentlich die Mitbewerber daran, ein eigenes Glasfasernetz
    > > bis in die Häuser aufzubauen? Niemand.
    > > Warum machts dann keiner?

    > Da keine Fördergelder mehr fliessen dank der Teledoof

    Bei gleichem Förderanteil wird dem Anbieter der Zuschlag gegeben der das bessere Angebot vorgelegt hat. Das wäre FTTB/FTTH.
    Wenn Telekom trotzdem den Zuschlag mit FTTC bekommt dann entweder weil sie weniger Geldgeil ist oder weil die Wettbewerber einfach kein entsprechendes Angebot abgegeben haben. It's that easy!

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