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Zwischen den Zeilen lesen

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  1. Zwischen den Zeilen lesen

    Autor: Atrocity 01.07.13 - 18:19

    "Wir können ausschließen, dass ausländische Geheimdienste an unsere Infrastruktur angeschlossen sind und Daten abzapfen"

    Dann sind es halt deutsche Geheimdienste die das ganze an ausländische Geheimdienste weiterleiten...

    Beruhigend wäre außerdem wenn man sowas nicht generell ausschließt sondern mal nachprüft ob da nicht doch eventuell irgendwo Hardware rum steht die da nicht sein sollte oder irgendwo eine Glasfaser angeschlossen ist die da nicht hingehört.

  2. Re: Zwischen den Zeilen lesen

    Autor: theonlyone 01.07.13 - 18:27

    Naja am Ende ist alles möglich.

    Nur weil irgendwer sagt es wird nichts abgehört, heißt das ja nichts.

    Das ist ja das paranoide daran, durch den "Geheimdienst" kram ist es schlichtweg unmöglich Klarheit zu schaffen, den was Geheim ist, wird kaum jemand öffentlich zugeben, die Existenz wird sowieso mal verneint.

  3. Re: Zwischen den Zeilen lesen

    Autor: redwolf 01.07.13 - 18:29

    Ja oder die Infrastruktur besteht aus zwei Teilen. Einem in Deutschland, vom deutschen Unternehmen gehostet. Einem im Ausland von X gehostet.
    Übrigens ist der einzigste Weg so etwas auszuschließen gar keine Internetinfrastruktur zu besitzen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.07.13 18:31 durch redwolf.

  4. Re: Zwischen den Zeilen lesen

    Autor: Moe479 01.07.13 - 18:55

    die frage ist eher in wieweit schutz duch verschlüsselung mit aktuellen techniken noch wirksam ist, ein verschlüsselte kommunikation schon als anhaltspunkt für 'fehltritte' von bürgern genommen wird. ob das 'abhören' der kommunikation an knotenpunkten nicht schon längst durch den einsatz von trojanern ... etc. obsolet ist.

    'maximum securety' erhät man wirklich nur, wenn man selbst händisch zeile für zeile code vom os und anderer software sichtetet, durchsteigt und auf einenem selbst gebautem copiler compiliert, hornalte hardware ohne unüberschaubaren softwareanteil einsetzt, ansonsten kann überall der 'wurm' drin sein.

    dann muss man kommunikation nur noch wirksam verschlüsseln, z.b. AES 128bit mit 100000 willkührlich gewählten zeichen paswortlänge aus der 55000 zeichen unicode tabelle. damit kommt selbst die NSA ... mit ihrem brandneuem 'Utah Data Center' nicht in lebenszeit auf DAS PASSWORT.

    man muss nur DAS PASSWORT irgenwie auf den anderen genauso aufgesetzten kommunikationpunkt buchsieren, z.b. mit usb-stick der bei richtiger belegung 'gebraten' wird und nur in einenem präpariertem anschluss funktioniert ... klingt nen bissl nach james bond und co aber richtige sicherheit beudeutet nuneinmal aufwand, für umme gibt es die nicht.

    im weiterem sollte es weitschweifende bis garkeine standards in dem bereich geben, um so gleicher die kommunikation um so weniger aufwand bedarf es wenn man den einen geschaft hat den nächsten zu knaken der das gleiche system einsetzt.

    ich denke hier lässt sich sogar ein gutes geschäft machen indem man genau soetwas anbietet, und mit bezifferten summen für brüche, egal von woher, haftet.

    gerade entwickelnde unternehmen geben viel für die sicherung ihres 'geistiges gutes' aus, da lässt sich bestimmt zu beider seiten vorteil viel machen.



    9 mal bearbeitet, zuletzt am 01.07.13 19:13 durch Moe479.

  5. Falscher Textteil zitiert

    Autor: Dumpfbacke 01.07.13 - 20:08

    Atrocity schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Wir können ausschließen, dass ausländische Geheimdienste an unsere
    > Infrastruktur angeschlossen sind und Daten abzapfen"
    >
    > Dann sind es halt deutsche Geheimdienste die das ganze an ausländische
    > Geheimdienste weiterleiten...
    Du hättest den Teil zitieren sollen:
    Summa betonte: "Es ist schon erschreckend, in welcher Form Geheimdienste - vor allem ausländische - die Verbindungsdaten abschöpfen. Ich hätte es selbst nicht für möglich gehalten."
    </Zitatende>
    Da kann man sich schon fragen, wie inländische Geheimdienste die Verbindungsdaten abschöpfen. In diesem Zusammenhang wirkt die gewünschte Datenvorratsspeicherung wie eine kostengünstige Notlösung für die Geheimdienste.

    Traurig ist nur, dass die Dienste nicht mal in der Lage sind, Einbrüche und Diebstähle aufzuklären und die Polizei soll technisch noch auf dem Stand der 80er sein.
    Da gibt es Internet mit einem Akkustikkoppler.
    mfg

  6. Re: Zwischen den Zeilen lesen

    Autor: Anonymer Nutzer 01.07.13 - 22:46

    Die Aussage ist sowieso eine Frechheit. Russen und Amis haben es geschaft Maulwürfe in der gegnerischen Regierung unterzubringen, da ist ein ziviles Unternehmen für die sicher keine Hürde.

  7. Re: Zwischen den Zeilen lesen

    Autor: BalouBear67 02.07.13 - 02:16

    Ach ja, seit Anfang der 1990er Jahre sitzen in der Moskauer Niederlassung der Deutschen Bank russische Mitarbeiter, die gleichzeitig auf der Gehaltsliste des russischen FSB stehen. Der BND hatte in den 1990er Jahren den Vorstand der Deutschen Bank auf diesen Sachverhalt - gemäß seinem Auftrag - aufmerksam gemacht und angeboten, die betreffenden Personen zu identifizieren, damit sich die Deutsche Bank von diesen Mitarbeitern trennen hätte können. Die Antwort der Deutschen Bank war: Zum Teil wissen wir, zum anderen wollen wir es nicht wissen - diese Leute schaffen uns Zugang zum russischen Markt und sind wichtig für uns.

    Was soll man dieser Aussage dann noch hinzufügen oder darauf erwidern?

  8. Re: Zwischen den Zeilen lesen

    Autor: Anonymer Nutzer 02.07.13 - 03:45

    Wenn man sich erstmal ansieht wer die Investoren von Interxion sind wundert man sich eigentlich über garnichts mehr.

  9. Re: Zwischen den Zeilen lesen

    Autor: Mett 02.07.13 - 05:52

    Atrocity schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Wir können ausschließen, dass ausländische Geheimdienste an unsere
    > Infrastruktur angeschlossen sind und Daten abzapfen"
    >
    > Dann sind es halt deutsche Geheimdienste die das ganze an ausländische
    > Geheimdienste weiterleiten...

    Früher hatte der BND ja auch das berühmte Stockwerk über der Frankfurter Vermittlungsstelle angemietet und den Amis Zugang gewährt. Insofern sicherlich kein falscher Gedanke.

  10. Re: Zwischen den Zeilen lesen

    Autor: DY 02.07.13 - 08:10

    Atrocity schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Wir können ausschließen, dass ausländische Geheimdienste an unsere
    > Infrastruktur angeschlossen sind und Daten abzapfen"
    >
    > Dann sind es halt deutsche Geheimdienste die das ganze an ausländische
    > Geheimdienste weiterleiten...
    >
    > Beruhigend wäre außerdem wenn man sowas nicht generell ausschließt sondern
    > mal nachprüft ob da nicht doch eventuell irgendwo Hardware rum steht die da
    > nicht sein sollte oder irgendwo eine Glasfaser angeschlossen ist die da
    > nicht hingehört.

    Die drei Seekabel wurden vor einigen Monaten ja auch praktisch zeitgleich von angeblichen Ankern (!) beschädigt. Als dann die NSA-Muffe angflanscht war konnte es weitergehen. Der Spiegel hat vor kurzem darüber berichtet.
    Das seltsame ist, dass jeder paranoid erscheinender Kommentar über diese Datensache sich innerhalb von Monaten bewahrheitet..... schwierige Zeiten für echte Demokraten.

  11. Re: Zwischen den Zeilen lesen

    Autor: lock_vogell 02.07.13 - 10:43

    DY schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Atrocity schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > "Wir können ausschließen, dass ausländische Geheimdienste an unsere
    > > Infrastruktur angeschlossen sind und Daten abzapfen"
    > >
    > > Dann sind es halt deutsche Geheimdienste die das ganze an ausländische
    > > Geheimdienste weiterleiten...
    > >
    > > Beruhigend wäre außerdem wenn man sowas nicht generell ausschließt
    > sondern
    > > mal nachprüft ob da nicht doch eventuell irgendwo Hardware rum steht die
    > da
    > > nicht sein sollte oder irgendwo eine Glasfaser angeschlossen ist die da
    > > nicht hingehört.
    >
    > Die drei Seekabel wurden vor einigen Monaten ja auch praktisch zeitgleich
    > von angeblichen Ankern (!) beschädigt. Als dann die NSA-Muffe angflanscht
    > war konnte es weitergehen. Der Spiegel hat vor kurzem darüber berichtet.
    > Das seltsame ist, dass jeder paranoid erscheinender Kommentar über diese
    > Datensache sich innerhalb von Monaten bewahrheitet..... schwierige Zeiten
    > für echte Demokraten.

    was der de-cix typ meinte ist, dass es technisch fast unmöglich ist, du müsstest einen mirror port direkt zwischen den core-routern haben, das dürfte fast unmöglich sein, da in diesem begrenzten segment die de-cix leute ziemlich genau wissen dürften was da passiert.
    es ist natürlich klar, dass der typ erst mal sagt es ist unmöglich, dass die user bzw. kunden das vertrauen nicht verlieren, aber glaub mir mal die werden schon mit hochdruck im hintergrund nach hardware/software suchen die da nicht hingehört.
    es hat vieleicht auch seine gründe, dass der de-cix seine cisco hardware gegen andere hardware austauscht, da cisco vom patriot act betroffen sein dürfte und wenn man ganz paranoid ist sich vorstellen könnte, dass die einen backdoor für us geheimdienste in ihre software einbauen mussten...
    das geht jetzt aber schon ganz stark in die verschwörungstheorie ecke. ;)

  12. Re: Zwischen den Zeilen lesen

    Autor: Nephtys 02.07.13 - 10:57

    Atrocity schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Wir können ausschließen, dass ausländische Geheimdienste an unsere
    > Infrastruktur angeschlossen sind und Daten abzapfen"
    >
    > Dann sind es halt deutsche Geheimdienste die das ganze an ausländische
    > Geheimdienste weiterleiten...

    Schon wieder so eine perfekte Verschwörungstheorie :D

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