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Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

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  1. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: divStar 24.09.16 - 20:04

    Hach ich finde es schon lustig, dass es hier nur die Ansichten gibt "pro Flüchtlinge" oder dagegen und man entweder ein Linker oder ein Rechter ist. Differenzierung würde so einigen gut tun - aber leider überfordert es wohl die meisten.

    Was Internet usw. angeht, hinken sehr viele Menschen (auch Politiker) dem Ganzen weit hinterher. Sie denken, dass es ja nicht so schlimm ist usw. bzw. können das Ganze Ausmaß gar nicht erfassen oder wollen es nicht. Menschen, die das aktiv kritisieren, frage ich einfach nach deren Gehalt, den Fehltagen, den Krankheiten, die sie hatten, uvam. und plötzlich merken diese, dass sie mir die Wahrheit gar nicht erzählen wollen - warum wohl?

    Naja - mir ist es egal. Ich würde Änderungen begrüßen, denke aber nicht, dass dafür irgendeine Partei oder Parteizugehörigkeit nötig ist bzw. etwas am Status Quo ändert. Innerhalb des Systems haben bestimmte Gruppierungen (z.B. die Regenten oder die Daueropposition) die Plätze bereits unter sich ausgemacht. Das einzige was helfen würde, wäre ein kompletter Systemwechsel - aber ich kenne kein subjektiv besseres System als eine Demokratie. Eine direkte Demokratie wäre zwar schöner - doch dafür müssten die Menschen sich politisch auseinandersetzen und wissen was sie tun. Das tun allerdings die allerwenigsten - und man kann es ihnen auch nicht verübeln, denn man wird künstlich im Hamsterrad ("Arbeit") gehalten, damit man ja nicht auf den Gedanken kommt die alltägliche kapitalistische Unfairness sowie die eigene Ohnmacht zu erfassen, zu artikulieren und etwas dagegen zu tun. Die meisten Menschen sind zufrieden wenn sie am Abend die Haustür hinter sich schließen und ihre Ruhe haben können.

    Wie gesagt: mir ist es egal. Ich bin froh, dass ich nicht ewig leben werde. Ewig könnte ich nämlich den Dünnpfiff, den die Menschen Tag für Tag verzapfen, nicht aushalten.

  2. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: ThaKilla 24.09.16 - 20:14

    divStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hach ich finde es schon lustig, dass es hier nur die Ansichten gibt "pro
    > Flüchtlinge" oder dagegen und man entweder ein Linker oder ein Rechter ist.
    > Differenzierung würde so einigen gut tun - aber leider überfordert es wohl
    > die meisten.
    >
    > Was Internet usw. angeht, hinken sehr viele Menschen (auch Politiker) dem
    > Ganzen weit hinterher. Sie denken, dass es ja nicht so schlimm ist usw.
    > bzw. können das Ganze Ausmaß gar nicht erfassen oder wollen es nicht.
    > Menschen, die das aktiv kritisieren, frage ich einfach nach deren Gehalt,
    > den Fehltagen, den Krankheiten, die sie hatten, uvam. und plötzlich merken
    > diese, dass sie mir die Wahrheit gar nicht erzählen wollen - warum wohl?
    >
    > Naja - mir ist es egal. Ich würde Änderungen begrüßen, denke aber nicht,
    > dass dafür irgendeine Partei oder Parteizugehörigkeit nötig ist bzw. etwas
    > am Status Quo ändert. Innerhalb des Systems haben bestimmte Gruppierungen
    > (z.B. die Regenten oder die Daueropposition) die Plätze bereits unter sich
    > ausgemacht. Das einzige was helfen würde, wäre ein kompletter Systemwechsel
    > - aber ich kenne kein subjektiv besseres System als eine Demokratie. Eine
    > direkte Demokratie wäre zwar schöner - doch dafür müssten die Menschen sich
    > politisch auseinandersetzen und wissen was sie tun. Das tun allerdings die
    > allerwenigsten - und man kann es ihnen auch nicht verübeln, denn man wird
    > künstlich im Hamsterrad ("Arbeit") gehalten, damit man ja nicht auf den
    > Gedanken kommt die alltägliche kapitalistische Unfairness sowie die eigene
    > Ohnmacht zu erfassen, zu artikulieren und etwas dagegen zu tun. Die meisten
    > Menschen sind zufrieden wenn sie am Abend die Haustür hinter sich schließen
    > und ihre Ruhe haben können.
    >
    > Wie gesagt: mir ist es egal. Ich bin froh, dass ich nicht ewig leben werde.
    > Ewig könnte ich nämlich den Dünnpfiff, den die Menschen Tag für Tag
    > verzapfen, nicht aushalten.

    Also kurz: So wie es ist kommt man nicht weiter. Du weißt aber auch nicht was man anders und damit besser machen könnte. Du findest es blöd das alle resignieren... resignierst jedoch selbst.

    Bitte versteh nicht falsch, ich will deine Aussage nicht schmälern oder dich angreifen... aber so ist nun mal leider die Realität.
    Ich denke das ist vielen bewusst... sonst wäre die Wahlbeteiligung deutlich höher.

  3. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: cpt.dirk 25.09.16 - 13:37

    Warum das Kind nicht einmal beim Namen nennen?
    "konservativerer" ist auch nicht besonders klangvoll.

    "Reaktionärer" gefällt mir da viel besser.

  4. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: AngryFrog 26.09.16 - 08:30

    divStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das einzige was helfen würde, wäre ein kompletter Systemwechsel
    > - aber ich kenne kein subjektiv besseres System als eine Demokratie.

    Das Problem ist nicht die Demokratie, sondern ihre Akteure. Eine wortwörtliche Politikerkaste, die keinerlei Verantwortung für ihr Handeln übernehmen muss, eine vierte Gewalt die der Politik lieber um den Bart geht als kritisch zu berichten, eine riesige Menge an wurzellosen Globalisten die sich hier als Lobby betätigen...

  5. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: gadthrawn 26.09.16 - 13:12

    ThaKilla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gadthrawn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Warum nur unsere?
    > >
    > > Das Problem ist Europaweit da. Der Rechtsruck ist auch europaweit zu
    > > spüren.
    > >
    > > Je nach Land wird rechts als schlecht (Deutschland) oder als komplett
    > okay
    > > gesehen (Frankreich, Polen).
    >
    > Rechts (Konservatismus) ist ja im Prinzip nicht per se schlecht... jedoch
    > geht sie oft mit Fremdenfeindlichkeit bzw. übermäßigem Nationalismus Hand
    > in Hand.

    hm.. in den beschreibenen Ländern ist rechts = Nationalismus. Nicht Konservativ.

    > > Da gehört es doch zur freien Entscheidung der Wähler, rechts an der
    > Politik
    > > teilhaben zu lassen. Das Volk bestimmt und bekommt die Regierung die es
    > > verdient.
    >
    > Im Grundprinzip ist das ja richtig... jedoch geht wie oben beschrieben
    > Rechts mit Andersartigkeit Erfahrungsgemäß nicht besonders gut um.

    Wie gesagt: Ich glaube jede Richtung geht mit Andersartigkeit nicht gut um.
    Rechts ist hierzulande noch demokratisch.
    Von anderen demokratischen Parteien natürlich direkt nicht anerkannt.

    Die Zeit (lange Zeit ja mit Helmut Schmidt als Mitherausgeber, also ziemlich sicher nicht rechts) hatte ja Berichte von Linken die Züge mit Steine bewarfen weil Rechte drin vermutet wurden.

    Gleichzeitig wird viel von "wir unten" gegen "die da oben" polemisiert.

    Dieselfahrer sind momentan "das Böse" (tm)

    etc.pp.

    > In
    > Europa herrscht generelle Religionsfreiheit, die Freiheit sich selbst zu
    > entfalten und das Recht als gleichberechtigt behandelt zu werden. Diese
    > Rechte stehen meist im Kontrast zu rechten Zielen (nicht immer... aber sehr
    > oft).
    >
    > > Vielleicht ist Skepsis gegen Fremde und nationale Kleinstaaterei
    > > ja der Normalzustand und alles andere per Erziehung da?
    >
    > Das sind Relikte der Vorzeit. Wir möchten uns weiterentwickeln... als
    > Individuum und als Menschheit an und für sich. Für die Entwicklung braucht
    > es Offenheit. Skepsis ist immer angebracht, sie sollte jedoch nicht unser
    > handeln bestimmen. Der Zug mit Kleinstaaterei ist schon lange abgefahren.
    > Selbst wenn man wollte wäre das nicht mehr möglich. Die einzige Ausnahme
    > die ich kenne ist Nordkorea... das sollte nicht erstrebenswert sein.
    > Einige haben den Schuss offensichtlich einfach noch nicht gehört und/oder
    > haben Angst vor... vor... keine Ahnung... das sie nicht mitkommen?

    Sind es Relikte?
    "Wir möchten uns weiterentwickeln... als Individuum und als Menschheit an und für sich."

    Das wiederum glaube ich nicht. Es ist ein schöner Gedanke - aber ich Glaube die Menschen in der Masse sind in Wahrheit selbstbezogen. Warum ist Trump momentan so erfolgreich? Weil er das Weltbild vieler Wähler erfüllt hat. Auch wenn diese nicht zugeben selbstsüchtig zu sein.

    > > Warum sind viele Bürge in der EU gegen die EU? Sie sehen nicht was es
    > ihnen
    > > direkt bringt und nur die Zahlungen an andere...
    >
    > Das ist der berühmte Tellerrand. Was dazu kommt ist der Widerwille bzw. die
    > Unfähigkeit sich in dieser Richtung zu bilden bzw. über den Tellerrand
    > hinaus zu schauen.
    > Die Kritiker wissen oft nicht was ihre Forderungen für sie selbst und
    > andere überhaupt bedeuten würden und die Rädelsführer verdienen sehr viel
    > Geld damit bzw. erhalten Macht.
    > Ich bin mir ziemlich sicher das die meisten der Rädelsführer genau wissen
    > das es totaler Quatsch ist was sie fordern... aber es wirkt sie erhalten
    > Macht und Geld.

    Man kann Menschen nicht dazu zwingen über den Tellerrand zu schauen. Vielleicht ist es für sie sogar besser einen Tellerrand zu haben? Fest definierte Werte und Grenzen?
    Und ist das hinter dem Tellerrand für die meisten wirklich lohnend?
    Um auf Weiterentwicklung zu gehen:
    Mädchen waren lange Zeit das schwache Geschlecht. Zu der Zeit reichte meist tatsächlich ein Haupteinkommen aus. Mittlerweile haben wir uns weiterentwickelt, Mädchen und Frauen werden stark gefördert. Da die Förderung Jungen nicht zu teil wird, spricht man in der Erziehung meist von einem "neuen schwachen Geschlecht". Wir tauschen eine Diskriminierung gegen eine andere. Und mittlerweile ist über das: Alles steht Frauen offen - und sei es über eine Quote - haben viele Frauen auch nicht den Wunsch früh in eine Familie zu investieren (egal ob sie oder der Partner später erziehen). In dieser Weiterentwicklung ist Arbeit und persönlicher Erfolg wichtiger als Nachwuchs. Fachwort DINK: Double Income - No Kids.Beide müssen arbeiten, wollen aber das Erarbeitete für sich. aus der Gütergemeinschaft mit alles wird geteilt wurde die Zugewinngemeinschaft mit jedem gehört sein eigenest. Das ist eine Weiterentwicklung. Aber wem bringt diese wirklich etwas? Im Alter sind weniger das, die für die Eltern aufkommen können. Und wenn man keine Kinder hat - entgeht einem einiges, was man nicht kennt. Da können traditionellere Gegenden mit Geschlechtertrennung besser dran sein.
    Wenn du Weiterentwicklung nennst, gehst du von einer positiven Richtung aus. In deinem Wertesystem. Das ist wieder eine Abgrenzung gegen die Wertesysteme von anderen, die auf anderen Grundlagen entwickelt wurden. Vielleicht gibt es ja eine andere Richtung? Eine Weiterentwicklung zu Kleingruppen, die nicht so groß sind wie eine EU, aber bei denen die Menschen sich überschaubar tatsächlich helfen, statt nur zu Weihnachten zu spenden? Sind wir einfach nicht bereit für große, anonyme Gruppen und brauchen als Mensch für die Entwicklung sehr viel mehr Zeit? Wenn dann etwas von außen "aufgedrängt" wird wie eine gemeinsame EU gibt es den Widerstand da eben genau schlechtes sich schnell finden lässt. Und man war an der Bildung der Gruppe eben nicht beteiligt. National oder regional ist dann überschaubarer.
    Worringen kam es 1288 ja zu einer Schlacht. Dies wurde viel später zur Ursache von Abneigung zwischen Kölnern und Düsseldorfern erklärt. Auch wenn die wenig damit zu tun hat. Man findet halt immer irgendwie irgendwo was.

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