Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Bürgerkrieg: Syrien ist offline

Die können doch nicht einfach das Internet ausschalten

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Die können doch nicht einfach das Internet ausschalten

    Autor: Anonymer Nutzer 29.11.12 - 19:47

    Ist ja unfassbar. Da wird einfach mal ein ganzes Land vom Internet ausgesperrt. Gab es so was überhaupt schon mal? Und wie ist das überhaupt möglich? Wie setzt man so was denn technisch um. Das würde ich mal gerne wissen.

    Wird dann da einfach bei den ISP's den "Saft abgedreht" oder die Knotenpunkte zerstört oder wie soll das gehen?

    MFG



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.11.12 19:48 durch BlackPhantom.

  2. Re: Die können doch nicht einfach das Internet ausschalten

    Autor: hansi110 29.11.12 - 19:49

    Toll wäre, wenn das öfter mal vorkäme, vor allem in China. Dann würden gleich 90% der DDOS-Angriffe und ein Gutteil des Spams wegfallen.

  3. Re: Die können doch nicht einfach das Internet ausschalten

    Autor: Anonymer Nutzer 29.11.12 - 19:52

    hansi110 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Toll wäre, wenn das öfter mal vorkäme, vor allem in China. Dann würden
    > gleich 90% der DDOS-Angriffe und ein Gutteil des Spams wegfallen.

    Hehe, ja da hast du recht. Der Großteil von dem ganzen Kram kommt aus China.

    MFG ;)

  4. Re: Die können doch nicht einfach das Internet ausschalten

    Autor: ternes3 29.11.12 - 21:33

    BlackPhantom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hansi110 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Toll wäre, wenn das öfter mal vorkäme, vor allem in China. Dann würden
    > > gleich 90% der DDOS-Angriffe und ein Gutteil des Spams wegfallen.
    >
    > Hehe, ja da hast du recht. Der Großteil von dem ganzen Kram kommt aus
    > China.
    >
    > MFG ;)

    Die anderen 10 Prozent kommen aus Russland ;)

  5. Re: Die können doch nicht einfach das Internet ausschalten

    Autor: Nephtys 29.11.12 - 22:08

    BlackPhantom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist ja unfassbar. Da wird einfach mal ein ganzes Land vom Internet
    > ausgesperrt. Gab es so was überhaupt schon mal? Und wie ist das überhaupt
    > möglich? Wie setzt man so was denn technisch um. Das würde ich mal gerne
    > wissen.
    >
    > Wird dann da einfach bei den ISP's den "Saft abgedreht" oder die
    > Knotenpunkte zerstört oder wie soll das gehen?
    >
    > MFG

    Die meisten Länder sind über nur eine handvoll an Knotenpunkten mit dem internationalen Netz verbunden. Bei uns gibt es da noch vieles, aber im mittleren Osten ist die Verbindung da schon sperrlich.

    Ich tippe dennoch auf eine gewollte Ausschaltung. Militärisch geht nichts so schnell. Um ein ganzes Land abzuschneiden müsste man 3-4 Punkte gleichzeitig ausschalten... so etwas kriegt man vielleicht als Angriffsstreitmacht hin, aber nicht in einem Bürgerkrieg.
    Wird also tatsächlich für die Unterbindung der Rebellenkommunikation gedacht sein.

  6. Re: Die können doch nicht einfach das Internet ausschalten

    Autor: Anonymer Nutzer 29.11.12 - 22:41

    ternes3 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > BlackPhantom schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > hansi110 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Toll wäre, wenn das öfter mal vorkäme, vor allem in China. Dann würden
    > > > gleich 90% der DDOS-Angriffe und ein Gutteil des Spams wegfallen.
    > >
    > > Hehe, ja da hast du recht. Der Großteil von dem ganzen Kram kommt aus
    > > China.
    > >
    > > MFG ;)
    >
    > Die anderen 10 Prozent kommen aus Russland ;)

    Ja, da stimme ich dir zu. Russland und Ukraine sind da ganz bekannt. :)

    > > Nephtys schrieb:
    Die meisten Länder sind über nur eine handvoll an Knotenpunkten mit dem internationalen Netz verbunden. Bei uns gibt es da noch vieles, aber im mittleren Osten ist die Verbindung da schon sperrlich.

    Okay, vielen Dank. :-)

    MFG

  7. Re: Die können doch nicht einfach das Internet ausschalten

    Autor: kendon 30.11.12 - 08:25

    BlackPhantom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist ja unfassbar. Da wird einfach mal ein ganzes Land vom Internet
    > ausgesperrt. Gab es so was überhaupt schon mal? Und wie ist das überhaupt
    > möglich? Wie setzt man so was denn technisch um. Das würde ich mal gerne
    > wissen.
    >
    > Wird dann da einfach bei den ISP's den "Saft abgedreht" oder die
    > Knotenpunkte zerstört oder wie soll das gehen?

    es werden die BGP routen gelöscht, d.h. die anderen provider auf der wet wissen einfach nicht mehr wo sie diese adressen erreichen.

  8. Re: Die können doch nicht einfach das Internet ausschalten

    Autor: beko 30.11.12 - 11:16

    hansi110 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Toll wäre, wenn das öfter mal vorkäme, vor allem in China. Dann würden
    > gleich 90% der DDOS-Angriffe und ein Gutteil des Spams wegfallen.

    Da muss ich leider dein Weltbild mal kurz zurecht rücken: Weltweit ist Deutschland beim Spam-*Verteilen* ganz weit vorne mit dabei und schlägt regelmäßig den Anteil von Russland und China.

    Das erklärt sich aus der Dichte an IT und der unfassbaren Schlampigkeit der Anwender ab und an ein Update einzuspielen und sich halt um nichts zu kümmern.

    Ein weiterer Teil kommt direkt von Zombies aus diversen (auch renomierten) RZs, die sich ebenfalls massenhaft tummeln und trotz Meldung immer mehr werden. Auch hier arbeiten unfassbar viele nach dem Motto "Läuft doch".

    Da in Deutschland besonders in der IT und der IT-Sicherheit gespart wird ändert sich daran auch nichts. Das geht inzwischen soweit, dass einige Anbieter aus dem Ausland sich nicht einmal mehr die Mühe machen eine Abuse-Meldung zu stricken, da ohnehin nur generische Antwortschreiben zurück kommen, wenn überhaupt jemand zuckt. Es geht schneller den ganzen Block einfach per Firewall Regel nicht mehr zu bedienen.

  9. Re: Die können doch nicht einfach das Internet ausschalten

    Autor: Kondom 30.11.12 - 14:04

    BlackPhantom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist ja unfassbar. Da wird einfach mal ein ganzes Land vom Internet
    > ausgesperrt. Gab es so was überhaupt schon mal?

    Wo hast du letztes Jahr gelebt? Auf dem Mond? Oder alles schon wieder vergessen? :-/

    Letztes Jahr während der Aufstände in Ägypten wurde dort das gesamte Kommunikationsnetz abgeschaltet, d.h. Internet und Mobilfunk. In Libyen lief es ein paar Wochen später genauso.

    Ägypten:
    https://www.golem.de/1101/81046.html
    https://www.golem.de/1101/81055.html

    Libyen:
    https://www.golem.de/1102/81553.html


    Und hierzulande würde es glaub ich genauso einfach gehen. Ein Befehl von der Regierung und die Provider müssen folgen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.11.12 14:07 durch Kondom.

  10. Re: Die können doch nicht einfach das Internet ausschalten

    Autor: serra.avatar 30.11.12 - 14:46

    >>>>>>>>>>>>>>>
    Die meisten Länder sind über nur eine handvoll an Knotenpunkten mit dem internationalen Netz verbunden. Bei uns gibt es da noch vieles, aber im mittleren Osten ist die Verbindung da schon sperrlich.
    >>>>>>>>>>>>>>>

    najk wir haben zwar etwas mehr "Knotenpunkte" aber auch bei uns wäre das ohne weiteres möglich ...schalte die Knotenpunkte aus (sei es nun durch Kontrolle; Saft abdrehen; oder nen Militärschlag) und das wars mit dem inet.

  11. Re: Die können doch nicht einfach das Internet ausschalten

    Autor: Phreeze 30.11.12 - 16:41

    BlackPhantom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ternes3 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > BlackPhantom schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > hansi110 schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > Toll wäre, wenn das öfter mal vorkäme, vor allem in China. Dann
    > würden
    > > > > gleich 90% der DDOS-Angriffe und ein Gutteil des Spams wegfallen.
    > > >
    > > > Hehe, ja da hast du recht. Der Großteil von dem ganzen Kram kommt aus
    > > > China.
    > > >
    > > > MFG ;)
    > >
    > > Die anderen 10 Prozent kommen aus Russland ;)
    >
    > Ja, da stimme ich dir zu. Russland und Ukraine sind da ganz bekannt. :)
    >
    > > > Nephtys schrieb:
    > Die meisten Länder sind über nur eine handvoll an Knotenpunkten mit dem
    > internationalen Netz verbunden. Bei uns gibt es da noch vieles, aber im
    > mittleren Osten ist die Verbindung da schon sperrlich.
    >
    > Okay, vielen Dank. :-)
    >
    > MFG
    k.a wie die Zahlen sind, aber sehhhhr viel kommt aus den USA, wenn auch eher server da gehackt wurden von Chinesen/Phillippinos/Russen

  12. Re: Die können doch nicht einfach das Internet ausschalten

    Autor: kendon 03.12.12 - 09:43

    wobei man es so nicht machen würde, weil das zuviel aufwand bedeuten würde, und ausserdem viel zu viel potential für desaster beim wiedereinschalten hätte. du nimmst die AS aus den BGP configs der äusseren router raus und wartest ein paar minuten.
    -> du brauchst die strassen nicht zerstören wenn du einfach die schilder verhüllen kannst und dann auch niemand mehr ankommt.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Anzeige
Stellenmarkt
  1. Medion AG, Essen
  2. Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH, Nürtingen
  3. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  4. Scheidt & Bachmann System Service GmbH, Mönchengladbach bei Düsseldorf

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 454,31€
  2. ab 216,74€
  3. (Core i5-7600K + Asus GTX 1060 Dual OC)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Moto Z2 Play im Test: Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
Moto Z2 Play im Test
Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
  1. Modulares Smartphone Moto Z2 Play kostet mit Lautsprecher-Mod 520 Euro
  2. Lenovo Hochleistungs-Akku-Mod für Moto Z
  3. Moto Z Schiebetastatur-Mod hat Finanzierungsziel erreicht

Razer Lancehead im Test: Drahtlose Symmetrie mit Laser
Razer Lancehead im Test
Drahtlose Symmetrie mit Laser
  1. Razer Blade Stealth 13,3- statt 12,5-Zoll-Panel im gleichen Gehäuse
  2. Razer Core im Test Grafikbox + Ultrabook = Gaming-System
  3. Razer Lancehead Symmetrische 16.000-dpi-Maus läuft ohne Cloud-Zwang

Ikea Trådfri im Test: Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
Ikea Trådfri im Test
Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
  1. Die Woche im Video Kündigungen, Kernaussagen und KI-Fahrer
  2. Augmented Reality Ikea will mit iOS 11 Wohnungen virtuell einrichten
  3. Space10 Ikea-Forschungslab untersucht Umgang mit KI

  1. Bürgermeister: Telekom und Unitymedia verweigern Open-Access-FTTH
    Bürgermeister
    Telekom und Unitymedia verweigern Open-Access-FTTH

    Eine Gemeinde hat versucht, ein Open-Access-Glasfasernetz zu errichten und zusätzliche Netze von Telekom und Unitymedia zu verhindern. Warum drei Netze, wenn Open Access technisch möglich ist, fragt der Bürgermeister.

  2. Layton's Mystery Journey im Test: Katrielle, fast ganz der Papa
    Layton's Mystery Journey im Test
    Katrielle, fast ganz der Papa

    Mit "Katrielle und die Verschwörung der Millionäre" bekommen iOS- und Android-Spieler erstmals ein vollwertiges Layton-Adventure auf ihre Mobilgeräte. Im Test geben wir Aufschluss darüber, ob der Sprung vom 3DS gelungen ist.

  3. Kabel und DSL: Vodafone gewinnt 100.000 neue Festnetzkunden
    Kabel und DSL
    Vodafone gewinnt 100.000 neue Festnetzkunden

    Vodafone verzeichnet einen Rückgang beim Mobilfunk, kann aber besonders im Kabelnetz wachsen. Mehr als die Hälfte der Neukunden wollen 200 oder 400 MBit/s.


  1. 14:10

  2. 14:00

  3. 12:38

  4. 12:29

  5. 12:01

  6. 11:48

  7. 11:07

  8. 10:58