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Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: Lapje 21.09.16 - 12:07

    Clown schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lapje schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da widerspreche ich. Wenn ich mir anschaue, was in den neuen
    > Bundesländern
    > > so abläuft, dass diese mit einem Anteil von gerade mal 17% an der
    > deutschen
    > > Bevölkerung für fast die Hälfte aller Straftaten mit
    > ausländerfeindlichem
    > > Hintergrund verantwortlich sind - und das mit Ausländeranteilen von
    > gerade
    > > mal um die 2% - würde ich mich hüten von gemeinsamen moralischen
    > > Grundwerten zu sprechen. Natürlich gibt es dort auch andere. Aber für
    > mich
    > > persönlich ist nicht die Integration sondern die Wiedervereinigung in
    > > Deutschland gescheitert.
    >
    > Unabhängig von Pauschalisierungen: Die Ossis sind also ausländerfeindlich,
    > weil deren Werte und Moralvorstellungen nicht mit ihren eigenen vereinbar
    > sind. Du hingegen hast ein Problem mit Ossis, weil deren Werte und
    > Moralvorstellungen nicht mit Deinen eigenen vereinbar sind. Inwiefern ist
    > das jetzt besser?

    Erstens vermeide ich das Wort "Ossis" weil es in meinen Augen abwertend zu verstehen ist. Zweitens sind Menschenrechte unverhandelbar und auch für die neuen Bundesländer gilt das Grundgesetz (man möge mich korrigieren wenn es anders ist), da steht im Grunde alles drinn.

    Und was sind das bitte für Moralvorstellungen, wenn man selbst jahrzehntelang Hilfe bekommt, aber nicht helfen will? Und wenn solche Dumpfbacken meinen, dass die Integration gescheitert ist, weil es unbestreitbar Flüchtlinge gibt, die sich nicht benehmen, dann gibt das zu Denken.

    Es darf zudem nicht vergessen werden, dass die Menschen der damaligen DDR eben der BRD "beigetreten" sind...also gelten für diese eben auch die Gesetze und das, worauf sich die Menschen im Miteinander geeinigt haben. Das Geld wollten viele, sich "anpassen" (was sie ja gerne von den Flüchtlingen erwarten) aber nicht. Und ja, ich bleibe dabei, ich bin nach wie vor der Meinung man hätte die DDR als eigenen Staat weiter existieren lassen sollen (natürlich mit anderer Staatsform, erklärt sich von selbst).

    Und nur damit keine falschen Vorstellungen aufkommen (traurig genug dass man das immer dabei sagen muss): Ich habe selbst Verwandte in den neuen Bundesländern, die sich sehr mag...

  2. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: ibsi 21.09.16 - 12:09

    Die Frage stellte ich mir auch :D

  3. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: Lapje 21.09.16 - 12:13

    Fenix.de schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich denke, man muss zwischen richtigen Flüchtlingen und
    > Wirtschaftsflüchtlingen, die auf den Zug aufspringen um sich bei uns ein
    > angenehmeres Leben zu erhoffen, differenzieren können, ohne sofort in die
    > rechte Ecke gestellt zu werden.

    Stimmt, es ist ja so verwerflich, das Menschen ein menschenwürdiges Leben führen möchten. Wie können die nur...

    > Und letztere Verhalten sich meist so, wie oben beschrieben.
    > Von daher kann ich das sehr gut nachvollziehen und hätte solche Leute auch
    > nicht gerne in meiner Nachbarschaft.

    "Wirtschaftsflüchtlinge" oder Leute die sich so benehmen? Oder beides?

  4. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: Lapje 21.09.16 - 12:16

    Brainfreeze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Streng genommen, könnte man mich auch als "Wirtschaftsflüchtling"
    > bezeichnen. Ich bin zwar Deutscher, aber aus wirtschaftlichen Gründen lebe
    > ich nun seit einiger Zeit in Schweiz. Würdest Du mich in Deiner
    > Nachbarschaft haben wollen?

    Wir sind doch alle in Deutschland Wirtschaftsflüchtlinge. Firmen, die dahin gehen, wo sie am wenigsten Steuern zahlen, Menschen, die irgendwie hinziehen, wo es günstiger ist. Oder wenn wir Klamotten kaufen, die günstig sind, weil sie eben dort hergestellt werden, wo die Menschen noch ausgenutzt werden können.

    Das ist ja gerade die Scheinheiligkeit bei der Sache.

  5. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: Mithrandir 21.09.16 - 12:16

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Euroskeptiker, die den Kern der Partei bei der Gründung bildeten, sind
    > ausgetreten, oder bilden nun den linken Flügel ;-)

    Dass eine AfD einen "linken Flügel" hat, ist ja auch irgendwie niedlich.^^

  6. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: Mithrandir 21.09.16 - 12:28

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was für ein Schwachsinn. Wer sind denn Deiner Meinung nach"unsere
    > Politiker"? Eigentlich hat es mittlerweile aus jeder Partei (selbst aus
    > ihrer eigenen) Kritik an Merkels Flüchtlingspolitik gehagelt - zwar mit
    > unterschiedlicher Argumentation, aber nach Deiner Aussage müssten ja dann
    > sämtliche Parteien im Bundestag "rechts" sein...

    Nicht nur das.

    Merkel hat doch mittlerweile sogar selbst eingesehen, dass sie in der Kommunikation des ganzen Fehler gemacht hat, und dass die Politik völlig unvorbereitet von der Krise getroffen wurde.

  7. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: theonlyone 21.09.16 - 12:28

    Schnarchnase schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Abgesehen von deinen zutreffenden Argumenten gibt es einen viel
    > naheliegenderen Grund der uns zum Helfen verpflichtet: §1 GG gilt für jeden
    > und nicht nur für Deutsche. Wenn also ein Flüchtling an der Grenze steht
    > sind wir nicht nur moralisch sondern auch gesetzlich verpflichtet zu
    > helfen.

    Die Sache ist eben das Flüchtlinge nicht wirklich vor der deutschen Grenze stehen, sondern an anderen Ländern. Und die Frage ist durchaus berechtigt WO man die Flüchtlinge hinsteckt. In sowieso schon problem-Viertel auch noch Flüchtlinge zu stecken sollte eigentlich klar sein das sowas zu Problemen führt (und dem Einglieder Prozess ziemlich schädlich ist).

    > Und mal ehrlich: Hat sich unser Alltag durch die Flüchtlinge irgendwie
    > verändert? Bei mir um die Ecke gibt es ein Flüchtlingsheim und ich bekomme
    > davon so gut wie nichts mit. Es spielen mehr Kinder auf dem Bolzplatz, aber
    > wars dann auch schon.

    In der durchschnitts Gegend wird das nie ein Problem sein, da man genug Platz und Ressourcen hat um Flüchtlinge aufzunehmen. Klar kostet das, aber es ist kein nennenswertes Problem.

    Problematisch wird es wenn in Gegenden mit geringem Einkommen Flüchtlingswohnungen angemietet werden und die sonstigen Bürger in der Region schon keine Wohnung finden (Thema Mietpreise, bezahlbare Wohnungen) , hier hat man Konflikte der Themenbereiche und automatisch eine schädliche Neid-Debatte , die völlig verständlich ist.
    Den jemand der Arbeitslos ist und damit mehr und mehr in die Perspektivlosigkeit abdriftet, dem dann ein Flüchtlingsheim mit neu gemachten Wohnungen vor die Nase zu setzen, ist ja wohl völlig klar das der das nicht begrüßt, weil man sich damit verarscht und vergessen vorkommt (und das ist traurigerweiße dann auch der Fall).


    Den den meisten NEID und Fremdenfeindlichkeit gibt es nur deshalb, weil es einem selbst schlecht geht und man es nicht akzeptieren kann das anderen geholfen wird, während man selbst keine Hilfe bekommt ; und das vor allem im "nationalen" Aspekt, da man eben schon eine größere Beziehung zu seinem eigenen Land hat als zum Ausland und Flüchtlingen.

    Ein entscheidender Kern des Flüchtlingsproblem ist demnach das es den Nicht-Flüchtlingen schon schlecht geht und diese keine gute Wohnung bekommen (den schimmlige und baufällige Wohnungen sind schon nicht zumutbar und bezahlbare gibt es noch weniger).

    Kommt die Politik dann an und will "plötzlich" tausende und aber tausende Flüchtlinge aufnehmen und baut extra dafür neue Wohnungen, kommt man sich völlig zu recht verarscht vor und das betrifft eben eine bestimmte Bevölkerungsschicht die damit viel stärker im Konflikt steht.

    Den ganz ehrlich, wenn jeder seine Wohnung hätte und die Lebensumstände so angehoben werden das man an sich zufrieden sein kann ; DANN würden alle Flüchtlinge ziemlich positiv entgegen stehen, den es ist schön zu helfen.

    Wer dann in die Falle läuft und Flüchtlinge BEVORZUGT vor den bereits vorhandenen Deutschen Bürgern, der hat die Problematik nicht verstanden.

    ----

    Den das Ausmaß der Flüchtlingsproblematik in bestimmten Gebieten geht soweit das Wohnungen extra an Flüchtlinge vermietet werden , und damit explizit nicht den ortsansässigen Menschen zur Verfügung stehen.

    Dann zu sagen, Pech, zieht halt weg oder nehmt eine teurere Wohnung, ist blanker Hohn gegenüber diesen Menschen und nimmt deren reale Probleme nicht für wahr.

    Den ohne Frage, gerade im Niedrig-Lohn Bereich und in ohnehin problematischen Gebieten haben Flüchtlinge schlichtweg nichts aber auch gar nichts verloren ; dort muss man seinen Nicht-Flüchtlingen schon Hilfe zukommen lassen die sie zum größten Teil auch heute nicht bekommen, nur darüber redet keiner in einer Weise wie sie die Flüchtlings-Debatte lostritt (den alles was Medial so aufgeblasen wird, da reagiert die Politik, alles was einfach "im stillen" schlecht und hoch problematisch ist, das wird gekonnt ignoriert, oder noch schlimmer, man unterstellt den Menschen selbst Schuld zu sein an ihren Problemen, was letztlich das komplette Gegenteil von Hilfe ist).


    ----

    Ich bin selbst kein AfD Wähler, aber ich kann absolut nachvollziehen warum jemand diese Partei wählt, man sieht durch die hohen Wählerzahlen einfach das die Gruppen die sich an den Themen aufreibt eben doch ziemlich hoch ist.

    Meine These also, will man die Flüchtlingsthematik und Grundeinstellung der Menschen diesen gegenüber verbessern, muss man zu aller erst dafür sorgen das es den hiesigen Menschen wirklich gut genug geht das sie keinen Neid (und daraus folgend Zorn und sogar Hass) auf Flüchtlinge empfinden müssen.

  8. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: Mithrandir 21.09.16 - 12:37

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Den den meisten NEID und Fremdenfeindlichkeit gibt es nur deshalb, weil es
    > einem selbst schlecht geht und man es nicht akzeptieren kann das anderen
    > geholfen wird, während man selbst keine Hilfe bekommt ; und das vor allem
    > im "nationalen" Aspekt, da man eben schon eine größere Beziehung zu seinem
    > eigenen Land hat als zum Ausland und Flüchtlingen.

    Ganz ehrlich - in diesem Land muss keiner ohne Hilfe leben. Ja, es ist nicht immer leicht, und ja, man muss sich um eine ganze Menge kümmern.

    Aber sich nur hinzusetzen und herumzujaulen... Dann darf man sich auch nicht wundern.

  9. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: theonlyone 21.09.16 - 12:48

    Mithrandir schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > theonlyone schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Den den meisten NEID und Fremdenfeindlichkeit gibt es nur deshalb, weil
    > es
    > > einem selbst schlecht geht und man es nicht akzeptieren kann das anderen
    > > geholfen wird, während man selbst keine Hilfe bekommt ; und das vor
    > allem
    > > im "nationalen" Aspekt, da man eben schon eine größere Beziehung zu
    > seinem
    > > eigenen Land hat als zum Ausland und Flüchtlingen.
    >
    > Ganz ehrlich - in diesem Land muss keiner ohne Hilfe leben. Ja, es ist
    > nicht immer leicht, und ja, man muss sich um eine ganze Menge kümmern.
    >
    > Aber sich nur hinzusetzen und herumzujaulen... Dann darf man sich auch
    > nicht wundern.

    Wirklich freiwillig macht das auch kaum einer.

    Ohne Frage gibt es Problemviertel , Menschen mit ganz verschiedensten Problemen.

    Und dir brauchen auch ohne Frage Hilfe.

    Viele bekommen keine Hilfe, den je nachdem wo/wann an wenn man da gerät wird so manch einer eher schikaniert anstatt Hilfe zu bekommen (den es gibt zahlreiche Familien die leben in baufälligen Wohnungen, einfach weil sie es müssen).

    Da fehlt die Hilfe wo sie gebraucht wird und wenn dann Flüchtlingen geholfen wird und die Probleme der Menschen nicht ernst genommen werden (ganz so wie das Kommentar hier oben) , dann spült man der AfD nur Wähler zu ; letztlich völlig zu Recht, weil hier die Politik versagt und einfach Lücken und Löcher hat die sie ansonsten gekonnt ignoriert oder gar vertuscht.

  10. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: chewbacca0815 21.09.16 - 12:50

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Den den meisten NEID und Fremdenfeindlichkeit gibt es nur deshalb, weil es einem selbst schlecht geht und man es nicht akzeptieren kann das anderen geholfen wird, während man selbst keine Hilfe bekommt ; und das vor allem im "nationalen" Aspekt, da man eben schon eine größere Beziehung zu seinem eigenen Land hat als zum Ausland und Flüchtlingen.

    Ein sehr guter Ansatz! War es Ende der 1920er Jahren nicht vergleichbar? Wir wissen, was aus dem damaligen Frust heraus geboren wurde! Ich sehe schmutzig-braune Parallelen, leider. Die Verlierer unseres Wirtschaftssystems sind heute diejenigen, die der AfD und ihren Irren den Steigbügel halten und bemerken dabei nicht, dass sie gerade mit rund 100 Jahre alten Sprüchen wieder auf's Neue geködert werden.

    Mir wird einfach schlecht, wenn ich die heutigen Parolen der AfD höre; das hatten wir schonmal, der Ausgang ist bekannt.

  11. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: jkow 21.09.16 - 13:34

    Lapje schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und was sind das bitte für Moralvorstellungen, wenn man selbst
    > jahrzehntelang Hilfe bekommt, aber nicht helfen will? [...]
    >
    > Es darf zudem nicht vergessen werden, dass die Menschen der damaligen DDR
    > eben der BRD "beigetreten" sind... [...]
    >
    > Und nur damit keine falschen Vorstellungen aufkommen (traurig genug dass
    > man das immer dabei sagen muss): Ich habe selbst Verwandte in den neuen
    > Bundesländern, die sich sehr mag...

    Trotzdem scheint mir, dass Du zu wenig von der Wende oder den Problemen derer verstehst, die durch die Wende ihre wirtschaftliche Perspektive verloren haben, also dass Du sie in einer Diskussion zum Vergleich heranziehen solltest. Ich glaube auch nicht, dass Du Dir vorstellen kannst, wie es ist, wenn innerhalb von 1/2 Jahren eine komplette industrielle Landschaft ausgeschlachtet und dann dem Erdboden gleichgemacht wird.

    Die Wende ist kein Integrationsproblem im Sinne der jetzigen Flüchtlinge und für Integration ist hier auch kein Geld geflossen, sondern für "Aufbau". Aufbau nach feindlicher Übernahme und Zerschlagung. Das viele Geld (der Soli wird übrigens auch von Ossis bezahlt) konnte die durch die Wende entstandenen Strukturverlust aber nicht wieder umkehren, da der Bedarf längst von Westfirmen gedeckt wird, die einen Teufel tun und ihre neu gewonnenen Marktanteile einfach wieder abgeben.

    Und das sage ich als einer, der von der Wende persönlich mehr als profitiert hat.

  12. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: invalid 21.09.16 - 13:37

    Schnarchnase schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und mal ehrlich: Hat sich unser Alltag durch die Flüchtlinge irgendwie
    > verändert? Bei mir um die Ecke gibt es ein Flüchtlingsheim und ich bekomme
    > davon so gut wie nichts mit. Es spielen mehr Kinder auf dem Bolzplatz, aber
    > wars dann auch schon.

    OK, vielleicht erklärt das Pseudonym Schnarchnase ja schon einiges. Aber nee ist klar es ändert sich überhaupt nicht. Sarkasmus pur. Wie blind muss man sein um so eine Behauptung aufzustellen. Oder alternativ wie viel Sand hat man sich von den Medien in die Augen streuen lassen um so etwas ernsthaft zu behaupten. Was hat sich alles geändert:
    - Die Demographie ändert sich erheblich. Es gibt einen brachialen Männerüberschuss durch die Zuwanderung in den jungen Jahrgängen bis etwa 30 Jahre. Gleichzeitig eine erhebliche Erhöhung der Quote mit Migrationshintergrund in diesen Jahrgängen.
    - Die Kriminalität steigt erheblich an. Siehe zum Beispiel Twitter XYEinzelfall
    - Krankheiten die hier bereits "ausgerottet" waren stehen in den Krankenhäusern und Praxen wieder auf der Tagesordnung.
    - Erhebliche finanzielle Aufwendungen sind notwendig um diese "Aufgabe" zu stemmen
    - Gesetze wurde quasi außer Kraft gesetzt, die Migrationswellen werden auch von Terroristen genutzt, es findet effektiv keine Grenzkontrolle und Personenüberprüfung statt

    Und noch eine Anmerkung: Man lockt die Menschen mit diesem Verhalten geradezu hierher. Das Ergebnis sind nicht weniger Tote (zum Beispiel Ertrunkene im Mittelmeer) sondern mehr. Das Australische Model wäre sicher humaner!

  13. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: ThaKilla 21.09.16 - 13:49

    cuthbert34 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt ja nicht den Sachsen, den Rheinland
    > Pfälzer und den Niedersachsen.

    Habe nicht vor in die Diskussion mit einzusteigen, aber eines muss ich kurz klar stellen... Rheinland-Pfalz hat nichts mit den neuen Bundesländern zu tun.

  14. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: Brainfreeze 21.09.16 - 13:54

    invalid schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > OK, vielleicht erklärt das Pseudonym Schnarchnase ja schon einiges. Aber
    > nee ist klar es ändert sich überhaupt nicht. Sarkasmus pur. Wie blind muss
    > man sein um so eine Behauptung aufzustellen. Oder alternativ wie viel Sand
    > hat man sich von den Medien in die Augen streuen lassen um so etwas
    > ernsthaft zu behaupten. Was hat sich alles geändert:
    > - Die Demographie ändert sich erheblich. Es gibt einen brachialen
    > Männerüberschuss durch die Zuwanderung in den jungen Jahrgängen bis etwa 30
    > Jahre. Gleichzeitig eine erhebliche Erhöhung der Quote mit
    > Migrationshintergrund in diesen Jahrgängen.
    > - Die Kriminalität steigt erheblich an. Siehe zum Beispiel Twitter
    > XYEinzelfall
    > - Krankheiten die hier bereits "ausgerottet" waren stehen in den
    > Krankenhäusern und Praxen wieder auf der Tagesordnung.
    > - Erhebliche finanzielle Aufwendungen sind notwendig um diese "Aufgabe" zu
    > stemmen
    > - Gesetze wurde quasi außer Kraft gesetzt, die Migrationswellen werden auch
    > von Terroristen genutzt, es findet effektiv keine Grenzkontrolle und
    > Personenüberprüfung statt

    Kannst Du auch irgendetwas davon mit seriösen Quellen belegen? Quellen, die konkrete Zahlen deine Behauptungen untermauern.
    So klingt das im Moment nur wie die Rede eines AFD-Anhängers. Ich hätte aber gerne Fakten.

    > Und noch eine Anmerkung: Man lockt die Menschen mit diesem Verhalten
    > geradezu hierher. Das Ergebnis sind nicht weniger Tote (zum Beispiel
    > Ertrunkene im Mittelmeer) sondern mehr. Das Australische Model wäre sicher
    > humaner!
    Was ist daran humaner, flüchtenden Menschen noch in den Booten zur Umkehr zu zwingen. Oder was meinst Du?

  15. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: gadthrawn 21.09.16 - 13:57

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Und mal ehrlich: Hat sich unser Alltag durch die Flüchtlinge irgendwie
    > > verändert? Bei mir um die Ecke gibt es ein Flüchtlingsheim und ich
    > bekomme
    > > davon so gut wie nichts mit. Es spielen mehr Kinder auf dem Bolzplatz,
    > aber
    > > wars dann auch schon.

    Ich denke ja. Unser Alltag hat sich verändert und verändert sich weiter. Ich lebe in einer Gegend die nicht unbedingt arm ist und in einem sogenannten Geberland.
    Momentan wurde aus Kostengründen etliches soziales und einige medizinische Leistungen eingestellt.
    Menschen die bisher nie in unser soziales System eingezahlt haben bekommen Leistungen aus diesem.
    Krankenkassenleistungen sind eben nicht umsonst. Mehr Teilnehmer ohne mehr Einnahmen bedeutet auf Dauer, dass entweder Leistungen runter gehen oder die Leistungen teurer werden.
    Also ja - wir haben eine Veränderung.

    Da wir als Gesellschaft immer mehr "überaltern" , kann diese Veränderung sein, dass die Flüchtlinge von heute die Steuer- und Rentenzahler von morgen sind. Jetzt mehr Kosten => in Zukunft mehr Einnahmen.

    > In der durchschnitts Gegend wird das nie ein Problem sein, da man genug
    > Platz und Ressourcen hat um Flüchtlinge aufzunehmen. Klar kostet das, aber
    > es ist kein nennenswertes Problem.

    Auch und gerade in Durchschnittsgegenden ist das ein Problem. Hier hat das Freischwimmbad eine Weile wegen Belästigungen weiblicher Jugendlicher keine "Flüchtlinge" mehr hereingelassen - mittlerweile machen sie das nicht generell sondern nur noch mit einer tollen Fotowand mit denjenigen die nicht herein dürfen. Weibliche Badegäste werden aufgefordert, Belästigungen schneller zu melden.

    Da ist ein Problem. Die meisten Flüchtlinge werden eben nicht an so etwas beteiligt sein. Aber das Bild was einige dadurch von Flüchtlingen geben nehmen eben Menschen auf. Dann ist es nicht - der oder die einzelnen Täter - sondern die Flüchtlinge. Und da so etwas ungewohnt ist nehmen es auch gerade ältere Mitbürger der Nachkriegsgeneration als Bedrohung wahr. Diejenigen, die glauben etwas zu verlieren zu haben oder ihre Kinder/Enkel schützen wollen.

    > Problematisch wird es wenn in Gegenden mit geringem Einkommen
    > Flüchtlingswohnungen angemietet werden und die sonstigen Bürger in der
    > Region schon keine Wohnung finden (Thema Mietpreise, bezahlbare Wohnungen)
    > , hier hat man Konflikte der Themenbereiche und automatisch eine schädliche
    > Neid-Debatte , die völlig verständlich ist.

    Wie gesagt nicht nur da, aber eben auch aus Kostengründen gehören auch Flüchtlinge in ärmere Regionen.
    Nehmen wir mal Thüringen oder Sachsen-Anhalt als Empfängerlander = weniger Geld ist da. Die letzten Jahr(zehnt)e gab es Abwanderungen der Bevölkerung. in den nächsten 15 Jahren wird in beiden Bundesländern mit einem Bevölkerungsrückgang von 17,5 / 19,8 % gerechnet. Heißt: da ist Wohnraum frei und wird weiterer Wohnraum frei. Es gibt sozusagen mit Flüchtlingen die Möglichkeit "aufzuforsten", und gezielt die Regionen zu fördern die eben spärlicher besiedelt sind.

    Vielleicht mal zum Vergleich 2 Städte mit Wohnungsangeboten
    Dresden günstig - 545.000 Einwohner - schnelle Suche 2381 Wohnungsangebote
    München teuer - 1.500.000 Einwohner - 394 Wohnungsangebote
    heißt: 3 mal so viele Einwohner und etwa 6mal weniger Wohnungen.
    Bremen als Mitte - 500.000 Einwohnern - 400 Wohnungsangebote

    Gera ist ja wegen Flüchtlingen in den Nachrichten...
    Gera 115000 Einwohner - 723 Wohnungsangebote

    Wo ist also der Wohnraum frei?

    Flüchtlingsheime in anderen Bundesländern sind überbesetzt - warum sind dann 8 von 10 in Thüringen leer?

    > Den jemand der Arbeitslos ist und damit mehr und mehr in die
    > Perspektivlosigkeit abdriftet, dem dann ein Flüchtlingsheim mit neu
    > gemachten Wohnungen vor die Nase zu setzen, ist ja wohl völlig klar das der
    > das nicht begrüßt, weil man sich damit verarscht und vergessen vorkommt
    > (und das ist traurigerweiße dann auch der Fall).

    Siehe oben. Flüchtlingsheime in ärmeren Gebieten in D sind auch im Normalfall Flüchtlinge in nicht mehr so dicht besiedelten Gebieten mit mehr freien Wohnungen.
    Also gerade in ärmeren Regionen hat man den Platz für die Flüchtlinge.

    Was fehlt ist die Förderung von Arbeit in den schwachen Regionen. Eben das Wecken von Perspektiven und das Aufzeigen, warum in Deutschland Einwanderung notwendig ist. Vielleicht mit leichten Fragen wie wer zahlt deine Rente wenn du alt bist? Wer betreut dich im Alter? Wer macht den Job bei McDonalds oder vor dem Dönergrill oder in der Pflege freiwillig (das sind normal auch nicht die, die über keine Perspektive und keine Arbeit klagen)?

  16. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: Kaygeebee 21.09.16 - 14:05

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was sind das denn hier für rechte Ansichten!


    Wenn ich mal nicht weiter weiß... beschimpfe ich andere als Rechte und Nazis.

    Als ob man damit irgendwas klären würde... Wer so argumentiert, hat doch gar kein Interesse an einer Diskussion, da man die eigene Meinung, welche oft mehr einer sektenhaften Ideologie gleicht, für so richtig hält, dass diese gar nicht mit Argumenten belegt werden muss.
    Gibt es dafür irgendwo ein linksgrünes Ausbildungscamp, wo man diese Idiotie lernt?

  17. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: ThaKilla 21.09.16 - 14:10

    Kaygeebee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich mal nicht weiter weiß... beschimpfe ich andere als Rechte und
    > Nazis.

    Da hast du recht das macht man nicht.

    > Gibt es dafür irgendwo ein linksgrünes Ausbildungscamp, wo man diese
    > Idiotie lernt?

    Und hier machst du es selbst.

  18. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: invalid 21.09.16 - 14:12

    Brainfreeze schrieb:
    > Kannst Du auch irgendetwas davon mit seriösen Quellen belegen? Quellen, die
    > konkrete Zahlen deine Behauptungen untermauern.
    > So klingt das im Moment nur wie die Rede eines AFD-Anhängers. Ich hätte
    > aber gerne Fakten.
    Zu 1.) Demographie: Recherchiere doch bitte einfach selber einmal wie alt die ankommenden Flüchtlinge statistisch sind und welches Geschlecht sie habe (statistisch). Dann wirfst Du einen Blick in die Bevölkerungsstatistik hier. Das sollte sich recht schnell klären lassen. Wenn Du dann zu einen anderen Ergebnis kommst, bitte lass es mich wissen.
    zu 2.) Krimminalität: Siehe Twitter XYEinzelfall (das kriegst Du sicher hin dass in einen Link zu verwandeln). Alle Topics dort sind mit links zu den Pressemeldung belegt.
    zu 3.) Krankheiten: Tja links kann ich jetzt nicht bieten, das ist halt ein Thema was eher privat ist. Mit etwas Logik kommt man aber leicht zu dem Schluss dass dies zu erwarten ist.
    zu 4.) Finanzielle Aufwendungen: Was denkst Du denn? Dass die Versorgung von Millionen Menschen kein Geld kostet? Zu den Kosten ein Beispiel: http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/das-rundum-wohlfuehl-paket.html
    zu 5.) Gesetze: Ca. 70% der Flüchtlinge kommen hier ohne Pass also Identitätsnachweis an. Weiterhin ist das Recht auf Asyl ein individuelles Recht. Das einer Person die individuell politisch verfolgt wird Schutz gewährt. Aus dem UN-Recht zu Kriegsflüchtlingen leitet sich kein Recht ab Schutz in einem bestimmten Land zu erhalten. Weiterhin fällt ein Großteil der Flüchtlinge weder unter die eine noch die andere Regel. Es wird viel gelogen, was das Herkunftsland angeht, und dank fehlender Pässe ist das Gegenteil schwer zu beweisen. Ist das dann doch geklärt ist die Abschiebung aus vielerlei Gründen schwer bis unmöglich. Praktisch das gesamte Aufenthaltsrecht ist quasi außer Betrieb gesetzt. ...

    > > Und noch eine Anmerkung: Man lockt die Menschen mit diesem Verhalten
    > > geradezu hierher. Das Ergebnis sind nicht weniger Tote (zum Beispiel
    > > Ertrunkene im Mittelmeer) sondern mehr. Das Australische Model wäre
    > sicher
    > > humaner!
    > Was ist daran humaner, flüchtenden Menschen noch in den Booten zur Umkehr
    > zu zwingen. Oder was meinst Du?
    Das Australische Model ist das was das demokratische Land Australien praktiziert. Dadurch gibt es quasi keine ertrinkenden Flüchtlinge mehr, weil es niemand mehr versucht. Wie es funktioniert findest Du bestimmt raus. Google ist dein Freund. Aber vielleicht sind ja auch die Australier nur einfach alles Nazis, nicht?

  19. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: slemme 21.09.16 - 14:20

    Und was genau ist an Feindlichkeit gegenüber dem Islam schlecht?

  20. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: ThaKilla 21.09.16 - 14:23

    slemme schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und was genau ist an Feindlichkeit gegenüber dem Islam schlecht?

    Seit wann ist Feindlichkeit etwas gutes?

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