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Breitbandausbau fördern aber weiter Verwaltungskosten..

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  1. Breitbandausbau fördern aber weiter Verwaltungskosten..

    Autor: Black87 21.07.17 - 15:33

    .. verlangen :)

    Es könnte hier vieles so einfach sein.

    Warum fängt man da nicht mal an:
    Für das Errichten einer flächendeckenden Glasfaserversorgung werden seitens der Komune keine kosten für Tiefbau und Verwaltung erhoben.


    Aber naja ich glaube eher friert hier die Hölle zu :( Wilkommen in Deutschland.


    Ach und man könnte vllt. noch ggf die Komunen verpflichten (so wie die TK Anbieter) dass bei Tiefbauarbeiten sofort entsprechende Leerrohre verlegt werden müssen.

    Bei mir hatte die Stadt vor ca 4 Jahren neue Wasserleitungen in einer Hauptstraße verlegt über knapp 9km, verbindet mehrere Ortsteile.
    Natürlich wurden keine Leerrohre verlegt.

    Vor knapp 2 Monaten hat die Telekom nun die Straße teilweise wieder aufgerissen.

  2. Re: Breitbandausbau fördern aber weiter Verwaltungskosten..

    Autor: Kein Kostverächter 21.07.17 - 16:12

    Artikel lesen hilft. Natürlich werden dort Leerrohre verlegt. Es geht hier nur darum, dass die Gemeinde für die Infrastruktur sorgen wollte, auf der Telekom, Vodafone & Co. dann Geld verdienen können. Dass die Gemeinde dafür einen Obolus sehen will, halte ich für gerechtfertigt. Natürlich sollte IMHO die Gemeinde im Gegenzug auch verpflichtet sein, die Infrastruktur auf technischem Stand zu halten. Aber da dürfte eine Gemeinde schon ein gesundes Eigeninteresse zeigen, ist ja schkießlich ein Wettbewerbsfaktor.
    Das wäre generell schon was Feines: Die Kommunen bauen die Netze (eventuell koordiniert durch eine zentrale AÖR oder Firma im Besitz der Kommunen, damit durch gesammelte Beschaffung evtl. Kosten gesenkt werden) und die Telkos nutzen diese zur Erbringung ihrer Dienste. Das ganze könnte gesetzlich so ausgearbeitet werden, dass Modernisierung wenn angebracht stattfindet. Dann gäbe es plötzlich echten Wettbewerb bei den Telkos (alle haben die gleichen Voraussetzungen, Service wäre plötzlich ein Wettbewerbsfaktor, stellt euch das mal vor...) Das funktioniert bei der Schiene, dem Stromnetz und dem Gasnetz doch auch.

    Bis die Tage,

    KK

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  3. Re: Breitbandausbau fördern aber weiter Verwaltungskosten..

    Autor: tezmanian 21.07.17 - 16:43

    Ist schon lange mein Reden, Gemeinden oder non Profit Organisationen bauen aus und vermieten und müssen dafür dann Instandhalten und verbessern. Die Carrier bezahlen dann die Miete und machen die Verträge. Aber nein, das funktioniert ja nicht weil man sonst ja nicht was exklusives anbieten kann als Telekom bzw. man müsste gucken was man den Kunden so wertvolles bietet damit man Mondpreise bezahlt.

  4. Re: Breitbandausbau fördern aber weiter Verwaltungskosten..

    Autor: Trockenobst 21.07.17 - 16:44

    Kein Kostverächter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich werden dort Leerrohre verlegt. Es geht hier
    > nur darum, dass die Gemeinde für die Infrastruktur sorgen wollte, auf der
    > Telekom, Vodafone & Co. dann Geld verdienen können.

    Früher hat man einen Strecke 5x aufgebaggert weil jeder nur für sich gearbeitet hat.
    Das geht jetzt nicht mehr. Hier erwischt es eben die Kommune, die sich mit einem lokalen Anbieter schon die Hände gerieben hat.

    In anderen Fällen macht die Firmen reines Microtrenching, weil es keine Rohrleitungen gibt. Das führt zu madig gemachten Bauarbeiten, wo nach Tagen die Gehwege unregelmäßig werden oder Wasserunterspülungen die Wege schief werden lassen.

    Rohrleitungen sind die beste Lösung, und sie werden von den zukünftigen Nutzern bezahlt. Die benutzten Netze und die Anbindung zahlt man schon immer selbst.

    Das ich mit einem Würstchenstand dort hingehe wo die meisten Menschen mittags essen wollen ist klar. Das ich nicht erst eine Fabrik eröffne, damit dann genug Kunden für meine Würstchen habe, ist auch klar.

    Man hat bereits vor 10, 20 Jahren einen Lobbygetriebenen, superkorrupten Mist in dem Leitungsausbau mit Kupfer zugelassen. Vectoring ist vorrübergehend gerade noch erträglich. Aber man kann das Problem nicht dadurch lösen dass man jetzt so kleinlich wird. Jeder darf ran, aber eben nur mit Kostenbeteiligung. Dann kann jeder mitmachen.

    z.B. hat man in Nürnberg einen ganzen Stadteil ausgeschrieben, die Telekom hat sich nicht beteiligt wollte aber plötzlich genau zum Endausbau mit Kabel und Glasfaser vom Lokalanbieter, ganz dringend Vectoring Kästen in Masse aufstellen. Die Netzagentur hat das für 12 Monate gestoppt. Sie hatten ihre Chance bei der Ausschreibung, jetzt kommen erst mal die anderen dran die gebuddelt haben. So passiert das momentan bei ganz vielen Gebieten, deswegen sieht man plötzlich diese Kooperationen von Telekom und Lokalanbieter. Sie wissen, sie würden im großen Push verlieren, weil sie nicht genug Kapazität haben überall mitzumischen.

  5. Re: Breitbandausbau fördern aber weiter Verwaltungskosten..

    Autor: spezi 21.07.17 - 18:51

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > z.B. hat man in Nürnberg einen ganzen Stadteil ausgeschrieben, die Telekom
    > hat sich nicht beteiligt wollte aber plötzlich genau zum Endausbau mit
    > Kabel und Glasfaser vom Lokalanbieter, ganz dringend Vectoring Kästen in
    > Masse aufstellen. Die Netzagentur hat das für 12 Monate gestoppt.

    Hast Du da ein paar Quellen und Informationen? Also wann die Ausschreibung war, und um welchen Stadtteil es ging?

    Denn zumindest im Rahmen des seit 4 Jahren laufenden bayerischen Breitbandprogramms hat die Stadt Nürnberg erst eine Ausschreibung gemacht (die zweite sollte demnächst folgen). Und bei dieser hat die Telekom definitiv mitgemacht, denn sie hat die Ausschreibung gewonnen:
    https://www.nuernberg.de/imperia/md/wirtschaft/dokumente/branchenschwerpunkt/5a_auswahlentscheidung_bekanntmachung_nuernberg_sign.pdf


    > Sie
    > hatten ihre Chance bei der Ausschreibung, jetzt kommen erst mal die anderen
    > dran die gebuddelt haben. So passiert das momentan bei ganz vielen
    > Gebieten, deswegen sieht man plötzlich diese Kooperationen von Telekom und
    > Lokalanbieter. Sie wissen, sie würden im großen Push verlieren, weil sie
    > nicht genug Kapazität haben überall mitzumischen.

  6. Re: Breitbandausbau fördern aber weiter Verwaltungskosten..

    Autor: johnripper 21.07.17 - 22:58

    Kein Kostverächter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber da dürfte eine Gemeinde schon ein
    > gesundes Eigeninteresse zeigen, ist ja schkießlich ein Wettbewerbsfaktor.

    DAS frage ich mich schon lange. Ich glaube die Gemeinden haben diesen Faktor schlicht seit Jahren verkannt.

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