Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Blackout: Bundesnetzagentur will…

Ich finde es eine absolute Frechheit diese Sender einfach zu verkaufen!

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Ich finde es eine absolute Frechheit diese Sender einfach zu verkaufen!

    Autor: maci23 16.04.18 - 15:00

    UKW Radioempfang funktioniert noch, wenn das Internet bereits tot ist.
    An Krisenzeiten denkt in unserer Welt anscheinend niemand mehr.

    Warum auch, die Politiker ziehen sich im Fall des Falles in ihren geheimen Hochsicherheitsbunker zurück.

    Das ist wieder typisch wie sich unsere Regierungen um das Wahlvolk kümmert.
    Nämlich gar nicht!!
    Eigentlich sollten will, das Volk; einen absoluten Wahlboykott, bei der nächsten Wahl machen!

  2. Re: Ich finde es eine absolute Frechheit diese Sender einfach zu verkaufen!

    Autor: Prypjat 16.04.18 - 15:10

    Dann wird es in Zukunft mächtig still bei mir werden.
    Mein Küchenradio ist ein UKW und das Autoradio ist auch noch UKW. Und im Falle des Autoradios werde ich sicherlich kein neues kaufen.

  3. Re: Ich finde es eine absolute Frechheit diese Sender einfach zu verkaufen!

    Autor: chefin 17.04.18 - 07:37

    naja...still wird es nicht werden.

    Würde deine Argumentation passen, wären wir vor 70 Jahren Radiolos geworden. Damals wurde UKW massentauglich gemacht. Bis dahin hatte man Kurzwelle und Mittelwelle. Kurzwelle konnte mit einem Sender große Flächen beleuchten. Mittelwelle benötigte schon viel mehr Sender. UKW benötigte völlig neue Technik, nicht mehr AM sonder FM Modulation. Es reichte nicht einfach nur die Frequenz neu abzustimmen, man benötigte komplett andere Technologie.

    2015 wurde der letzte deutsche MW Sender abgeschaltet. Die Welt ist nicht unter gegangen und im nächsten Krieg müssen wir ohne Mittelwellenradio auskommen. UKW reicht keine 100km weit(Erdkrümmung) und dazu muss der Mast schon wacker hoch sein. So bodengestützte Sender kommen 20-30km weit, vieleicht auch mal 50km mit mobilen Gittermasten.

    Der Versorgungssicherheitszug ist also lange draussen. Dazu müsste man noch KW-Radios haben. Radio ist ein sterbendes Medium. Und der nächste Krieg findet virtuell statt. Keine Bomben auf Gebäude, stattdessen werden Kraftwerke und Umspannanlagen ferngesteuert zerstört. Stell dir mal vor, was passiert, wenn du ein 1000MW Kraftwerk wegschaltest vom Netz die Generatoren um 5ms verstimmst in der Netzfrequenz und dann wieder zuschaltest. 1000MW werden vom Netz gegen die Befestigung und die Wellen der Generatoren gejagt. Nur um mal die Leistung zu verdeutlichen: ein US-Flugzeugträger hat 300.000PS wellenleistung, ungefähr 220MW. 4 Flugzeugträger in voller Speed reisen also an den Fundamenten der Generatoren.

    Das Kraftwerk fliegt dir um die Ohren, die Generatoren reist es aus dem Boden, die Dampfleitungen platzen, der Kessel muss mittels Schnellabschaltung runter gekühlt werden. Das dauert Wochen oder Monate es zu reparieren. Und das mit ein paar Befehlen an irgendwelche Computer.

  4. Re: Ich finde es eine absolute Frechheit diese Sender einfach zu verkaufen!

    Autor: Spaghetticode 17.04.18 - 08:33

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > naja...still wird es nicht werden.
    >
    > Würde deine Argumentation passen, wären wir vor 70 Jahren Radiolos
    > geworden. Damals wurde UKW massentauglich gemacht. Bis dahin hatte man
    > Kurzwelle und Mittelwelle.

    Nun, die Radios sind nicht verstummt, weil man jahrzehntelang MW und UKW parallel betrieben hat. Währenddessen hat man Radios mit UKW gekauft, weil UKW mehr Sender in höherer Qualität bot.

    Anscheinend hat man damals noch auf neue Technologien geachtet. Hätten sich die Leute wie heute verhalten, wo sie DAB+-Radios links liegen lassen, sie würden noch heute nur MW hören und auch Geräte kaufen, die nur MW können (weil die sind ja billiger, und mehr als 3 Sender brauche ich nicht).

    Am Ende hat man die MW-Sender nur abgeschaltet, weil die KEF die Mittel dafür gestrichen hat. Und die Mittel wurden gestrichen, weil MW zuletzt nahezu irrelevant mit wenigen Hörern war, und viele Geräte sie nicht mehr unterstützten. Da war der weitere Betrieb aus dem Rundfunkbeitrag nicht mehr vermittelbar.


    > Kurzwelle konnte mit einem Sender große Flächen
    > beleuchten.

    Kurzwelle hat aber eine tote Zone und ist deshalb für Inlandsrundfunk eher nicht geeignet.

    Was du meinst („große Flächen beleuchten“), ist die Langwelle.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Berlin
  2. OKI EUROPE LIMITED, Branch Office Düsseldorf, Düsseldorf
  3. Giesecke+Devrient Mobile Security GmbH, München
  4. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  2. (u. a. ES Blu-ray 10,83€, Die nackte Kanone Blu-ray-Box-Set 14,99€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Alternative Antriebe: Saubere Schiffe am Horizont
Alternative Antriebe
Saubere Schiffe am Horizont

Wie viel Dreck Schiffe in die Luft blasen, bleibt den meisten Menschen verborgen, denn sie tun es auf hoher See. Fast 100 Jahre wurde deshalb nichts dagegen unternommen - doch die Zeiten ändern sich endlich.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Autonome Schiffe Und abends geht der Kapitän nach Hause
  2. Elektromobilität San Francisco soll ein Brennstoffzellenschiff bekommen
  3. Yara Birkeland Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem

IT-Sicherheit: 12 Lehren aus dem Politiker-Hack
IT-Sicherheit
12 Lehren aus dem Politiker-Hack

Ein polizeibekanntes Skriptkiddie hat offenbar jahrelang unbemerkt Politiker und Prominente ausspähen können und deren Daten veröffentlicht. Welche Konsequenzen sollten für die Sicherheit von Daten aus dem Datenleak gezogen werden?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Datenleak Ermittler nehmen Verdächtigen fest
  2. Datenleak Politiker fordern Pflicht für Zwei-Faktor-Authentifizierung
  3. Politiker-Hack Wohnung in Heilbronn durchsucht

Eden ISS: Raumfahrt-Salat für Antarktis-Bewohner
Eden ISS
Raumfahrt-Salat für Antarktis-Bewohner

Wer in der Antarktis überwintert, träumt irgendwann von frischem Grün. Bei der Station Neumayer III hat das DLR vor einem Jahr ein Gewächshaus in einem Container aufgestellt, in dem ein Forscher Salat und Gemüse angebaut hat. Das Projekt war ein Test für künftige Raumfahrtmissionen. Der verlief erfolgreich, aber nicht reibungslos.
Ein Interview von Werner Pluta

  1. Eden ISS DLR will Gewächshaus-Container am Südpol aus Bremen steuern
  2. Eu-Cropis DLR züchtet Tomaten im Weltall
  3. NGT Cargo Der Güterzug der Zukunft fährt 400 km/h

  1. Graswang: Ein Dorf in Bayern will keinen Mobilfunkmast
    Graswang
    Ein Dorf in Bayern will keinen Mobilfunkmast

    Zuerst hatten die Bürger sich über die schlechte Mobilfunkversorgung beschwert. Nun will die Telekom bauen, doch die Mehrheit in Graswang will das nicht.

  2. ProArt PA90: Asus' Zylinder fährt den Deckel aus
    ProArt PA90
    Asus' Zylinder fährt den Deckel aus

    Der ProArt PA90 ist eine tonnenförmige Workstation mit Hexacore-CPU und Quadro-Grafikkarte. Asus kühlt einen Teil der Komponenten per Wasser, den anderen per Luft - und oben hebt sich die Kappe an.

  3. Magenta Zuhause Surf: Telekom stellt Internet ohne Telefonie wieder ein
    Magenta Zuhause Surf
    Telekom stellt Internet ohne Telefonie wieder ein

    Ein spezieller Tarif für DSL ohne Telefonie soll abgeschafft werden. Bereits ab Februar soll es das Angebot für junge Leute von der Deutschen Telekom nicht mehr geben.


  1. 19:23

  2. 19:11

  3. 18:39

  4. 18:27

  5. 17:43

  6. 16:51

  7. 16:37

  8. 15:57