Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Bundesinnenministerium: Neues…

Steuergelder = Quellcode offenlegen

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Steuergelder = Quellcode offenlegen

    Autor: warten_auf_godot 24.07.17 - 14:07

    ich sehe jetzt schon kommen, dass T-Systems, Oracle oder sonstige Tr*tt*lmagnete versuchen werden sich die Taschen zu füllen, weil sie nur das Ausschreibungsverfahren überleben müssen und dort das Blaue vom Himmel versprechen werden.

    Ich bin selbst Diplom-Informatiker und plädiere dafür, dass (genauso wie bei Gutachten aus Steuergeldern) sämtliche Projektartefakte den Bürgern offengelegt werden sollten. In solchen Molochprojekten wird sehr schnell Kuhschei**e aufeinandergestapelt weil niemand wirklich kontrolliert. Insbesondere Zugriff auf den Quellcode sollte in jeder Projektphase möglich sein, damit zumindest die *Chance* besteht, dass ein Peer Review stattfindet (um das Schlimmste zu verhindern).

    Wir haben es bezahlt, wir sind die Kunden, dann sollten wir auch Zugriff auf den Quellcode haben bzw. es gleich als Open Source deklarieren können.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 24.07.17 14:09 durch warten_auf_godot.

  2. Re: Steuergelder = Quellcode offenlegen

    Autor: RicoBrassers 24.07.17 - 14:14

    warten_auf_godot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir haben es bezahlt, wir sind die Kunden

    Das stimmt so aber nicht. Bezahlen wird es der Staat und der Kunde wird mit Sicherheit auch der Staat bzw. das Bundesinnenministerium sein.

    Aber selbstverständlicherweise bist du auch "Miteigentümer" des Supermarktes um die Ecke und der örtlichen Tankstelle, immerhin fließt da auch "dein Geld" durch die Kassen.

  3. Re: Steuergelder = Quellcode offenlegen

    Autor: Dino13 24.07.17 - 14:16

    Du meinst so wie es auch sonst üblich ist dem Käufer nicht nur das Produkt auszuhändigen sondern auch noch alle Pläne mit allem drum und dran?

  4. Re: Steuergelder = Quellcode offenlegen

    Autor: honna1612 24.07.17 - 15:25

    In den USA ist übrigens alles nicht militärische public domain. Auch darf keine software aus staatlichen stellen verkauft werden, denn es gehört der allgemeinheit ;)

  5. Re: Steuergelder = Quellcode offenlegen

    Autor: AngryFrog 24.07.17 - 15:37

    Der Staat lässt Müll bauen und der Bürger soll noch Betatester spielen? Muss nicht sein. Die Aktion wird so oder so ein unbenutzbares Desaster, so wie es jetzt schon bei den Klein-Klein Lösungen der Länder und Gemeinden der Fall ist.

  6. Re: Steuergelder = Quellcode offenlegen

    Autor: tingelchen 24.07.17 - 16:09

    Na hoppla... da ist doch ein gewaltiger Unterschied zwischen einem Staatlichen Projekt und einem Privatwirtschaftlichen. Die Gelder die in das Projekt fließen sind Steuergelder. Wo wir uns nicht aussuchen können ob wir diese bezahlen oder nicht. Entgegen zum Supermarkt. Wo du es dir aussuchen kannst ob du bei diesem ober beim nächsten dein Geld lässt.

    Darum gibt es auch eine gesetzliche Pflicht mit den Steuergeldern verantwortungsvoll zum zu gehen. Das dies in vielen Fällen eher nicht gegeben ist, ist ein anderes Thema. Aber nicht der Staat kommt dafür auf... sondern wir die Steuerzahler kommen dafür auf. Generell ist der Staat Weisungsempfänger des Volkes (sollte zumindest so sein). Folglich ist es nur richtig das die Projekte auch offen gelegt werden. Insbesondere bei solch kritischen Dingen ist eine Offenlegung eigentlich pflicht. Damit Probleme schneller erkannt und vor allem mehreren Personen unabhängig voneinander den Code begutachten können.
    Das ist keine Garantie für Fehlerfreiheit. Aber sorgt vor allem dafür das man sich über Sicherheit Gedanken machen muss und nicht das Konzept: Security bei Obscurity betreibt ;)

  7. Re: Steuergelder = Quellcode offenlegen

    Autor: ArcherV 24.07.17 - 20:30

    warten_auf_godot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin selbst Diplom-Informatiker

    ... und trotzdem hast du offensichtlich keine Ahnung von der öffentlichen Verwaltung.

  8. Re: Steuergelder = Quellcode offenlegen

    Autor: TheArchive 24.07.17 - 23:06

    Peer review aka jeder Linux-Reiter ist wieder befähigt seine Meinung abzugeben. Leider bedeutet Masse nicht Klasse.

  9. Re: Steuergelder = Quellcode offenlegen

    Autor: piratentölpel 25.07.17 - 00:31

    Wie manche Staatsinformatiker hier schon schreiben, es geht uns im Endeffekt überhaupt nichts an, wie unsere Steuergelder verschwendet werden, unsere einzige Pflicht besteht darin, Steuern zu zahlen und die Steuerverwalter alle 4 Jahre zu wählen.
    Deshalb wird es auch keinen Quellecode geben, denn dieser geht uns nichts an. Überhaupt ist es vom Steuerzahler etwas überheblich, vom Steuerverwalter irgendeine Rechenschaft zu fordern. Schließlich kann der Steuerverwalter jederzeit die Steuern zu Erziehungszwecken erhöhen um diesem kleinbürgerlichen Hochmut Manieren beizubringen. Aber nach der Bundestagswahl wird die wiedergewählte CDU/CSU die Steuern auch zum Glück anheben, entweder durch die Maut oder Mehrwertsteuer, wird auch langsam Zeit.

  10. Re: Steuergelder = Quellcode offenlegen

    Autor: z00m1n 25.07.17 - 08:52

    warten_auf_godot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sämtliche Projektartefakte offengelegt werden

    Träum weiter.

    Als Anfang würde ich den Begriff "Projektartefakte" vermeiden - daraus konstruieren die Anwälte der genannten Unternehmen sonst, dass nur Binaries und kein Code geliefert werden müssen. Die Verwaltung kennt den Unterschied sowieso nicht...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Deutsche Forschungsgemeinschaft e. V., Bonn
  2. Heise Medienwerk GmbH & Co. KG, Rostock
  3. NOVO Data Solutions GmbH & Co. KG, Bamberg
  4. IN-Software GmbH, Nordbayern

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 339,00€ (Bestpreis!)
  2. 299,00€ (zzgl. Versand)
  3. (u. a. Civilization VI für 27,99€, Xcom 2 für 11,99€, Tropico 6 El Prez Edition für 36,99€)
  4. (u. a. Deapool 2, Vikings, X-Men Dark Phoenix, Terminator u.v.m.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Elektrautos auf der IAA: Die Gezeigtwagen-Messe
Elektrautos auf der IAA
Die Gezeigtwagen-Messe

IAA 2019 Viele klassische Hersteller fehlen bei der IAA oder zeigen Autos, die man längst gesehen hat. Bei den Elektroautos bekommen alltagstaugliche Modelle wie VW ID.3, Opel Corsa E und Honda E viel Aufmerksamkeit.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Umfrage Kunden fühlen sich vor Elektroautokauf schlecht beraten
  2. Batterieprobleme Auslieferung des e.Go verzögert sich
  3. ID Charger VW bringt günstige Wallbox auf den Markt

Apple TV+: Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
Apple TV+
Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig

Bei so einem mickrigen Angebot hilft auch ein mickriger Preis nicht: Apples Streamingdienst hat der Konkurrenz von Netflix, Amazon und bald Disney nichts entgegenzusetzen - und das wird sich auf Jahre nicht ändern.
Eine Analyse von Ingo Pakalski

  1. Apple TV+ Disney-Chef tritt aus Apple-Verwaltungsrat zurück
  2. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat
  3. Videostreaming Apple TV+ startet mit fünf Serien für 10 US-Dollar monatlich

IT-Studium: Kein Abitur? Kein Problem!
IT-Studium
Kein Abitur? Kein Problem!

Martin Fricke studiert Informatik, obwohl er kein Abitur hat. Das darf er, weil Universitäten Berufserfahrung für die Zulassung anerkennen. Davon profitieren Menschen wie Unternehmen gleichermaßen.
Von Tarek Barkouni

  1. IT Welches Informatikstudium passt zu mir?
  2. Bitkom Nur jeder siebte Bewerber für IT-Jobs ist weiblich

  1. Adyen: Ebay Deutschland kassiert nun selbst
    Adyen
    Ebay Deutschland kassiert nun selbst

    Ebay verspricht seinen Verkäufern, dass die Kosten für sie sinken würden. Der Austausch von Paypal als wichtigsten Zahlungsabwickler läuft an.

  2. Android: Vivo stellt Smartphone mit ultraschmalem Display-Rahmen vor
    Android
    Vivo stellt Smartphone mit ultraschmalem Display-Rahmen vor

    Das neue Nex 3 von Vivo kommt wahlweise nicht nur mit 5G-Unterstützung, sondern auch mit einem auffälligen Display: Der Hersteller gibt den Anteil des Bildschirms an der Frontfläche mit 99,6 Prozent an. Möglich machen das ein stark gekrümmter Display-Rand und der Verzicht auf Knöpfe.

  3. BSI: iOS-App der Telekom für vertrauliche Gespräche freigegeben
    BSI
    iOS-App der Telekom für vertrauliche Gespräche freigegeben

    Neben Kryptohandys dürfen Behördenmitarbeiter nun auch auf iPhones Vertrauliches miteinander besprechen - vorausgesetzt, sie verwenden eine App der Telekom.


  1. 19:09

  2. 17:40

  3. 16:08

  4. 15:27

  5. 13:40

  6. 13:24

  7. 13:17

  8. 12:34