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sinnlose Wahlplakte

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  1. sinnlose Wahlplakte

    Autor: opodeldox 21.09.16 - 11:03

    Man kann ja gerne die Parteien kritisieren, die nur Gesichter auf die Plakate drucken und dazu einen Slogans alá: "Jo wir schaffen das", ist nicht cool, aber am Ende geht es bei den Plakaten darum die Bürger zu informieren, dass es eine Wahl gibt und über wen man sich informieren sollte.

    Die Plakate der Piraten Partei hatten Inhalte, aber welche bei denen man den Zusammenhang nicht ganz erkennen konnte und albern waren sie oft auch noch.

    Es ging um:
    * die legalisierung von Cannabis
    * vegetarische Ernährung
    * Diversität
    * kulturelle Vielfalt
    * Geld für Bildung
    * dass Meinungen wichtig sind
    * kostenlosen ÖPNV
    * politische Transparenz
    * soziale Sicherheit für Kulturschaffende
    * zu hohe "scheiss" Mieten
    * gegen Sanktionen von Jobcentern
    * Wissenschaft allen zugänglich zu machen
    * darum dass die Piratenpartei Visionen hat
    * dass sie nicht käuflich sind
    * Rassismus ist doof
    * Patriotismus ist doof

    Welche dieser Themen sind spezielle Piratenthemen und welche davon macht keine Andere Partei auch?

    Alle Parteien sind theoretisch für:
    * zu hohe "scheiss" Mieten
    * Diversität
    * kulturelle Vielfalt
    * Geld für Bildung
    * dass Meinungen wichtig sind
    * politische Transparenz
    * Wissenschaft allen zugänglich zu machen
    * Rassismus ist doof

    Dem würde keine Partei wirklich widersprechen, auch nicht die AfD, die würde manche Dinge höchstens einschränken.

    Die Grünen stehen prominent für:
    * die legalisierung von Cannabis
    * vegetarische Ernährung

    Die Linke steh prominent für:
    * soziale Sicherheit für Kulturschaffende
    * gegen Sanktionen von Jobcentern
    * dass sie nicht käuflich sind
    * Patriotismus ist doof

    Bleibt noch:
    * kostenlosen ÖPNV
    * darum dass die Piratenpartei Visionen hat

    Ein kostenloser ÖPNV ist Unsinn, das weiss auch jeder normale Mensch und Visionen sind irrelevant. Auf keinem dieser Plakate ist jemand drauf, der aussieht wie ein seriöser Politiker. Das sind zwar Äusserlichkeiten, aber das ist wichtig. Teilweise sahen die Plakate kindisch aus.


    Meiner Meinung nach hätten sie eine Kampange machen sollen die klar stellt, dass sie erwachsen geworden sind, die Plakate haben nur gezeigt, dass sie weiterhin undefiniert und unprofessionell sind, oder sein wollen. Wir leben aber in komplizierten Zeiten, mit schweren Aufgaben. Das wollen die Bürger natürlich nicht.

  2. Re: sinnlose Wahlplakte

    Autor: unbuntu 21.09.16 - 11:23

    Wahlplakate sind eigentlich eh total sinnlos und gehören ignoriert, da die Politiker nach der Wahl eh vergessen haben, wofür sie vor der Wahl standen. Aber sie erzeugen eben Image und wenn schon die Plakate scheisse aussehen oder kindische Inhalte haben kommt das eben nicht gut an.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  3. Re: sinnlose Wahlplakte

    Autor: stiGGG 21.09.16 - 15:29

    opodeldox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein kostenloser ÖPNV ist Unsinn, das weiss auch jeder normale Mensch

    Warum? Würde das der Automobilindustrie schaden, oder wie? Der ÖPNV wird doch eh schon aus Steuergeldern getragen und der ganze Aufwand, inklusive Kontrolleuren frisst die Einahmen durch Ticketpreise wieder auf. Und jetzt komm mir nicht mit Arbeitsplätzen...

  4. Re: sinnlose Wahlplakte

    Autor: opodeldox 21.09.16 - 15:41

    stiGGG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > opodeldox schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein kostenloser ÖPNV ist Unsinn, das weiss auch jeder normale Mensch
    >
    > Warum? Würde das der Automobilindustrie schaden, oder wie? Der ÖPNV wird
    > doch eh schon aus Steuergeldern getragen und der ganze Aufwand, inklusive
    > Kontrolleuren frisst die Einahmen durch Ticketpreise wieder auf. Und jetzt
    > komm mir nicht mit Arbeitsplätzen...

    Erstmal ist es eine Milchmächenrechnung, weil der ÖPNV dann komplett aus Steuern getragen werden müsste, anstatt dass er nur subventioniert werden muss, die Kosten bleiben also erhalten. Es ist weiterhin ein psychologisches Problem, da das was als kostenlos wahrgenommen wird auch so behandelt wird, als wäre es nichts wert. Qualität und Image würde auch keine Rolle mehr spielen, wenn man nichts zu seinem eigenen Unterhalt leisten muss. Und wie alles was der Staat bezahlt, wird es kaputt gespart. Dank Fahrkarten, hat man eine Gewisse Unabhängigkeit. Ein Subventionierter Betrieb hat dementsprechend viele Vorteile.

    Dazu kommt und das ist viel wichtiger, die meisten ÖPNV-Systeme wäre völlig damit überfordert, wenn auf einmal Massen an Menschen dass Fahrrad, oder den Fussweg meiden würden. Es wird auch schwer den Menschen klar zu machen, dass jetzt jeder für etwas aufkommen muss, dass er ggf. gar nicht nutzt bzw. nur im geringen Umfang, siehe Rundfunkbeitrag.

    Das einzige was man insgesamt erreicht ist schlechte Qualität, schlechte Akzeptanz und verstecke Kosten - eine klassische Sozialleistung eben.

  5. Re: sinnlose Wahlplakte

    Autor: stiGGG 21.09.16 - 17:17

    opodeldox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Erstmal ist es eine Milchmächenrechnung, weil der ÖPNV dann komplett aus
    > Steuern getragen werden müsste, anstatt dass er nur subventioniert werden
    > muss, die Kosten bleiben also erhalten.

    Also kein Unterschied zu jetzt, wenn man's durchzieht. Die Tickets bezahlen nur ein paar Leute, die man eigentlich nicht braucht.


    >Es ist weiterhin ein
    > psychologisches Problem, da das was als kostenlos wahrgenommen wird auch so
    > behandelt wird, als wäre es nichts wert.

    Das ist doch jetzt auch schon so.


    >Qualität und Image würde auch
    > keine Rolle mehr spielen, wenn man nichts zu seinem eigenen Unterhalt
    > leisten muss. Und wie alles was der Staat bezahlt, wird es kaputt gespart.
    > Dank Fahrkarten, hat man eine Gewisse Unabhängigkeit. Ein Subventionierter
    > Betrieb hat dementsprechend viele Vorteile.

    Die sind alle "komplett" subventioniert...


    > Dazu kommt und das ist viel wichtiger, die meisten ÖPNV-Systeme wäre völlig
    > damit überfordert, wenn auf einmal Massen an Menschen dass Fahrrad, oder
    > den Fussweg meiden würden.

    Würde ja eh nicht passieren, die Leute, die sich zu fein für die U-Bahn sind, würden genauso bisher ein Auto besitzen.


    >Es wird auch schwer den Menschen klar zu machen,
    > dass jetzt jeder für etwas aufkommen muss, dass er ggf. gar nicht nutzt
    > bzw. nur im geringen Umfang, siehe Rundfunkbeitrag.

    Es ändert sich doch nichts, der Autofahrer bezahlt doch jetzt schon die Öffis, genau wie ich die Straßen.

  6. Re: sinnlose Wahlplakte

    Autor: ripclaw666 21.09.16 - 17:26

    stiGGG schrieb:

    > Also kein Unterschied zu jetzt, wenn man's durchzieht. Die Tickets bezahlen
    > nur ein paar Leute, die man eigentlich nicht braucht.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Verkehrsbetriebe

    Schau mal unter den Umsaetzen - nur ca 25% kommen aus der oeffentlichen Hand. Der Rest muesste dann also via Tickets entstanden sein.

  7. Re: sinnlose Wahlplakte

    Autor: das sushi 21.09.16 - 18:03

    Nun gibt es nicht nur die BVG sondern auch die S-Bahn und wenn ich das ganze mal so überschlage kann ich den Zahlen nicht so recht glauben. Im Endeffekt sieht es dann bestimmt so aus das die Schienen der Straßenbahn vom Straßenverkehrsamt gelegt und gewartet werden, so oder so ähnlich.

    Ich denke schon das man mit kostenlosen Öffentlichen besser fahren würde. Zumal das ja dann auch nur quasi-kostenlos ist, da ich ja Steuern sowieso zahle und für Touristen wird dann ebend die Bettensteuer angehoben.

  8. Re: sinnlose Wahlplakte

    Autor: opodeldox 21.09.16 - 20:00

    stiGGG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > opodeldox schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Erstmal ist es eine Milchmächenrechnung, weil der ÖPNV dann komplett aus
    > > Steuern getragen werden müsste, anstatt dass er nur subventioniert
    > werden
    > > muss, die Kosten bleiben also erhalten.
    >
    > Also kein Unterschied zu jetzt, wenn man's durchzieht. Die Tickets bezahlen
    > nur ein paar Leute, die man eigentlich nicht braucht.

    Doch es macht einen Unterschied. Das Einkommen mit Fahrkartenverkaeufe ist nich gering, siehe:

    > BVG fährt zweites Jahr in Folge einen Millionen-Gewinn ein
    > http://www.morgenpost.de/berlin/article207453949/BVG-faehrt-zweites-Jahr-in-Folge-einen-Millionen-Gewinn-ein.html

    Ausserdem muesste man den ÖPNV sicher finanzieren, das heisst keine Steuer, die eh nur der Bund erlassen würde, sondern eine Gebühr die jeder zahlen müsste. Vermutlich wueder deie Leute genauso zicken wie bei der Rundfunkgebühr, das schafft neue Kosten und Bürokratie. Das Politiker sich nicht gerne unbeliebt machen, würde die Gebühr sicher auch noch stagnieren.

    > >Es ist weiterhin ein
    > > psychologisches Problem, da das was als kostenlos wahrgenommen wird auch
    > so
    > > behandelt wird, als wäre es nichts wert.
    >
    > Das ist doch jetzt auch schon so.

    Sehe ich nicht so, insgesamt sehen die Fahrzeuger ganz gut aus

    > >Qualität und Image würde auch
    > > keine Rolle mehr spielen, wenn man nichts zu seinem eigenen Unterhalt
    > > leisten muss. Und wie alles was der Staat bezahlt, wird es kaputt
    > gespart.
    > > Dank Fahrkarten, hat man eine Gewisse Unabhängigkeit. Ein
    > Subventionierter
    > > Betrieb hat dementsprechend viele Vorteile.
    >
    > Die sind alle "komplett" subventioniert...

    Sind sie nicht und wir reden hier über Berlin, nicht Kuhdorf in McPom.


    > > Dazu kommt und das ist viel wichtiger, die meisten ÖPNV-Systeme wäre
    > völlig
    > > damit überfordert, wenn auf einmal Massen an Menschen dass Fahrrad, oder
    > > den Fussweg meiden würden.
    >
    > Würde ja eh nicht passieren, die Leute, die sich zu fein für die U-Bahn
    > sind, würden genauso bisher ein Auto besitzen.

    Es geht nicht um die autofahrer, sondern um Fußgänger und Fahrradfahrer die man anziehen würde und das will man gerade nicht. Man läuft und fährt Rad weil man Geld sparen will, oder den Preis fuer die Strecke nicht sieht. Wenn man eh eine Gebühr zahlt ist das hinfällig.


    > >Es wird auch schwer den Menschen klar zu machen,
    > > dass jetzt jeder für etwas aufkommen muss, dass er ggf. gar nicht nutzt
    > > bzw. nur im geringen Umfang, siehe Rundfunkbeitrag.
    >
    > Es ändert sich doch nichts, der Autofahrer bezahlt doch jetzt schon die
    > Öffis, genau wie ich die Straßen.

    Warum tut er das? Die BVG macht Gewinne. Wenn Subventionen aus Steuern gezahlt wird ist das flexibel, eine Gebühr nicht.

    Ich finde diese Forderung generell unangemessen Autorität, es ist nicht in Ordnung den eigenen Lebensstil anderen zu verordnen, oder sie dafür zahlen zu lassen.

  9. Re: sinnlose Wahlplakte

    Autor: NIKB 21.09.16 - 22:12

    opodeldox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ging um:
    > * die legalisierung von Cannabis
    => Wozu noch eine Droge legalisieren?
    > * vegetarische Ernährung
    => Nervt mich im Alltag schon...
    > * Diversität
    => Ist sicher kein Grund, eine Partei zu wählen
    > * kulturelle Vielfalt
    => Bedeutet in der politischen Praxis eher "Parallelgesellschaften ignorieren"
    > * Geld für Bildung
    => Würde nicht schaden, aber das wissen andere auch...
    > * dass Meinungen wichtig sind
    => Äh ja...soweit so unneu
    > * kostenlosen ÖPNV
    => Hat in allen kommunistischen Staaten schon nicht funktioniert...
    > * politische Transparenz
    => Joa...viel mehr interessiert mich, wie man die in der Praxis schaffen kann
    > * soziale Sicherheit für Kulturschaffende
    => Nein!
    > * zu hohe "scheiss" Mieten
    => Mieten sollten Marktkonform sein...was soll da staatlicher Einfluss?!
    > * gegen Sanktionen von Jobcentern
    => Die sind leider noch viel zu gering...
    > * Wissenschaft allen zugänglich zu machen
    => Ist ja schon so. Wo sonst ist studieren so billig wie in Deutschland?
    > * darum dass die Piratenpartei Visionen hat
    => Wer hat die nicht?
    > * dass sie nicht käuflich sind
    => Wer ist das nicht?
    > * Rassismus ist doof
    => Ja
    > * Patriotismus ist doof
    => Nein

    => Faktisch also keinen Grund, die zu wählen ^^

  10. Re: sinnlose Wahlplakte

    Autor: DerVorhangZuUndAlleFragenOffen 22.09.16 - 05:58

    opodeldox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > * vegetarische Ernährung
    > * Diversität
    > * kulturelle Vielfalt
    Das Gegenteil von Liberalismus. Kann man staatlich nicht verordnen. Und wenn dann nur mit extrem kollektivistisch/sozialistischen Maßnahmen.

    > * Geld für Bildung
    > * kostenlosen ÖPNV
    > * soziale Sicherheit für Kulturschaffende
    > * zu hohe "scheiss" Mieten
    > * Wissenschaft allen zugänglich zu machen
    > * gegen Sanktionen von Jobcentern
    Kollektivistisch/Sozialistische Position

    > * die legalisierung von Cannabis
    > * politische Transparenz
    Liberale Position

    > * dass sie nicht käuflich sind
    Weltfremd. Zeigt ja auch der Fakt, dass die Abgeordneten sich zum Teil anderen Futtertrögen zugewandt haben. Die Partei lebte in der Illusion das sie ein Sammelbecken der besseren Menschen ist. Interessant, das gerade die radikalen Parteien genau das selbe von sich glauben. Die Piraten sind genau so verdorben wie der Rest der Gesellschaft und kann es sich bis heute nicht eingestehen.

    > * Patriotismus ist doof
    Und jetzt brauchen wir noch Argumente. Man kann nicht als "Berliner Abgeordneter" Berliner Interessen vertreten wollen und gleichzeitig gegen "Berlin" funktionale Einheit sein. Erkennst du den Widerspruch? Schon die Tatsache, dass du Patriotismus und Rassismus direkt gruppiert hast ist bezeichnend. Es gibt da keine direkte Verbindung. Patriotismus ist eine durchweg positive Motivation der Veranwortungsübernahme für eine Familie, eine Sippe, eine Stadt, eine Region und ja... auch eine Nation. Patriotismus bedeutet, dass man sich verpflichtet fühlt Strukturen, in denen man gut behütet aufgewachsen ist oder die sich in der Vergangenheit für einen verbürgt haben, zu erhalten. Loyalitäten müssen natürlich regelmäßig hinterfragt werden. "Blinder/Hurra Patriotismus ist doof". Das kann ich unterschreiben. Aber "Patriotismus ist doof" zeigt nur das man nicht verstanden hat was Patriotismus eigentlich ist.

    > * Rassismus ist doof
    > * dass Meinungen wichtig sind
    > * darum dass die Piratenpartei Visionen hat
    Diese Sachen sind einfach nur "bla-bla" ohne Inhalt. Phrasen die man so jederzeit runterleiern kann. Inhaltsleer.


    In Summe sehen wir hier also quasi eine sozialistische Partei. Interessant ist, das gerade die Technik-Affinen die die Partei gestartet haben liberale waren und liberale Themen befördern wollten. Leider wurden sie später von den SJW-Kampf-Emanzen vertrieben und die Partei schrittweise in eine sozialistische Partei umgebaut. Aber sozialistische Parteien haben wir in DE bereits genug.

    "Entwickeln Sie ein positives Verhältnis zu Daten und freuen sie sich wenn wir mehr wissen!" ~Angela Merkel (12.06.2015)

  11. Re: sinnlose Wahlplakte

    Autor: Nahkampfschaf 22.09.16 - 06:22

    Hier in Berlin stand auf den Plakaten der CDU schlicht "unser Frank" auf einem Bild eines lächelnden Herren.

    Da finde ich die der PARTEI ja noch besser
    http://abload.de/img/20160911_230006yxkzk.jpg



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.09.16 06:23 durch Nahkampfschaf.

  12. Re: sinnlose Wahlplakte

    Autor: mnementh 23.09.16 - 09:28

    DerVorhangZuUndAlleFragenOffen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > opodeldox schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > * vegetarische Ernährung
    > > * Diversität
    > > * kulturelle Vielfalt
    > Das Gegenteil von Liberalismus. Kann man staatlich nicht verordnen. Und
    > wenn dann nur mit extrem kollektivistisch/sozialistischen Maßnahmen.
    >
    Entschuldigung, Diversität und kulturelle Vielfalt sind ANTI-liberal? Was hast Du geraucht? Die Einschränkung von Diversität und Kultur ist die Einschränkung von Freiheit und daher antiliberal. Diese Dinge zulassen ist dagegen liberal.

    Bei vegetarischer Ernährung kommt es drauf an was gemeint ist. Wenn man möchte soll man sich vegetarisch ernähren können und es gibt Angebote dazu - check, das ist liberal. Jeder soll sich vegetarisch ernähren - autoritär und antiliberal. Ich bezweifle aber irgendwie das Piraten die letztere Position vertreten.

    > > * Geld für Bildung
    > > * kostenlosen ÖPNV
    > > * soziale Sicherheit für Kulturschaffende
    > > * zu hohe "scheiss" Mieten
    > > * Wissenschaft allen zugänglich zu machen
    > > * gegen Sanktionen von Jobcentern
    > Kollektivistisch/Sozialistische Position
    >
    Geld für Bildung ist eine liberale Position. Es ist leicht zu erkennen, dass die Einschränkung von Bildungsmöglichkeiten den Menschen Optionen wegnimmt. Bildung ermöglicht größere Freiheiten. Deshalb hat sich auch die FDP immer wieder für mehr Bildungsausgaben eingesetzt. Natürlich ist auch immer eine Frage wie man die Gelder einsetzt, aber Geld für Bildung ist erst einmal liberal.

    Das gleiche gilt für Zugang zu Wissenschaft für jeden. Grundsätzlich liberal.

    Soziale Sicherheit für Kulturschaffende hat mit der Freiheit zu tun sich für einen Beruf als Kulturschaffender zu entscheiden. Es ist tendenziell liberal.

    Die anderen Positionen sind sozial orientiert, aber auch nicht autoritär, also weder pro noch kontra Liberalismus. Man kann argumentieren, dass Sanktionen des Jobcenters autoritär - also antiliberal - sind.

    > > * die legalisierung von Cannabis
    > > * politische Transparenz
    > Liberale Position
    >
    Zustimmung.

    > > * dass sie nicht käuflich sind
    > Weltfremd. Zeigt ja auch der Fakt, dass die Abgeordneten sich zum Teil
    > anderen Futtertrögen zugewandt haben. Die Partei lebte in der Illusion das
    > sie ein Sammelbecken der besseren Menschen ist. Interessant, das gerade die
    > radikalen Parteien genau das selbe von sich glauben. Die Piraten sind genau
    > so verdorben wie der Rest der Gesellschaft und kann es sich bis heute nicht
    > eingestehen.
    >
    Bekämpfung von Korruption ist weltweit ein Thema. Sicherlich ist es unrealistisch da 100% zu erreichen. Aber man muss 100% anstreben um 75% zu schaffen.

    > > * Patriotismus ist doof
    > Und jetzt brauchen wir noch Argumente. Man kann nicht als "Berliner
    > Abgeordneter" Berliner Interessen vertreten wollen und gleichzeitig gegen
    > "Berlin" funktionale Einheit sein. Erkennst du den Widerspruch? Schon die
    > Tatsache, dass du Patriotismus und Rassismus direkt gruppiert hast ist
    > bezeichnend. Es gibt da keine direkte Verbindung. Patriotismus ist eine
    > durchweg positive Motivation der Veranwortungsübernahme für eine Familie,
    > eine Sippe, eine Stadt, eine Region und ja... auch eine Nation.
    > Patriotismus bedeutet, dass man sich verpflichtet fühlt Strukturen, in
    > denen man gut behütet aufgewachsen ist oder die sich in der Vergangenheit
    > für einen verbürgt haben, zu erhalten. Loyalitäten müssen natürlich
    > regelmäßig hinterfragt werden. "Blinder/Hurra Patriotismus ist doof". Das
    > kann ich unterschreiben. Aber "Patriotismus ist doof" zeigt nur das man
    > nicht verstanden hat was Patriotismus eigentlich ist.
    >
    "Als Patriotismus wird eine emotionale Verbundenheit mit der eigenen Nation bezeichnet."
    https://de.wikipedia.org/wiki/Patriotismus
    Also hast Du nicht verstanden, was Patriotismus ist, denn das hat nichts mit Familie, Sippe oder Region zu tun, sondern tatsächlich mit dem artifiziellen Konstrukt der Nation. Patriotismus dagegen ertränkt die Verantwortung gegenüber der Familie/Sippe/Region mit einem als größer dargestellten Ziel: der Verantwortung gegenüber der Nation.
    Du hast also nicht verstanden was Patriotismus eigentlich ist.

    > > * Rassismus ist doof
    > > * dass Meinungen wichtig sind
    > > * darum dass die Piratenpartei Visionen hat
    > Diese Sachen sind einfach nur "bla-bla" ohne Inhalt. Phrasen die man so
    > jederzeit runterleiern kann. Inhaltsleer.
    >
    Jupp.

    > In Summe sehen wir hier also quasi eine sozialistische Partei. Interessant
    > ist, das gerade die Technik-Affinen die die Partei gestartet haben liberale
    > waren und liberale Themen befördern wollten. Leider wurden sie später von
    > den SJW-Kampf-Emanzen vertrieben und die Partei schrittweise in eine
    > sozialistische Partei umgebaut. Aber sozialistische Parteien haben wir in
    > DE bereits genug.
    Du verstehst nicht Liberalismus. Angesichts dessen wie Du Positionen eingeordnet hast, würde ich sagen Du hast ein autoritäres Weltbild. Das ist OK, nur solltest Du Dir nicht das Label Liberaler ankleben.

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