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Der Schuss ins eigene Bein

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  1. Der Schuss ins eigene Bein

    Autor: Weichbirnengericht 29.04.10 - 14:58

    Genau anders herum wird ein Schu draus. Derjenige, der will, dass seine Website in einer Suchmaschine gefunden wird, muss dass durch einen Vermerk in einer Datei ersichtlich machen und darüber hinaus seine Website bei der Suchmaschine bekannt machen und in der Datei mitteilen, in welcher häufigkeit die Website indexiert werden soll. Wenn die Angabe fehlt, fällt die Website nach 1 Jahr wieder aus dem Verzeichnis gelöscht.

    Dazu kommt noch, dass damit jegliches "unerwpünschtes Material" aus dem Suchindex ausgefiltert werden kann und "Vergessen" wieder möglich wird.

    Dieses Gericht kastriert sich selbst (EU/Lissabon), schädigt die Bevölkerung (Vorratsdatenspeicherung ist zulässig) und begünstigt Lobbyisten (s.h. hier).

  2. Da hat jemand den Artikel nicht gelesen...

    Autor: Lars154 29.04.10 - 15:22

    ...und auch generell nichts verstanden.

  3. Re: Der Schuss ins eigene Bein

    Autor: Lalaaaaa 29.04.10 - 15:25

    Sehe ich genauso. Dem Rechtinhaber quasi die Rechte zu nehemn, wenn er sie nicht aktiv schützt ist absolut lächerlich. Darf ich in Zukunft ein Auto stehlen, wenn es nicht abgeschlossen ist? Oder darf ich jemanden zusammenschlagen, wenn er nicht explizit "Keine Gewalt" auf seinem T-Shirt zu stehen hat?

  4. Re: Da hat jemand den Artikel nicht gelesen...

    Autor: Lalaaaaa 29.04.10 - 15:26

    Lars154 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...und auch generell nichts verstanden.

    Du? Stimmt!

  5. Re: Der Schuss ins eigene Bein

    Autor: Lars154 29.04.10 - 15:29

    Hast du überhaupt begriffen worum es geht?


    Die Dame stellt ihr Daten ins Netz, optimiert die Seite sogar für Suchmaschinen aber kann die Bilder nicht zur Crawlern schützen? Sie verliert nicht das Urheberrecht an den Bildern. Und sie kann noch immer das Nutzungsrecht geltend machen.


    Aber das alles hat sie nicht getan.


    Zudem geht es darum, dass Google Thumbs der Bilder erstellt und dafür missbräuchliche Bearbeitung der Bilder vorgeworfen wird.

  6. Re: Da hat jemand den Artikel nicht gelesen...

    Autor: Lars154 29.04.10 - 15:34

    Da hast du dich direkt ein zweites Mal blamiert...

  7. Re: Der Schuss ins eigene Bein

    Autor: Lalaaaaa 29.04.10 - 15:38

    Du hast offensichtlich nichts begriffen. Erstens steht da nichts von suchmaschinenoptimiert und zweitens: "mit der Anzeige ihrer Werke im Rahmen der Bildersuche der Suchmaschine einverstanden. Denn die Klägerin hat den Inhalt ihrer Internetseite für den Zugriff durch Suchmaschinen zugänglich gemacht, ohne von technischen Möglichkeiten Gebrauch zu machen, um die Abbildungen ihrer Werke von der Suche und der Anzeige durch Bildersuchmaschinen in Form von Vorschaubildern auszunehmen".

    Mit anderen Worten der Rechteinhaber ist schuld, wenn er den Eingriff in seine Rechte nicht durch aktive Maßnahmen verhindert. Lesen und verstehen ist nicht deine Stärke, oder? Und genau an meine Beispielen oben sieht man, wie absurd der Gedanke ist, wenn man ihn entsprechend auf andere Bereiche ausweitet.

  8. Re: Der Schuss ins eigene Bein

    Autor: Lars154 29.04.10 - 15:42

    Selber recherchieren überfordert dich wohl, oder? Informier dich einfach ein wenig mehr über das Urteil. Es gibt mehr Quellen als Golem.de.


    Welche Rechte des Urhebers werden denn verletzt?


    Sie Anbietern war zu inkompetent nur die Inhalte aber nicht die Medien öffentlich zugänglich zu machen. Die Technik kommt noch aus der Web Steinzeit und hätte in wenigen Sekunden beantwortet werden können und dennoch klagt man.

    Die Orignale werden nicht fremd verwendet, sie werden als Original im Frame geladen. Das ist kostenlose Werbung.


    Bitte vorher informieren bevor man peinlich umherpoltert.

  9. Re: Der Schuss ins eigene Bein

    Autor: Brainfreeze 29.04.10 - 15:49

    Lars154 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selber recherchieren überfordert dich wohl, oder? Informier dich einfach
    > ein wenig mehr über das Urteil. Es gibt mehr Quellen als Golem.de.
    >
    > Welche Rechte des Urhebers werden denn verletzt?

    > Sie Anbietern war zu inkompetent nur die Inhalte aber nicht die Medien
    > öffentlich zugänglich zu machen. Die Technik kommt noch aus der Web
    > Steinzeit und hätte in wenigen Sekunden beantwortet werden können und
    > dennoch klagt man.

    Und nur weil man aktiv seine Werke nicht geschützt hat, darf man darauf zugreifen? Da finde ich die Idee vom aktiven "Freigeben für Suchmaschinen" besser.
    Um auf das Wohnungsbeispiel zurückzukommen: Wenn du vergisst, die Tür hinter Dir zuzumachen, darf ich in die Wohnung und alles fotografieren und veröffentlichen? Die Originale werden ja nicht verwendet?

    > Die Orignale werden nicht fremd verwendet, sie werden als Original im Frame
    > geladen. Das ist kostenlose Werbung.

    Abedr anscheinend wollte sie die Werbung nicht.

    > Bitte vorher informieren bevor man peinlich umherpoltert.
    (Wir sind hier im Golem-Forum, da gehört informieren nicht dazu ;-)

  10. Re: Der Schuss ins eigene Bein

    Autor: Lars154 29.04.10 - 16:00

    Brainfreeze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und nur weil man aktiv seine Werke nicht geschützt hat, darf man darauf
    > zugreifen? Da finde ich die Idee vom aktiven "Freigeben für Suchmaschinen"
    > besser.

    Sie Dame HAT Suchmaschinen mit entsprechenden technischen Möglichkeiten angelockt. Das ist den frei verfügbaren Urteilen zu entnehmen. Der Dame wird in dem Zusammenhang sogar Rechtsmissbrauch vorgeworfen.

    > Um auf das Wohnungsbeispiel zurückzukommen: Wenn du vergisst, die Tür
    > hinter Dir zuzumachen, darf ich in die Wohnung und alles fotografieren und
    > veröffentlichen? Die Originale werden ja nicht verwendet?

    In dem Fall kommen weitere Gesetze zum tragen. Aber ich darf dein Haus fotografieren und verwenden wie es mir gefällt. Erst wenn du dein Persönlichkeitsrecht wahrnimmst und mir die Veröffentlichung untersagst muss ich es entfernen. Das Urheberrecht bleibt dennoch bei mir.

    > Abedr anscheinend wollte sie die Werbung nicht.

    Doch, das ergeht aus den Urteilen und wird da auch entsprechend erwähnt.


    Siehe das Urteil vom OLG Jena.

  11. Re: Der Schuss ins eigene Bein

    Autor: www 29.04.10 - 16:11

    Lalaaaaa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hast offensichtlich nichts begriffen. Erstens steht da nichts von
    > suchmaschinenoptimiert und zweitens: "mit der Anzeige ihrer Werke im Rahmen
    > der Bildersuche der Suchmaschine einverstanden. Denn die Klägerin hat den
    > Inhalt ihrer Internetseite für den Zugriff durch Suchmaschinen zugänglich
    > gemacht, ohne von technischen Möglichkeiten Gebrauch zu machen, um die
    > Abbildungen ihrer Werke von der Suche und der Anzeige durch
    > Bildersuchmaschinen in Form von Vorschaubildern auszunehmen".
    >
    > Mit anderen Worten der Rechteinhaber ist schuld, wenn er den Eingriff in
    > seine Rechte nicht durch aktive Maßnahmen verhindert. Lesen und verstehen
    > ist nicht deine Stärke, oder? Und genau an meine Beispielen oben sieht man,
    > wie absurd der Gedanke ist, wenn man ihn entsprechend auf andere Bereiche
    > ausweitet.

    Dein "Beispiel" ist im Bezug auf diese Urteil genauso ein Mist wie das Wort "Raubkopie". Wenn ich ein Auto stehle, ist es weg. Digitale Daten (in diesem Fall werden sie nicht einmal kopiert und vertrieben, sondern dienen als Verweis auf die Besitzerseite) im Internet, kann man nicht entwenden, maximal kopieren.
    Wenn du in ein Glashaus ziehst und dich nackt ausziehst, hast du dein Recht auf Privatsphäre auch verspielt.

  12. Re: Der Schuss ins eigene Bein

    Autor: Brainfreeze 29.04.10 - 16:21

    Lars154 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Brainfreeze schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und nur weil man aktiv seine Werke nicht geschützt hat, darf man darauf
    > > zugreifen? Da finde ich die Idee vom aktiven "Freigeben für
    > Suchmaschinen"
    > > besser.
    >
    > Sie Dame HAT Suchmaschinen mit entsprechenden technischen Möglichkeiten
    > angelockt. Das ist den frei verfügbaren Urteilen zu entnehmen. Der Dame
    > wird in dem Zusammenhang sogar Rechtsmissbrauch vorgeworfen.

    Wo entnimmst Du das genau? Ich finde nur Textstellen, die von einem Einverständnis aufgrund des Verhaltens ausgehen, nichts von Anlocken der Suchmaschinen

    > > Abedr anscheinend wollte sie die Werbung nicht.
    >
    > Doch, das ergeht aus den Urteilen und wird da auch entsprechend erwähnt.

    Und wo liest Du das ?

  13. Re: Der Schuss ins eigene Bein

    Autor: Geh denken 29.04.10 - 16:22

    Sowas dummes...

    Die Gegenseite ist doch nicht "alle", sondern "google".

  14. Re: Der Schuss ins eigene Bein

    Autor: Brainfreeze 29.04.10 - 16:25

    Aber trotzdem darf niemand ein Foto von Dir dann einfach veröffentlichen. Du hast weiterhin das Recht am eigenen Bild und musst vorher gefragt werden (oder auf dem Foto so unkenntlich gemacht werden, dass selbst Personen aus deinem Umfeld dich darauf nicht erkennen.)

  15. Re: Der Schuss ins eigene Bein

    Autor: Ist unbekannt 29.04.10 - 16:29

    Lalaaaaa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hast offensichtlich nichts begriffen. Erstens steht da nichts von
    > suchmaschinenoptimiert ...

    Das steht beim Konkurrenten ... ;-)

  16. Re: Der Schuss ins eigene Bein

    Autor: www 29.04.10 - 16:34

    Brainfreeze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber trotzdem darf niemand ein Foto von Dir dann einfach veröffentlichen.
    > Du hast weiterhin das Recht am eigenen Bild und musst vorher gefragt werden
    > (oder auf dem Foto so unkenntlich gemacht werden, dass selbst Personen aus
    > deinem Umfeld dich darauf nicht erkennen.)

    Ja, weil dort der Datenschutz greift und es um "personenbezogenen Daten" geht. Ein vond ir gemalten Bild fällt nicht unter diese Kategorie.

  17. Re: Der Schuss ins eigene Bein

    Autor: Lars154 29.04.10 - 16:34

    Aktenzeichen I ZR 69/08 ... steht im Artikel ...

    http://www.kostenlose-urteile.de/Keine-Urheberrechtsverletzung-durch-Bildersuche-bei-Google.news9579.htm

    Dort wird verwiesen auf Aktenzeichen: 2 U 319/07 ...

    http://medien-internet-und-recht.de/volltext.php?mir_dok_id=1587

    Gibt noch weitere Quellen.

  18. Re: Der Schuss ins eigene Bein

    Autor: www 29.04.10 - 16:34

    Geh denken schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sowas dummes...
    >
    > Die Gegenseite ist doch nicht "alle", sondern "google".


    Seit wann ist google der einzige der eine Bildersuche anbietet?

  19. Re: Der Schuss ins eigene Bein

    Autor: Lars154 29.04.10 - 16:35

    Es steht auch in den Urteilen... einfach den Aktenzeichen folgen. Die Berichterstattungen liefern viel weniger sinnvolle Informationen als eben die Akten.

  20. Re: Der Schuss ins eigene Bein

    Autor: beratungsresistent 29.04.10 - 16:37

    dann ist es eben google und noch ein paar andere - aber eben nicht "alle"

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