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Ach die Gemeinde...

Das Wochenende ist fast schon da. Zeit für Quatsch!
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  1. Ach die Gemeinde...

    Autor: johnripper 21.07.17 - 17:26

    .....die seit Anfang 2015 an dem FTTH Netz rummacht und nicht mal mit der Backbone fertig ist.
    Und deren Bürger seit quasi da mit niedrigem DSL rumdümpeln.

    Super!! HOCH LEBEN Glasfaser to the home. Und natürlich der öffentlich Ausbau.

  2. Re: Ach die Gemeinde...

    Autor: forenuser 21.07.17 - 18:31

    Einen eigenen Backbone wird die Gemeinde auch sicher nicht realisieren können oder wollen.

    Und was den Vorwurf an die Gemeinde betrifft. Im Gengensatz zu etablierten und internationalen agierenden Konzernen dürfte die Gemeinde wenig bis gar keine Ahnung von dem Aufbau und Betrieb eines solchen Netzes haben. Von der Finanzierung mal ab. Da wundert es mich jedenfalls nicht, wenn hier eine Zeit vergeht...

    --
    Für Computerforen: Ich nutze RISC OS - und wünsch' es bleibt auch so.
    Für Mob.-Tel.-Foren: Ich nutze <del>Windows 10 Mobile</del> iOS - und bin froh, dass es kein Android ist. Aber es ist leider auch kein Windows 10 Mobile oder gar webOS.

  3. Re: Ach die Gemeinde...

    Autor: 486dx4-160 21.07.17 - 19:30

    johnripper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > .....die seit Anfang 2015 an dem FTTH Netz rummacht und nicht mal mit der
    > Backbone fertig ist.
    > Und deren Bürger seit quasi da mit niedrigem DSL rumdümpeln.
    >
    > Super!! HOCH LEBEN Glasfaser to the home. Und natürlich der öffentlich
    > Ausbau.

    Ach geh, dann nimm doch einen Glasfaseranschluss eines anderen Anbieters.
    Oh hoppla, die Privaten bauen bislang ja gar nicht aus...

  4. Re: Ach die Gemeinde...

    Autor: RipClaw 21.07.17 - 19:39

    johnripper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > .....die seit Anfang 2015 an dem FTTH Netz rummacht und nicht mal mit der
    > Backbone fertig ist.
    > Und deren Bürger seit quasi da mit niedrigem DSL rumdümpeln.

    Das niedrige DSL wird schon vorher da gewesen sein. Sonst wäre kaum einer auf die Idee gekommen FTTH auszubauen.

    Zudem kann man davon ausgehen das die Gemeinde vorher einen Markterkundung durchgeführt hat bei der festgestellt werden sollte ob in den nächsten 3 Jahren irgendwer eigenwirtschaftlich ausbaut. Die Antwort dürfte bei allen Providern negativ ausgefallen sein. Interesse scheinen Unitymedia und die Telekom nur an dem Neubaugebiet zu zeigen aber nicht am Rest der Gemeinde.

    Der FTTH Ausbau war anscheinend nicht alleine die Idee von der Gemeinde sondern eine Initiative des Landkreises Karlsruhe.

  5. Re: Ach die Gemeinde...

    Autor: johnripper 21.07.17 - 20:29

    486dx4-160 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > johnripper schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > .....die seit Anfang 2015 an dem FTTH Netz rummacht und nicht mal mit
    > der
    > > Backbone fertig ist.
    > > Und deren Bürger seit quasi da mit niedrigem DSL rumdümpeln.
    > >
    > > Super!! HOCH LEBEN Glasfaser to the home. Und natürlich der öffentlich
    > > Ausbau.
    >
    > Ach geh, dann nimm doch einen Glasfaseranschluss eines anderen Anbieters.
    > Oh hoppla, die Privaten bauen bislang ja gar nicht aus...

    Der war gut!

  6. Re: Ach die Gemeinde...

    Autor: johnripper 21.07.17 - 20:35

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > johnripper schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > .....die seit Anfang 2015 an dem FTTH Netz rummacht und nicht mal mit
    > der
    > > Backbone fertig ist.
    > > Und deren Bürger seit quasi da mit niedrigem DSL rumdümpeln.
    >
    > Das niedrige DSL wird schon vorher da gewesen sein. Sonst wäre kaum einer
    > auf die Idee gekommen FTTH auszubauen.

    Vermutlich. Wie 2015 in vielen Gemeinden.

    > Der FTTH Ausbau war anscheinend nicht alleine die Idee von der Gemeinde
    > sondern eine Initiative des Landkreises Karlsruhe.

    Was die Sache auch nicht besser macht. Es ging mir um zwei Themen:
    (a) der "vorläufige" Ausbau von schnellem Internet via FTTC/Vectoring/SVecotring ist richtig, da schneller als FTTH/B
    (b) ein tolles Gegenbeispiel zu der Argumentation, dass Netze immer in öffentliche Hände gehörten ("Der Staat soll ausbauen").

    Wobei eh noch abzuwarten bleibt, was mit den ganzen Stadtwerken passiert (die ihre Glasfasernetze günstig und vermutlich ohne oder mit nur kurzer Zinsbindung finanziert haben), wenn Hr. Draghi anfängt die Zinsen zu erhöhen. Mal sehen wieviele Kalkulationen ratz-fatz nicht mehr aufgehen.
    Wird aber die meisten Leute nicht interessieren, weil die dann erst mal mit ihren eigenen zu 100% fremdfinanzierten Objekten beschäftigt sind..LOL

  7. Re: Ach die Gemeinde...

    Autor: tingelchen 21.07.17 - 23:48

    Zumindest nicht in der Regel in unattraktiven Gebieten ^^

    Ansonsten wird schon FTTB verlegt. Von einigen Unternehmen. Einige davon legen sogar FTTH. Die einzigen die auch in kleineren Gemeinden unterwegs sind, ist afaik Deutsche Glasfaser. Ansonsten wird überwiegend nur in Ballungsgebieten ausgebaut.

  8. Re: Ach die Gemeinde...

    Autor: tingelchen 21.07.17 - 23:59

    > (b) ein tolles Gegenbeispiel zu der Argumentation, dass Netze immer in öffentliche
    > Hände gehörten ("Der Staat soll ausbauen").
    >
    Daher sollte der Staat auch ausschließlich die KVZ's sowie die Last Mile in die Hand nehmen. Denn das ist nach wie vor Streitpunkt Nr. 1 und der größte Kostenfaktor. Das Anfahren des KVZ ist dagegen sehr viel günstiger. Zumal man mit der Anbindung gleich ganz viele Einheiten angesprochen werden können.

    Dann gibt es auch beim Straßenbau keine Probleme mit der Last Mile. Es ist dann einfach Richtlinie das LWL mit verlegt werden muss. Wie Strom und Wasser auch. Und man muss dafür nicht ein Privatunternehmen dazu verdonnern.

    Alternativ zur Staatlichen Einrichtung wäre z.B. eine GBR in welcher jedes Unternehmen Mitglied ist und dessen Auftrag ausschließlich die Wartung, Instandhaltung sowie Aufrüstung und Ausbau unternimmt. Und das nur auf der Last Mile. Dann würden sich die Kosten für die Umrüstung pro Firma drastisch reduzieren und schwups... schon geht der Ausbau schneller ;)

    Letzteres wäre auch eine gute Idee für die Mobilfunknetze. Statt zig Firmen, die jeweils ihr eigenes Netz betreiben, wäre ein großes Netz in der Hand einer Sammelgesellschaft nicht nur massiv günstiger in allen belangen, sondern auch die Abdeckung um ein vielfaches besser als jetzt.
    Wenn man sich die Technische Umsetzung des G5 Netzes ansieht, wäre es eh erheblich besser nur ein einziges Funk Netz zu haben.

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