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Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

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  1. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: M.P. 21.09.16 - 17:31

    Alles relativ:
    Für uns liegt Moskau im Osten, für Japaner im Westen ;-)

  2. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: ThaKilla 21.09.16 - 17:41

    daarkside schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dieses "jedoch noch" stört mich an der Diskussion. Dürften doch die von
    > unserer Außen- und Handelspolitik betroffenen (per Definition Fremde) nicht
    > nur gehasst, sondern auch verachtet fühlen.
    > Wie kann die afd den Fremdenhass als Alleinstellungsmerkmal zugesprochen
    > bekommen, wenn doch 90% des Bundestages, seit Jahrzehnten
    > Fremdenverachtende Politik betreiben?
    > Wegen der Rhetorik?
    > Wirklich? Danach bewertest du wie "moralisch/ethisch/gut/böse" eine Partei
    > ist?

    Wie die AFD das als Alleinstellungsmerkmal zugesprochen werden kann? Sie wirbt aktiv in ihrem Parteiprogramm damit.
    Keine Partei kann sich mit Ruhm bekleckern... alle haben Ihre Schattenseiten. Bei der AFD kommt halt noch zusätzlich Ausgrenzung von andersgläubigen hinzu.

    Damit ist sie eben die un-wählbarste.

    Ich bin mit den etablierten Parteien auch nicht zufrieden... deswegen wähle ich aber nicht aus "Protest" etwas das es noch schlimmer machen will.
    Wenn es brennt lösche ich ein Feuer auch nicht mit Benzin.

    > Ja, meinetwegen. Sind Taten PLUS Rhetorik die moralisch noch widerwärtigere
    > Kombo. Aber das sind bei der Dimension der Verbrechen derart marginale
    > Ausschläge, dass ihre bloße Erwähnung die Millionen von Opfern(der
    > aktuellen Politik) verhöhnt.

    Ob es eine Millionen oder eine Millionen und Ein Opfer sind mag für dich keinen Unterschied machen... für das Opfer jedoch schon.

  3. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: slemme 21.09.16 - 18:14

    ThaKilla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Nein, weil du allen Muslimen gegenüber voreingenommen bist.
    >
    Ich bin gegenüber jedem der dumme Ideen vertritt voreingenommen.

    > > Die Umfrageergebnisse unter Muslimen zum Thema Befürwortung des Jihad
    > oder
    > > auch der Sharia liegen meist bei 20-60%
    > > Ist jetzt nicht unbedingt ein verschwindend geringer Anteil.
    >
    > Mach mal ne Umfrage wer für Auge um Auge bei den Christen ist. Da wirst du
    > auf ähnliche Werte kommen obwohl es mit unserer demokratischen Grundordnung
    > nicht vereinbar ist.

    Konnte jetzt leider auf die schnelle keine Zahlen finden, die diese Aussage widerlegen bzw. bestätigen.

    > Aber auch hier gilt wieder... eine allgemeine Ablehnung oder
    > Voreingenommenheit ist nicht angebracht. Lassen wir es mal (in der Theorie)
    > 50% sein... das heißt bei jedem zweiten würdest du zu unrecht
    > voreingenommen sein. Was aber noch hinzukommt ist, das für etwas zu sein
    > und danach zu handeln zwei paar Schuhe sind. Die Menschheit ist im
    > allgemeinen Konsens für den Weltfrieden... und führt trotzdem ständig
    > Kriege... mal als Beispiel.

    Ebenso wäre es bei jedem zweitem begründet.
    Desweiteren lehne ich Muslime nicht von vornherein ab, ich mach mir von jedem Menschen den ich treffe erst selbst ein Bild, bevor ich mich entscheide was ich von dieser Person halte.

    Auch wenn es einen Unterschied zwischen denken und handeln gibt, will ich weniger mit dem zu tun haben, der sich mittelalterlichen Gedankenguts bedient um sein Weltbild zu formen und solch grausame Handlungen gut heißt.

    Aber ich glaube unsere Diskussion wird nicht zu viel mehr führen.
    Aber danke dafür, dass du meine Ansichten herausgefordert hast und wir dabei ein zivilisiertes Gespräch führen konnten.
    (Auch wenn ich immer noch nicht genau erkenne inwiefern ich rassistisch sein soll)

  4. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: theonlyone 21.09.16 - 18:21

    ThaKilla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > slemme schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich bin also Rassist, weil ich die Ideologie einiger Menschen als
    > > gefährlicher ansehe als die von anderen?
    > > Interessant...
    >
    > Nein, weil du allen Muslimen gegenüber voreingenommen bist.

    Die Abstufungs machts.

    Grundsätzlich gibt es begründete Angst, Vorurteile und Kategorisierung.

    Allein die Tatsache ein Mann zu sein ist für die meisten Menschen schon mal bedrohlicher als eine Frau. Das ist nicht sexistisch, das ist einfach die Realität, weil Männer im Schnitt halt größer und muskulöser sind ; selbst ein Bart lässt einen Mann eher "gefährlich" aussehen , etc. pp.

    Die Tatsache das man verschleierte Frauen nicht direkt ins Gesicht sehen kann ist durchaus ein begründetes Kriterium das man diesen Menschen etwas suspekter Gegenüber tritt. Das ist KEIN Rassismus.


    Die Abstufung was einen Muslim ausmacht ist hier eben relevant.

    Viele Muslime wird er gar nicht als solche erkennen und wird denen demnach auch komplett unvoreingenommen entgegen kommen.

    Jemand der sich entsprechend aus der Masse abhebt und sich dem Islam zuschreibt und das auch so lebt, der muss sich eben durchaus dem Fakt hingegen das es Menschen gibt die finden es nun mal fragwürdig wie Regelungen und Dinge im Islam (bzw. ganz besonders islamischen Ländern mit entsprechender Macht der Religion) gehandhabt werden und finden das nicht gut.

    Allein diese Angst und Voreingenommenheit ist noch kein Rassismus (viel mehr auf schlichtweg Angst, Unwissenheit oder dem ganz normalen Grundprinzip das alles was "Fremd" wirkt, eben erst mal auch suspekt ist, bis man es kennen lernen kann).

    Keine schlechte Sache.

    Den was man nicht kennt, das sollte man auch nicht blind und ungefragt akzeptieren, sich aber eben auch nicht sträuben hier mehr in Erfahrung zu bringen.


    ----

    Pauschal muss man aber durchaus schauen das man gefährlichen Rassismus auf Grundlage von Hass und grundsätzlicher Ablehnung unterscheidet.

  5. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: ThaKilla 21.09.16 - 18:31

    slemme schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ebenso wäre es bei jedem zweitem begründet.
    > Desweiteren lehne ich Muslime nicht von vornherein ab, ich mach mir von
    > jedem Menschen den ich treffe erst selbst ein Bild, bevor ich mich
    > entscheide was ich von dieser Person halte.

    So sollte es auch sein.

    > Auch wenn es einen Unterschied zwischen denken und handeln gibt, will ich
    > weniger mit dem zu tun haben, der sich mittelalterlichen Gedankenguts
    > bedient um sein Weltbild zu formen und solch grausame Handlungen gut
    > heißt.

    Ja da stimme ich dir zu... leider ist das aber kein Islam only ding. Fast alle Religionen verharren in großen teilen ihrer Ansichten im Mittelalter.

    > Aber ich glaube unsere Diskussion wird nicht zu viel mehr führen.
    > Aber danke dafür, dass du meine Ansichten herausgefordert hast und wir
    > dabei ein zivilisiertes Gespräch führen konnten.
    > (Auch wenn ich immer noch nicht genau erkenne inwiefern ich rassistisch
    > sein soll)

    Ich habe dich nicht per se als Rassist betitelt. Aber jemanden Aufgrund seiner Religion oder kurz Andersartigkeit gegenüber voreingenommen zu sein ist eine rassistische Handlung. Wenn du mit jemanden ein Gespräch führst und dir seine Ansichten nicht passen ist das was ganz anderes. Du hattest aber geschrieben das du Moslems generell kritischer gegenüber stehst.
    Das wäre das selbe als würde ich sagen ich bin dunkelhäutigen gegenüber generell kritischer eingestellt.

    Auch wenn unsere Diskussion vielleicht nicht zu viel führt war sie doch ein gutes Beispiel dafür das man auch, wie du bereits erwähnt hast, zivilisiert anderer Meinung sein kann. Dafür auch danke von mir.

  6. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: ThaKilla 21.09.16 - 18:54

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ThaKilla schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > slemme schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Ich bin also Rassist, weil ich die Ideologie einiger Menschen als
    > > > gefährlicher ansehe als die von anderen?
    > > > Interessant...
    > >
    > > Nein, weil du allen Muslimen gegenüber voreingenommen bist.
    >
    > Die Abstufungs machts.
    >
    > Grundsätzlich gibt es begründete Angst, Vorurteile und Kategorisierung.
    >
    > Allein die Tatsache ein Mann zu sein ist für die meisten Menschen schon mal
    > bedrohlicher als eine Frau. Das ist nicht sexistisch, das ist einfach die
    > Realität, weil Männer im Schnitt halt größer und muskulöser sind ; selbst
    > ein Bart lässt einen Mann eher "gefährlich" aussehen , etc. pp.
    >
    > Die Tatsache das man verschleierte Frauen nicht direkt ins Gesicht sehen
    > kann ist durchaus ein begründetes Kriterium das man diesen Menschen etwas
    > suspekter Gegenüber tritt. Das ist KEIN Rassismus.
    >
    > Die Abstufung was einen Muslim ausmacht ist hier eben relevant.
    >
    > Viele Muslime wird er gar nicht als solche erkennen und wird denen demnach
    > auch komplett unvoreingenommen entgegen kommen.
    >
    > Jemand der sich entsprechend aus der Masse abhebt und sich dem Islam
    > zuschreibt und das auch so lebt, der muss sich eben durchaus dem Fakt
    > hingegen das es Menschen gibt die finden es nun mal fragwürdig wie
    > Regelungen und Dinge im Islam (bzw. ganz besonders islamischen Ländern mit
    > entsprechender Macht der Religion) gehandhabt werden und finden das nicht
    > gut.
    >
    > Allein diese Angst und Voreingenommenheit ist noch kein Rassismus (viel
    > mehr auf schlichtweg Angst, Unwissenheit oder dem ganz normalen
    > Grundprinzip das alles was "Fremd" wirkt, eben erst mal auch suspekt ist,
    > bis man es kennen lernen kann).
    >
    > Keine schlechte Sache.
    >
    > Den was man nicht kennt, das sollte man auch nicht blind und ungefragt
    > akzeptieren, sich aber eben auch nicht sträuben hier mehr in Erfahrung zu
    > bringen.
    >
    > ----
    >
    > Pauschal muss man aber durchaus schauen das man gefährlichen Rassismus auf
    > Grundlage von Hass und grundsätzlicher Ablehnung unterscheidet.

    Das ist doch das Bigotte an der Ganzen Debatte. Jeder darf heute aussehen und machen was er möchte solange er niemand anderen in seiner Freiheit beschränkt.
    Aber wenn es um Muslime geht zählt das nicht mehr.
    Da wird sich über Frauen in einem Ganzkörperbettlacken (um es mal Salopp auszudrücken) aufgeregt aber sonst ist alles außer Nackt sein (an FKK ist auch das ok) erlaubt. Wenn ich in einem Geisterkostüm durch die Statt renne denken manche vielleicht das ich einen an der Waffel habe... aber niemand würde sich darüber echauffieren.

    Wir sind in den letzten 50 Jahren was tolleranz betrifft so weit gekommen und dann ziehen sich die Menschen an solchen Nichtigkeiten wie der Burka auf. Das ist doch verrückt.

    Wenn ich dunkelhäutigen oder Asiaten oder was auch immer gegenüber voreingenommen reagiere wird das auch als rassistisch ausgelegt. Wo ist hier der Unterschied? Diese blöden Verallgemeinerungen sind es die diese irrationalen Ängste und die Ablehnung der Muslime erst möglich machen.

    Man muss ja nicht blind jedem vertrauen. Aber jemanden nur Aufgrund seines Glaubens negativ gegenüber zu stehen ist einfach nur falsch und ist nebenbei nicht im Einklang mit dem Grundgesetz (Stichwort Religionsfreiheit).

    Mir schwirrt in letzter Zeit immer öfter das alte Sprichwort: "Was der Bauer nicht kennt ist er nicht" im Kopf herum. Haben wir uns vom gebildeten Menschen wieder zum Bauer zurückentwickelt?

  7. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: Garius 21.09.16 - 19:54

    slemme schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...]
    > Aber danke dafür, dass du meine Ansichten herausgefordert hast und wir
    > dabei ein zivilisiertes Gespräch führen konnten. [...]
    +1

  8. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: Garius 21.09.16 - 19:54

    ThaKilla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...] Auch wenn unsere Diskussion vielleicht nicht zu viel führt war sie doch ein
    > gutes Beispiel dafür das man auch, wie du bereits erwähnt hast, zivilisiert
    > anderer Meinung sein kann. Dafür auch danke von mir.
    +1

  9. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: cuthbert34 21.09.16 - 20:12

    ThaKilla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > cuthbert34 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es gibt ja nicht den Sachsen, den Rheinland
    > > Pfälzer und den Niedersachsen.
    >
    > Habe nicht vor in die Diskussion mit einzusteigen, aber eines muss ich kurz
    > klar stellen... Rheinland-Pfalz hat nichts mit den neuen Bundesländern zu
    > tun.

    Hab ich nicht behauptet. Bin selber einer.

  10. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: Yash 21.09.16 - 20:55

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Den den meisten NEID und Fremdenfeindlichkeit gibt es nur deshalb, weil es
    > einem selbst schlecht geht und man es nicht akzeptieren kann das anderen
    > geholfen wird, während man selbst keine Hilfe bekommt ; und das vor allem
    > im "nationalen" Aspekt, da man eben schon eine größere Beziehung zu seinem
    > eigenen Land hat als zum Ausland und Flüchtlingen.
    Ich saß schon mit der Familie väterlicherseits am Tisch und dann haben die mit dem Flüchtlingsthema angefangen und so übel Flüchtlinge herzogen, dass ich dachte, ich bin auf dem AfD Stammtisch gelandet. Und von denen geht es keinem schlecht, die haben alle ihre Häuser, Autos, gut bezahlte Jobs usw.... die haben Angst vor dem Fremden und Angst, dass es ihnen vielleicht irgendwann schlechter gehen könnte. Es sind nicht nur die bildungsfernen Unterschichtler, die die AfD wählen und Hass gegen Flüchtlinge haben.

  11. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: Trollversteher 21.09.16 - 21:05

    >Genauso korrekt wäre: Nach heutige Maßstäben war Mohammed Kriegstreiber und Kinderschänder.

    "Kindheit" ist ein Konzept der Neuzeit. Der Begriff ist etwa 150 Jahre alt, das Konzept hat seinen Ursprung irgendwo in der Renaissance vor ca 400 Jahren. Davor und in ländlichen Regionen noch lange Zeit danach, galt man, sobald man so ab ca 7 Jahre in Haus und Hof mitarbeiten konnte als Erwachsener. Ein "Kinderschänder" müsste sich nach dieser Definition an Sechsjährigen vergreifen. Mohammeds jüngste Frau war aber bereits in der Pubertät, also vermutlich irgendwo zwischen 12 und 16 Jahren alt.

    Unsere Vorfahren, die Urväter unserer westlichen "Leitkultur" haben damals genau so gelebt. Ebenso wie die christlichen und jüdischen Religionsgründer. Wenn Du danach gehst, und historische Persönlichkeiten an heutigen Maßstäben misst, dann müssten sich sämtliche Kulturen und Religionen von Ihren Ursprüngen und Leitfiguren lossagen.

    Und wer ein "Tyrann und Kriegstreiber" und wer ein "Einiger und Friedensstifter" ist, dass kommt immer auf die jeweilige interpretation bzw Geschichtsschreibung an...

  12. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: Balanceistin 21.09.16 - 21:54

    Piraten habe es nicht geschafft richtig gut Themen zu entwickeln, die die Leute haben möchten.

  13. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: daarkside 21.09.16 - 22:12

    ThaKilla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ob es eine Millionen oder eine Millionen und Ein Opfer sind mag für dich
    > keinen Unterschied machen... für das Opfer jedoch schon.

    Weißt du was einen Unterschied machen würde? Wenn die Medien oder jetzt ihr afd Gegner - in den letzten Jahrzehnten auch nur 1/1000 der Aufmerksamkeit und Energie dafür verwendet hätten zB das EU Agrardumping zu beseitigen.
    Oder allgemein die Fluchtursachen, die zu Flüchtlingen und zum Aufstieg der afd geführt haben. Stattdessen verabreicht ihr mehr vom Selben Gift UND deformiert die afd bei jeder Gelegenheit. Sie profitiert von Beidem. Aber lernt ihr dazu? Nein. Wie die frischen Landtagswahlen eindrucksvoll zeigen.

  14. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: ThaKilla 21.09.16 - 22:33

    daarkside schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ThaKilla schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ob es eine Millionen oder eine Millionen und Ein Opfer sind mag für dich
    > > keinen Unterschied machen... für das Opfer jedoch schon.
    >
    > Weißt du was einen Unterschied machen würde? Wenn die Medien oder jetzt ihr
    > afd Gegner - in den letzten Jahrzehnten auch nur 1/1000 der Aufmerksamkeit
    > und Energie dafür verwendet hätten zB das EU Agrardumping zu beseitigen.
    > Oder allgemein die Fluchtursachen, die zu Flüchtlingen und zum Aufstieg der
    > afd geführt haben. Stattdessen verabreicht ihr mehr vom Selben Gift UND
    > deformiert die afd bei jeder Gelegenheit. Sie profitiert von Beidem. Aber
    > lernt ihr dazu? Nein. Wie die frischen Landtagswahlen eindrucksvoll zeigen.

    Vergangenheit ist Vergangenheit. Man kann daraus lernen sie aber nicht mehr ändern. Wir hatten schon einmal eine Zeit in der eine Glaubensrichtung zuerst unter Generalverdacht und dann kriminalisiert wurde.

    Gegen eine Vernünftige Debatte ist auch niemand... aber wo bleibt die Vernunft wenn Ängste geschürt werden obwohl es gar keinen Grund dafür gibt. Immer wieder hört man Sprüche wie "Wir schaffen uns selbst ab" oder "Wir werden vom Islam überrannt". Das ist völliger Quatsch. Selbst wenn 10 Millionen Muslime zu uns kommen würden, wäre Deutschland immer noch Deutschland, denn der Großteil in Deutschland ist und bleibt Deutsch.

    Überhaupt, wer ist denn hier eigentlich Wir? Linke, Grüne, Rote, Schwarze oder einfach nur Menschen die das Parteiprogramm ablehnen weil z.B. auch der Klimawandel geleugnet wird, sie die Arbeitslosenversicherung Privatisieren wollen und das Renteneintrittsalter erhöhen möchten? Das war nur ein kleiner Ausschnitt. Oder sind es einfach nur alle die etwas gegen die AFD sagen... egal wie begründet es ist?

    Das einzige bei dem ich mit der AFD Konform gehe ist die Abschaffung der GEZ. Das reicht aber nicht um eine Partei zu wählen.

    Wie ich bereits geschrieben hatte... Mich ärgert auch sehr viel an der aktuellen Politik. Das heißt aber nicht das ich aus Protest das größte Übel wähle.

  15. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: daarkside 22.09.16 - 08:40

    Wir, sind schlicht alle, die sich in der Vergangenheit und in der Gegenwart mehr über die Rhetorik der afd aufgeregt habe, als über die wirklichen Ursachen der Probleme.

    Und jetzt, wo das größere Übel auf dem Plan steht, will die Verbrecher Generation von Politikern, Wirtschaft und Medien - wie so üblich* - "in die Zukunft schauen". Lächerlich.


    *
    Wir sind ja nicht das einzige System dieser art. Unser Wirtschaft-, Medien- und Politiksystem haben alle Industrienationen. ±. Und sie alle wollen immer in die Zukunft schauen und rufen dazu auf, jetzt Bloß nicht die richtig bösen zu wählen.



    Übrigens, das erklärte Ziel der Politik, ist es, die Bevölkerung bei~80 Million stabil zu halten (demografischer Wandel, Rentenkassen, Sozialstaat, die Ecke). Sind wir uns da einig?

  16. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: Clown 22.09.16 - 09:00

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Kindheit" ist ein Konzept der Neuzeit. Der Begriff ist etwa 150 Jahre alt,
    > das Konzept hat seinen Ursprung irgendwo in der Renaissance vor ca 400
    > Jahren. Davor und in ländlichen Regionen noch lange Zeit danach, galt man,
    > sobald man so ab ca 7 Jahre in Haus und Hof mitarbeiten konnte als
    > Erwachsener. Ein "Kinderschänder" müsste sich nach dieser Definition an
    > Sechsjährigen vergreifen. Mohammeds jüngste Frau war aber bereits in der
    > Pubertät, also vermutlich irgendwo zwischen 12 und 16 Jahren alt.

    Das ist toll, dass Du das alles weißt oder nachgeschlagen hast. Nur hilft das kaum weiter :)

    > Unsere Vorfahren, die Urväter unserer westlichen "Leitkultur" haben damals
    > genau so gelebt. Ebenso wie die christlichen und jüdischen
    > Religionsgründer. Wenn Du danach gehst, und historische Persönlichkeiten an
    > heutigen Maßstäben misst, dann müssten sich sämtliche Kulturen und
    > Religionen von Ihren Ursprüngen und Leitfiguren lossagen.

    Nein, das verlangt auch keiner. Man muss sich nur dessen bewusst sein. Insbesondere, um den Fortschritt auch würdigen zu können (oder ggf. auch Rückschritte zu erkennen).

    > Und wer ein "Tyrann und Kriegstreiber" und wer ein "Einiger und
    > Friedensstifter" ist, dass kommt immer auf die jeweilige interpretation bzw
    > Geschichtsschreibung an...

    Ja sicher. Aber was beweist das?

    If they have to advertise it, you either don't need it or it's crap.

  17. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: ThaKilla 22.09.16 - 09:12

    daarkside schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir, sind schlicht alle, die sich in der Vergangenheit und in der Gegenwart
    > mehr über die Rhetorik der afd aufgeregt habe, als über die wirklichen
    > Ursachen der Probleme.
    >
    > Und jetzt, wo das größere Übel auf dem Plan steht, will die Verbrecher
    > Generation von Politikern, Wirtschaft und Medien - wie so üblich* - "in die
    > Zukunft schauen". Lächerlich.
    >
    > *
    > Wir sind ja nicht das einzige System dieser art. Unser Wirtschaft-, Medien-
    > und Politiksystem haben alle Industrienationen. ±. Und sie alle wollen
    > immer in die Zukunft schauen und rufen dazu auf, jetzt Bloß nicht die
    > richtig bösen zu wählen.
    >
    > Übrigens, das erklärte Ziel der Politik, ist es, die Bevölkerung bei~80
    > Million stabil zu halten (demografischer Wandel, Rentenkassen, Sozialstaat,
    > die Ecke). Sind wir uns da einig?

    Es gibt nicht "das Böse". Es gibt unterschiedliche Handhabungen, Ansichten und Motivationen.
    Du versuchst das ganze hier zu einer ideologischen Sache zu machen. Das ist viel zu kurz gedacht. Die AFD hat bereits bewiesen das sie genauso wie die etablierten Parteien ist, mit dem Unterschied das aktiv gegen eine Menschengruppe vorgegangen wird.
    Sie hat schon ihren Schwarzgeld Skandal, wirbt für den kleinen Mann macht aber Politik für die reichen und ist erstmal aus Prinzip dagegen ohne wirklich Vorschläge zu machen wie man es besser machen könnte.

    Ich habe dir hier schon einige Gründe aufgezählt warum die AFD eine Mogelpackung ist. Das kann man annehmen oder auch nicht. Entscheidet jeder für sich selbst.
    Aber die Partei nur zu wählen weil man einen Groll gegen die etablierten hegt ist keine wohl überlegte sondern eine Bauchentscheidung. Nichts ist so einfach wie es einem von der Politik weiß gemacht wird. Das sind extrem komplexe Themen die sich nicht einfach auf "Böse" oder "Gut" reduzieren lassen.

    Das Weltgeschehen kann man nicht auf einen Satz herunterbrechen... auch wenn es die AFD immer wieder versucht.

    Ich habe alles zu dem Thema gesagt was es von mir aus zu sagen gibt. Mann sollte immer mal die eigenen Meinung reflektieren. Nichts auf dieser Welt ist 100% Falsch oder Richtig. Es kommt immer auf die Sichtweise an.
    Eine Entscheidung sollte die Summe aller Argumente ausmachen und nicht was man glaubt was richtig ist.

  18. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: ThaKilla 22.09.16 - 09:22

    Clown schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trollversteher schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > "Kindheit" ist ein Konzept der Neuzeit. Der Begriff ist etwa 150 Jahre
    > alt,
    > > das Konzept hat seinen Ursprung irgendwo in der Renaissance vor ca 400
    > > Jahren. Davor und in ländlichen Regionen noch lange Zeit danach, galt
    > man,
    > > sobald man so ab ca 7 Jahre in Haus und Hof mitarbeiten konnte als
    > > Erwachsener. Ein "Kinderschänder" müsste sich nach dieser Definition an
    > > Sechsjährigen vergreifen. Mohammeds jüngste Frau war aber bereits in der
    > > Pubertät, also vermutlich irgendwo zwischen 12 und 16 Jahren alt.
    >
    > Das ist toll, dass Du das alles weißt oder nachgeschlagen hast. Nur hilft
    > das kaum weiter :)
    >
    > > Unsere Vorfahren, die Urväter unserer westlichen "Leitkultur" haben
    > damals
    > > genau so gelebt. Ebenso wie die christlichen und jüdischen
    > > Religionsgründer. Wenn Du danach gehst, und historische Persönlichkeiten
    > an
    > > heutigen Maßstäben misst, dann müssten sich sämtliche Kulturen und
    > > Religionen von Ihren Ursprüngen und Leitfiguren lossagen.
    >
    > Nein, das verlangt auch keiner. Man muss sich nur dessen bewusst sein.
    > Insbesondere, um den Fortschritt auch würdigen zu können (oder ggf. auch
    > Rückschritte zu erkennen).
    >
    > > Und wer ein "Tyrann und Kriegstreiber" und wer ein "Einiger und
    > > Friedensstifter" ist, dass kommt immer auf die jeweilige interpretation
    > bzw
    > > Geschichtsschreibung an...
    >
    > Ja sicher. Aber was beweist das?

    Mohamed wurde als Kinderschänder und Kriegstreiber tituliert und Trollversteher hat erklärt warum dem nicht so ist. So einfach ist das.

    Warum sollte das kaum weiter helfen? Damit ist klar gemacht worden das die Aussage über Mohamed schlicht falsch ist.

    Was bringt das? Die Diskussion auf ein Level zu holen bei dem man sich auch unterhalten kann und nicht andere im Vorfeld direkt versucht zu diskreditieren... (nach dem Motto: Du glaubst/verteidigst einen Kriegstreiber und einen Kinderschänder... deine Meinung zählt nichts).

    Einfach mal Sachlich bleiben.

    Edit: Typo

    Edit2: Versuch mal herauszufinden wie alt Maria war... es wird angenommen das sie zwischen 12 und 14 Jahren alt und Josef zwischen 30 und 50 Jahren auf dem Buckel hatte. Das war damals normal.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 22.09.16 09:38 durch ThaKilla.

  19. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: Clown 22.09.16 - 09:41

    ThaKilla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum sollte das kaum weiter helfen? Damit ist klar gemacht worden das die
    > Aussage über Mohamed schlicht falsch ist.

    Es geht um den Kontext und dass je nach Kontext die Aussage falsch aber auch genauso richtig sein kann. Und ich bin bei einer heutigen Debatte im Hier und Jetzt der Überzeugung, dass dieser Umstand irrelevant ist, außer man pocht auf Korrektheit.
    So kann ich heutzutage sicherlich die Lobotomie als zeitgemäße Behandlungsmethode anerkennen. Retrospektiv ist sie allerdings grausam und auch als solche zu bezeichnen.

    > Was bringt das? Die Diskussion auf ein Level zu holen bei dem man sich auch
    > unterhalten kann und nicht andere im Vorfeld direkt versucht zu
    > diskreditieren... (nach dem Motto: Du glaubst/verteidigst an einen
    > Kriegstreiber und einen Kinderschänder... deine Meinung zählt nichts).

    Äh was?

    > Einfach mal Sachlich bleiben.

    Ja, wo bin ich denn nicht sachlich geblieben?

    If they have to advertise it, you either don't need it or it's crap.

  20. Re: Ein kleiner Unterschied zwischen AfD und Piraten

    Autor: Clown 22.09.16 - 09:47

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nämlich die Angst, der Islam könnte hier eine "dominante Kraft"
    > werden, was ziemlich unrealistisch ist.

    Nicht, dass ich diese Angst teile. Aber mit welchem Wissen betitelst Du das als "ziemlich unrealistisch"?

    If they have to advertise it, you either don't need it or it's crap.

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