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Warum der Staat?

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  1. Warum der Staat?

    Autor: exxo 04.11.14 - 07:06

    als in den 1980ern das Kabelnetz ausgebaut wurde mussten die Mieter einen Teil der Kosten tragen. Wer heute ein Haus baut muss den Anschluß selber bezahlen.

    Wer mehr will legt einfach die Kohle auf den Tisch, ansonsten diskutieren wir noch In 10 Jahren wer die Kosten übernimmt.

    Mit 30 Euro Grundgebühr für Internet und Telefon als flat kann halt kein Ausbau finanziert werden. Als die Anschlüsse noch doppelt so teuer waren gab es regelmäßig upgrades....



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 04.11.14 07:10 durch exxo.

  2. Re: Warum der Staat?

    Autor: Himmerlarschundzwirn 04.11.14 - 07:11

    Damals wurde ein Internetanschluss aber auch noch als Luxus bewertet, heute ist er Teil einer notwendigen Infrastruktur. Du bezahlst doch die Straße von der nächsten Stadt bis vor deine Haustür auch nicht selbst, wenn sie marode ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.11.14 07:12 durch Himmerlarschundzwirn.

  3. Re: Warum der Staat?

    Autor: Lemo 04.11.14 - 07:13

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Damals wurde ein Internetanschluss aber auch noch als Luxus bewertet, heute
    > ist er Teil einer notwendigen Infrastruktur. Du bezahlst doch die Straße
    > von der nächsten Stadt bis vor deine Haustür auch nicht selbst, wenn sie
    > marode ist.

    Dem muss ich widersprechen, Anwohner werden sehr wohl an Straßenbaukosten pflichtbeteiligt wenn es eine reguläre "Anwohnerstraße" ist ohne höhergeordneten Zweck.

  4. Re: Warum der Staat?

    Autor: Himmerlarschundzwirn 04.11.14 - 07:51

    Schade, blödes Beispiel dann :-)

  5. Re: Warum der Staat?

    Autor: zampata 04.11.14 - 08:25

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schade, blödes Beispiel dann :-)

    Daneben gibt es noch erschliesungskosten. Die waren glaub ich von Haus zur Straße (wenn du ein Grundstück hat und dein Haus nicht direkt an der Straße liegt).

    Das Beispiel ist eigentlich sehr gut zeigt es doch was fehlt. Für zwanzig Euro kann man DSL in der Stadt anbieten, in hintertupfingen jedoch nicht da ist der Ausbau viel teurer. In der Stadt ist Bauplatz teuer, dort gibt's kein Garten also auch keine erschliesungskosten

  6. Re: Warum der Staat?

    Autor: Phreeze 04.11.14 - 08:30

    stimmt, gestern die Rechnung bekommen: Ab/wasseranschluss 1500euro, Strom und Postanschluss 587euro.
    Wenn man bedenkt dass die das an 1 Tag gemacht haben (das Loch ist ja eh da, da neu gebaut wird)

  7. Re: Warum der Staat?

    Autor: Himmerlarschundzwirn 04.11.14 - 09:32

    Dann müsste man den Anschluss also je nach Lage bepreisen. Transparent ist das allerdings dann absolut nicht mehr.

  8. Re: Warum der Staat?

    Autor: matok 04.11.14 - 10:40

    exxo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit 30 Euro Grundgebühr für Internet und Telefon als flat kann halt kein
    > Ausbau finanziert werden. Als die Anschlüsse noch doppelt so teuer waren
    > gab es regelmäßig upgrades....

    Sagt wer? Ich denke schon, dass die Telekom Gewinn in der Festnetzsparte macht und sich auch die aktuellen Investitionen in VDSL armortisieren werden. Sie weinen gerne ein anderes Lied, aber Jammern gehört zum Geschäft. Auch in anderen Ländern kümmert sich der Staat nicht um die Netzinfrastruktur und die Leute sind trotzdem schneller unterwegs und die Preise auch nicht höher.

  9. Re: Warum der Staat?

    Autor: sedremier 04.11.14 - 11:04

    Erstmal brauchen wir ein kosteneffizientes Verlegesystem und eine Verpflichtung des Infrastrukturinhabers die privaten Netze nicht-gewinnorientiert (nicht kostenfrei, aber eben auch nicht ala 355¤/Monat-Telekom-Style) an einen Backbonezugang zu lassen.

    Wie es derzeit aussieht sind noch zu viele Parteien beim Ausbau, die sich schlicht bereichern wollen. Maximales Melken. Eigentlich kann es nirgendwo so günstig sein wie auf dem Land, da gibts schließlich keine Voll-Asphaltierung und relativ wenig vergrabene Infrastruktur. Die Strecken sind ja nicht der Kosten-Faktor.

    Natürlich ist ein "die Gemeinden machen das schon" total utopisch, wo die ländlichen Regionen schon entvölkert sind und kaum noch eigene Einkünfte haben. Fehlt halt eine wohlhabende Mittelschicht, die sich sowas leisten kann und bereit ist dafür mehr Geld auszugeben als ein Eigenheim im Stadtzentrum kostet. ^^

  10. Re: Warum der Staat?

    Autor: bofhl 04.11.14 - 11:07

    matok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > exxo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mit 30 Euro Grundgebühr für Internet und Telefon als flat kann halt kein
    > > Ausbau finanziert werden. Als die Anschlüsse noch doppelt so teuer waren
    > > gab es regelmäßig upgrades....
    >
    > Sagt wer? Ich denke schon, dass die Telekom Gewinn in der Festnetzsparte
    > macht und sich auch die aktuellen Investitionen in VDSL armortisieren
    > werden. Sie weinen gerne ein anderes Lied, aber Jammern gehört zum

    Sagt wer? Derzeit ist keine Investition in Übertragungs-Technologie -egal welcher Art- wirklich rentabel! Daher werden auch die bereits vorhandenen Kabel bis aufs Letzte ausgequetscht - auch weil es derzeit kaum möglich ist, schnell neue Leitungen verlegt zu bekommen!
    Früher konnte man noch rechnen, dass sich eine Investition in spätestens 10 Jahren komplett amortisiert hat - heute muss aufgrund der techn. und finanz. Gegebenheiten bereits eine Amortisierung nach max. 5 Jahren drinnen sein.(aber nur wenn die Banken wirklich freundlich sind, und das sind sie derzeit in Europa nicht mehr wegen der ganzen Zwangs-Rücklagen und den neuen EU-Regelungen!)

    > Geschäft. Auch in anderen Ländern kümmert sich der Staat nicht um die
    > Netzinfrastruktur und die Leute sind trotzdem schneller unterwegs und die
    > Preise auch nicht höher.

    In anderen Ländern gibt es keine Einspruchsrecht von Land-/Grundbesitzern und auch kein Recht auf Widerspruch, wenn einem eine Funkantenne in den Garten oder aufs Hausdach gesetzt wird!

  11. Re: Warum der Staat?

    Autor: Gormenghast 04.11.14 - 11:39

    bofhl schrieb:
    > Früher konnte man noch rechnen, dass sich eine Investition in spätestens 10
    > Jahren komplett amortisiert hat - heute muss aufgrund der techn. und
    > finanz. Gegebenheiten bereits eine Amortisierung nach max. 5 Jahren drinnen
    > sein.(aber nur wenn die Banken wirklich freundlich sind, und das sind sie
    > derzeit in Europa nicht mehr wegen der ganzen Zwangs-Rücklagen und den
    > neuen EU-Regelungen!)

    Optimales Gegenargument für die Privatisierung von Infrastruktur.
    Für Infrastrukturmaßnahmen sind lange Armortisierungsphasen (z.T. bis zu 30 Jahre) unumgänglich, da deren Kosten i.a. immens sind. Für gewinnorientierte Unternehmen sind das aber unkalkulierbare Zeiträume und Risiken.

    Von daher muss Infrastruktur in öffentlicher Hand bleiben - mit all den daraus resultierenden Nachteilen.

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