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"werke, die dem wissenschaftlichen Fortschritt und der Künste dienen"

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  1. Re: "werke, die dem wissenschaftlichen Fortschritt und der Künste dienen"

    Autor: benji83 07.02.12 - 22:13

    jucs schrieb:
    > Wikipedia zählt die Agnostiker gleich ganz dazu.
    Sie schreiben "bezeichnet im engeren Sinne die Überzeugung, dass es keinen Gott gibt", " im weiteren Sinn werden auch andere Abgrenzungen vom Glauben an Gott gezählt"
    Auch wem die Frage nicht interessiert ist in so mancher Religion "Gottlos".

    > Und dazu meine ich eben, dass dies nicht die Leute sind, die
    > behaupten, sie wüssten mit letzter Sicherheit, dass es Gott nicht gibt -
    > wie auch? Allerdings sehen sie auch alle Aussagen zu dem Thema
    > gleichwertig, das wäre der Agnostiker.
    Entschuldige, das klingt in der Tat etwas Schwammig/Unsortiert :)
    Atheisten= "meinen nicht sie wüssten mit Sicherheit das es Gott nicht gibt"
    Agnostiker=$foo
    $bar="Es gibt keinen Gott"
    Bist du so nett und ergänst $foo und $bar?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.02.12 22:16 durch benji83.

  2. Re: "werke, die dem wissenschaftlichen Fortschritt und der Künste dienen"

    Autor: benji83 07.02.12 - 22:23

    jucs schrieb:
    > Und ja, das habe ich, und alles, was sie mir vorbrigen konnten, war
    > durchtränkt von "das ist eben so", ergo wertlos.
    Die Frage ist jetzt nicht böse gemeint aber war deine Argumentation wissenschaftlicher als "das ist eben nicht so"? Dabei an das hier denken:
    > Nur weil die das für stichhaltig halten, ist es das noch nicht;

    > Eben ;-). Dann ist nichts mehr übrig, also ist insgesamt nichts da.
    Zumindest das Thema Glauben lässt sich Wissenschaftlich nicht behandeln (auch wenn es so oder so Stoff für an-/aufregende Gespräche liefert). Aber das Leben kann doch glücklicherweise auch trotzdem schön sein. Egal ob man sich beim Pastor ausheult, Buddha gedenkt oder Krampfadern bekommt wenn jemand das G-Wort sagt.

  3. Re: "werke, die dem wissenschaftlichen Fortschritt und der Künste dienen"

    Autor: FaLLoC 07.02.12 - 22:28

    fry404 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin kein Atheist im Sinne von Richard Dawkins, der Gründe für die
    > Nichtexistenz aller Götter zu liefern versucht, aber ich besitze defitiniv
    > keinen Glauben an eine oder mehrere Gottheiten und sehe auch keinen Grund,
    > die Möglichkeit Existenz eines oder mehrerer Götter einzuräumen.
    > Da du dich als Agnostiker bezeichnest, räumst du diese Möglichkeit
    > scheinbar ein. Welchen Grund hast du dafür, und warum lässt es sich dennoch
    > nicht verifizieren?

    Ich räume sie insoweit ein, dass ich eine mögliche Existens eines oder mehrerer Götter mit der mir zur verfügung stehenden Datenlage nicht ausschließen kann, auch wenn die Datenlage keinerlei zwingende Hinweise auf Götter enthält. Und der Grund sind ganz einfach erkenntnistheoretische Grundsätze; absence of evidence is no evicence for absence. Ich sehe weder die Notwendigkeit oder gar Möglichkeit noch habe ich ein Interesse daran, die mir zugängliche Datenlage entsprechend um evidences for absence zu erweitern. Drumm gebe ich mich mit "weiß ich nicht" zufrieden, bis sich die Datenlage ändert, wobei einkalkuliert ist, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Datenlage nicht ändert, hoch ist. Alles andere sieht jetzt für mich nach Zeitverschwendung aus.

    --
    FaLLoC

  4. Re: "werke, die dem wissenschaftlichen Fortschritt und der Künste dienen"

    Autor: benji83 07.02.12 - 22:30

    Trockener als mein Post aber "inhaltlich Voller" und so weit ich sehen kann absolut korrekt. Guter Post +1

  5. Re: "werke, die dem wissenschaftlichen Fortschritt und der Künste dienen"

    Autor: grorg 08.02.12 - 00:02

    FaLLoC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum > sollte man Zeit damit verschwenden, Gottes Nichtexistenz belegen zu wollen?
    Es wird hier dauernd von "Beweis der Nichtexistenz" gesprochen, kennt den niemand die Grundlagen einer wissenschaftlichen Theorie und der davon abgeleiteten Hypothese?

    Ist ja erbärmlich hier, den Mist zu lesen.

    Es gilt das Prinzip der Falsifikation, die Theorie wird also in eine falsifizierbare Hypothese umgesetzt (Prüfung an der empirischen Wahrscheinlichkeit), welche dann mit wissenschaftlichen Methoden untersucht wird.

    Der Hauptgrund, weshalb ich mit irgendwelchen religiösen Spacken nicht diskutiere - in der Wissenschaft ändert man seine Meinung, wenn bewiesen wurde, dass die Erde doch rund ist.
    Aber welcher Gläubige wird zum Atheisten, wenn man ihm die ganzen Fehler in seinem Glauben aufzeigt? Ich habs oft genug probiert, am Ende musste ich diese Leute leider als vollkommen hirnlos bezeichnen, den sieh haben sich der Logik verweigert.

    PS: Dass die Erde keine Scheibe ist, wussten so ziemlich alle seit der Antike, nur Europa hat sich bis Galileo nen eigenen Pfannkuchen ausgedacht.

  6. Re: "werke, die dem wissenschaftlichen Fortschritt und der Künste dienen"

    Autor: ruamzuzler 08.02.12 - 08:02

    Von welcher Evolution sprechen wir hier bitte?
    Kosmische, chemische, biologische, geologische, Makro- oder Mikro-Evolution?

    Wissenschaftlich nachgewiesen ist nur die letzte und die streitet dir kein Kreationist ab.
    Alles andere ist Glauben an Feen und Fabelwesen, durchsetzt von so vielen Ungereimtheiten, dass kein vernünftig denkender Mensch so eine Theorie ernsthaft in Betracht ziehen kann.

    Hast du dich mit dem Thema überhaupt ernsthaft auseinandergesetzt oder betest du hier nur kritiklos nach, was dir vorgesetzt wurde?

  7. Re: "werke, die dem wissenschaftlichen Fortschritt und der Künste dienen"

    Autor: mp5gosu 08.02.12 - 08:17

    Nette Diskussion... :)

    Viele "Gläubige" kennen den Grundsatz "Nicht, wer Nichtexistenz behauptet, muss sie beweisen, sondern der, der eine Existenz behauptet."

    Das ist schon seit Jahrhunderten so und wird leider von Theisten meist unter den Tisch gekehrt.
    Btw, Glaube != Religion.

    Denn Glaube definiert sich recht einfach: "Glaube bedeutet, an etwas zu glauben, von dem man weiß, dass es nicht wahr ist."

    So kann man auch an fliegende Pfannkuchen glauben, ohne damit in Wissenschaft und Religion in Konflikt zu treten. Zumal fliegende Pfannkuchen in der Tat nett wären. :)


    Nur mal so meine 2 Cent.

  8. Re: "werke, die dem wissenschaftlichen Fortschritt und der Künste dienen"

    Autor: benji83 08.02.12 - 08:27

    >Denn Glaube definiert sich recht einfach: "Glaube bedeutet, an etwas zu glauben, von dem man weiß, dass es nicht wahr ist."
    Deine Definition lässt sich leicht widerlegen :)

    Ich glaube das du die Threadansicht auf noch in der Standardansicht hast (müsste Grausam sein dann den Thread zu lesen). Probier mal die jeweils afaik 3. aus so das du sowohl im Thread als auch in der Übersicht die Baumstruktur hast. Ist um einiges Angenehmer :)

    Ich glaube das du noch nicht genug Kaffee intus und dich deswegen vielleicht verformuliert hast ("von dem man weiß, dass es nicht wahr ist" vs "von dem man nicht weiß, ob es wahr ist.")

  9. Re: "werke, die dem wissenschaftlichen Fortschritt und der Künste dienen"

    Autor: phex 08.02.12 - 11:19

    ruamzuzler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Von welcher Evolution sprechen wir hier bitte?
    > Kosmische, chemische, biologische, geologische, Makro- oder
    > Mikro-Evolution?
    >
    > Wissenschaftlich nachgewiesen ist nur die letzte und die streitet dir kein
    > Kreationist ab.
    > Alles andere ist Glauben an Feen und Fabelwesen, durchsetzt von so vielen
    > Ungereimtheiten, dass kein vernünftig denkender Mensch so eine Theorie
    > ernsthaft in Betracht ziehen kann.
    >
    > Hast du dich mit dem Thema überhaupt ernsthaft auseinandergesetzt oder
    > betest du hier nur kritiklos nach, was dir vorgesetzt wurde?

    Trennung in Evolutionsarten. Einfach herrlich !!!
    Da kannst Du auch Dein Auto demontieren, jemandem danach ein Rad unter die Nase halten und dies als Beweis dafür vorlegen, dass das Auto nie fahrtüchtig gewesen sein kann.

  10. Re: "werke, die dem wissenschaftlichen Fortschritt und der Künste dienen"

    Autor: 4tzum 08.02.12 - 14:45

    Bei diesem Thema geht es um Copyright und Pornos. Wobei ich einräumen muss, dass es mir sehr viel Spaß bereitet hat diese Diskussion hier zu verfolgen. :S

  11. Re: "werke, die dem wissenschaftlichen Fortschritt und der Künste dienen"

    Autor: Yeeeeeeeeha 08.02.12 - 16:01

    benji83 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gibt es einen wissenschaftlichen Beweis das kein Gott existiert?

    Es gibt grundsätzlich keinen Beweis für die Nichtexistenz von irgendwas. Man kann nur durch Beobachtungen die Existenz von etwas beweisen, umgekehrt ist das aber nicht möglich - schon allein wegen der ziemlich sicheren Tatsache, dass wir nur einen begrenzten Bereich unseres Universums beobachten können. ;)

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  12. Re: "werke, die dem wissenschaftlichen Fortschritt und der Künste dienen"

    Autor: tpunkterror 08.02.12 - 18:01

    Wow, so viel Unsinn in einem einzigen Beitrag. Respekt.

    Du hast weder verstanden, was das Wort "Atheismus" bedeutet (Buddhisten sind zum beispiel atheistisch religiös), noch irgendetwas, was mit Wissenschaft zu tun hat, vor allem nicht, was eine "Theorie" ist und den Unterschied zur "Hypothese".

  13. Re: "werke, die dem wissenschaftlichen Fortschritt und der Künste dienen"

    Autor: benji83 08.02.12 - 18:27

    tpunkterror schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hast weder verstanden, was das Wort "Atheismus" bedeutet
    Gottlos/ ohne Gott
    > (Buddhisten
    > sind zum beispiel atheistisch religiös),
    niemand hat das gegenteil behauptet
    > noch irgendetwas, was mit
    > Wissenschaft zu tun hat, vor allem nicht, was eine "Theorie" ist und den
    > Unterschied zur "Hypothese".
    wir sind hier nicht auf dem wiesengym oder der dorfuni sondern in einem öffentlichem forum. 1. beweise deine obrige aussage wissenschaftlich " noch irgendetwas, was mit Wissenschaft zu tun hat," oder stelle nicht diesen anspruch 2. selbst wenn, na und?
    > Wow, so viel Unsinn in einem einzigen Beitrag. Respekt.
    Nach so einem Come-In keinen Inhalt sondern nur grütze und formflames zu bringen ist irgendwie arg schwach. Früher waren die Trolle besser.

    übrigens bin ich dafür geistig, seelisch und körperlich in der lage auf den richtigen Post zu antworten. stell mal auf baumansicht um dann siehst du mit glück was ich meine und kannst sogar erkennen worum es in diesem thread geht (vielleicht sogar inhaltlich etwas beitragen)

  14. Re: "werke, die dem wissenschaftlichen Fortschritt und der Künste dienen"

    Autor: tpunkterror 08.02.12 - 18:54

    > übrigens bin ich dafür geistig, seelisch und körperlich in der lage auf den
    > richtigen Post zu antworten. stell mal auf baumansicht um dann siehst du
    > mit glück was ich meine und kannst sogar erkennen worum es in diesem thread
    > geht (vielleicht sogar inhaltlich etwas beitragen)

    Nein, sehe ich nicht. Mein Beitrag galt "The Howler" und wird in der Baumansicht als Antwort auf den Beitrag von "Phex" dargestellt.

  15. Re: "werke, die dem wissenschaftlichen Fortschritt und der Künste dienen"

    Autor: fehlermelder 08.02.12 - 19:12

    Oh Mann, ITler versuchen Religion zu erklären, weil sie sich aufregen, dass diese versuchen die Welt zu erklären.

    Noch dazu unter einem Beitrag, der am Anfang von Urheberrecht gehandelt hatte.

    Ich sag dazu nur: hört bitte auf "Atheisten/ Agnostiker" als eine Art Gemeinschaft zu behandeln. Da gibt es keinen Beitritt, keine Leitung und schon gar keine gemeinsame Linie.
    Gruppen definieren sich darüber, wen sie ausschließen (von wem das Original ist weiss ich nicht, Ich habs von einem studierten Theologen).

  16. Re: "werke, die dem wissenschaftlichen Fortschritt und der Künste dienen"

    Autor: tpunkterror 08.02.12 - 20:21

    "golem.de - IT-News für Profis", nicht "News für IT-Profis". Es finden sich nicht nur IT'ler hier.

    Tja, Religion ist wohl immer noch das Thema, mit dem man am einfachsten polarisieren kann.

  17. Re: "werke, die dem wissenschaftlichen Fortschritt und der Künste dienen"

    Autor: The Howler 09.02.12 - 09:37

    mp5gosu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denn Glaube definiert sich recht einfach: "Glaube bedeutet, an etwas zu
    > glauben, von dem man weiß, dass es nicht wahr ist."

    Wer hat den diese Definition abgeliefert? ^^ Du? Seems so.
    Gemäß gängigen Nachschlagewerken wird Glauben als "eine Grundhaltung des Vertrauens" definiert, was ich sehr gut erklärt finde. Wenn ich jemandem Vertraue habe ich gute Gründe dafür (bisherige gute Erfahrungen etc.) aber aus Sicht anderer, welche dieses Vertrauen nicht besitzen eben keinen "handfesten Beweis", weil diese ja nicht dieselben Erfahrungen besitzen, und Erfahrungen etwas "nichtstoffliches" sind ^^

    Die Definition der Bibel sagt mir dabei auch sehr zu:
    "[Glaube ist] die gesicherte Erwartung erhoffter Dinge, der offenkundige Erweis von Wirklichkeiten obwohl man sie nicht sieht" (Hebräer 11:1)
    Gläubige Menschen haben ihren Glauben durch Erfahrungen und Wissen erworben. Jemand der nicht glaubt/nicht glauben will sieht nur "erhoffte Dinge" und dass man sie "nicht sieht". Der Gläubige hat dagegen eine "gesicherte Erwartung" (durch gemachte Erfahrung/Grundhaltung des Vertrauens), von "Wirklichkeiten".

    Anders ausgedrückt: Versuche einem Buschmann in Afrika einen Fernseher zu erklären. Er wird dich für bescheuert halten, weil er es selbst noch nicht erlebt hat, und weil ihm jede Grundlage (technisches Grundverständnis) fehlt um sich "fernsehen" überhaupt vorstellen zu können. Vermutlich wird er dich sogar fragen was du damit überhaupt willst, da man das weder essen noch trinken kann. ;-)

    Ich persönlich bin (wer hätte es gedacht) ein sehr gläubiger Mensch. Und zwar nicht weil ich wissenschaftlich ungebildet bin. Eigentlich genau das Gegenteil. Alles was ich über unseren Planeten, das Universum und unsere Flora und Fauna lerne trägt für mich die Handschrift eines intelligenten Wesens.

    Eine Zeit lang habe ich mich beispielsweise mit Bienen näher beschäftigt. Die Tanzsprache der Bienen z.B. hat mich unglaublich beeindruckt. Und nur mal dieses Detail für sich betrachtet drängt sich doch die Frage auf:
    Kann eine Biene irgendwann einmal von selbst diesen Tanz entwickelt haben? Wie hat sie es dann den anderen Bienen mitgeteilt? Und wie wurde es von Generation zu Generation weiter gegeben? Immerhin ist "wissen" nicht vererbbar. Das sind so Details die nehmen wir einfach hin, dabei sind sie so genial, dass ein Mensch sein ganzen Leben mit dem Studium dieses Tanzes verbracht hat um ihn zu entschlüsseln. Und die Bienen, ohne aktives Bewusstsein, nur aus dem Instinkt heraus, führen ihn einfach durch, bzw. verstehen die vermittelten Angaben genau.

    Was ist eigentlich Instinkt? Eine Arte von Programm, das auf so gut wie jede Gegebenheit eine Reaktion auslösen kann (oder habt ihr schon mal ein Tier gesehen das sich "aufgehängt" hat weil es einen Laufzeitfehler verursacht hat?). Wenn ich damals Pong auf dem Fernseher gespielt habe, dann war mir eines bewusst: "Wow, das muss ein wirklich intelligenter Mensch gemacht haben!". Und bei etwas was so viel genialer ist sagen wir einfach: "Och du, das hat sich einfach so "entwickelt"!"? Das ist nicht nur unbefriedigend, sondern mein wissenschaftliches Denken zwingt mir einfach auf dass nichts, aber auch garnichts "von alleine" passiert, außer wir setzen das grundlegendste aller naturwissenschaftlichen Gesetze außer Kraft: Das Prinzip von Ursache und Wirkung. Es gibt defacto keine Wirkung ohne Ursache. Wenn das so wäre würde ich das "Müll rausbringen" an dieses Prinzip koppeln ^^

    Dies ist genug Text, danke an jedem der diesem "Block" etwas aufmerksamkeit geschenkt hat :) Mir war es nur wichtig einmal zu zeigen dass Glaube nicht unwissenschaftlich ist. PS: Ja, Mikroevolution gibt es natürlich, es geschieht täglich überall um uns herum (Hudnerassen, Pferderassen,...). Aber der Sprung von einer Spezies zu einer neuen/anderen erfordert mindestens genau so viel Glauben wie der Glauben an einen Gott. Es gibt keinerlei Beweise und Belege dafür, nur Theorien die beschreiben wie so etwas in der Theorie möglich wäre. Wer mich da wiederlegen möchte kann dies gerne fundiert tun :)

    MfG,

    der freundliche Howler aus der Nachbarschaft

  18. Da Du schonmal da bist

    Autor: Anonymer Nutzer 09.02.12 - 12:07

    Erkläre mir doch einen Widerspruch, der immer wieder übergangen wird:
    Es gibt Religionen:
    - die genau einen Gott kennen
    - die überhaupt keinen Gott kennen
    - die viele Götter kennen
    - die davon ausgehen das Naturphänomene/Elemente (Blitz, Regen, Feuer, Wasser, etc...) Götter sind


    Und jede Religion benutzt die selben Argumentationsmuster obwohl sie teilweise völlig gegensätzlich sind, jeder Anhänger ist bis zum letzten überzeugt, dass er absolut Recht hat und alle anderen sich irren müssen.

    Die meisten erklären dann auch, dass sie die Wahrheit ihrer Religion irgendwie schon einmal erlebt haben und daher absolut sicher sein können.

    Wem sollte man denn nun glauben und warum hat genau diejenige Person Recht? Der Rest ist doch genauso überzeugt.

    Und wenn Gott den Glauben voraussetzt für die Erlösung, heisst das doch auch, dass die meisten Menschen (da das Christentum gemessen an ALLEN Menschen die auf der Erde gelebt haben einen geringen Verbreitungsgrad besitzt) verdammt sind? Wenn es einen Gott gibt, warum sollte er das tun?

    Auch finde ich es interessant das man einerseits sagt "Gott ist allmächtig und allwissend", gleichzeitig aber dann die Evolutionstheorie ablehnt, wieso eigentlich? Wird bezweifelt das Gott in der Lage wäre eine Entwicklung so anzustoßen, dass sich daraus solche komplexen Dinge entwickeln können?

    Hier geht es also gar nicht um Gott oder ein allmächtiges Wesen, hier geht es um die eigene Religion und die Wahrheit ihrer Lehren (Bibel, in diesem Fall).

    Ps:
    Mir geht es hier gar nicht darum zu sagen "Religion ist falsch", mir geht es einzig und allein um deine Aussage, dass die Evolutionstheorie falsch sein müsse, weil es dafür eines "intelligent design" bedarf. Für mich ist es eben ein Widerspruch zu sagen, Gott ist allmächtig und allwissend aber gleichzeitig soll er nicht in der Lage sein etwas aus dem Kleinen zu starten und die Entwicklung vorherzusehen?

    Und halte bitte die Mathematik da raus, ansonsten fordere ich dich auf den mathematischen Beweis deiner Behauptung zu liefern, das musste ich bereits im 1. Semester Mathematik nämlich so machen: Beweise liefern. In der Mathematik wird NIE gesagt "es ist so", sondern es wird gezeigt, dass es so ist. Die große Ausnahme bilden hier die Axiome.

    Aber es soll letztenendes jeder so leben wie er möchte.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 09.02.12 12:25 durch Freakgs.

  19. Re: Da Du schonmal da bist

    Autor: The Howler 09.02.12 - 14:04

    Hallo und vielen Dank für deinen guten Beitrag.

    Erstmal ging es mir darum DASS da ÜBERHAUPT jemand/etwas intelligentes sein muss, was alles zumindest gesteuert hat. Welche Religion nun die richtige ist ist ein völlig anderes/eigenes Thema. Die Feststellung DASS Intelligenz für solche Dinge notwendig ist, ist auch eine wissenschaftliche. Die Feststellung "wer genau" nicht :)

    Also lassen wir das Thema "wer genau" hier außen vor, das Thema ist so schon weit genug weg vom eigentlichen Topic (Für ein Non-4Chan Board).

    Ja, ich stimme dir zu. Natürlich hätte Gott auch einfach diese Entwicklung steuern können, keine Frage. Auch die Frage "wie genau" ein Gott das alles gemacht hat ist an und für sich eine eigene, die nur auf der Feststellung dass es einen gibt fußt. Doch auf die kann ich gern noch etwas näher eingehen.

    Die persönliche Feststellung dass Gott sich keiner Evolution bedient hat hat bei mir zwei Komponenten.

    Einmal der Bibelbericht, der davon spricht dass Gott alle Lebewesen "nach ihren Arten" erschaffen hat. Er hat demnach die Arten gleich fertig geschaffen. In der heutigen Biologie würde man von der "Familie" sprechen. Die Unterarten konnten sich dann ähnlich wie bei den heutigen Hunderassen daraus entwickeln (klares JA zur Mikroevolution innerhalb einer Familie!). Das ist der "Glabensteil.

    Zum anderen zeigt der Fossilbericht (fossil record) ein plötzliches auftauchen der einzelnen Familien auf. Er lässt keinen Rückschluss auf eine Entwicklung von einer Familie in eine andere zu. Zwar werden immer wieder neue Fossilien von unentdeckten Arten entdeckt, aber eben keine "Übergangsformen" sondern nur bestehenden Familien zuordenbare Gattungen.

    Ich weiß dass es dafür inzwischen verschiedene Ansätze für "sprunghafte evolutive Schübe" gibt (ganz hart formuliert: Irgendwann hat einfach ein Fisch direkt einen Frosch geboren), aber diese widersprechen einfach den Grundregeln der Vererbung völlig.

    Unter dem Strich baut daher auch die Evolution auf "Glauben", sprich: einer "Grundhaltung des Vertrauens" auf, da eine Theorie nur auf einer anderen aufbaut, und die naturwissenschaftliche/faktenbasierte Grundlage fehlt.

    Dazu kommt dass eben viele Dinge wie das Thema "Instinkte" auf eine höhere Intelligenz schließen lassen. Daher habe ich mich für den Glauben an einen Gott entschieden und nicht für den Glauben an eine Evolution von "nichts" zu allem was wir heute sehen, hören, riechen, schmecken und fühlen dürfen :)

    MfG,

    der freundliche Howler aus der Nachbarschaft

  20. Re: "werke, die dem wissenschaftlichen Fortschritt und der Künste dienen"

    Autor: benji83 09.02.12 - 16:23

    Dann muss ich mich wohl für meine harschen Worte entschuldigen. Wobei mich dann Wundert warum du ihm mangelnde Kenntnisse des Buddhismus vorwirfst (war laut Suche der einzige der die Zeichenfolge "bud" in einem Post verwendet hat).

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