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Justiz Inkompetenz schön offenbart

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  1. Justiz Inkompetenz schön offenbart

    Autor: AgentBignose 31.03.17 - 11:11

    Wie inkompetent unsere Justiz in Fragen um IT immer noch ist zeigt, dass bei fast jedem Urteil zu Filesharing es für den Richter immer noch von Interesse ist wer zum fraglichen Zeitpunkt zu Hause war oder ein Alibi hatte.

    "Allerdings spreche eine Vermutung für eine Täterschaft des Anschlussinhabers, wenn zum Zeitpunkt der Rechtsverletzung keine anderen Personen wie Familienangehörige diesen Internetzugang benutzen konnten."

    Es ist eine absolut leichte Übung ist einen Router oder PC so einzustellen, dass ein Down-/Upload entweder über Fernzugriff oder einfach zeitlich automatisiert startet.

    2017 als in einem "Internet" Prozess entscheidender Richter dies noch nicht verstanden zu haben, ist Grund genug diesen Richter von seinem Amt zu entheben bis er sich entsprechend informiert hat und sein Verständnis in der Sache oder im Umgang mit Fachwissen und Expertengutachten in einer Prüfung beweisen konnte!!

    Das ist als würde man als Alibi für einen Mord in München akzeptieren, dass jmd am Vortag der Tat noch in Hamburg war.
    Schließlich sind das einige Tagesreisen in der Postkutsche!


    Diese Sache steht aber nur exemplarisch für die Eignung unserer Justiz in Urheberrechtsfragen verhältnismäßig zu entscheiden.

  2. Re: Justiz Inkompetenz schön offenbart

    Autor: Niaxa 31.03.17 - 11:35

    Ich verstehe dein Problem nicht. Ist doch egal wers war. Der Anschlusseigner hat dafür zu sorgen, das mit seinem Anschluss kein Schmu getrieben wird. Macht er das nicht, wird er haften müssen, egal ob er weis wer der Täter ist und wer nicht.

    Beim Auto das Gleich mit nur leichten Unterschieden. Bin ich Fahrzeughalter und gebe das Auto meinem Sohn bin ich der Haupt Haftende, wenn z.B. mein Sohn geblitzt wird und ich die Info nicht rausgebe wer gefahren ist. Beim ersten Mal kann es sein, das man mich damit noch durchkommen lässt, beim zweiten Mal jedoch, führe ich ein Fahrtenbuch was mir auferlegt wird.

    Finde das in beiden Fällen vollkommen gerechtfertigt.

  3. Re: Justiz Inkompetenz schön offenbart

    Autor: AgentBignose 31.03.17 - 11:50

    Es muss eben nicht immer Gehaftet werden.
    Es gab Fälle in denen ein Internetanschluss durch mehrere Personen genutzt wurde und die örtliche Abwesenheit einer der Personen ausreichte um bei dieser den Verdacht zu widerlegen.

    Dein Beispiel ist übrigens meiner Meinung kein gutes.
    Denn wenn ein anderer ein Fahrzeug steuert, so kannst du (bisher zum Glück noch) nicht aus der Ferne ebenfalls das Auto steuern.

    Dass aber du programmiert oder per Fernzugriff Filesharing betreibst ist auch dann möglich wenn zu Hause eine andere Person surft und du bei der Arbeit bist.

  4. Re: Justiz Inkompetenz schön offenbart

    Autor: Niaxa 31.03.17 - 11:53

    Dann muss ich eben als Anschlusseigner dafür sorgen, das keiner auf meinen Anschluss aus der Ferne zugreifen kann. Ganz einfach. Es geht darum, das ich für meine Sachen Verantwortlich bin und dafür zu sorgen habe, das damit kein Mist gebaut wird. Und das finde ich wie gesagt vollkommen korrekt so.

  5. Re: Justiz Inkompetenz schön offenbart

    Autor: AgentBignose 31.03.17 - 14:45

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann muss ich eben als Anschlusseigner dafür sorgen, das keiner auf meinen
    > Anschluss aus der Ferne zugreifen kann. Ganz einfach. Es geht darum, das
    > ich für meine Sachen Verantwortlich bin und dafür zu sorgen habe, das damit
    > kein Mist gebaut wird. Und das finde ich wie gesagt vollkommen korrekt so.


    Bitte lies einmal aufmerksam sowohl was ich geschrieben habe als auch den Artikel.

    1. Zum dritten Mal: Ich kommentierte nicht, ob der Anschlusseigner für das Verhalten anderer mit denen er den Anschluss teilt haften sollte oder nicht.
    Sondern ich schrieb dass viele Richter davon ausgehen, dass der Eigner wenn zur Tatzeit abwesend nicht als Täter in Frage kommt und dies eben eine exemplarisches Beispiel für die Inkompetenz ist die in dem Bereich herrscht.

    2. Erläutert der Artikel, dass genau das was du als richtig empfindest eben nicht Recht ist.
    Teilst du einen Anschluss, wirst des Filesharings bezichtigt, legst dar, dass du es nicht warst musst du nicht ermitteln wer dann der Täter gewesen ist.
    Nur wenn du sagst: Ich war es nicht weiß aber wer es gewesen ist, dann musst du den Täter auch benennen.

    Das ist auch völlig richtig so.
    Denn sonst müsste ja jede Familie und jedes Päärchen mehrere Anschlüsse haben, diese Zahlen und Anschlüsse dafür nachrüsten.
    Oder ist es in anderen Bereichen üblich für die Vergehen des Partners zivil und strafrechtlich zu Haften?!?

    Auch man, wenn man zu Unrecht einer Tat beschuldigt wird nicht den Täter ermitteln muss ist völlig korrekt.
    Das ist Aufgabe der Staatsanwaltschaft oder des zivilrechtlichen Klägers.

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