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Vectoring-II-Entscheidung

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  1. Vectoring-II-Entscheidung

    Autor: LinuxMcBook 30.07.19 - 19:38

    > "Spätestens nach der Vectoring-II-Entscheidung der Bundesnetzagentur sei der richtige Schritt, "auf Glas zu setzen". "

    War nicht VOR der Entscheidung der richtige Zeitpunkt? Immerhin wurde das Vectoring im Nahbereich verboten, eben WEIL die Mitbewerber der Telekom dort selbst Glasfaser verlegen wollten, was mit Vectoring ja zu starke Konkurrenz gehabt hätte.
    Falsche Versprechen der Mitbewerber zum Nachteil der Nutzer...

    Wenn die Telekom ab 2020 FTTH ausbaut, dann sehen die Mitbewerber ohnehin kein Land mehr, gegen die Telekom. Dafür sind die personellen und finanziellen Ressourcen einfach zu krass.
    Selbst die Deutsche Glasfaser hat es ja in 5-6 Jahren nicht geschafft auch nur annähernd so viele Anschlüsse zu bauen, wie die Telekom allein in Pilotprojekten in 2011.

  2. Re: Vectoring-II-Entscheidung

    Autor: spezi 30.07.19 - 20:14

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > "Spätestens nach der Vectoring-II-Entscheidung der Bundesnetzagentur sei
    > der richtige Schritt, "auf Glas zu setzen". "
    >
    > War nicht VOR der Entscheidung der richtige Zeitpunkt? Immerhin wurde das
    > Vectoring im Nahbereich verboten, eben WEIL die Mitbewerber der Telekom
    > dort selbst Glasfaser verlegen wollten, was mit Vectoring ja zu starke
    > Konkurrenz gehabt hätte.

    Die Historie ist AFAIK etwas anders: als VDSL eingeführt wurde (~2005), gab es im Prinzip zwei Optionen, VDSL anzubieten. Option 1: durch Verlegen von Glasfaser zu den Straßenverteilern, um dort die VDSL-Technik zu installieren (also FTTC). Option 2: direkt aus der Vermittlungsstelle. Option 2 ging natürlich nur in der unmittelbaren Umgebung der Vermittlungsstelle. Wäre jetzt in einem Nahbereich sowohl Option 1 als auch Option 2 eingesetzt worden (von verschiedenen Anbietern), hätte das zu Störungen geführt.

    Damit die verschiedenen Anbieter sich nicht ins Gehege kommen, und alle unabhängig voneinander VDSL über eigene Hardware einsetzen konnten, wurde deswegen festgelegt: in einem definierten Bereich ("Nahbereich") VDSL nur aus der Vermittlungsstelle. Kein FTTC. Und aus dem gleichen Grund später auch kein Vectoring.

    Mit der Entscheidung für Vectoring im Nahbereich wurde letztlich beschlossen, dass pro Nahbereich nur noch ein Anbieter VDSL anbieten kann (über eigene Hardware). Damit wurde logischerweise auch das FTTC-Verbot hinfällig. Deswegen wird der FTTC-Ausbau jetzt auch mit der Vectoring-Einführung nachgeholt.

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