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Wer ins Internet einstellt, muss mit Erfassung leben

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  1. Wer ins Internet einstellt, muss mit Erfassung leben

    Autor: HerbyDerKäfer 29.04.10 - 12:45

    Im Ergebnis ein korrektes Urteil, wobei die Frage bleibt, was man für Rückschlüsse daraus auf die sonstigen Fälle zieht:

    http://www.ferner-alsdorf.de/2010/04/anmerkung-wer-ins-internet-einstellt-muss-mit-erfassung-leben/

  2. Re: Wer ins Internet einstellt, muss mit Erfassung leben

    Autor: Ainer v. Fielen 29.04.10 - 14:53

    Das sind nun mal diese ganzen erfolglosen Möchtegern-Kreativen, die eine Chance sahen, aus ihrem Müll doch noch etwas Kohle rauszuschlagen...

    Ich hoffe jedenfalls, dass damit nun endgültig Schluss ist!

    ___________

    "Aufgrund der globalen Klimaerwärmung sowie der gegenwärtigen Finanzkrise wird das Licht am Ende des Tunnels nun abgeschaltet!"

    - Autor unbekannt -

  3. Re: Wer ins Internet einstellt, muss mit Erfassung leben

    Autor: Lalaaaaa 29.04.10 - 15:21

    Trotzdem finde ich es schon etwas merkwürdig, daß der Rechteinhaber dafür sorgen muss, daß andere nicht in seine Rechte eingreifen. Das ist so als würde man von Galerien verlangen explizit am Eingang das Abfotografieren und Veröffentlichen von Fotos zu verbieten, sonst müssten sie damit leben, daß andere diese Fotos dann zB für Kataloge verwenden. Das ist natürlich absoluter Quatsch. Aber Firmen wie Google haben einfach vollendete Tatsachen geschaffen und dieses selbst geschaffene "Gewohnheitsrecht" wird jetzt von den Richtern treudoof übernommen.

  4. Re: Wer ins Internet einstellt, muss mit Erfassung leben

    Autor: lalaaaaaa 29.04.10 - 15:37

    Hmm, ich denke der Vergleich ist nicht wirklich treffend.

    Passender wäre eher, du bist Künstler, malst Bilder auf dem Hauptplatz und stellst diese aus.
    Dann kommen Leute vorbei, die schlicht und ergreifend alles notieren und fotografieren was du da hast.
    Später findest du die Kleinansichten deiner Bilder(mit dem Hinweis wo du gestanden bist und wann) in einem lokalen Blatt, dass jeder gratis abonnieren kann.

    So ungefähr wäre der Vergleich glaube ich richtig.

  5. Re: Wer ins Internet einstellt, muss mit Erfassung leben

    Autor: Ist unbekannt 29.04.10 - 15:42

    Lalaaaaa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... Das ist so als
    > würde man von Galerien verlangen explizit am Eingang das Abfotografieren
    > (und Veröffentlichen) von Fotos zu verbieten, ...

    So steht es oft genug am Eingang. Und veröffentlicht werden dürfen die Bilder sowieso nur vom "Rechteinhaber".

    Die Sache ist einfach so, dass Google Thumbs kreiert, damit auf das Bild (z. B. auf der Webseite des Künstlers) hingewiesen wird, sozusagen ein Ersteindruck entsteht.
    Normalerweise ist ein Künstler daran interessiert, seine Kunst einem möglichst breiten Publikum vorzustellen. Ist er es nicht, bruacht er seine Kunst überhaupt nicht ins Netz zustellen. Dann wird diese eben von Niemandem wahr genommen.
    Die Dame hier hat einfach die Theorie von Ursache und Wirkung nicht verstanden.

  6. Re: Wer ins Internet einstellt, muss mit Erfassung leben

    Autor: Lalaaaaa 29.04.10 - 15:43

    lalaaaaaa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hmm, ich denke der Vergleich ist nicht wirklich treffend.
    >
    > Passender wäre eher, du bist Künstler, malst Bilder auf dem Hauptplatz und
    > stellst diese aus.
    > Dann kommen Leute vorbei, die schlicht und ergreifend alles notieren und
    > fotografieren was du da hast.
    > Später findest du die Kleinansichten deiner Bilder(mit dem Hinweis wo du
    > gestanden bist und wann) in einem lokalen Blatt, dass jeder gratis
    > abonnieren kann.

    Egal, auch das wäre eine Verletzung deiner Rechte.
    >
    > So ungefähr wäre der Vergleich glaube ich richtig.

  7. Re: Wer ins Internet einstellt, muss mit Erfassung leben

    Autor: Lalaaaaa 29.04.10 - 15:49

    Ist unbekannt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > möglichst breiten Publikum vorzustellen. Ist er es nicht, bruacht er seine
    > Kunst überhaupt nicht ins Netz zustellen.

    Blödsinn. Jeder hat das Recht seine Bilder auf seiner Domain zu verwenden ohne daß andere daraus ein Recht für sich herleiten können.

  8. Re: Wer ins Internet einstellt, muss mit Erfassung leben

    Autor: Ist unbekannt 29.04.10 - 15:59

    Lalaaaaa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Blödsinn. Jeder hat das Recht seine Bilder auf seiner Domain zu verwenden
    > ohne daß andere daraus ein Recht für sich herleiten können.

    Das habe ich auch gar nicht bestritten.
    Ich habe nicht gesagt, dass er es nicht DARF, sondern dass er es nicht BRAUCHT. Ohne Suchmaschinen bekommt man ja wohl kaum Bilder eines unbekannten Künstlers zu sehen. Die Dame WOLLTE (durch ihre für die Google-Suche optimierte Seite)
    gefunden werden.
    Und bitte, ein Thumb ist außer als Vorschau für fast nichts zu gebrauchen.

  9. Re: Wer ins Internet einstellt, muss mit Erfassung leben

    Autor: GodsBoss 29.04.10 - 19:26

    Wieso „in die Rechte eingreifen“? Da es kein vollständig geführtes Webverzeichnis gibt, wo man alle veröffentlichten Sachen einsehen kann, haben sich Suchmaschinen als Navigationshilfen etabliert. Ein WWW ohne Suchmaschinen ist kaum noch vorstellbar und auch nicht sinnvoll. Insofern ist es nur richtig, anzunehmen, dass jeder, der etwas darin veröffentlicht, auch über entsprechende Suchmaschinen gefunden werden will. Diese sind jedoch nur ein Service, der Teile der Inhalte (Teile von Texten, Thumbnails) zeigt, damit die Benutzer aus diesen auswählen können und zu den eigentlichen Angeboten kommen können.

    Und mit der robots.txt gibt es einen standardisierten Weg, das zu verhinden, wenn man das nicht möchte.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  10. Re: Wer ins Internet einstellt, muss mit Erfassung leben

    Autor: beklagen 29.04.10 - 20:51

    Ich halte die Aufregung der Frau auch für weltfremd.

    Es gibt Dienste im Internet, da kann man seine Dokumente einstellen und anderen in einer mail den Link dazu mitteilen. Goggle rührt dann diese Seite nicht an.

    Mache ich meine Seite öffentlich (wie an einer Litfaßsäule), so kann ich doch nicht einigen anderen das Betrachten der Seite verbieten, egal, ob es eine Privatperson oder Google ist.

    Wenn die Frau das Anschauen ihrer Bilder kommerzialisieren möchte, dann muss sie eine Bezahlschranke davor einrichten. Dazu stelle ich mir vor, die Musikindustrie würde alle Lieder ins Internet stellen und Google hätte außer der Suchobtion "Bilder" auch noch "Musik", dann dürfte sich die Musikindustrie auch nicht beklagen...

  11. Re: Wer ins Internet einstellt, muss mit Erfassung leben

    Autor: GodsBoss 29.04.10 - 22:14

    Es ging ja nicht darum, dass die Frau nicht wollte, dass ihre Seite bzw. ihre Bilder betrachtet werden. Auch ging es ihr nicht darum, dass sie nicht via Google gefunden werden wollte. Es ging nur um die kleinen Vorschaubildchen, die man bei Google Images finden kann. Ohne die ist aber eine Bildersuche ziemlich mau – so wie es jetzt ist, kann man wenigstens vorher sehen, was für Bilder gefunden werden und sich gezielt die Gewünschten raussuchen.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

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