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und die nächste Nebelkerze ...

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  1. und die nächste Nebelkerze ...

    Autor: ML82 19.10.17 - 13:57

    kt

  2. Re: und die nächste Nebelkerze ...

    Autor: nixalsverdrussbit 19.10.17 - 14:02

    Aber in der Sache richtig.
    Das sollte auch für Wasser garantiert werden
    und auch bei der Bahn würde ich mir einen stärkeren staatlichen Einfluss
    im Sinne des Bürgers wünschen. Ebenso bei der Energie.

    Wichtige Infrastrukturen gehören zumindest zum Teil in die Hand des Staates
    und der sollte natürlich in 1. Linie an den Interessen der Bürger orientiert sein:

    - Kosten
    - Sicherheit
    - Ausreichende Versorgung / Angebot
    - Zuverlässigkeit
    - Nachhaltigkeit

  3. Re: und die nächste Nebelkerze ...

    Autor: ansi4713 19.10.17 - 14:40

    nixalsverdrussbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber in der Sache richtig.
    > ...

    Dazu von mir mal ein +1...

    Bit denne...
    ansi4713

  4. Re: und die nächste Nebelkerze ...

    Autor: EdwardBlake 19.10.17 - 14:53

    Der Staat is absolut unfähig irgendetwas kostengünstig und effektiv aufzustellen, ihre Ansicht nichts weiter als ein Wunschdenken.
    Verstaatlichung = Verschlechterung
    Genau das Profitmotiv ist die treibende Kraft für Effizienz

  5. Re: und die nächste Nebelkerze ...

    Autor: 486dx4-160 19.10.17 - 14:57

    EdwardBlake schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Staat is absolut unfähig irgendetwas kostengünstig und effektiv
    > aufzustellen, ihre Ansicht nichts weiter als ein Wunschdenken.
    > Verstaatlichung = Verschlechterung
    > Genau das Profitmotiv ist die treibende Kraft für Effizienz

    Die 2000er haben angerufen und wollen ihren Marktradikalismus zurück.

  6. Re: und die nächste Nebelkerze ...

    Autor: Anonymer Nutzer 19.10.17 - 14:59

    EdwardBlake schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Staat is absolut unfähig irgendetwas kostengünstig und effektiv
    > aufzustellen, ihre Ansicht nichts weiter als ein Wunschdenken.
    > Verstaatlichung = Verschlechterung
    > Genau das Profitmotiv ist die treibende Kraft für Effizienz

    Und die privaten Unternehmen sind dazu in der Lage?
    Sehen sie sich das Armutszeugnis des privatisierten ÖPNV in England an - und vergleichen Sie das mal mit Deutschland oder Frankreich.
    Oder die Wasserversorgung in England ... auch ein Witz... Rohre kaputt? OK, der Kunde zahlt mehr... DASS ist die Privatisierung.

    Die privatisierung von Dienstleistungen die Teil der Grundversorgung der Bevölkerung sind, ist effektiv ein Verbrechen an der Bevölkerung, denn im Endergebnis muss die Bevölkerung in diesem Fall immer mehr für eine schlechtere Leistung zahlen.

    Ah, die Privatisierung in der NHS ist auch so ein wunderbarer Fall... damit die richtigen reich werden, wird die NHS gezwungen bestimmte Aufgaben an private Dienstleister zu Übertragen, die diese dann teurer erledigen. ...wunderbar...

  7. Re: und die nächste Nebelkerze ...

    Autor: EdwardBlake 19.10.17 - 15:00

    Ohje, das geht auf Adam Smith zurück, der lebt vor fast 300 Jahren...
    Aber nahe dran!

  8. Re: und die nächste Nebelkerze ...

    Autor: EdwardBlake 19.10.17 - 15:09

    Staatliche Monopole die halbherzig an Unternehmen verschebelt werden, das hat sehr wenig bis gar nichts mit einem freien Markt zu tun. Gerade die NHS ist das beste Beispiel gegen staatliche Krankenversorgung, komplett unfähig die Bevölkerung zu versorgen. (Ich würde auch jeden Deutschen und Österreicher eine private Zusatzversicherung empfehlen, da die gesetzliche Versorgung einfach nur zum Kotzen ist, trotz 1000+ Einzahlung für jeden Arbeitnehmer)

  9. Re: und die nächste Nebelkerze ...

    Autor: Anonymer Nutzer 19.10.17 - 15:16

    EdwardBlake schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Staatliche Monopole die halbherzig an Unternehmen verschebelt werden, das
    > hat sehr wenig bis gar nichts mit einem freien Markt zu tun. Gerade die NHS
    > ist das beste Beispiel gegen staatliche Krankenversorgung, komplett unfähig
    > die Bevölkerung zu versorgen. (Ich würde auch jeden Deutschen und
    > Österreicher eine private Zusatzversicherung empfehlen, da die gesetzliche
    > Versorgung einfach nur zum Kotzen ist, trotz 1000+ Einzahlung für jeden
    > Arbeitnehmer)

    Und im freien Markt der USA war jeder ordentlich Versorgt?
    Das Problem in der englischen NHS ist nicht dass dieser staatlich ist, sondern dass sukzessive Regierungen diesen als Goldgrube für private Dienstleister sehen, während sie gleichzeitig die Kosten kontinuierlich drücken wollen.
    Es gibt auch eklatante Managementfehler die daher rühren dass ein Minister oder Manager einfach mal dem NHS seinen eigenen Stempel aufdrücken wollte...

    Ah ja, und wo ist denn die gesetzliche Versorgung in Deutschland schlecht?

  10. Re: und die nächste Nebelkerze ...

    Autor: Dwalinn 19.10.17 - 15:28

    Aha und was an er wirklich gesagt? Ach ja genau...

    Eine der vier Aufgaben des Staats:
    Errichtung und Unterhalt von öffentlichen Anstalten, deren Errichtung oder Erhaltung durch Private nicht möglich wären, aber dennoch für die Allgemeinheit bedeutsam sind, zum Beispiel das Unterrichts- und Transportwesen

    Man kann sich natürlich darüber streiten ob das die privaten nicht übernehmen können, aber wichtig für die Allgemeinheit ist das Internet mittlerweile durchaus. Und flächendeckendes Glasfaser einfach mal so zu verbuddeln ist mMn viel zu teuer für eine AG die regelmäßig Gewinne einfahren will.... dem Staat kann es dagegen beinahe Egal sein ob er erst in 20 Jahren das Geld durch Vermietung wieder drin hat.

  11. Re: und die nächste Nebelkerze ...

    Autor: EdwardBlake 19.10.17 - 15:32

    In den USA hatte jeder die Möglichkeit (!) versorgt zu werden, und die Freiheit sich nicht zu Versorgen und die potentiellen Konsequenzen zu erleiden.

    Über die NHS zu diskutieren würde wohl den Rahmen etwas sprengen

    Aber noch kurz zu DE, sehen sie sich doch mal ihren Gehaltszettle an, dann fragen sie ihren Arbeotgeber wieviel er jeden monat für sie einzahlen darf und addieren sie die Summen. Billig wird das nicht.

    Dann, im Kontrast, betrachten sie die Serviceleistungen, Wartezeiten, freundlichkeit der Ärzte, welche oftmals für Kasenpatienten unter jeder Sau sind.

    Und DANN gibt es noch Haufenweise fälle die die Kasse gar nicht abdeckt und selbstbeteiligung anfällt.

    ES könnte schlimmer sein, siehe GB, aber gut sieht dann doch anders aus, besonders in anbetracht der Kosten

  12. Re: und die nächste Nebelkerze ...

    Autor: Slurpee 19.10.17 - 15:40

    Privatisierung macht bei Infrastruktur keinen Sinn. Der Breitbandausbau ist ein sehr gutes Beispiel.

    Das ganze ist mit enormen Investitionskosten verbunden, ein RoI ist, wenn überhaupt, erst in Jahrzehnten zu erwarten. Das Problem ist auch einfach, dass der Kunde nicht bereit ist, einen Aufpreis zu zahlen, nur weil die Telekom Investitionskosten hat. Warum sollte man das also tun, wenn man mit genau null Investition genau so viel Geld verdienen kann? Hier stößt der Kapitalismus einfach an seine Grenzen.

    Was bleibt ist ein enorm kostspieliges Unterfangen, das zwar wichtig für die Allgemeinheit, aber gleichzeitig total unrentabel ist. Also genau die Art Projekt, die der Staat anpacken sollte.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 19.10.17 15:44 durch Slurpee.

  13. Re: und die nächste Nebelkerze ...

    Autor: Anonymer Nutzer 19.10.17 - 15:41

    EdwardBlake schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In den USA hatte jeder die Möglichkeit (!) versorgt zu werden, und die
    > Freiheit sich nicht zu Versorgen und die potentiellen Konsequenzen zu
    > erleiden.
    >

    Jupp, und wer es sich nicht leisten konnte, hatte die Frieieit zu sterben/krepieren. Ein wunderbares System - andererseits, sehr kapitalistisch, ein Menschenleben hat da keinen Wert und verursacht nur kosten.

    > Über die NHS zu diskutieren würde wohl den Rahmen etwas sprengen
    >
    > Aber noch kurz zu DE, sehen sie sich doch mal ihren Gehaltszettle an, dann
    > fragen sie ihren Arbeotgeber wieviel er jeden monat für sie einzahlen darf
    > und addieren sie die Summen. Billig wird das nicht.
    >

    Nicht Deutschland sondern eher Frankreich. Und wo liegt das Problem? Dann sin es halt 10-20% die in das Gesundheitssystem gehen, na und?
    Mein Großvater hat seinen dritten Herzschrittmacher in Deutschland bekommen.
    Die englische NHS hätte Ihn vermutlich schon beim zweiten zuim sterben geschickt... Oder auch jede rein privatwirtschaftlich organisierte Krankenversicherung.
    (Ah ja, der erste Herzschrittmacher war ein defektes Modell un der Kardiologe inkompetent was dann einen komplezeren Herzschrittmacher nötig machte... aber das ist ein anderes Thema.)

    Und auch da war der NHS auch nicht immer so - siehe Stephen Hawking der den NHS unterstützt hat als er in den vergangenen Jahren unter Beschuss stand.
    Das Problem beim NHS ist nicht das staatliche Gesundheitssystem an sich.

    > Dann, im Kontrast, betrachten sie die Serviceleistungen, Wartezeiten,
    > freundlichkeit der Ärzte, welche oftmals für Kasenpatienten unter jeder Sau
    > sind.
    >
    > Und DANN gibt es noch Haufenweise fälle die die Kasse gar nicht abdeckt und
    > selbstbeteiligung anfällt.
    >
    > ES könnte schlimmer sein, siehe GB, aber gut sieht dann doch anders aus,
    > besonders in anbetracht der Kosten

    Edit:
    Ah ja, man sollte auch alles etwas weiterdenken. Lustigerweise sind alle ärmer wenn die Sozialabgaben sinken, denn das nun höherer Einkommen der Leute wird von "Dienstleistern" als Angebot gesehen die Lebenskosten zu erhöhen.
    Sprich, man bekommt auf dem Papier mehr Geld, muss aber wesentlich mehr für das Leben ausgeben und ist am Ende ärmer.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.10.17 15:44 durch DetlevCM.

  14. Re: und die nächste Nebelkerze ...

    Autor: ip_toux 19.10.17 - 15:58

    nixalsverdrussbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber in der Sache richtig.
    > Das sollte auch für Wasser garantiert werden
    > und auch bei der Bahn würde ich mir einen stärkeren staatlichen Einfluss
    > im Sinne des Bürgers wünschen. Ebenso bei der Energie.
    >
    > Wichtige Infrastrukturen gehören zumindest zum Teil in die Hand des
    > Staates
    > und der sollte natürlich in 1. Linie an den Interessen der Bürger
    > orientiert sein:
    >
    > - Kosten
    > - Sicherheit
    > - Ausreichende Versorgung / Angebot
    > - Zuverlässigkeit
    > - Nachhaltigkeit

    Ich setze mal den Aluhut auf: Und wenn das Volk nicht hört wird ihm Strom und Wasser abgestellt.
    So, setze ihn wieder ab. Wollte lediglich schon mal eine Verschwörungstheorie abnehmen.

  15. Re: und die nächste Nebelkerze ...

    Autor: DreiChinesenMitDemKontrabass 19.10.17 - 23:57

    EdwardBlake schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann, im Kontrast, betrachten sie die Serviceleistungen, Wartezeiten,
    > freundlichkeit der Ärzte, welche oftmals für Kasenpatienten unter jeder Sau
    > sind.
    Das kommt daher, da die die es sich leisten können (meist weil sie Glück hatten und ein Kind wohlhabender Eltern wurden) in einen anderen Topf einzahlen.
    Würde besser funktionieren, wenn alle den selben hätten.

  16. Re: und die nächste Nebelkerze ...

    Autor: plutoniumsulfat 21.10.17 - 16:53

    Slurpee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was bleibt ist ein enorm kostspieliges Unterfangen, das zwar wichtig für
    > die Allgemeinheit, aber gleichzeitig total unrentabel ist. Also genau die
    > Art Projekt, die der Staat anpacken sollte.

    Es ist nicht unrentabel. Allerdings muss man hier Geduld mitbringen und kann keine Drölfzig Prozent Rendite in einem Quartal erwarten. Es ist ein Projekt für den Staat, da hier nur die Versorgung gedeckt sein muss. Es muss nur kostendeckend gearbeitet werden. Etwas, dass eine AG niemals kann.

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