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Gewollte Sabotage des BKA

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  1. Gewollte Sabotage des BKA

    Autor: Lars154 27.10.10 - 10:09

    Man will "Löschen" scheitern lassen.

    Eine Zensurinfrastruktur kostet hunderte Millionen im Aufbau und Millionen in der Wartung. Das zahlen aber die Provider und somit die Kunden.

    Dafür könnte man beim BKA auch dutzende Beamte einstellen die die Aufgabe des Löschens vorantreiben. Aktionen anderer Gruppierungen zum Löschen haben ja gezeigt, das bei vorhandenem Willen das Löschen extrem effektiv ist, auch bei Servern in Russland oder China.


    Dem BKA sind Kinderpornos egal, auch die Kinder und Familien sind dem BKA absolut egal. Das BKA will Löschlisten verwalten die von Providern bedingungslos umgesetzt werden soll.

    Und dahinter stehen sowohl politische als auch wirtschaftliche Interessen.

  2. Re: Gewollte Sabotage des BKA

    Autor: __max__ 27.10.10 - 10:22

    nicht zu vergessen, dass man die infrastruktur dann auch nutzen kann, um rechte inhalte zu löschen, oder wenn es eben der sicherheit deutschland dient, websiten die zur demonstration gegen den castortransport aufrufen und sowas wie stuttgart 21 könnte man auch so den wind aus den segeln nehmen.

  3. Re: Gewollte Sabotage des BKA

    Autor: Dr Obvious 27.10.10 - 10:23

    Ihr meint "sperren". Sie wollen "sperren" - nicht löschen.

  4. Re: Gewollte Sabotage des BKA

    Autor: Zentri 27.10.10 - 10:24

    Genau das ist es.
    Und von der Bunderegiergung hört man dann nach ihrer Abwahl, dass sie ja etwas getan habe und sie es gut gemacht habe.
    Von der Opposition hört man dann, dass man es besser machen soll. Fragt sich blos dann wie, wenn die Problematik dann so besteht, wie sie im Artikel besteht bzw. hier bei Lars154 im Kommentar.
    Also man könnte es besser machen, das sehe ich ja ein, fragt sich blos wie! Auch die Kommentare hier von Lars154 (und von anderen, die bei und nach dieser Erstellung noch kommen werden).

  5. Re: Gewollte Sabotage des BKA

    Autor: mt23 27.10.10 - 10:33

    Zentri schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau das ist es.
    > Und von der Bunderegiergung hört man dann nach ihrer Abwahl, dass sie ja
    > etwas getan habe und sie es gut gemacht habe.
    > Von der Opposition hört man dann, dass man es besser machen soll. Fragt
    > sich blos dann wie, wenn die Problematik dann so besteht, wie sie im
    > Artikel besteht bzw. hier bei Lars154 im Kommentar.
    > Also man könnte es besser machen, das sehe ich ja ein, fragt sich blos wie!
    > Auch die Kommentare hier von Lars154 (und von anderen, die bei und nach
    > dieser Erstellung noch kommen werden).

    Was soll man besser machen?
    Im BKA sind insgesamt weniger als 24 Stellen für den Kindesmissbrauch "im" Internet zuständig. Davon kümmern sich 6 darum das Seiten gelöscht werden, sind aber nicht berechtigt direkt einen Provider zu bitten(!) fragliche Daten zu löchen.

    Also was kann man tun:
    1. Den 6 Beamten erlauben Emails, die keine strafbewehrten Aufforderungen oder so sind, sondern schlicht einfache Bitten an ausländische/inländische Provider zu senden.
    2. Wir haben es ja hier mit einem mafiösen Millardenmarkt (LoL) zu tun, da muss es doch möglich sein mehr als 24 Beamte dafür abzustellen.
    3. Kooperation statt Mauern: Zusammenarbeit mit privaten Initativen (wenn 1. wirklich aus irgendwelchen verqueren Gründen nicht möglich ist) die durchaus Mails auch an ausländische Provider schicken dürfen.

    Alles geradezu spottbillige Möglichkeiten gegen KiPo vorzugehen, aber wohl für deutsche Verhältnisse zu unbürokratisch.
    Wenn der Beamte keine strafbewehrten EPostBriefe schreiben darf, dann darf er gar keine Mails/Briefe schreiben. Und bevor man das erlaubt baut man lieber eine millionenteure Zensurinfrastruktur.

  6. Re: Gewollte Sabotage des BKA

    Autor: Youssarian 27.10.10 - 10:34

    Lars154 schrieb:

    > Man will "Löschen" scheitern lassen.

    Natürlich.

    > Eine Zensurinfrastruktur kostet hunderte Millionen im Aufbau und Millionen
    > in der Wartung. Das zahlen aber die Provider und somit die Kunden.

    Vor allem aber hat man dann eine "Zensurinfrastruktur".

    > Dafür könnte man beim BKA auch dutzende Beamte einstellen die die Aufgabe
    > des Löschens vorantreiben.

    Das tun sie nicht. Sie wenden sich ja nicht an die Provider, sondern an die Polizeien anderer Länder. Die behördenbedingte Verzögerung - gerade bei der internationalen Zusammenarbeit - wird nicht als Problem dieser Behörden angesehen, sondern als Argument gegen das Löschen verwendet.

    > Das BKA will Löschlisten verwalten die von Providern
    > bedingungslos umgesetzt werden soll.

    Sperrlisten, nicht Löschlisten.

    > Und dahinter stehen sowohl politische als auch wirtschaftliche Interessen.

    Wirtschaftliche Interesse erkenne ich weniger. (?)

  7. Re: Gewollte Sabotage des BKA

    Autor: Dr Obvious 27.10.10 - 10:41

    In D sind politische ud wirtschaftliche Interessen das gleiche.
    Beispiele hat er ja schon genannt (Atom- bzw. Kernkraft, Bahn ...)

  8. Re: Gewollte Sabotage des BKA

    Autor: bluberdiblub 27.10.10 - 10:42

    Youssarian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wirtschaftliche Interesse erkenne ich weniger. (?)


    Glückspielseiten? Es gab schon viele Vorstösse der Cdu kloppies diese sperren zu lassen was meist an der Unverhältnismässigkeit gescheitert ist.

    Die wollen halt ihre Lottomilliarden sichern

  9. Re: Gewollte Sabotage des BKA

    Autor: b3e 27.10.10 - 10:49

    ehrm... keine witschaftlichen interessen?
    hhm urheberrechtsverletzung?
    ich erinnere michd daran, dass kino.to bisher nur wegen unverhältnismäßigkeit nicht gesperrt wurde, weil man für eine seite keine sperrinfrastruktur aufbauen will...
    das wird sich natürlich schlagartig ändern sobald es eine sperrinfrastruktur für "kinderpornos" (als ob die das leid von kindern auch nur im ansatz interessieren würde) gibt.

  10. Re: Gewollte Sabotage des BKA

    Autor: Youssarian 27.10.10 - 10:51

    bluberdiblub schrieb:

    >> Wirtschaftliche Interesse erkenne ich weniger. (?)

    > Glückspielseiten?

    Solche Seiten zu sperren, dient allein dem Wohl des Volkes. Den Großkopfeten hier eine niedrige Motive wie eine Bereicherungsabsicht zu unterstellen, ist einfach nur unverschämt!

    > Die wollen halt ihre Lottomilliarden sichern

    Okay, obiges war nur Spaß. ;-)

  11. Re: Gewollte Sabotage des BKA

    Autor: mt23 27.10.10 - 10:54

    Youssarian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Und dahinter stehen sowohl politische als auch wirtschaftliche
    > Interessen.
    >
    > Wirtschaftliche Interesse erkenne ich weniger. (?)

    Pornos z.B. da könnten deutsche Seiten mit jugenschutzkonformen Bezahlmechanismen gegen frei zugängliche Angebote vorgehen.
    Software-/Musikindustrie : Die machen Luftsprünge wenn sie die Möglichkeit finden Quellen abzugraben.
    Verlage/Presse : Für News soll gefälligst bezahlt werden, eine Zeile zuviel in einem Blog zitiert -> Sperre.

    Es ist doch sonnenklar das es bei Netzsperren nur vordergründig um KiPo geht, da herrscht sowas wie weltweiter Konsens und man kann problemlos Quellen löschen lassen. Die wenigsten Provider würden (selbst wenn es keine Rechtsmittel gegen sie geben würde) KiPo bewusst auf ihren Servern tollerieren. Es geht wohl mehr um unbequeme Seiten wo die Durchsetzung solcher Maßnahmen nicht ohne Weiteres möglich ist: Pornographie (ohne Kinder), Meinungsäusserungen, Uhrheberrechte, Geheimhaltung, Glücksspiel, Wettbewerbsrecht (Spiel-/Film-/Buchimport gefällig?) oder Nachrichten.

  12. Re: Gewollte Sabotage des BKA

    Autor: Bullet No. 1 27.10.10 - 11:01

    Richtig. Wenn ich das von damals (Stichwort Zesursula) richtig behalten habe, dann muss ein Richter die Löschung abnicken. Bei der Sperrung kann das BKA (und durch die Hintertür die Politik) quasi machen, was sie will.

    www.rettedeinefreiheit.de fasst das ganze nochmal schön zusammen.

  13. Re: Gewollte Sabotage des BKA

    Autor: Youssarian 27.10.10 - 11:17

    mt23 schrieb:

    > Pornos z.B. da könnten deutsche Seiten mit jugenschutzkonformen
    > Bezahlmechanismen gegen frei zugängliche Angebote vorgehen.

    Gegen pornographische Seiten, die den Zugang zu den Inhalten nicht jugendschutzkonform absichern, kann jedermann vorgehen, ganz unabhängig davon, ob für die Inhalte gezahlt werden muss oder nicht. Das Anliegen ist auch berechtigt, es sei denn, wir wollten Kinder und Jugendliche aus dem Netz halten. Das Problem ließe sich allerdings providerseitig lösen, indem dieser erst nach einer "jugendschutzkonformen" Feststellung des Erwachsenenalters den Zugang zu solchen Seiten gewährt. Sperrliste also ja, aber eine, die rechtskonform umgangen werden kann.

    > Software-/Musikindustrie : Die machen Luftsprünge wenn sie die Möglichkeit
    > finden Quellen abzugraben.

    Das kann ich mir zwar vorstellen, aber hier ist kein gesellschaftliches Interesse betroffen. Es genügt, die Kopierdiebe in Fallen laufen zu lassen, sie zu identifizieren und (per Abmahnung mit "Kostennote") indirekt zu bestrafen.

    > Verlage/Presse : Für News soll gefälligst bezahlt werden, eine Zeile zuviel
    > in einem Blog zitiert -> Sperre.

    Auch hier erkenne ich kein gesellschaftliches Interesse. Die Verfolgung der individuellen Rechtsverletzter genügt. Damit dies möglich ist, bin ich allerdings für die Vorratsdatenspeicherung (in Bezug auf das Internet) oder ersatzweise statisch zugeordneten IP-Adressen. Schließlich kann man nicht gegen alles sein. (Jedenfalls nicht, wenn man erstgenommen werden möchte.)

    > Es ist doch sonnenklar das es bei Netzsperren nur vordergründig um KiPo
    > geht,

    Ja, das ist es. Darüber brauchen wir uns nicht zu streiten.

  14. Re: Gewollte Sabotage des BKA

    Autor: mt23 27.10.10 - 11:35

    Youssarian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mt23 schrieb:
    >
    > > Pornos z.B. da könnten deutsche Seiten mit jugenschutzkonformen
    > > Bezahlmechanismen gegen frei zugängliche Angebote vorgehen.
    >
    > Gegen pornographische Seiten, die den Zugang zu den Inhalten nicht
    > jugendschutzkonform absichern, kann jedermann vorgehen, ganz unabhängig
    > davon, ob für die Inhalte gezahlt werden muss oder nicht. Das Anliegen ist
    > auch berechtigt, es sei denn, wir wollten Kinder und Jugendliche aus dem
    > Netz halten. Das Problem ließe sich allerdings providerseitig lösen, indem
    > dieser erst nach einer "jugendschutzkonformen" Feststellung des
    > Erwachsenenalters den Zugang zu solchen Seiten gewährt. Sperrliste also ja,
    > aber eine, die rechtskonform umgangen werden kann.

    Es ist fraglich ob man die Sperrlisten so wie sie geplant sind "rechtskonform" umgehen kann. Ob man auf eine Sperrliste kommt oder nicht soll allein der Beamte entscheiden, eine Rechtfertigung braucht es nicht. Zudem würde das keine komplette Sperre sondern lediglich eine Sperre für Minderjährige rechtfertigen. Es würden also für mich (31) legale Inhalte gesperrt werden -> Würde ich die Sperre umgehen und mir YouP**-Videos ansehen würde ich gegen kein Gesetzt verstossen ausser wahrscheinlich das Umgehen der Sperre selbst (Wenn man sich nicht komplett lächerlich machen will MUSS man das eigentlich Verbieten).

    > > Software-/Musikindustrie : Die machen Luftsprünge wenn sie die
    > Möglichkeit
    > > finden Quellen abzugraben.
    >
    > Das kann ich mir zwar vorstellen, aber hier ist kein gesellschaftliches
    > Interesse betroffen. Es genügt, die Kopierdiebe in Fallen laufen zu
    > lassen, sie zu identifizieren und (per Abmahnung mit "Kostennote") indirekt
    > zu bestrafen.

    Weiss ich nicht, ich denk durch mehr legal verkaufte Musik lässt sich für die Rechteinhaber mehr Geld machen als durch Abmahnungen. Daran verdient vor allem der Anwalt.

    > > Verlage/Presse : Für News soll gefälligst bezahlt werden, eine Zeile
    > zuviel
    > > in einem Blog zitiert -> Sperre.
    >
    > Auch hier erkenne ich kein gesellschaftliches Interesse. Die Verfolgung der
    > individuellen Rechtsverletzter genügt. Damit dies möglich ist, bin ich
    > allerdings für die Vorratsdatenspeicherung (in Bezug auf das Internet) oder
    > ersatzweise statisch zugeordneten IP-Adressen. Schließlich kann man nicht
    > gegen alles sein. (Jedenfalls nicht, wenn man erstgenommen werden möchte.)

    Man braucht Voratsdatenspeicherung um einen Blogbetreiber wegen Urheberrechtsverletzungen aufzuspüren? Genau dem wiederspricht unser Verfassungsgericht -> Datenerhebung und vor allem die Auswertung ist nur in engen Grenzen zulässig. Sprich: Verfolgung/Vermeidung von schweren Straftaten. Also eher Kathegorie Mord/Terrorismus, bestimmt nicht "geklaute" Presseberichte. Zudem hilft dir das alles nicht weiter wenn ein Kongolese sämtliche Inhalte der Süddeutschen abtippt und auf sein Blog stellt - Sperre.

    > > Es ist doch sonnenklar das es bei Netzsperren nur vordergründig um KiPo
    > > geht,
    >
    > Ja, das ist es. Darüber brauchen wir uns nicht zu streiten.

    Nur verliert es damit an Legitimation. Bei Dingen wie KiPo greift ja das Argument der Zeitnot und Notwendigkeit der Verschwiegenheit, bei geklauten Presseberichten / legaler Pornographie gibt es keinen Grund das nicht 1. öffentlich und 2. mit Richterlicher Legemitation zu machen.

  15. Re: Gewollte Sabotage des BKA

    Autor: Youssarian 27.10.10 - 12:19

    mt23 schrieb:

    [Pornographie]
    > Es ist fraglich ob man die Sperrlisten so wie sie geplant sind
    > "rechtskonform" umgehen kann.

    Äh, nein das ist nicht fraglich. Man kann nicht. Schließlich möchten die Kontrolleure nicht kontrolliert werden. Es wäre aber möglich, jugendschutzrelevante Seiten auf eine andere Sperrliste zu setzen, die man rechtskonform umgehen kann und darf.

    > Man braucht Voratsdatenspeicherung um einen Blogbetreiber wegen
    > Urheberrechtsverletzungen aufzuspüren?

    Man braucht die Vorratsdatenspeicherung, um die Urheber von Straftaten aufzuspüren.

    > Genau dem wiederspricht unser Verfassungsgericht

    Dumm gelaufen. Daher erwähnte ich den allfälligen Ersatz: Feste IP-Adresse(n) für jedermann. Mit IPv6, dessen Einzug bevorsteht, ist das kein Problem mehr und die IP-Adresse gehört dann nicht mehr zu den Verkehrsdaten sondern zu den Bestandsdaten. Das macht die Vorratsdatenspeicherung komplett überflüssig.

    >>> Es ist doch sonnenklar das es bei Netzsperren nur vordergründig um
    >>> KiPo geht,

    >> Ja, das ist es. Darüber brauchen wir uns nicht zu streiten.

    > Nur verliert es damit an Legitimation.

    Die hat es IMHO nie gehabt. Die Sperrlistenbefürworter (*) sind Kontrollfreaks mit faschistoiden Tendenzen. Ich weiß nicht, ob Strafverfolger aus arbeitsbedingten Gründen so werden (was durchaus verständlich wäre), oder ob "solche Leute" zu Strafverfolgern werden. Wahrscheinlich ein bisschen von beidem.

    (*) Gemeint ist die Sperrliste, wie sie ursprünglich vorgesehen war, die niemand kontrollieren darf und wo das Aufrufen der "Stoppschild"-Seite auch noch zu Ermittlungen führen sollte. Unter den Befürwortern, denen ich negative Charaktereigenschaften unterstelle, meine ich wiederum nur die, denen die Hintergründe bekannt sind und die dennoch bei der Befürwortung bleiben.

  16. Re: Gewollte Sabotage des BKA

    Autor: Der Eiermann 27.10.10 - 13:09

    > wenn man erstgenommen werden möchte.)
    Wenn man erstgenommen werden möchte, dann muss man lieb sein!

    Natürlich kann man gegen alles sein, was man für schlecht hält. Wenn man für nichts davon nach eigener Meinung bessere Gegenvorschläge hat, dann ist man nicht ernstzunehmen. Dinge NICHT abzulehnen, die man für falsch hält, nur damit man "nicht gegen alles ist" - das nenne ich verlogen.

  17. Re: Gewollte Sabotage des BKA

    Autor: Youssarian 27.10.10 - 15:54

    Der Eiermann schrieb:

    > Natürlich kann man gegen alles sein, was man für schlecht hält. Wenn man
    > für nichts davon nach eigener Meinung bessere Gegenvorschläge hat, dann ist
    > man nicht ernstzunehmen. Dinge NICHT abzulehnen, die man für falsch hält,
    > nur damit man "nicht gegen alles ist" - das nenne ich verlogen.

    Selbstverständlich haben die, die etwas besitzen - und seien es nur die alleinigen Verwertungsrechte an einem künstlerischen Werk - den Anspruch, dass der Staat ihre Rechte (und ihren Besitz) schützt. Dazu gehört es, die Straftäter zu identifizieren und abzustrafen. Ergo muss Möglichkeiten geben, die Straftäter zu identifizieren.

    Wer dagegen ist und stattdessen den einseitigen Verzicht der Besitzenden fordert, kann nicht ernst genommen werden und wird es auch nicht. Nur in einigen Foren können diese sich austoben und versuchen, eine Tyrannei der Dummheit zu errichten. :-)

  18. Re: Gewollte Sabotage des BKA

    Autor: Azz 27.10.10 - 21:18

    WOW! So eine Meinung, ausgerechnet von Dir? Wie kommts? Du bist doch sonst eher so der typische CDU law&order Fanatiker.

  19. Re: Gewollte Sabotage des BKA

    Autor: Youssarian 28.10.10 - 07:18

    Azz schrieb:

    > WOW! So eine Meinung, ausgerechnet von Dir? Wie kommts? Du bist doch sonst
    > eher so der typische CDU law&order Fanatiker.

    Polarisierende Diskussionen in Foren sollte man nicht überbewerten. Wenn es nur noch zwei Pole gibt, dann muss man sich zwangsläufig für eine "Seite" entscheiden. Wenn ich beispielsweise für die Vorratsdatenspeicherung (im Internet) bin, dann nicht, weil ich alle "überwacht" sehen möchte, sondern weil ich die Alternativen fürchte. (Nämlich Dienste für alle zu beschränken, "Deep Packet Inspection" einzuführen, um Datenübertragungen zu unterbrechen u.ä.m.)

    Da ist es mir sehr viel lieber, wenn jeder für das, was er tut, auch verantwortlich gemacht wird, was wiederum voraussetzt, dass er dafür überhaupt verantwortlich gemacht werden kann. Für mich gehört dies zur Freiheit dazu.

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