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Da die großen Unternehmen dagegen sind,

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  1. Da die großen Unternehmen dagegen sind,

    Autor: tilmank 06.10.11 - 23:23

    scheint dies ein Schritt in die richtige Richtung zu sein :-)


    "Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

    Du fühlst dich durch einen meiner Beiträge provoziert oder persönlich angegriffen? -> ¯\_(ツ)_/¯ http://www.wordforge.net/images/smilies/simpsons_nelson_haha2.jpg

  2. Re: Da die großen Unternehmen dagegen sind,

    Autor: XeniosZeus 07.10.11 - 00:20

    Die "großen Unternehmen" werden jetzt so wie in Deutschland ( https://www.golem.de/1110/86848.html ) ganz schnell ihre Lobbyistenhorden losschicken, viel Geld in Form von Investitionshilfen einsacken und keinen Kilometer zusätzlich an Glasfaser in den Boden verlegen.
    Infrastruktur gehört in die Hände des Staates oder muss zumindest durch klare Vorgaben überwacht werden. Aber hier hat die EU ja ebenfalls völlig versagt und vorher immer den Verkauf an Privatunternehmen gefordert und gefördert.

    tilmank schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > scheint dies ein Schritt in die richtige Richtung zu sein :-)

  3. Re: Da die großen Unternehmen dagegen sind,

    Autor: tilmank 07.10.11 - 00:36

    XeniosZeus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die "großen Unternehmen" werden jetzt so wie in Deutschland ( www.golem.de
    > ) ganz schnell ihre Lobbyistenhorden losschicken, viel Geld in Form von
    > Investitionshilfen einsacken und keinen Kilometer zusätzlich an Glasfaser
    > in den Boden verlegen.
    Nun ja, deshalb auch nur ein Schritt. Das Problem ist, dass Staatsdiener (die nicht korrupten) weder saubere Verträge hinbekommen, noch hart verhandeln. Das liegt m.M.n. daran, dass ihre Karriere/ihr Gehalt nicht vom Ergebnis abhängt - "ist ja nicht mein Geld". Mit Bonuszahlungen an Beamte für effizienzsteigernde oder zeitsparende Ideen ließe sich da viel machen.

    > Infrastruktur gehört in die Hände des Staates oder muss zumindest durch
    > klare Vorgaben überwacht werden. Aber hier hat die EU ja ebenfalls völlig
    > versagt und vorher immer den Verkauf an Privatunternehmen gefordert und
    > gefördert.
    Hier greift das gleiche Problem. Mangels gefühlter Verantwortlichkeit arbeiten staatliche Unternehmen (und das sind ja dann auch noch Monopole) zumindest auf längere Sicht deutlich teurer als der profitorientierteste Sauhaufen aus der Privatwirtschaft.


    "Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

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  4. Re: Da die großen Unternehmen dagegen sind,

    Autor: XeniosZeus 07.10.11 - 22:41

    Ich gebe dir recht, dass gewisse staatliche Stellen überaus große Probleme mit der Planung, Ausschreibung und Überwachung von öffentlichen Projekten haben.
    Aber bei einer grundlegenden Infrastruktur (DSL zähle ich dazu) kann man nicht nur auf profitorientiertes Handeln schauen. Weil genau hier liegt der Haken an der Sache. Will man alles dem kurzfristigen Profit unterordnen, muss auch überlegt werden, ob z. B. kleine Orte an die Kanalisation angeschlossen werden müssen und nicht ein Plumpsklo wirtschaftlicher ist. Infrastruktur ist immer der Anfang, nicht das Ende einer Kette. Ein Ort mit gut ausgebauter Infrastruktur garantiert noch keinen Aufschwung, aber ein Ort ohne vernünftige Infrastruktur stirbt garantiert aus.
    Weil private Unternehmen aber immer Profit machen müssen, ist es Quatsch, private Unternehmen für die Infrastruktur einzuspannen. Damit sich private Unternehmen aber nicht nur die Rosinen herauspicken, gehört der Ausbau der Infrastruktur in stattliche Hände. Natürlich nicht auch noch der Betrieb (wie früher die Telekom oder die Deutsche Bahn), die Infrastruktur wird zur Nutzung an private Unternehmen vermietet.
    Denn eine überteuert gebaute Glasfaserleitung ist für die Zukunft (z. B. 20 Jahre) auf jeden Fall besser als eine überhaupt nicht verlegte Glasfaserleitung.
    Vernetzung ist die Zukunft - für jeden! Wer sich dem verweigert, wird abgehängt bzw. ist es schon.

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