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Der einzige echte Nachteil an Open Source:

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  1. Der einzige echte Nachteil an Open Source:

    Autor: AvailableLight 21.09.22 - 10:57

    Despoten, Kleptokraten und ähnliches Gelumpe dürfen sie auch benutzen. Windows könnte man aus der Ferne immerhin delizensieren, sobald die Rechner online sind.

  2. Re: Der einzige echte Nachteil an Open Source:

    Autor: cbug 21.09.22 - 11:07

    AvailableLight schrieb:
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    > Despoten, Kleptokraten und ähnliches Gelumpe dürfen sie auch benutzen.
    > Windows könnte man aus der Ferne immerhin delizensieren, sobald die Rechner
    > online sind.


    Was genau bringt ein "delizensieren" in einem Land, dass deine Lizenz nicht anerkennt? Auch Open Source Software unterliegt Export-Beschränkungen. Also ja, Open Source wird in Nordkorea verwendet, aber das heißt ja nicht automatisch, dass sich Nordkorea an die Lizenzen hält.
    Lizenzen sind ein rein fiktiv rechtliches Thema, kein technisches praktisches. Lizenzen ermöglichen Ansprüche zu artikulieren und durchzusetzen, dafür brauchst du aber eine Infrastruktur die das hergibt.

  3. Re: Der einzige echte Nachteil an Open Source:

    Autor: Kaiser Ming 21.09.22 - 11:07

    AvailableLight schrieb:
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    > Despoten, Kleptokraten
    seit wann differenziert der Kapitalismus da?

  4. Re: Der einzige echte Nachteil an Open Source:

    Autor: Muhaha 21.09.22 - 11:19

    Kaiser Ming schrieb:
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    > AvailableLight schrieb:
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    > > Despoten, Kleptokraten
    > seit wann differenziert der Kapitalismus da?

    Der Kapitalismus differenziert nichts. Aber Regierungen können dies tun und sind in der Lage Sanktionen zu verhängen, wenn der politische Wille existiert.

  5. Re: Der einzige echte Nachteil an Open Source:

    Autor: JohnD 21.09.22 - 11:23

    Muhaha schrieb:
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    > Kaiser Ming schrieb:
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    > > AvailableLight schrieb:
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    > > > Despoten, Kleptokraten
    > > seit wann differenziert der Kapitalismus da?
    >
    > Der Kapitalismus differenziert nichts. Aber Regierungen können dies tun und
    > sind in der Lage Sanktionen zu verhängen, wenn der politische Wille
    > existiert.

    Was genau bringen Sanktionen in dem Fall?
    Wer Windows ohne Lizenz einsetzen will kann das ja jederzeit tun. Wieso sollte sich Russland für die Exportbeschränkung interessieren?

  6. Re: Der einzige echte Nachteil an Open Source:

    Autor: Vanger 21.09.22 - 11:41

    JohnD schrieb:
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    > Muhaha schrieb:
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    > > Kaiser Ming schrieb:
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    > > > AvailableLight schrieb:
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    > > > > Despoten, Kleptokraten
    > > > seit wann differenziert der Kapitalismus da?
    > >
    > > Der Kapitalismus differenziert nichts. Aber Regierungen können dies tun
    > und
    > > sind in der Lage Sanktionen zu verhängen, wenn der politische Wille
    > > existiert.
    >
    > Was genau bringen Sanktionen in dem Fall?
    > Wer Windows ohne Lizenz einsetzen will kann das ja jederzeit tun. Wieso
    > sollte sich Russland für die Exportbeschränkung interessieren?

    Microsoft sperrt russische IP-Adressen für Windows Update. Verhindert das den Einsatz? Nö. Die Frage ist nur wie lange das System dann noch läuft mit all der Ransomware.

  7. Re: Der einzige echte Nachteil an Open Source:

    Autor: nuclear 21.09.22 - 11:54

    Und wieso sollte das einen Staat interessieren? Es ist ja nicht wirklich schwer siebzigstes anderweitig einzuspielen. Und wenn der Block wirklich nur die ip betrifft ist es doch vollkommen trivial zu umgehen.

  8. Re: Der einzige echte Nachteil an Open Source:

    Autor: User_x 21.09.22 - 12:10

    Mann kann Firewalls einsetzen, die bestimmte Ports oder Schwachstellen eingrenzen - macht man ja eigentlich anderswo auch nicht anders - nur zumindest freut man sich auf ein schnelles Update.

    Man kann die Update-IP-Adressen von MS auch bestimmt irgendwie umleiten oder kapern (der Zugriff erfolgt ja aus dem "russischen Netz"). Ein VPN das lediglich Updates aus einem nicht Sanktionierten Land abholt und dann lokal verteilt wäre evtl. auch möglich.

    Und zuletzt kann man genauso auch dekompilieren, was ja auch im Westen unter Strafe steht. Weiß nicht, in der Zeit bis 1990 gab es immer wieder Gerüchte, dass Russen direkt in der Assemblersprache coden konnten, weil Sie nicht anderes hatten... Not macht eben erfinderisch...

    via Smartphone.

  9. Re: Der einzige echte Nachteil an Open Source:

    Autor: Muhaha 21.09.22 - 12:16

    JohnD schrieb:
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    > Was genau bringen Sanktionen in dem Fall?

    Erschwerte Update-Möglichkeiten. Mehr Probleme in der Industrie durch Systemausfälle. Höhere Anfälligkeit der Rechner für DDoS-Attacken, diesmal gegen die russische IT-Infrastruktur.

  10. Re: Der einzige echte Nachteil an Open Source:

    Autor: Schlitzauge 21.09.22 - 13:45

    Als ob man die Updates nicht auch offline herunterladen und verteilen könne.

  11. Re: Der einzige echte Nachteil an Open Source:

    Autor: tomatentee 21.09.22 - 13:47

    Vanger schrieb:
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    > JohnD schrieb:
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    > > > Kaiser Ming schrieb:
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    > > > > > Despoten, Kleptokraten
    > > > > seit wann differenziert der Kapitalismus da?
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    > > > Der Kapitalismus differenziert nichts. Aber Regierungen können dies
    > tun
    > > und
    > > > sind in der Lage Sanktionen zu verhängen, wenn der politische Wille
    > > > existiert.
    > >
    > > Was genau bringen Sanktionen in dem Fall?
    > > Wer Windows ohne Lizenz einsetzen will kann das ja jederzeit tun. Wieso
    > > sollte sich Russland für die Exportbeschränkung interessieren?
    >
    > Microsoft sperrt russische IP-Adressen für Windows Update.
    >
    Und du glaubst, das würde einen Staat hindern? Kleiner Hint: Der Kreml kontrolliert ja u.a. Rostelecom. Auf dem Level ist es ein leichtes, beispielsweise die MS-Updateserver Netzwerk-weit zu Tunneln.


    > Verhindert das
    > den Einsatz? Nö. Die Frage ist nur wie lange das System dann noch läuft mit
    > all der Ransomware.
    >
    Bei der aktuell von MS gelieferten Updatequalität würden böse Zungen fragen, ob das einen Unterschied macht. Ob die Kiste jetzt durch Ransomware oder Updates lahmgelegt wird ist fürs Ergebnis ja unerheblich :-P

  12. Re: Der einzige echte Nachteil an Open Source:

    Autor: Vollstrecker 21.09.22 - 16:07

    Schön blöd die Russen an Windows zu hindern.

    Man könnte über ein Update easy Hintertüren öffnen. Wer closed Software verwendet kann ganz schnell open Hardware haben :D

  13. Re: Der einzige echte Nachteil an Open Source:

    Autor: FreiGeistler 21.09.22 - 16:52

    AvailableLight schrieb:
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    > Despoten, Kleptokraten und ähnliches Gelumpe dürfen sie auch benutzen.
    > Windows könnte man aus der Ferne immerhin delizensieren, sobald die Rechner
    > online sind.

    Jetzt fangen wir wieder an, Software zu politisieren? Stufen wir wieder Verschlüsselung als Waffe ein, belegen sie mit Exportbeschränkungen?

  14. Re: Der einzige echte Nachteil an Open Source:

    Autor: ElTentakel 22.09.22 - 17:17

    Ja, vier verbieten hier am besten die Verschlüsselung, dann haben die Russen es einfacher unsere militäriache Kommunikation von der privaten zu unterscheiden. Wobei - vieleicht ist es auch andersrum :D

  15. Re: kein echte Nachteil an Open Source:

    Autor: cubie2 23.09.22 - 08:25

    AvailableLight schrieb:
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    > Despoten, Kleptokraten und ähnliches Gelumpe dürfen sie auch benutzen.

    > Windows könnte man aus der Ferne immerhin delizensieren, sobald die Rechner
    > online sind.

    Windows zu knacken bekommen 13-Jährige hin, das ist also kein sehr starkes Argument.

    Despoten, Kleptokraten und ähnliches Gelumpe können Schrauben oder Klebeband benutzen.
    Es wäre mir neu, dass deshalb Schrauben oder Klebeband irgendwie suspekt wären und dass das jemand als Nachteil sehen würde.

    PS: Despoten, Kleptokraten und ähnliches Gelumpe atmen Luft und trinken Wasser.
    Luft und Wasser jetzt deshalb verbieten?

  16. Re: Der einzige echte Nachteil an Open Source:

    Autor: Kaiser Ming 23.09.22 - 11:26

    Muhaha schrieb:
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    > Kaiser Ming schrieb:
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    > > AvailableLight schrieb:
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    > > > Despoten, Kleptokraten
    > > seit wann differenziert der Kapitalismus da?
    >
    > Der Kapitalismus differenziert nichts. Aber Regierungen können dies tun und
    > sind in der Lage Sanktionen zu verhängen, wenn der politische Wille
    > existiert.

    Nur das es darum hier nicht geht,
    sonst würden wir andere nicht zu unseren Freunden erklären.

  17. Andersherum

    Autor: 486dx4-160 23.09.22 - 14:02

    AvailableLight schrieb:
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    > Despoten, Kleptokraten und ähnliches Gelumpe dürfen sie auch benutzen.
    > Windows könnte man aus der Ferne immerhin delizensieren, sobald die Rechner
    > online sind.

    Kannst auch andersherum sehen:
    Sollte der nächste US-Präsident dermaßen hohl drehen, dass selbst wir ihm die treue Gefolgschaft aufkündigen, kann der uns ohne Weiteres abschalten.
    Es dürfte schon die Drohung ausreichen damit wir die Zeitenwende sofort beenden und wieder auf das universelle Völkerrecht scheißen.

    Außerdem führen wir keinen Wirtschaftskrieg gegen Russland.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.09.22 14:04 durch 486dx4-160.

  18. Re: Der einzige echte Nachteil an Open Source:

    Autor: minnime 23.09.22 - 14:12

    Ja ja, Open Source absolute Freiheit für alle aber sobald es einer nutzt der mir nicht passt, ist es plötzlich blöd. Ne ne, das ist der Deal, das gehört alles zum Gesamtpaket.
    Vielleicht schaffen sie es ja und es nutzt dem System Linux, schließlich hat Russland, allgemein die ganzen Ostblockstaaten durchaus gute Informatiker. Man muss das langfristig sehen, so >10 Jahre. Der Krieg ist irgendwann vorbei, Putin irgendwann tot und dann beginnt die produktive Phase. und währenddessen kracht's halt irgendwo anders auf der Welt, wie üblich.

  19. Danke für die Perspektive

    Autor: mnementh 23.09.22 - 14:22

    minnime schrieb:
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    > Man muss das langfristig sehen, so >10 Jahre. Der Krieg ist
    > irgendwann vorbei, Putin irgendwann tot und dann beginnt die produktive
    > Phase. und währenddessen kracht's halt irgendwo anders auf der Welt, wie
    > üblich.
    Ja, diese Betrachtung fehlt mir viel zu oft. Spanien, Südkorea, Taiwan und Südafrika waren alles diktatorische Regimes die Menschenrechte mit Füssen traten. Aber alle haben einen demokratischen Wechsel hinbekommen ohne dass es dazu ein Eingreifen der Weltpolizei benötigte. Meistens weil der ursprüngliche Diktator irgendwann sein natürliches Verfallsdatum erreichte.

    Ich sehe viel zu oft den Standpunkt, dass man Russland jetzt ökonomisch dem Erdboben gleich machen müsse, damit die sich nie wieder erholen, weil sie sind ja böse. Aber Putin ist jetzt 70 und wie es nach ihm weitergeht wird sicherlich auch durch die Einstellung der Russen bestimmt. Wenn sie uns als *den Feind* ansehen der Russland auslöschen will, dann bin ich nicht überzeugt dass die Post-Putin-Zeit durch ein besseres Verhältnis zu uns bestimmt sein wird.

  20. Re: Der einzige echte Nachteil an Open Source:

    Autor: KlugKacka 23.09.22 - 15:44

    Vanger schrieb:
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    > JohnD schrieb:
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    > > Muhaha schrieb:
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    > > > > AvailableLight schrieb:
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    > > > > > Despoten, Kleptokraten
    > > > > seit wann differenziert der Kapitalismus da?
    > > >
    > > > Der Kapitalismus differenziert nichts. Aber Regierungen können dies
    > tun
    > > und
    > > > sind in der Lage Sanktionen zu verhängen, wenn der politische Wille
    > > > existiert.
    > >
    > > Was genau bringen Sanktionen in dem Fall?
    > > Wer Windows ohne Lizenz einsetzen will kann das ja jederzeit tun. Wieso
    > > sollte sich Russland für die Exportbeschränkung interessieren?
    >
    > Microsoft sperrt russische IP-Adressen für Windows Update. Verhindert das
    > den Einsatz? Nö. Die Frage ist nur wie lange das System dann noch läuft mit
    > all der Ransomware.

    Welche "Ransomware"?
    Kommt die denn nicht zu 175% aus Russland? Und schaltet die sich nicht ab, wenn die mitbekommt, daß das ein russischer Rechner ist?
    So zumindest liest es sich immer.

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