Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Börsenverein: Ermäßigter…

MwSt & Preisbindung

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. MwSt & Preisbindung

    Autor: ... . .. . . . .. 24.09.10 - 16:58

    Ebooks sollen der Buchpreisbindung unterliegen, haben aber einen anderen MwSt-satz?

    strange World ....

  2. Re: MwSt & Preisbindung

    Autor: remnant 24.09.10 - 17:25

    Ja, das will halt der Gesetzgeber so. Im Buchpreisbindungsgesetz §2 Abs.1 steht: "Bücher im Sinne dieses Gesetzes sind .. 3. Produkte, die Bücher, .. reproduzieren oder substituieren und bei Würdigung der Gesamtumstände als überwiegend verlags- oder buchhandelstypisch anzusehen sind." Und im Umsatzsteuergesetz ist nur von Büchern die Rede.

  3. Re: MwSt & Preisbindung

    Autor: .. .. . . .. . 24.09.10 - 17:32

    Sorry, wenn ich blöd frage ...

    Bezieht sich die Preisbindung auf die Netto-Preise?
    Das würde ja heißen, E-books _müssen_ teurer verkauft werden als Bücher - gleicher Preis + höhere MwSt.
    Heißt für den Hersteller geringere Kosten - dafür höherer Umsatz.

  4. Re: MwSt & Preisbindung

    Autor: remnant 24.09.10 - 17:43

    Nein, für E-Books wird genau wie für Taschenbücher und gebundene Ausgaben des selben Buches ein eigener Preis vom Verlag festgesetzt.

  5. Re: MwSt & Preisbindung

    Autor: . .. . . .. 24.09.10 - 17:47

    ok, Denkfehler meinerseits. Preisbindung heißt ja nicht, dass Buch "XYZ" in den verschiedenen Ausgaben gleich teuer sein muss.

    naja ... Freitag eben.

  6. Re: MwSt & Preisbindung

    Autor: books und bücher 25.09.10 - 02:54

    Schwalbenkick lässt grüßen.

    Laut denen muss es schon gleich kosten! Lies doch die golem-Berichte vom letzten/diesem Jahr. Hier ist wie immer kaum jemand informiert, obwohl es bei Golem berichtet wurde.

    Laut denen muss es schon gleich kosten!
    Das ist ja das perfide.
    Aber Taschenbücher und Hardcover dürfen unterschiedliche Preise haben. Keiner der Autoren zum Thema spricht das jemals überhaupt an und gibt es als Begründung, das Ebooks daher "natürlich" billiger sein dürfen als Taschenbuch bzw. Hardcover.
    "Tolle" Journalisten.

    Zeitlicher Preisschutz für die gezielte Abwicklung des Print-Marktes wäre ok. D.h. das Ebook kostet wie das Hardcover. Wenn das Taschenbuch erscheint, kostet es wie das Taschenbuch. Aber dann nach einer Zeit droppt der Preis auf einen sinnvollen E-Preis. Z.b. auf die prozentuale Differenz zwischen Hardcover und Taschenbuch. Aber solche Forderungen stellen hier nur die drei echten Checker.
    Beispiel: 20 Euro fürs Hardcover. Ebook kostet dasselbe. Nach 5 Monaten kommt das Taschenbuch für 10 Euro, also 50% vom hardcoverpreis. Also kostet das Ebook ab dann 10 Euro. Nach 5 Monaten (Schutz für Buchhandlungen die es gekauft haben) fängt das Ebook an, jeden Monat um 1 Euro im Preis zu droppen, bis es nach weiteren 5 Monaten 50% vom Taschenbuchpreis kostet. Soo schlau sind die aber nicht. Und Kunden haben ja keine Rechte.

    Zeitschriften mit CD sind teilweise 19%. Sonst würde man Telefonbuch-CDs oder Steuererklärungs-CDs mit der Anleitung auf Papier als "Zeitschrift" verkappt mit den kleinen Umsatzsteuer-Satz verkaufen.

    Wer das System nicht mag, muss Autoren die Selbstvermarktung auf kindle-store und iBook erklären und Print-Bücher wegen der bösen Preisbindungs-Befehls-Gesetz-Verordnung leider nicht drucken lassen. Schreibt man immer auf die erste Seite vom Ebook.

    Und springer wurde noch nicht abgemahnt, weil man die welt für 30 Tage für 13 Euro auf dem IPad kriegt statt für 30 Euro wie auf Papier. Wenn Du das mit Deinem Ebook machen würdest, dürftest Du gleich ein paar tausend Euros an Anwälte bezahlen weil Du angeblich Schröders Preisbindungs-Gesetz unterwanderst. Also darfst Du kein Papier printen sondern reines Ebook und dankst Schröder dafür immer demonstrativ auf der ersten Seite.

    Interessanter fände ich, wenn man Preisbindung für die Autoren-Auszahlung festlegen würde. D.h. der Autor muss von jedem Shop (kindle, apple,...) dasselbe kriegen/nehmen. Damit txtr oder sony nicht überteurte Preise zahlen müssen, damit amazon billige preise bezahlt.
    Und was der autor kriegt muss mit mindestens 10% Aufschlag als Umsatz vom Shop versteuert werden. Mischkalkulation geht immer noch, aber durchgängiges jahrelanges Price-Dumping (Amazon o.ä.) auf Kosten der kleinen E-Verlage (txtr,...) geht dann eher nicht. Bei Apple sind es halt 70%/30% also 42% Aufschlag. Also soll keiner wegen 10% "Zwangs-Umsatz-Rendite" heulen.
    Statistiken über die Auszahlungen sind zu veröffentlichen.
    Das wäre sowieso mal eine Forderung für erniedrigte Umsatzsteuer weil man einen Marktvorteil erhält und der wahre Markt das sowieso zu wissen hat, damit jeder alle relevanten Marktinformationen hat.

  7. Re: MwSt & Preisbindung

    Autor: fdgdfgdfgdfg 25.09.10 - 09:23

    >
    > Interessanter fände ich, wenn man Preisbindung für die Autoren-Auszahlung
    > festlegen würde. D.h. der Autor muss von jedem Shop (kindle, apple,...)
    > dasselbe kriegen/nehmen. Damit txtr oder sony nicht überteurte Preise
    > zahlen müssen, damit amazon billige preise bezahlt.
    > Und was der autor kriegt muss mit mindestens 10% Aufschlag als Umsatz vom
    > Shop versteuert werden. Mischkalkulation geht immer noch, aber
    > durchgängiges jahrelanges Price-Dumping (Amazon o.ä.) auf Kosten der
    > kleinen E-Verlage (txtr,...) geht dann eher nicht. Bei Apple sind es halt
    > 70%/30% also 42% Aufschlag. Also soll keiner wegen 10%
    > "Zwangs-Umsatz-Rendite" heulen.
    > Statistiken über die Auszahlungen sind zu veröffentlichen.
    > Das wäre sowieso mal eine Forderung für erniedrigte Umsatzsteuer weil man
    > einen Marktvorteil erhält und der wahre Markt das sowieso zu wissen hat,
    > damit jeder alle relevanten Marktinformationen hat.


    lol, wie soll denn das gehen.. festgesetzte "preise" zumindest % gibt es vom verlag - wie die protale ihr geschäft betreiben und welche konditionen sie bieten ist nun mal sache eben dieser protale. audible gibt weniger % als andere, dafür inverstieren sie mehr in werbung und haben eine wesentlich größere kundenbasis. warum sollen die portale fixe kosten haben, dass soll doch der verlag ins reine bringen und dem autor seine fixen % bezahlen. seh überhaupt nicht was das fürsinn machen würde..

  8. Re: MwSt & Preisbindung

    Autor: kyfogxkgykgx 25.09.10 - 09:53

    Verbinde folgende 2 Forderungen:
    - der autor kriegt für jedes e-exemplar von jedem e-storw dasselbe. Sonst beutet amazon den autor aus und txtr soll mehr bezahlen als das buch bei amazon kostet. Atom+chipsatz war auch billiger als nur ATOM.
    - kein preis-dumping. Sonst macht amazon die kleinen e-vertriebe kaputt.
    - kein lock-in. Für einen verlag darf es nicht lohnen, exklusivverträge mit e-stores zu haben. Damit jeder store es auch verkaufen kann. Oder kriehst du kindle-store oder ibook auf deinen sony-reader ? Schlimm genug, das die drm-bücher und drm-fake-pdfs nicht konvertierbar sind.

  9. Re: MwSt & Preisbindung

    Autor: bass 25.09.10 - 10:23

    ich glaube, du verstehst den begriff preisbindung nicht ganz richtig...
    http://de.wikipedia.org/wiki/Buchpreisbindung

  10. Re: MwSt & Preisbindung

    Autor: bass 25.09.10 - 10:24

    das bezog sich auf den beitrag von books&bücher...

  11. Re: MwSt & Preisbindung

    Autor: kgxozxozxkg kgx 25.09.10 - 10:59

    Möchtest du das autoren weiterhin eine schlechtere lebenqualität haben als foxconn ?
    Willst du jeden titel nur auf einem eunzigen reader lesen und nur bei einem einzigen store kaufen können?
    Willst du das es nur 2 us-monopolisten für ebboks gibt ?
    Usw.

    Also denk mal über vernünftige spielregeln nach.
    Aber konsumfreunde haben selber denken nie gelernt.

    Und das e-preise unverschämt sind, und mit der preisbindung begründet werden ist doch bekannt.
    Noch mal: nicht einmal die ct argumentiert: wenn das taschenbuch 35% vom hardcover kostet, muss das ebook 35% vom taschenbuch kosten. Alle journalisten akzeptieren klaglos, das ebooks dasselbe kosten wie die hardcover.

  12. Re: MwSt & Preisbindung

    Autor: Schnöd ist es 25.09.10 - 13:43

    books und bücher schrieb:

    > Und springer wurde noch nicht abgemahnt, weil man die welt für 30 Tage für
    > 13 Euro auf dem IPad kriegt statt für 30 Euro wie auf Papier.

    Die "Welt" ist kein Buch, sondern eine Tageszeitung.

  13. Re: MwSt & Preisbindung

    Autor: rela 25.09.10 - 14:01

    sollen die doch ihr Preisbindung machen, keine hindert mich daran eine deutschsprachige eBook ausgabe im Ausland zu kaufen

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Vodafone GmbH, Düsseldorf
  2. BWI GmbH, Bonn, Meckenheim, Rheinbach, Köln, Koblenz
  3. Verti Versicherung AG, Teltow bei Berlin
  4. HRG Hotels GmbH, Berlin

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 149,90€
  2. (u. a. Sandisk 512-GB-SSD für 55,00€, WD Elements Exclusive Edition 2 TB für 59,00€ und Abend...
  3. 31,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Apple TV+: Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
Apple TV+
Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig

Bei so einem mickrigen Angebot hilft auch ein mickriger Preis nicht: Apples Streamingdienst hat der Konkurrenz von Netflix, Amazon und bald Disney nichts entgegenzusetzen - und das wird sich auf Jahre nicht ändern.
Eine Analyse von Ingo Pakalski

  1. Apple TV+ Disney-Chef tritt aus Apple-Verwaltungsrat zurück
  2. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat
  3. Videostreaming Apple TV+ startet mit fünf Serien für 10 US-Dollar monatlich

Recruiting: Wenn das eigene Wachstum zur Herausforderung wird
Recruiting
Wenn das eigene Wachstum zur Herausforderung wird

Gerade im IT-Bereich können Unternehmen sehr schnell wachsen. Dabei können der Fachkräftemangel und das schnelle Onboarding von neuen Mitarbeitern zum Problem werden. Wir haben uns bei kleinen Startups und Großkonzernen umgehört, wie sie in so einer Situation mit den Herausforderungen umgehen.
Von Robert Meyer

  1. Recruiting Alle Einstellungsprozesse sind fehlerhaft
  2. LoL Was ein E-Sport-Trainer können muss
  3. IT-Arbeit Was fürs Auge

5G-Antenne in Berlin ausprobiert: Zu schnell, um nützlich zu sein
5G-Antenne in Berlin ausprobiert
Zu schnell, um nützlich zu sein

Neben einem unwirtlichen Parkplatz in Berlin-Adlershof befindet sich ein Knotenpunkt für den frühen 5G-Ausbau von Vodafone und Telekom. Wir sind hingefahren, um 5G selbst auszuprobieren, und kamen dabei ins Schwitzen.
Von Achim Sawall und Martin Wolf

  1. Tausende neue Nutzer Vodafone schafft Zuschlag für 5G ab
  2. Vodafone Callya Digital Prepaid-Tarif mit 10 GByte Datenvolumen kostet 20 Euro
  3. Kabelnetz Vodafone bekommt Netzüberlastung nicht in den Griff

  1. Fiber To The Pole: Kabelnetzbetreiber für oberirdische Glasfaser
    Fiber To The Pole
    Kabelnetzbetreiber für oberirdische Glasfaser

    Glasfaser an den Masten sei die einzige Möglichkeit, die Ausbauziele der Bundesregierung noch zu erfüllen. Keinere Firmen sind von einem Vorstoß von Bundeskanzleramtsminister Helge Braun begeistert. Doch das hat auch Nachteile.

  2. Bayern: Mobilfunkversorgung an Autobahnen weiter lückenhaft
    Bayern
    Mobilfunkversorgung an Autobahnen weiter lückenhaft

    Bayern hat als erstes Bundesland selbst nachgemessen und herausgefunden, dass der LTE-Ausbau nicht den Auflagen entspricht. Am besten steht die Telekom da. Doch eigentlich hätte die Landesregierung gar nicht selbst messen müssen.

  3. Mixer: Microsoft integriert Werbebanner in seine Streamingplattform
    Mixer
    Microsoft integriert Werbebanner in seine Streamingplattform

    Es war nur eine Frage der Zeit: Microsoft blendet erste Werbebanner vor den Inhalten von Streamern wie Ninja auf Mixer ein. Das sei immer geplant gewesen, sagt das Unternehmen im Livestream. Allerdings erhält Microsoft wohl noch alle Einnahmen.


  1. 18:39

  2. 17:41

  3. 16:27

  4. 16:05

  5. 15:33

  6. 15:00

  7. 15:00

  8. 14:45