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Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

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  1. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: slemme 21.09.16 - 14:27

    Ist auch immer situationsbedingt.
    Ich persönlich will jedenfalls nichts mit einer Ideologie zu tun haben, die Menschenrechte mit Füßen tritt und deren Anhänger einen mittelalterlichen, kriegstreibenden Kinderschänder als ihren Propheten verehren.

    Will hiermit übrigens nicht sagen dass ich Pro-AfD bin.

  2. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: invalid 21.09.16 - 14:31

    ThaKilla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > slemme schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und was genau ist an Feindlichkeit gegenüber dem Islam schlecht?
    >
    > Seit wann ist Feindlichkeit etwas gutes?

    Naive Menschen sind zu allen nett. Wird man älter erkennt man dass nicht alle Menschen Freunde sind. Daraus zieht man dann seine Konsequenzen. Dass heißt man ist sich dann im klaren dass man diese Menschen nicht mag und verhält sich entsprechend.

    Was den Islam angeht. Was genau ist an diesem denn gut? Vielleicht gelingt dir ja auch zu sagen was daran schlecht ist.

    Ich persönlich habe nichts gegen den Islam, in den Länder in den er traditionell die Religion der Menschen ist. Ich bin aber überzeugt dass der heute in vielen Ländern gelebte Islam nicht kompatible zu einer aufgeklärten demokratischen Gesellschaft ist. Entsprechend möchte ich ihn hier nicht, jedenfalls nicht mehr als nötig und schon gar nicht als dominante Kraft! Und schlimm?

  3. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: mag 21.09.16 - 14:35

    slemme schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und was genau ist an Feindlichkeit gegenüber dem Islam schlecht?

    Das ergibt genauso wenig Sinn wie seinerzeit die pauschale Klassifizierung aller Juden als Feind. Oder aller Kommunisten. Aller Schwarzen. Aller Protestanten. Etc.

    Feindlichkeit ist per se schlecht. Sie führt leicht zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, und diese wann immer möglich zu verhindern ist stets im Interesse aller. Im Einzelfall ist eine feindliche Einstellung aufgrund des Verhaltens der Gegenseite gerechtfertigt. Das kann sich aber nur auf Einzelpersonen oder klar definierte Personengruppen beziehen.

    Wer dem Islam generell und damit allen Moslems feindlich gegenübersteht, also der Meinung ist, eine Personengruppe von immerhin 1,6 Milliarden Menschen wäre ihm wiederum feindlich gesinnt, leidet entweder unter einer schweren Form von Verfolgungswahn oder ist schlicht und ergreifend ein Rassist.

  4. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: Trollversteher 21.09.16 - 14:38

    >Und was genau ist an Feindlichkeit gegenüber dem Islam schlecht?

    Das gleiche, was an jeder Art generalisierter, pauschaler Feindlichkeit gegenüber religiösen oder ethnischen Gruppen schlecht ist?

  5. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: invalid 21.09.16 - 14:40

    mag schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > slemme schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und was genau ist an Feindlichkeit gegenüber dem Islam schlecht?
    >
    > Das ergibt genauso wenig Sinn wie seinerzeit die pauschale Klassifizierung
    > aller Juden als Feind. Oder aller Kommunisten. Aller Schwarzen. Aller
    > Protestanten. Etc.
    >
    > Feindlichkeit ist per se schlecht. Sie führt leicht zu gewalttätigen
    > Auseinandersetzungen, und diese wann immer möglich zu verhindern ist stets
    > im Interesse aller. Im Einzelfall ist eine feindliche Einstellung aufgrund
    > des Verhaltens der Gegenseite gerechtfertigt. Das kann sich aber nur auf
    > Einzelpersonen oder klar definierte Personengruppen beziehen.

    Der Islam ist doch eine klar definierte Personengruppe. Und der Islam ist kein angeborenes Merkmal sondern eine mehr oder weniger freiwillig gewählte Ideologie/Religion. Wer diese Ideologie lebt muss sich auch nach den Regeln der Ideologie bewerten lassen, er macht sie sich ja dadurch zu eigen. Punkt!

  6. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: theonlyone 21.09.16 - 14:40

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie gesagt nicht nur da, aber eben auch aus Kostengründen gehören auch
    > Flüchtlinge in ärmere Regionen.

    Natürlich, eine sturre und stumpfe Rechnung wird immer zum Ergebnis kommen, wir stecken die Leute da hin wo es am "billigsten" ist.

    Das ist aber ein Sozial hoch problematische Lösung, den man steckt die Flüchtlinge die Hilfe brauchen in die Region in denen sie erst recht keine wirkliche Hilfe zu erwarten haben, den da "flüchten" ja schon die Deutschen weg in andere Städte und genau DORT will man nun Flüchtlinge hinstecken ?

    Das mag erstmal total naheliegend sein, aber es ist einfach die komplett falsche Variante mit Flüchtlingen "sozial verträglich" umzugehen.

    Wenn überhaupt muss man Flüchtlinge gerade in Städte bringen und dort wirklich einbürgern und das NICHT in Ballungsgebieten in denen dann "nur" Flüchtlinge leben (also diese Bezirke vermeiden, in denen dann nur "Türken" leben z.B. das passiert ständig und das hat einfach gravierende negative Einflüsse die man dann kaum mehr beseitigt bekommt, wenn sie sich mal verfestigt haben).

    > Es gibt sozusagen mit Flüchtlingen
    > die Möglichkeit "aufzuforsten", und gezielt die Regionen zu fördern die
    > eben spärlicher besiedelt sind.

    Das "auffüllen" halte ich für höchst problematisch, weil es Probleme erzeugt die man einfach verschleppt.

    Niemand will in den Regionen leben, mit gutem Grund.

    Dort Flüchtlinge unterzubringen schadet dem Eingliederungs-Prozess enorm und wenn das zur Folge hat das wir dort nur noch mehr Verwahrlosung bekommen und noch weniger Menschen in die Regionen ziehen wollen (den niemand zieht bewusst in einen Bezirk der BEKANNT ist dafür das dort nur Flüchtlinge leben und alle sonstigen Menschen abziehen, das ist ja die Manifestation von Perspektivlosigkeit).

    Rechnerisch eine tolle Lösung weil man viel weniger Geld ausgeben muss.
    Aber ein völlig katastrophaler Lösungsansatz der am Ende nur noch viel gravierendere Probleme nach sich zieht.

    > Vielleicht mal zum Vergleich 2 Städte mit Wohnungsangeboten
    > Dresden günstig - 545.000 Einwohner - schnelle Suche 2381 Wohnungsangebote
    > München teuer - 1.500.000 Einwohner - 394 Wohnungsangebote
    > heißt: 3 mal so viele Einwohner und etwa 6mal weniger Wohnungen.
    > Bremen als Mitte - 500.000 Einwohnern - 400 Wohnungsangebote

    Die reine Anzahl kann man gar nicht als Gewichtung nehmen. Bezahlbar muss das ganze sein und auch nutzbar.
    Gerade in Dresden gibt es einige Wohnungen die sind einfach baufällig, Schimmel an den Wänden oder haben eine grausige Lage (da will einfach keiner wohnen).

    In diese Problemgebiete dann Flüchtlinge zu stecken ist wie Öl ins Feuer zu kippen ; da ist völlig klar das die da nicht mit Handkuss empfangen werden, gerade weil die wenigen die noch dort leben selbst soziale Probleme haben und gerade da ist es einfach sehr Zynisch genau dort Flüchtlinge unterzubringen und dort Hilfsgelder reinzublasen, während die "Konkurrenzgruppe" (und als direkte Konkurrenz sehen sich die Menschen) , bekommen keine oder einfach weniger Hilfe.

    Von den sozial schwächsten kann man einfach nicht verlangen das sie anderen auch noch helfen.

    Von den sozial STÄRKSTEN sollte man erwarten können das sie den schwächeren helfen.

    Demnach wäre es genau richtig in die am besten aufgestellten Gebiete und das sind dann eben auch die wirklich teuren, genau da müssen Flüchtlinge integriert werden, weil genau dort haben sie die besten Chancen das sie wirklich sinnvoll eingegliedert werden und dort hat man auch den wenigsten Widerstand zu erwarten (weil dort völlig das Gefühl entfällt das jemanden etwas weggenommen wird).

    Natürlich bleibt das Problem das man mit seinen deutschen Bürgern in der Unterschicht einfach deutlich schlechter umgeht als mit Flüchtlingen (den da wird man gerne abgestempelt als "unfähig" und ab dann ist man in der Abwärtsspirale gefangen, den die Kraft aufzubringen sich da raus zukämpfen, das kann man schlichtweg nicht von den sozial Schwächsten erwarten, und das traurigste, dort leben viele Kinder).

    > Gera ist ja wegen Flüchtlingen in den Nachrichten...
    > Gera 115000 Einwohner - 723 Wohnungsangebote
    >
    > Wo ist also der Wohnraum frei?

    Das perverse ist das der Wohnraum in einigen Fällen zu Gunsten von Flüchtlingen vergeben wird, wenn es aber auch lokale Menschen gibt die schon lange eine Wohnung suchen.

    Hier werden also Flüchtlinge bevorzugt und da ist die simple Logik das man in einem Land im Zweifel die eigenen Bürger besser stellen sollte als Flüchtlinge (wenn sie eben in direktem Konflikt stehen, was uns wieder zum Kernproblem bringt, das man die Unterschicht anheben muss, denen muss es einfach besser gehen, dann geht es automatisch auch den Flüchtlingen besser, da sie hier keine lokale deutsche Konkurrenzgruppe mehr haben denen sie gefühlt oder real etwas wegnehmen könnten).

    > Siehe oben. Flüchtlingsheime in ärmeren Gebieten in D sind auch im
    > Normalfall Flüchtlinge in nicht mehr so dicht besiedelten Gebieten mit mehr
    > freien Wohnungen.
    > Also gerade in ärmeren Regionen hat man den Platz für die Flüchtlinge.

    Irgendwo muss man sich eben auch eingestehen das man die reine Anzahl an Flüchtlingen nicht "würdig" aufnehmen kann, weil man schon seine lokalen Bürger nicht unter durchgängig "würdigen" Bedingungen versorgen kann.

    Kurz gesagt, wenn man schon nicht mit seinen vorhandenen Ressourcen seine Unterschicht wirklich integrieren kann, dann hat man mit zusätzlichen Flüchtlingen, die noch weitere Probleme mit sich bringen erst recht keine Chance (und wenn es hier zu Problemen kommt, dann schneiden die noch viel tiefer ein als ohnehin schon, siehe Terroristen etc. pp.).

  7. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: Trollversteher 21.09.16 - 14:43

    >st auch immer situationsbedingt.

    Richtig. Daher ist eine pauschale Feindlichkeit gegenüber allen Angehörigen einer Religion schlecht und grundsätzlich abzulehnen.

    >Ich persönlich will jedenfalls nichts mit einer Ideologie zu tun haben, die Menschenrechte mit Füßen tritt und deren Anhänger einen mittelalterlichen, kriegstreibenden Kinderschänder als ihren Propheten verehren.

    Da machst Du es Dir aber ein wenig leicht, denn:

    1.) Tritt der Islam nicht generell die Menschenrechte mit den Füßen, ganz im GEgenteil - das ist immer eine Sache der Auslegung und der individuellen Glaubensinterpretation.

    2.) Der Rest ist einfach auf Unwissenheit basierender Schwachsinn. Mohammed war, gemessen an seiner Zeit (und den historischen Rahmen muss man IMMER mit einbeziehen) weder Kriegstreiber noch Kinderschänder.

  8. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: slemme 21.09.16 - 14:44

    Danke für deine Aussage, schön auf jemanden zu treffen, der die Problematik erkennt.

    Wobei ich sagen muss dass ich zu meinem Teil überall auf der Welt gegen den Islam bin, allgemein gegen Religion.
    Der Islam müsste einer kompletten Reform unterzogen werden, bevor er auf das 21. Jahrhundert anwendbar wäre.
    Wobei nach so einer Reformation wahrscheinlich wenig des ursprünglichen zurück bleiben würde...

  9. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: theonlyone 21.09.16 - 14:44

    slemme schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist auch immer situationsbedingt.
    > Ich persönlich will jedenfalls nichts mit einer Ideologie zu tun haben, die
    > Menschenrechte mit Füßen tritt und deren Anhänger einen mittelalterlichen,
    > kriegstreibenden Kinderschänder als ihren Propheten verehren.
    >
    > Will hiermit übrigens nicht sagen dass ich Pro-AfD bin.

    Genau, weg mit der CDU/CSU !

  10. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: ThaKilla 21.09.16 - 14:45

    slemme schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist auch immer situationsbedingt.
    > Ich persönlich will jedenfalls nichts mit einer Ideologie zu tun haben, die
    > Menschenrechte mit Füßen tritt und deren Anhänger einen mittelalterlichen,
    > kriegstreibenden Kinderschänder als ihren Propheten verehren.
    >
    > Will hiermit übrigens nicht sagen dass ich Pro-AfD bin.

    Wäre das Wort Prophet nicht enthalten könnte man denken du würdest von der Kirche reden...

    Mir persönlich ist die Religion eines Menschen vollkommen egal, ich halte sie alle für destruktiv (außer den Buddhismus... ) und lehne jede Form der Religion ab.

    Schere ich deswegen alle Menschen einer Glaubensrichtung über einen Kamm? Nein natürlich nicht. Jeder ist verschieden.

  11. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: mag 21.09.16 - 14:49

    slemme schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich persönlich will jedenfalls nichts mit einer Ideologie zu tun haben, die
    > Menschenrechte mit Füßen tritt und deren Anhänger einen mittelalterlichen,
    > kriegstreibenden Kinderschänder als ihren Propheten verehren.
    >
    > Will hiermit übrigens nicht sagen dass ich Pro-AfD bin.

    Gut, also bist du unabhängiger Hassprediger. Zur Kenntnis genommen.

    Warum aber nur so einseitig gegen den Islam? Hau doch auch mal einen gegen die Katholiken raus, gerade beim Thema Kinderschänden bieten die doch eine Steilvorlage, und die Inquisition war nich gerade ein Hort der Menschenrechte. Oder wie wär's mit den Protestanten? Eine Bewegung gegründet von einem beinharten Antisemiten mit dem Umgangsformen eines Dorfprolls. Wenn du dir Mühe gibst, findest du bei jedem Menschen, inkl. dir selbst, einen Grund ihn zu hassen.

  12. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: Trollversteher 21.09.16 - 14:51

    >Naive Menschen sind zu allen nett. Wird man älter erkennt man dass nicht alle Menschen Freunde sind. Daraus zieht man dann seine Konsequenzen. Dass heißt man ist sich dann im klaren dass man diese Menschen nicht mag und verhält sich entsprechend.

    Geht man diesen Reifeprozess noch einen Schritt weiter, dann erkennt man, dass eine pauschale Verurteilung ganzer Gruppen und Schubladendenken, und die daraus resultierende Feindseligkeit genau so falsch und naiv ist wie "zu allen nett" zu sein. Mit dem Unterschied, dass dich Letzteres immer noch für die Allgemeinheit zum besseren Menschen macht, weil Du Dir damit höchstens selber, aber keinem anderen schadest.

    >Was den Islam angeht. Was genau ist an diesem denn gut? Vielleicht gelingt dir ja auch zu sagen was daran schlecht ist.

    Man kann den Islam nicht als ganzes beurteilen, weil es immer auf die Auslegung ankommt. Das gleiche gilt für alle Religionen. Es gibt pazifistische, altruistische Auslegungen, die ganz bestimmt besser sind als die generell im Kapitalismus vorherrschenden Moralvorstellungen, und es gibt kriegerische, unterdrückende Auslegungen, die sicher schlechter sind, als die allgemein im Westen vorherrschenden Moralvorstellungen. Eine Verallgemeinerung ist auf jeden Fall nicht zulässig.

    >Ich persönlich habe nichts gegen den Islam, in den Länder in den er traditionell die Religion der Menschen ist. Ich bin aber überzeugt dass der heute in vielen Ländern gelebte Islam nicht kompatible zu einer aufgeklärten demokratischen Gesellschaft ist.
    Entsprechend möchte ich ihn hier nicht, jedenfalls nicht mehr als nötig und schon gar nicht als dominante Kraft! Und schlimm?

    Schlimm daran ist die irrationale Angst, die hinter dieser Aussage steckt (und die von Demagogen wie diversen AfD Spitzenpolitikern gezielt geschürt wird.) Nämlich die Angst, der Islam könnte hier eine "dominante Kraft" werden, was ziemlich unrealistisch ist. Man muss die radikalen Einzeltäter und Gruppierungen wie die Salafisten im Auge behalten, aber das sind innerhalb der Muslime in Deutschland zahlenmässig nur sehr kleine Minderheiten.

  13. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: ThaKilla 21.09.16 - 14:52

    invalid schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naive Menschen sind zu allen nett. Wird man älter erkennt man dass nicht
    > alle Menschen Freunde sind. Daraus zieht man dann seine Konsequenzen. Dass
    > heißt man ist sich dann im klaren dass man diese Menschen nicht mag und
    > verhält sich entsprechend.

    Das Gegenteil ist der Fall. Erfahrene Menschen sind zu allen Nett... denn sie wissen genau das sie keine Ahnung haben was für ein Mensch die Person ist die vor einem steht. Man kann weder an der Hautfarbe noch an der Religion erahnen ob ein Mensch "gut" oder "böse" ist. Macht man das ist das eine Vorverurteilung und in einer Demokratie wird kein Mensch vorverurteilt.

    > Was den Islam angeht. Was genau ist an diesem denn gut? Vielleicht gelingt
    > dir ja auch zu sagen was daran schlecht ist.
    >
    > Ich persönlich habe nichts gegen den Islam, in den Länder in den er
    > traditionell die Religion der Menschen ist. Ich bin aber überzeugt dass der
    > heute in vielen Ländern gelebte Islam nicht kompatible zu einer
    > aufgeklärten demokratischen Gesellschaft ist. Entsprechend möchte ich ihn
    > hier nicht, jedenfalls nicht mehr als nötig und schon gar nicht als
    > dominante Kraft! Und schlimm?

    Die Religion eines Menschen hat nichts mit seiner Persönlichkeit zu tun.

  14. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: mag 21.09.16 - 14:56

    invalid schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Der Islam ist doch eine klar definierte Personengruppe.

    Schon, ungefähr so klar definiert wie die Gruppe aller Braunhaarigen. In diesem Fall, da habe ich mich wohl unklar ausgedrückt, war mit wohldefiniert eine Personengruppe, die klein genug ist, als dass sie tatsächlich geschlossen als Feind einer anderen Person oder Personengruppe gegenübertreten kann, gemeint. Das ist für eine Menge wie "alle Muslime" schlichtweg nicht möglich. Fängt ja schon damit an, dass es genauso wenig den einen Islam gibt wie es das eine Christentum gibt.

  15. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: slemme 21.09.16 - 14:59

    > Gut, also bist du unabhängiger Hassprediger. Zur Kenntnis genommen.

    Wenn du mir dieses Label aufdrücken willst, von mir aus.

    > Warum aber nur so einseitig gegen den Islam? Hau doch auch mal einen gegen
    > die Katholiken raus, gerade beim Thema Kinderschänden bieten die doch eine
    > Steilvorlage, und die Inquisition war nich gerade ein Hort der
    > Menschenrechte. Oder wie wär's mit den Protestanten? Eine Bewegung
    > gegründet von einem beinharten Antisemiten mit dem Umgangsformen eines
    > Dorfprolls. Wenn du dir Mühe gibst, findest du bei jedem Menschen, inkl.
    > dir selbst, einen Grund ihn zu hassen.

    Relevanz

    Würden Christen morgen damit anfangen hunderte Anschläge im Namen Gottes zu verrichten, würde ich mich gegen diese genauso so aussprechen.
    Nur sind Christen (auch Juden, Buddhisten, usw.) in unserer momentanen Zeit, ein im Vergleich vernachlässigbarer Faktor.
    Der Islam stellt momentan nunmal die größte "Bedrohung" unserer allgemein geltenden Moralvorstellungen und Freiheiten dar.

  16. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: ThaKilla 21.09.16 - 15:04

    slemme schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Gut, also bist du unabhängiger Hassprediger. Zur Kenntnis genommen.
    >
    > Wenn du mir dieses Label aufdrücken willst, von mir aus.
    >
    > > Warum aber nur so einseitig gegen den Islam? Hau doch auch mal einen
    > gegen
    > > die Katholiken raus, gerade beim Thema Kinderschänden bieten die doch
    > eine
    > > Steilvorlage, und die Inquisition war nich gerade ein Hort der
    > > Menschenrechte. Oder wie wär's mit den Protestanten? Eine Bewegung
    > > gegründet von einem beinharten Antisemiten mit dem Umgangsformen eines
    > > Dorfprolls. Wenn du dir Mühe gibst, findest du bei jedem Menschen, inkl.
    > > dir selbst, einen Grund ihn zu hassen.
    >
    > Relevanz
    >
    > Würden Christen morgen damit anfangen hunderte Anschläge im Namen Gottes zu
    > verrichten, würde ich mich gegen diese genauso so aussprechen.
    > Nur sind Christen (auch Juden, Buddhisten, usw.) in unserer momentanen
    > Zeit, ein im Vergleich vernachlässigbarer Faktor.
    > Der Islam stellt momentan nunmal die größte "Bedrohung" unserer allgemein
    > geltenden Moralvorstellungen und Freiheiten dar.

    Christen starten direkt Kriege. Siehe USA. Da werden im Namen des Christentums ständig Angriffskriege geführt. Würde man jetzt alle Christen über einen Kamm scheren wäre jeder Christ dieser Welt genauso verantwortlich dafür.

    Verstehst du jetzt warum Verallgemeinerungen und der Generalverdacht gegen Muslime kontraproduktiv ist?

  17. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: slemme 21.09.16 - 15:06

    Natürlich ist jeder verschieden und natürlich lassen sich Aussagen über eine (vor allem so große) Gruppe von Menschen nicht auf einen einzelnen anwenden. #notall
    Das man das immer klar stellen muss...

    Das Christentum ist in unserer heutigen Zeit bei weitem nicht so ein destruktiver Faktor.

    Zum Thema: alle Religionen sind gleich schlecht

    Ich stimme dir in dem Punkt zu, dass Religion im allgemeinen ein Problem darstellt. (Ich hoffe ich habe dich da jetzt richtig verstanden)
    Aber der Islam ist momentan die mit Abstand kritischste Religion.
    Das hängt vor allem mit der schlechten Reformierbarkeit des Islam zusammen.

  18. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: Clown 21.09.16 - 15:07

    Brainfreeze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Frage ist, was durch solche Erfahrungen in Köpfen der bisherigen
    > Anwohnern passiert. Wenn Du einfach nur solche wahren Gegebenheiten
    > schilderst, ist das natürlich noch lange kein rechtes Gedankengut. Aber ich
    > kenne es, dass bei den Erzählungen dann häufig Aussagen nachgeschoben
    > werden wie "Wie wollen die Ausländer nicht hier", "Die haben in Europa
    > nichts zu suchen", "Das sind alles Schmarotzer" und so weiter. Und das ist
    > dann gleich etwas völlig anderes.

    Das ist wohl letztlich auch wieder eine Frage der Differenzierung, sowohl vom Sender als auch Empfänger der Botschaft!
    Wir werden mit Sicherheit in absehbarer Zukunft wegziehen. Ich könnte natürlich auch platt (und provokativ) sagen, dass ich die hier nicht haben will. Wobei das eben so nicht stimmt, denn ob die hier sind, ist mir egal. Es ist das an den Tag gelegte Verhalten, was mich stört. Aber nicht jeder formuliert das jedes Mal so aus. Das muss nicht bedeuten, dass derjenige braun ist.

    If they have to advertise it, you either don't need it or it's crap.

  19. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: slemme 21.09.16 - 15:08

    Welche Kriege führt die USA denn bitte im Namen Gottes?

  20. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: ThaKilla 21.09.16 - 15:10

    slemme schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich ist jeder verschieden und natürlich lassen sich Aussagen über
    > eine (vor allem so große) Gruppe von Menschen nicht auf einen einzelnen
    > anwenden. #notall
    > Das man das immer klar stellen muss...

    Wenn eine Glaubensrichtung per se abgelehnt wird halte ich es für nötig auf diesen Punkt hinzuweisen.

    > Das Christentum ist in unserer heutigen Zeit bei weitem nicht so ein
    > destruktiver Faktor.

    Leider doch. Im Namen Gottes führt die USA Angriffskriege.

    > Zum Thema: alle Religionen sind gleich schlecht
    >
    > Ich stimme dir in dem Punkt zu, dass Religion im allgemeinen ein Problem
    > darstellt. (Ich hoffe ich habe dich da jetzt richtig verstanden)
    > Aber der Islam ist momentan die mit Abstand kritischste Religion.
    > Das hängt vor allem mit der schlechten Reformierbarkeit des Islam zusammen.

    Es sind extreme Gruppierungen welche ein schlechtes Licht auf den Islam legen. Der Islam an und für sich kann nichts für diese Extremisten.

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