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Viel Spaß beim Abo, selbst schuld.

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  1. Viel Spaß beim Abo, selbst schuld.

    Autor: chrilo 11.12.14 - 19:49

    Bestimmte Dinge lasse ich mir ja noch einreden (Verkauf von Retail Versionen),
    oder das Verbieten der Bindung an eine bestimmte Hardware (wobei ich da schon Bauchweh bekommen -> Apple, Smartphones,Router, etc. theoretisch dürfte es dann kein Gerät mehr geben, dass eine nicht separat verkäufliche Firmware mitliefert)

    Mit ist auch klar, dass es für Konsumenten mehr bevorzugende Gesetze gibt, als bei B2B.

    Nun aber komplett individuelle Verträge zwischen Hersteller und Unternehmen auszuhebeln, halte ich für einen zu starken Eingriff in die Vertragsfreiheit.
    Diese Verträge enthalten ggf. auch Support, software assurance andere Rabatte (Schulen, Gemeinnützige Organisationen).
    Wie stellt sich das der Gesetzgeber vor?
    Oder erwartet er einen stillschweigenden Vertragsübergang zur Retailversion die von Microsoft einzuhalten ist?
    Theoretisch könnte Microsoft einfach hergehen und diesen Produkten keine Updates mehr gewähren, da sich der Support nur auf den ursprünglichen Käufer bezog (nachdem gesetzliche Gewährleistungsfristen erfüllt wurden).

    Natürlich lassen sich die Hersteller auch nicht alles gefallen und steigen deshalb eben auf Abo-Modelle um, bei welchen der 2nd-Hand Käufer gerne weiterbezahlen darf.

  2. Re: Viel Spaß beim Abo, selbst schuld.

    Autor: Schnarchnase 11.12.14 - 22:45

    Es geht um die Lizenz, nicht um Supportverträge. Auf Aktualisierungen hast du eh keinen Anspruch, sondern nur auf die Beseitigung von Fehlern. Es geht dem Hersteller auch nicht darum Updates zu „sparen” sondern möglichst viele neue Lizenzen zu verkaufen.

  3. Re: Viel Spaß beim Abo, selbst schuld.

    Autor: Emulex 12.12.14 - 06:59

    Seh ich 100% genauso.
    Das schadet im Endeffekt jetzt allen beteiligten Parteien.
    Die juristischen Amokläufe des BGH nehmen langsam aber sicher zu...

  4. Re: Viel Spaß beim Abo, selbst schuld.

    Autor: ElZar 12.12.14 - 08:17

    Warum sollte es bei einem Softwarehersteller anders sein als in allen anderen Branchen? Eine Baufirma hat auch eine 10-jährige Gewährleistungspflicht gegenüber Baumängeln. Trotzdem kann Sie mir nicht verbieten meine Häuser/Fabrikhallen usw. zu verkaufen. Diese einseitigen Vertragsklauseln, die man übrigens meistens erst nach dem Kauf annimmt bzw. annehmen muss um die Software überhaupt benutzen zu können (EULA), wurden damit einfach an den Standard angepasst. Das war die einzig mögliche Entscheidung.

    Gerade Microsoft wird zwar weiterhin versuchen Kunden einzuschüchtern und Lizenzen nicht anerkennen zu wollen, aber im Grunde sind sie selber schuld. Eine Volumenlizenz kostet ca. 30-40% mehr als eine Retail Lizenz, das ist genau der falsche Weg. Da Volumenlizenzen meist in Massen gekauft werden, müssten diese eigentlich wesentlich billiger sein. Microsoft gibt diese Rabatte aber höchstens um sich in Schlüsselpositionen festzusetzen und sich große Marktanteile sicher zu können (2x darf man raten was die Stadt München zur Zeit für gute Microsoft Angebote bekommen wird). 95% der Firmen dürfen aber richtig viel Geld für Volumenlizenzen bezahlen um diverse M$ Produkte zb auf Terminalserver nutzen zu können (was eig. schon der ganze Voreilt an diesen Lizenzen ist).

    Anstatt mit komischen Abo-Modellen zu reagieren sollten Sie vlt. versuchen den Business-Sektor mehr zu bevorzugen, sonst wechseln noch mehr Firmen auf gebrauchte Lizenzen.

    ____________________________________________________________________
    "Welcome back. Our next guest has been teaching the world to cook for over twenty years, but apparently my wife hasn't been listening."

  5. Re: Viel Spaß beim Abo, selbst schuld.

    Autor: _moep_ 12.12.14 - 08:38

    ElZar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum sollte es bei einem Softwarehersteller anders sein als in allen
    > anderen Branchen? Eine Baufirma hat auch eine 10-jährige
    > Gewährleistungspflicht gegenüber Baumängeln. [...]

    das ist doch schon längst stand der Dinge. Wie viele Spiele werden veröffentlich wo innerhalb der ersten Woche über 9.000 Patches kommen und man den Verbraucher als Softwaretester missbraucht.

    jm2c

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