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BREKO, VATM und die ganzen Schmarotzer...

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  1. BREKO, VATM und die ganzen Schmarotzer...

    Autor: Honk 07.05.10 - 10:03

    Ich muss eingestehen, dass ich früher dem Trend der Hasstriaden gegen die Netzpolitik der Telekom gefolgt bin, ohne die Lage objektiv zu recherchieren. Manches davon war zwar berechtigt, vieles aber einfach unter den Mantel "Alles und alle gegen die DTAG" geschoben.

    Einige Jahre und viele Entwicklungen (oder nicht-Entwicklungen; wie mans sieht...), später sehe ich das Ganze in einem etwas anderen Licht. Bis auf wenige, meist regionale Ausnahmen, sind die ganzen ISPs doch nur noch Schmarotzer, die möglichst billig ein Stück vom Kuchen abgreifen wollen. Wahrnehmbare Eigeninvestitionen in die flächendeckende Netzinfrastruktur bleiben aus.

    Und die ISPs/Carrier mit eigener Netzinfrastruktur, die sich meist auf die Ballungszentren beschränkt, sind wie eine Fahne im Wind. Erst gegen die DTAG wettern und wenn der eigene Verband plötzlich Forderungen stellt, die sie selbst als Netzbetreiber betrifft, wird ausgetreten und sich ein neuer Verband gesucht...oder man gründet seinen eigenen.

    Erbärmlich und verlogen...

  2. Re: BREKO, VATM und die ganzen Schmarotzer...

    Autor: berd23 07.05.10 - 10:18

    hast absolut recht. es gibt (fast) kein unternehmen ausser der telekom die den ausbau vorantreibt. die billiganbieter juckt das gar nicht und wollen nur billig verscherbeln.

  3. Re: BREKO, VATM und die ganzen Schmarotzer...

    Autor: Jetrel 07.05.10 - 10:48

    das sehe ich mitterleiweile auch so. Auffällig ist auch, dass die Fördergelder für Breitband kaum genutzt werden. Daran sieht man mal die die ISPs gar kein Interesse am Ausbau haben.
    Die wollen alle nur möglichst per Gesetz und umsonst die Technik zu Verfügung gestellt haben.
    Auch wenn ich die Telekom nicht mag, aber die anderen sind keinen Deut besser.

    Soll doch Marcel D'Avis mal die Schaufel in die Hand nehmen und butteln!

  4. Re: BREKO, VATM und die ganzen Schmarotzer...

    Autor: anon ny mouse 07.05.10 - 10:53

    Es gibt immer Unternehmen die auch was tun. Allerdings sind diese oft nicht sehr groß bzw. deutschlandweit den Endkunden bekannt, da sie erst regional Netze aufbauen. Siehe beispielsweise inexio.

  5. Re: BREKO, VATM und die ganzen Schmarotzer...

    Autor: cyd 07.05.10 - 11:32

    Das ist schon richtig, kenne ich auch einige. Ist nur die Frage ob es denen beim Netzausbau hilft, wenn Organisationen wie die Breko den Wettbewerb unterbinden und Preise vorgeben.
    Kurzfristig gesehen mag das helfen/geholfen haben. Auf längere Sicht kommt man aber um fairen Wettbewerb nicht herum. Das sich Wettbewerb generieren läßt indem man einen großen Netzanbieter einschränkt wage ich zu bezweifeln!

  6. Re: BREKO, VATM und die ganzen Schmarotzer...

    Autor: user 07.05.10 - 15:25

    Ich kann es immer noch nicht verstehen, wie viele Menschen, die DTAG in Schutz nehmen. Kann es sein, dass einige Nutzer hier kein wirkliches Verständnis oder Wissen über die einzelnen Vorgänge zwischen den ISP's haben? Wer mit den Vorgängen vertraut ist, der weiß genau Bescheid über die Zockerei der DTAG und deren ständige Behinderung aller anderen Netzbetreiber. Geht es um neu auszuhandelnde Pauschalen ist es gerade immer wieder die DTAG, die total überhöhte Forderungen stellt. Und die Bundesnetzagentur orientiert sich meistens daran, siehe z.B. die Kosten für VDSL-Bereitstellung. In Wahrheit behindert die DTAG einen schnellen Ausbau. Und bitte vergesst nicht, dass auch die DTAG damals das Netz quasi geschenkt bekommen hat! Deswegen ist es natürlich leicht gesagt, die anderen Wettbewerber sollen sich ein eigenes Netz aufbauen. Das Kapital für den Aufbau eines komplett neuen Netzes sind unter heutigen Marktbedingungen und der Schnelllebigkeit (Risikoanalyse) so gut wie unmöglich aufbringbar oder gegenüber Investoren durchsetzbar. Und die hier angesprochene Förderung ist nicht für die großen Provider gedacht, sondern für die kleinen Wettbewerber! Also bitte vorher darüber nachdenken, bevor man sich äußert oder nicht mit dem Thema auskennt!

  7. Re: BREKO, VATM und die ganzen Schmarotzer...

    Autor: nenene 07.05.10 - 16:22

    Und du schreib nicht immer nur die halben Tatsachen, klar kann Telekom nicht die Geschindigkeit anbieten wie Kabel BW etc, jedoch kann sich in den meisten Städten die !Qualität! der Netze sehen lassen.

    Wo hat die Telekom was geschenkt bekommen ??
    Ja, die veralteten Netze der DDR, aber in WEstdeutschland wurde alles von der deutschen Bundespost aufgebaut, woraus ja später die Telekom hervorging, aber so ein richtiges Schenken wars nicht, lediglich eine Unbenennung sowie Trennung der BP und Telekom...

    Außerdem waren doch immense Instandhaltungsarbeiten notwendig ehe das Telekommunikationsnetz auf dem Stand war wie es jetzt ist.

    Wenn du mal selber im Loch gesessen hast, und ein 3000er Telefonkabel zusammen gemacht hast, dann weist du wovon ich spreche.
    Desweiteren könnte man mit den Kabeln von vor 30-40 Jahren keine Bandbreite realisieren, noch nicht mal 56 K.



    MfG:amdpc

  8. Re: BREKO, VATM und die ganzen Schmarotzer...

    Autor: moppi 10.05.10 - 06:53

    Seh ich genauso

    ohne die massiven ausbau massnahmen der DTAG währen heute die meisten leitungen nicht mehr mehr für ISDN zu gebrauchen.


    die DTAG hat zwar den alten bestand geschenkt bekommen davon ist nicht mehr viel da ... ausserdem hatte sie damals auch den beamten apparat mit oben drauf bekommen, als extra bonus ...

    hier könnte ein bild sein

  9. Re: BREKO, VATM und die ganzen Schmarotzer...

    Autor: user 10.05.10 - 10:18

    Aha, mit 30-40 Jahre alten Telefonkabeln lässt sich keine Bandbreite realisieren? Komisch nur das die DTAG teilweise noch DSL über Bleikabel mit Papierwicklung realisiert. Wenn deine Aussage stimmen würde, dann wäre es DSL-technisch vorallem in den alten Bundesländern beinahe zappenduster.
    Die einzigen Unterschiede zwischen ISDN und DSL sind verschiedene genutzte Frequenzen, unterschiedliche Modulationen und Protokolle, das Medium bleibt dagegen dasselbe. Was du vielleicht meinen könntest, ist die Tatsache das auf der TAL in den letzten Jahren oft Leitungen mit größeren Querschnitten in die Erde geschmissen wurden, damit die Dämpfung über die Entfernung nicht so groß ist. Aber auch nur dort, wo komplett neu gebaut wurde. Ich kenne allerdings noch mehr als genug Leitungen, die lediglich einen Querschnitt von 0,35 mm2 aufweisen und das ist der Großteil davon.
    Und zu dem Ausbau der DTAG im Osten möchte ich noch eins sagen. Die DTAG war damals nach der Wende Monopolist mit quasi keinem nennenswerten Wettbewerb. Die Investition in die neu aufzubauenden Netze im Osten war also eine Kalkulation, die sich innerhalb weniger Jahre für die DTAG gerechnet hat und durch den nicht gegebenen Wettbewerb quasi ohne weiteres Risiko erfolgte. Erst nach 2000 kam der Wettbewerb wirklich richtig in Fahrt. Bis dahin hatten sich allerdings die meisten Kosten auch schon amortisiert. Und selbst, wenn Wettbewerber eine TAL angemietet haben, hat die DTAG Monat für Monat daran mehr als gut verdient.
    Erst durch die kürzliche Entbündelung gab es einen wirklichen Preisrutsch.
    Und wie weit die Verpflechtungen und der Einfluss der DTAG geht, dass hat man z.B. auch daran gesehen, dass sich der BUND in Sachen VDSL gegen die EU-Vorgabe gestellt hat, die einen fairen und freien Wettbewerb in Deutschland eingefordert hat VDSL nicht als neues Medium zulassen wollte. Nur nochmal zur Erinnerung: Der BUND wollte ein neues Monopol der DTAG bei VDSL schaffen. Und zur Anmerkung, der BUND hat immerhin noch einen Anteil von 31,7 % an der DTAG. Dass das auch die BUNDesnetzagentur teilweise mit berücksichtigen wird, dürfte jedem klar sein, der unsere ach so freie Demokratie zu schätzen weiß.
    Und kennt einer von euch die ganzen unsinnigen Einstweiligen Verfügungen der DTAG gegenüber Wettbewerbern, die einzig und allein darauf abzielen z.B. Probleme bei Anschlussumstellungen und den wahren Verursacher (wer das wohl sein wird) zu verschleiern?
    Wettbewerb wird durch die DTAG wie auch den BUND behindert. Die Politik heuchelt den Bürgern vom schnellem Netzausbau nur etwas vor. Ein Rückblick auf die letzten Jahre belegt das. Und die Politik weddelt immer noch mit geschönten Statistiken umher.

    Und weiterhin stellt sich für mich ernsthaft die Frage wozu ich bitte 100 MBit/s brauchen soll. Fernsehen kann ich mir über Satellit holen. Damit habe ich quasi keine monatlichen Kosten, bis auf GEZ. Und für den Datenverkehr sollte eine bundesweite Abdeckung von 6 - 16 MBit/s für die meisten Kunden mehr als ausreichend sein. Alles andere ist Konsumterror.

  10. Telekom die Leitungskaputtmacher

    Autor: Telekom gekündigt 06.10.10 - 15:08

    Vor 1.5 Monaten wurde meine DSL Leitung von der Telekom an 1und1 verkauft (nun habe ich den 1und1 komplettanschluss ohne immernoch den telekom-ISDN-Anschluss blechen zu müssen).

    Und seit genau dem Tag wo die Telekom die Leitung an 1und1 verkauft hat ist meine ADSL2 (16kbit Download) auf ADSL-Niveau im Download gefallen (6 kbit statt 16). Alle Router an der Leitung syncronisieren mit 16kbit aber es kommen nurnoch 6 kbit durch.

    1und1 hat keine eigenen Außendienstmitarbeiter also hat nicht nur die Telekom die Leitung umgeschaltet. Auch die 2 Techniker, die wegen der Störung kamen waren von der Telekom und behaupten das die 16kbit ja anliegen und somit alles ok sei.

    Komisch nur das seit den 1.5 Monaten konstant nurnoch 6kbit durch kommen und 1und1 mehrfach überprüft hat das die auch mit 16k bit geschaltet haben.

    Für mich ist es eindeutig - die Telekom macht es absichtlich das nur 6 kbit durch die Leitung gehen und versuchen so zu tun als wenns nicht an denen liegt. Schlißelich hat ein Telekom-Techniker den Fehler eingebaut!

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