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schön was er alles will und fördert, nur wird er es nicht.

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  1. schön was er alles will und fördert, nur wird er es nicht.

    Autor: notuf 08.12.19 - 17:16

    Die Leute feiern ihn als den politischen Messias. Er fordert auch schöne Veränderungen. Aber das macht er schon seit den 1960er. Leider wird er nicht als Häuptling ins Weiße Haus einziehen.

  2. Re: schön was er alles will und fördert, nur wird er es nicht.

    Autor: Harry_Hurtig 08.12.19 - 17:51

    Bei solchen aussagen kommt mir "Sozialpädagoge" durchaus in den Sinn:

    den Mob mit Versprechungen Ködern ist eine Mode, welche auch Napoleon mal beliebt gemacht hatte. Tja und wie das immer endet ist klar:

    Die Kirche geplündert und Europa in Trümmern.

  3. Re: schön was er alles will und fördert, nur wird er es nicht.

    Autor: FranzJosephStraußAirport 08.12.19 - 19:16

    notuf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Leute feiern ihn als den politischen Messias. Er fordert auch schöne
    > Veränderungen. Aber das macht er schon seit den 1960er. Leider wird er
    > nicht als Häuptling ins Weiße Haus einziehen.


    Du sagst es, er ist seit den 60er Jahren für Medicare4all, Soziale Gerechtigkeit und Pazifismus aktiv. Das mögen die Eliten nicht. Die Rechtsnationalistischen Demokraten, allen voran Chuck Schumer und Nancy Pelosi - die Stimmen der oberen 1% - werden es aber diesmal nicht schaffen, weil immer mehr progressive Kräfte die Kriegsmüdigkeit der Nation zur Schau stellen.

    Was Sanders fordert hat nix mit "Messias" zu tun...es sind Position die hier die SPD vertritt. Oder hälst du das recht auf ein soziales Sicherungssystem wie wir es haben für Humbug?

  4. Re: schön was er alles will und fördert, nur wird er es nicht.

    Autor: janoP 08.12.19 - 21:02

    notuf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leider wird er nicht als Häuptling ins Weiße Haus einziehen.

    Das sagt auch mein Opa. Mein Opa meint, dass die meisten Amerikaner bestimmt nicht wollen, dass den reichsten 1% Geld weggenommen wird, und ihn nicht wählen würden.

    Mein Opa kennt aber auch nicht viele Amerikaner. Ich auch nicht, aber so, wie ich die Amerikaner aktuell über Social Media und deren Medien mitbekomme, hält sich deren Mitleid für das oberste 1% in Grenzen. Das „Communist“-Feindbild ist halt auch nicht mehr da, verglichen mit der Zeit, als mein Opa sich seine Meinung gebildet hat.

  5. Re: schön was er alles will und fördert, nur wird er es nicht.

    Autor: notuf 08.12.19 - 22:11

    Soziale Medien sind aber eine Filter-Blase. Das was da zusammen kommt ist nicht repräsentativ für das ganze Land.

  6. Re: schön was er alles will und fördert, nur wird er es nicht.

    Autor: notuf 08.12.19 - 22:17

    FranzJosephStraußAirport schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Was Sanders fordert hat nix mit "Messias" zu tun...es sind Position die

    Für die Amerikaner Mitte links schon.

    > hier die SPD vertritt. Oder hälst du das recht auf ein soziales
    > Sicherungssystem wie wir es haben für Humbug?

    Habe ich das behauptet? Es ist aber in Amerika nicht umsetzbar weil dort die Leute schon kulturell so gepolt sind, dass das ich über dem wir steht. Man sieht es an der Argumentation zur Krankenversicherung oder Schule: "warum soll ich jemanden Krankenkasse mitfinanzieren, wenn ich gesund bin?" Oder "warum soll ich eine kostenlose Uni finanzieren, wenn ich keine Kinder habe oder meine Kinder nicht aufs Collage gehen?".
    Das ist historisch gewachsenen als jeder alleine ums Überleben kämpfte gepaart mit religiösen Ansichten der Gründungsväter, die stark protestantisch geprägt waren (protestantisches Arbeitsethos).

  7. Re: schön was er alles will und fördert, nur wird er es nicht.

    Autor: maci23 09.12.19 - 08:01

    Harry_Hurtig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei solchen aussagen kommt mir "Sozialpädagoge" durchaus in den Sinn:
    >
    > den Mob mit Versprechungen Ködern ist eine Mode, welche auch Napoleon mal
    > beliebt gemacht hatte. Tja und wie das immer endet ist klar:
    >
    > Die Kirche geplündert und Europa in Trümmern.

    Versprechungen machen und nicht einhalten ist doch populär.
    Das wird überall auf der Welt von Politkern gemacht. Das betrifft alle Parteien
    Am schlimmsten sind hier die Populisten.

  8. Re: schön was er alles will und fördert, nur wird er es nicht.

    Autor: Trockenobst 09.12.19 - 10:21

    notuf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Habe ich das behauptet? Es ist aber in Amerika nicht umsetzbar weil dort
    > die Leute schon kulturell so gepolt sind, dass das ich über dem wir steht.
    > Man sieht es an der Argumentation zur Krankenversicherung oder Schule:

    Das liegt aber auch daran, das man bei gewissen Themen wie der Kredite für Schule und Krankenversicherung nicht in die Insolvenz gehen kann und diese z.T. an seine Kinder vererbt.

    Wenn das System konkret Marktwirtschaftlich ist, sollte man auch Marktwirtschaftlich in die Privatinsolvenz gehen dürfen. Genau hier muss man ansetzen.

    In wenigen Jahren würden die Themen Gesundheit und Schule so immens an Druck gewinnen, wenn du als gerade jemand in der Mittelklasse kein Geld (da zu hohes Risiko) für die Uni oder eine schwierige Operation bekommst. Mehr Leute würden an krassen Krankheiten sterben und dazu die öffentlichen Unis stürmen, die viel günstiger sind als die teuren.

    Das was Sanders und einige Demokraten seit Jahrzehnten fordern, ist tatsächlich nicht umsetzbar. Die Armen wollen immer mehr Geld im Kapitalismus. Deswegen würde er am Ende genau in den Staaten verlieren, denen es ganz gut geht und noch Siedlerblut in den Adern haben.

    Aber das System ist so hingepolt dass der kleine Ami links und rechts Geld zahlen muss, für eine angebliche Freiheit und Ich Bezogenheit die, in gewissen Themen 3-5x mehr kostet als würde er einfach das über Steuern finanzieren. Viele merken schon, das vieles nicht ganz koscher läuft, aber die Endeinsicht fehlt.

  9. Re: schön was er alles will und fördert, nur wird er es nicht.

    Autor: Muhaha 09.12.19 - 10:32

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das was Sanders und einige Demokraten seit Jahrzehnten fordern, ist
    > tatsächlich nicht umsetzbar.

    Es ist total umsetzbar :)

    Der Witz ist ja, dass ein Großteil der GOP-Wähler genau das gleiche will, wenn man ihnen die Frage so stellt, dass gewisse Schlüsselbegriffe nicht auftauchen, die nicht die Konditionierung gegen alles, was auch nur irgendwie nach "Sozialismus" riecht, auslösen.

    Schlüsselbegriffe, die man nach vielen Jahrzehnten erfolgreicher Hetze und Propaganda in der konservativen Welt so erfolgreich vergiftet hat, dass diese armen Schweine seit Jahrzehnten regelmäßig gegen ihre eigenen Interessen wählen, sobald diese Begriffe als Wahlkampfmunition gegen die Demokraten verwendet werden.

  10. Re: schön was er alles will und fördert, nur wird er es nicht.

    Autor: Trockenobst 09.12.19 - 10:46

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > auftauchen, die nicht die Konditionierung gegen alles, was auch nur
    > irgendwie nach "Sozialismus" riecht, auslösen.

    Die Amis haben in vielen Staaten Realsteuern von ~25% Prozent (gegen unsere ~35%)
    Die 10% umzulegen auf Steuern damit Schule/Uni und Krankenversicherung mehr oder weniger "kostenlos" wird, ist für viele nicht akzeptabel.

    In vielen Staaten der USA zahlt man direkt an das Wasserwerk und an die Feuerwehr. D.h. dort ist es sehr lange schon so, dass die wenigen Steuern die man zahlt eben auch nur für Straßenbelag und für das City-Government reichen müssen. Da satte 8-12% draufzuklatschen ist ein sehr weiter Weg.

    > Interessen wählen, sobald diese Begriffe als Wahlkampfmunition gegen die
    > Demokraten verwendet werden.

    Ist sicherlich nicht inkorrekt. Für einen Teil der Masse ist aber der Sprung der Steuerlast hart zu schlucken. Für viele Junge Leute ist das "auslassen" der Krankenkassebeiträge für ein paar Jahren(!) schon länger Volkssport sich dafür Bali zu leisten. Das ist tief in der Psyche der Amis drin.

    Sanders und andere wollen es mit der Brechstange in das System rein prügeln, wenn es für Amerikaner andere Wege geben würde um die Massen mitzunehmen. Das ist schon radikal Links.
    In einem 1:1 Kampf gegen Trump verliert er, WEIL die Leute schon gehirngewaschen sind. Das ist ja das Problem.

    Du kannst reden, aber Ende geht es ums Glauben und da haben die Reps viel getan das die Leute "dem Staat" nicht mehr glauben. Dort wo die Machtzentren sind, wird das auf diese Weise nicht funktionieren.

  11. Re: schön was er alles will und fördert, nur wird er es nicht.

    Autor: Schrödinger's Katze 09.12.19 - 10:52

    notuf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist aber in Amerika nicht umsetzbar weil dort
    > die Leute schon kulturell so gepolt sind, dass das ich über dem wir steht.
    > Man sieht es an der Argumentation zur Krankenversicherung oder Schule:
    > "warum soll ich jemanden Krankenkasse mitfinanzieren, wenn ich gesund bin?"
    > Oder "warum soll ich eine kostenlose Uni finanzieren, wenn ich keine Kinder
    > habe oder meine Kinder nicht aufs Collage gehen?".

    Die eigentliche Frage ist eher: Warum sollte dich der Staat zwingen können eine Krankenversicherung abzuschließen, wenn du gar keine möchtest? Aber in einem Land in dem man sich an die GEZ gewöhnt hat stellt man schon lange nicht mehr die richtigen Fragen.

    "Der Staat soll Kriege gewinnen und die Post austragen und sich sonst aus allen raushalten" ist eben eine Lebenseinstellung. Wenn du lieber einen Babysitter (Staat) haben möchtest, der sich um alles kümmert und die Allgemeinheit für alles bezahlen lassen willst kannst du ja nach Kanada oder Europa gehen.

  12. Re: schön was er alles will und fördert, nur wird er es nicht.

    Autor: Trockenobst 09.12.19 - 10:58

    Schrödinger's Katze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die eigentliche Frage ist eher: Warum sollte dich der Staat zwingen können
    > eine Krankenversicherung abzuschließen, wenn du gar keine möchtest?

    Weil eine Versicherung Risiken abdeckt und wenn du zu ein großes Risiko bist, musst du bei Gesundheit eben sterben. Und so sterben 10.000 im Jahr.

    Das wurde den Leuten dann zu ekelig und man hat kostenlose Emergency-Rooms gebaut.
    Das ist aber so teuer ohne Vorsorge erst den Notfall zu behandeln, dass diese Kosten explodieren. Und wirklich schlimme Krankheiten werden dort auch nicht behandelt.

    Wenn die Amis tatsächlich den freien Markt wollen, sollen sie wieder die private Insolvenz für Krankheitskosten einführen. Innerhalb von 2-3 Jahren sterben wieder 100.000 im Jahr, weil keiner so dumm ist dir $400.000 für eine Krebsbehandlung zu leihen und du danach in die Insolvenz gehst.

    Das ist exakt das Problem. Man simuliert einen freien Markt und eine Freiheit, die es am Ende gar nicht gibt. Und das sehr teuer und dumm. Teurer als sonst überall auf der Welt.

    > Allgemeinheit für alles bezahlen lassen willst kannst du ja nach Kanada oder Europa gehen.

    Oder Sanders wählen. :)

  13. Re: schön was er alles will und fördert, nur wird er es nicht.

    Autor: Genie 09.12.19 - 12:46

    maci23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Am schlimmsten sind hier die Populisten.

    Dumme Standardphrase oder kannst du mir einen dieser Populisten in einer Regierung nennen, der seine Versprechen nicht gehalten hat?

  14. Re: schön was er alles will und fördert, nur wird er es nicht.

    Autor: Muhaha 09.12.19 - 13:25

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da satte 8-12% draufzuklatschen ist ein sehr weiter Weg.

    Keine Frage. Aber notwendig, wenn die USA nicht sukzessive in die zweite oder gar dritte Reihe absteigen wollen. Denn der große wirtschaftliche Aufschwung der USA begann nicht mit einer noch stärkeren Unterdrückung derer, die nichts haben und Ausbeutung derer, die noch etwas haben, sondern mit Roosevelts New Deal, der heute von der GOP als sozialistisches Teufelswerk verdammt werden würde. Sogar die Politik der GOP unter Reagan war sozial verträglicher und "milder" als alles, was die konservative Politik in den USA heute noch "erlaubt".

    > Ist sicherlich nicht inkorrekt. Für einen Teil der Masse ist aber der
    > Sprung der Steuerlast hart zu schlucken. Für viele Junge Leute ist das
    > "auslassen" der Krankenkassebeiträge für ein paar Jahren(!) schon länger
    > Volkssport sich dafür Bali zu leisten. Das ist tief in der Psyche der Amis
    > drin.

    Kein Frage. Da gibt es viel mentale Barrieren, die dem eigenen Wohl im Wege stehen. Aber da sind wir selbst auch nicht anders. Ein Tempolimit auf Autobahnen wäre sinnvoll und gut, ist politisch aber immer noch nicht umsetzbar, weil freie Fahrt für freie Bürger. Is einfach nicht drin.

    > Sanders und andere wollen es mit der Brechstange in das System rein
    > prügeln, wenn es für Amerikaner andere Wege geben würde um die Massen
    > mitzunehmen. Das ist schon radikal Links.

    Sanders und andere sehen keine andere Möglichkeit eine sinnvollere Politik umzusetzen. Dort hat man nach vielen Jahrzehnten der fruchtlosen Bemühungen die Geduld verloren und verfolgt nun den Ansatz, dass die Menschen hier zu ihrem Glück gezwungen werden müssen.

    Ob das letztendlich funktioniert, wird man sehen, aber man sollte auch nicht ausser Acht lassen, dass die Zustimmung dafür in der Bevölkerung Jahr um Jahr steigt.

    > In einem 1:1 Kampf gegen Trump verliert er, WEIL die Leute schon
    > gehirngewaschen sind. Das ist ja das Problem.

    Sanders und kein anderer Kandidat der Demokraten muss die republikanische Wählerschaft nicht überzeugen. Er muss nur die demokratische Wählerschaft in ausreichender Anzahl motivieren UND genug (!) unentschiedene Wähler für sich gewinnen.

    > Du kannst reden, aber Ende geht es ums Glauben und da haben die Reps viel
    > getan das die Leute "dem Staat" nicht mehr glauben. Dort wo die
    > Machtzentren sind, wird das auf diese Weise nicht funktionieren.

    Die Zeiten ändern sich ... wie gesagt, Trump wurde nur von 23% aller Wahlberechtigten gewählt und es reicht nur aus, wenn genug (!) Leute nicht für Trump stimmen, um in diesem Wahlsystem die Waage anders ausschlagen zu lassen.

    Das heisst nicht, dass ich Sanders für einen geeigneten Kandidaten halte. Nur dass die Chance auf Veränderungen nicht so klein ist, wie man manchmal denken würde. Der GOP sterben die Wähler weg und die erzkatholischen Latinos können mit dem calvinistischen Ansatz der US-Evangelikalen nichts anfangen. Die Zukunft verheisst nichts gutes für die US-Konservativen. Hat schon seinen Grund, warum Voter Supression einer der Lieblingstätigkeiten konservativer Regierungen in den Bundestaaten ist.

  15. Re: schön was er alles will und fördert, nur wird er es nicht.

    Autor: narfomat 09.12.19 - 13:44

    > "Der Staat soll Kriege gewinnen und die Post austragen


    auch schon gehirngewaschen? "der staat" sind menschen. dh. MENSCHEN "gewinnen" kriege (wobei hier klar definiert sein sollte was genau eigentlich "gewinnen" ist, sowohl im gesellschaftlichen als auch im volkswirtschaftlichen sinne), und tragen die post aus.

    bei allem anderen kann ich dir zustimmen, wenn die mehrheit, welche demokratisch die regierung waehlt, GEGEN sozialstaat und solidarprinzip ist, dann sollte es wohl auch keinen sozialstaat geben. das ist demokratie.

    das aendert aber nix daran, das man sich gesellschaftlich trotzdem als volk fuer seine kriegshandlungen auf der welt verantworten muss! INSBESONDERE wenn man die entscheider demokratisch und frei gewaehlt hat, da gibts keine ausrede...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.12.19 13:45 durch narfomat.

  16. Re: schön was er alles will und fördert, nur wird er es nicht.

    Autor: Muhaha 09.12.19 - 13:54

    narfomat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > bei allem anderen kann ich dir zustimmen, wenn die mehrheit, welche
    > demokratisch die regierung waehlt, GEGEN sozialstaat und solidarprinzip
    > ist, dann sollte es wohl auch keinen sozialstaat geben. das ist
    > demokratie.

    Die Mehrheit in den USA stimmt aber nicht gegen den Sozialstaat. Das Mehrheitswahlrecht der USA verhindert sehr oft, dass der Willen der Wählermehrheit auch Regierungspolitik wird. Sogar Ronald Reagan, der AFAIK mit Abstand deutlichste Wahlgewinner aller Zeiten, konnte nur ca. 34% aller Wahlberechtigten hinter sich versammeln. Bei Obama waren es 28% und bei Trump 23%.

    Das hat NICHTS mit "Mehrheit" zu tun, obwohl das dortige Wahlsystem diesen Begriff führt :)

  17. Re: schön was er alles will und fördert, nur wird er es nicht.

    Autor: mnementh 09.12.19 - 14:03

    notuf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > FranzJosephStraußAirport schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >
    > > Was Sanders fordert hat nix mit "Messias" zu tun...es sind Position die
    >
    > Für die Amerikaner Mitte links schon.
    >
    > > hier die SPD vertritt. Oder hälst du das recht auf ein soziales
    > > Sicherungssystem wie wir es haben für Humbug?
    >
    > Habe ich das behauptet? Es ist aber in Amerika nicht umsetzbar weil dort
    > die Leute schon kulturell so gepolt sind, dass das ich über dem wir steht.
    > Man sieht es an der Argumentation zur Krankenversicherung oder Schule:
    > "warum soll ich jemanden Krankenkasse mitfinanzieren, wenn ich gesund bin?"
    Aktuell sind 30 Millionen Amerikaner ohne Krankenversicherung und weitere 50 Millionen haben so hohe Zuzahlungen, dass sie lieber auf einen besuch in der Notaufnahme verzichten. Und schon haben wr eine 80 Millionen Wählerbasis. Trump und Clinton haben 2016 jeweils 62 und 65 Millionen Stimmen erhalten.

  18. Re: schön was er alles will und fördert, nur wird er es nicht.

    Autor: ibsi 09.12.19 - 14:59

    Genie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > maci23 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Am schlimmsten sind hier die Populisten.
    >
    > Dumme Standardphrase oder kannst du mir einen dieser Populisten in einer
    > Regierung nennen, der seine Versprechen nicht gehalten hat?
    Trump hat seine Mauer noch nicht von Mexiko bezahlen lassen ;)

  19. Re: schön was er alles will und fördert, nur wird er es nicht.

    Autor: Genie 09.12.19 - 15:17

    ibsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trump hat seine Mauer noch nicht von Mexiko bezahlen lassen ;)

    1. Wurde die "Mauer" bisher noch nicht wirklich gebaut.
    2. Ist Trump noch im Amt, wenn ich mich nicht irre.

  20. Re: schön was er alles will und fördert, nur wird er es nicht.

    Autor: Herr Unterfahren 09.12.19 - 15:45

    Harry_Hurtig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei solchen aussagen kommt mir "Sozialpädagoge" durchaus in den Sinn:
    >
    > den Mob mit Versprechungen Ködern ist eine Mode, welche auch Napoleon mal
    > beliebt gemacht hatte. Tja und wie das immer endet ist klar:
    >
    > Die Kirche geplündert und Europa in Trümmern.

    Der Anfang klingt gut, sollte man hierzulande auch mal tun, statt den Pfaffen jährlich Milliarden in den Allerwertesten zu schieben.

    Der Herr Bonaparte hat aber durchaus auch Versprechen wahr gemacht. Und damit auf dem Kontinent die Vorbedingungen dafür geschaffen, daß die Industrialisierung, die auf so nem vorgelagerten Inselchen schon voll am Brummen war, in den 18hundertgehzufußjahren auch auf den Kontinent überspringen konnte.
    Russland, daß sich die Errungenschaften von Napoleon mit viel Waffengewalt vom Halse halten konnte, hinkte ja nicht ohne Grund erst mehr als ein halbes Jahrhundert später in die Moderne.

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